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Alle Artikel von Tom - 12. Seite

Gefahren

Allgemeines zum Thema Gefahren – vorbeugen, verringern und deuten
Wir möchten Dich hier über allerlei Gefahren für Deine Katze aufklären. Zum einen kannst Du im Vorfeld schon einiges tun, um Gefahren zu verbannen oder zu verringern und zum anderen solltest Du Anzeichen einer Verletzung oder Vergiftung deuten können, um dann direkt den Tierarzt aufsuchen zu können.  Zum Schluss dieser Seite haben wir Dir eine Liste zur Anregung für eine Hausapotheke zusammengestellt. Informiere Dich gut, Deine Katze wird es Dir danken.
Erste Hilfe Ja – Selbstdiagnose und Behandlung Nein
Vergiftungen
Giftige Zimmerpflanzen
Alpenveilchen, Azalee, Clivie, Efeu, Elefantenfuß, Farne, Ficus, Orchidee, Usambaraveilchen, Weihnachststern, und einige andere.
Giftige Gartenpflanzen
Adlerfarn, Buchsbaum, Cristusdorn, Chrysantheme, Efeu, Engelstrompete, Feldstiefmütterchen, Fetthenne, Geranie, Ginster, Goldregen, Hyazinthe, Iris, Jasmin, Krokusse, Lebensbaum, Lorbeer, Maiglöckchen, Mistel, Nachtschattengewächse, Narzissen, Nelken, Rhododendron, Schleierkraut, Schneeglöckchen, Tannen, Tulpe, Wacholder, und viele andere.
Giftig sind unter anderem auch: Teebaumöl, Öle, Lacke, Reinigungsmittel, Leim, Kleber, Farben, Medikamente, Alkohol, Tabak, Spülmittel,  Kosmetika und Cremes .Mehr Infos zum Thema Vergiftungen findest Du unter der Rubrik Vergiftungen…
Verbrennungen/Verätzungen
Verbrennungen kommen im Haus relativ häufig vor. Die verletzte Stelle ist sofort mit kaltem Wasser ausgiebig zu übergießen. Die Wunde muss mit einer entsprechend großen Mullkompresse abgedeckt werden: der Tierarzt ist unverzüglich aufzusuchen. Besonders bei größeren Verbrennungen muss die Katze viel trinken, um einen zu großen Flüssigkeitsverlust zu verhindern. Notfalls flößt Du ihr etwas Wasser oder verdünnte Milch ein. Ist ein Arzt erst später erreichbar, kannst Du ein schmerzstillendes Mittel verabreichen. Sofern das Tier einen Schock erleidet, wird mit der Schockbehandlung (näheres findest Du in der Rubrik Pflege/Medizin) begonnen. Bei sehr kleinen und weniger schweren Verbrennungen trägst Du eine entzündungshemmende Antibiotikasalbe oder eine Brandsalbe dünn auf die Wunde auf.

Bei Verätzungen, die meist durch Berührung von Säuren entstehen, wird die Katze mit Wasser und Seife behandelt. Das Fell und die Haut des Tieres ist vorsichtig und ausgiebig damit abzuwaschen. Günstig ist es, wenn Du zur Behandlung eine Kernseifenlauge herstellst und anschließend mit klarem Wasser gut nachwäschst. Lauge und Wasser müssen wohl temperiert sein. Danach solltest Du unbedingt den Arzt aufsuchen!

Katzen nie unbeaufsichtigt in der Küche alleine lassen, nachdem man gekocht hat. Katzen sind von Natur aus neugierig und könnten sich an der Herdplatte verbrennen. Wenn Du im Sommer öfters grillst, solltest Du währenddessen Deine Katze im Haus lassen. Vorsichtig ist auch bei Kerzen/Teelichtern geboten. Das Fell einer Katze fängt leicht Feuer. Lasse deswegen alle Gefahrenquellen niemals unbeaufsichtigt!

Ertrinken
Obwohl Katzen sehr wasserscheu sind, können sie recht gut schwimmen. Allerdings saugt sich ihr Fell schnell mit Wasser voll und behindert so den Schwimmvorgang. Dadurch passiert es, dass eine Katze dem Ertrinken nahe ist. In solchen Fällen zuerst Ruhe bewahren. Die Katze, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, am Nackenfell packen und aus dem Wasser ziehen. Das Tier an den Hinterbeinen fassen und mit dem Kopf nach unten hängen, damit das Wasser aus dem Mäulchen laufen kann. Ist die Katze bewußtlos, wird sie zur Wasserentleerung an den Hinterbeinen gefaßt und einige Male vorsichtig im Kreis geschwungen. Anschließend kontrollierst Du, ob die Atemwege frei sind und führst bei Bedarf die Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage aus. Der Tierarzt ist schleunigst zu verständigen bzw. aufzusuchen.

Wie bei unserer damals noch sehr kleinen und tollpatschigen Katze beinahe geschehen, solltest Du unbedingt immer den Toilettendeckel schließen. Dies stellt eine Gefahr für Deine Katze dar. Das gleiche gilt auch, wenn ihr euch ein Bad einlässt. Durch die rutschigen Armaturen kann es leicht passieren, dass die Katze ins Wasser fällt und von alleine nicht mehr herauskommt. Eine überaus schlimme Gefahr für Deine Katze ist Nachbars Regentonne. Falls Du selber eine Regentonne aufgestellt hast, kannst Du Vorsorge treffen, indem Du Dir einen passenden Deckel dafür kaufst. In der Nähe eines Kanals solltest Du Dich Fragen, ob Du Deine Katze überhaupt nach draußen läßt!

Informationen zum Thema Mund-zu-Mund Beatmung und Herzmassage findest Du unter der Rubrik Pflege/Medizin
Abschnürungen
Kinder und Katzen können gute Freunde werden. Das Katzentier wird angekleidet, bekommt ein Zierband um Schwanz und Pfoten und wird an der Leine Spazieren geführt. Eine recht possierliche aber auch gefährliche Sache. Nicht selten kommt es hier zu Abschnürungen. Das Blut staut sich im abgeschnürten Körperteil, was sich durch eine gehörige Schwellung bemerkbar macht. Wenn die Abschnürung erst vor wenigen Minuten erfolgte, kannst Du das Band vorsichtig durchschneiden und das Gliedmaß des Tierchens leicht massieren. Sollte das Band sehr festsitzen, solltest Du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Vermutest Du, dass die Abschnürung schon vor längerer Zeit erfolgte, gehe bitte mit der Katze schnell zum Arzt. Würdest Du diese Abschnürung selbst lösen, könnte es zur Einschwemmung von sauren und giftigen Schlacken in den Körper kommen.
Strangulierungen
Jeder Tierarzt rät Dir von Halsbändern ab. Durch zu festsitzende Halsbänder, aber auch durch Schlingen werden oftmals Strangulierungen verursacht. Das Band oder die Schlinge ist sofort durchzuschneiden. Danach überprüfst Du kurz, ob die Atem- und Herztätigkeit vorhanden ist. Wenn nicht, musst Du die künstliche Beatmung durchführen und schnellstens einen Tierarzt holen lassen. Möchtest Du eine Katze an die Leine gewöhnen, verwende ein Brustgeschirr! Falls Du selbst Deiner Katze ein Halsband angelegt hast, verwende zumindest eins mit Klick-Verschluss. Ausschließen, oder gar ganz Verbannen, lässt sich die Gefahr der Strangulierung dadurch natürlich nicht, aber es ist in den meisten Fällen so, dass sich das Halsband dann von alleine löst.
Stromschläge
Katzen sind von Natur aus neugierig und erforschen jeden Winkel im Haus. Obwohl sie sehr vorsichtig und bedacht sind, gelangen sie doch manchmal an gefahrenvolle Stellen. Bedingt durch ihren Spieltrieb haken sie gerne nach herabhängenden Seilen und Kabeln. Kommen sie rein zufällig an ein Stromkabel, kann ein Stromschlag die Folge sein. In solchen Fällen solltest Du immer erst an Dich selber denken; dies gilt insbesondere dann, wenn das Tier am Stromkabel hängen bleibt, denn ein Helfer, der selbst am Stromkabel hängt, kann nicht mehr helfen und schwebt in höchster Lebensgefahr.

Sofortmaßnahmen:
1. Durch Herausdrehen der Sicherung Strom sofort abstellen.
2. Einen Gummihandschuh anziehen und die Katze vom Kabel wegziehen.
3. Überprüfung von Herz- und Atemtätigkeit.
4. Bei Bedarf künstliche Beatmung durchführen.
5. Sofort einen Tierarzt verständigen lassen.

Erstickungen/Erstickungsanfall
Niemals solltest Du Plastiktüten oder ähnliches einfach achtlos in der Wohnung herumliegen lassen. Die Katze könnte sich darin verfangen und womöglich ersticken!

Die Katzennahrung ist heute so beschaffen, dass sie mühelos zerkleinert und geschluckt werden kann. Von Natur aus lauern Katzen aber auch gerne am Mittagstisch und warten bis sie den einen oder anderen Bissen erhaschen können. Besonders wenn es um die beliebten Hähnchenknochen geht, ist Vorsicht geboten. Daran hat sich schon manche Katze verschluckt und einen Erstickungsanfall erlitten. In solchen Fällen musst Du zuerst Ruhe bewahren und beobachten, ob die Katze noch atmen kann. Bekommt sie noch Luft, lasse das Tier zunächst gehen; erfahrungsgemäß kriegt es dann nach kurzer Anstrengung den steckengebliebenen Knochen von selbst wieder heraus. Ringt das Kätzchen nach Luft und gibt zu erkennen, dass es sich selbst nicht helfen kann, schreite ein. Zunächst nimmst Du die Katze an den Hinterfüßen hoch und lässt sie mit dem Kopf nach unten hängen. Dann klopfe ihr mit mäßigen Schlägen auf die Schulter.

Hilft dies nicht, packe das Tier mit festem Griff am Nackenfell, öffne das Mäulchen und fische mit einer langen, stumpfen Pinzette den Knochen aus dem Hals. Wenn die Katze bei Bewusstsein ist, solltest Du unbedingt einen Helfer hinzuziehen, denn sie wird sich heftig wehren. Bist Du allein und wirst mit dem Tier nicht einig, kannst Du die Katze in einen kleinen, stabilen Kissenbezug stecken und den Kopf herausschauen lassen. Den Kissenbezug bindest Du am Hals der Katze zu. Ist die Katze bewusstlos, lege sie auf die Seite, öffne ihr das Mäulchen, ziehe die Zunge heraus und greife mit einer Pinzette den steckengebliebenen Gegenstand. Ist keine Atemtätigkeit mehr vorhanden, führe die künstliche Beatmung durch. Anschließend gehst Du mit ihr zum Tierarzt.

Erfrierungen
Katzen sind allgemein unempfindlich und vertragen auch gut Kälteeinwirkungen. Es ist jedoch möglich, dass eine Katze im Winter längere Zeit draußen ist oder sogar im Freien nächtigt. Bei zu großer Kälteeinwirkung kann es dann zu Erfrierungen kommen. Besonders empfindlich sind Nase, Ohrenspitzen, Zehen und Schwanz. Geringere Erfrierungen zeichnen sich durch eine weißliche Haut und durch Haarausfall aus. Bei Erfrierungen höheren Grades kommt eine Rötung der Haut hinzu. Die Katze hat deutliche Schmerzen.

Hochgradige Erfrierungen lassen die erfrorene Stelle anschwellen, dann schrumpfen; danach löst sich die Haut und eine nässende Wunde bleibt zurück. Bei solchen Erfrierungen solltest Du sofort zum Arzt. Die Haut dunkelt an der erfrorenen Stelle nach. Durch die Erfrierung wird der Blutfluss in der entsprechenden Körperregion gehemmt. Bei geringfügigen Erfrierungen kannst Du selbst versuchen, den Blutfluss wieder in Gang zu bringen. Hierzu massierst Du mit Deiner Hand vom gesunden Gliedmaß aus zur erfrorenen Stelle hin. Anschließend kannst Du ein wenig Vaseline auftragen. Der Arzt ist unbedingt zu befragen und verordnet vielleicht eine Frostsalbe.

Krämpfe
Viruserkrankungen, Vergiftungen, Gehirnerschütterungen, hohes Fieber, Wurmbefall und Gehirnentzündungen können Krämpfe hervorrufen. Die Katze verliert meist das Bewusstsein und fällt unter heftigen Zuckungen zur Seite. Manchmal kotet und nässt sie. Aus dem Katzenmäulchen kann zäher Schaum treten. Damit Du nicht selbst verletzt wirst, nimmst Du die Katze mit einer Wolldecke auf und legst sie an einem ruhigen Ort auf eine weiche Unterlage. Es gilt zu verhindern, dass sich das Tier am harten Boden oder herumstehenden Möbeln verletzt. Dann verständige sofort den Arzt. Mehr kannst du in solchen Augenblicken nicht tun; Du musst geduldig warten, bis der Anfall vorüber ist. Sollte es allerdings zu einem Herz- und Atemstillstand kommen, führe die künstliche Beatmung durch. Ansonsten lagerst Du die Katze auf der Seite.
Hitzschlag/Sonnenstich
Wenn Katzen in zu engen Behältern ohne genügende Sauerstoffzufuhr transportiert werden, oder wenn man sie in einen Auslauf ohne Schatten gibt, können sie einen Hitzschlag oder Sonnenstich erleiden. Die Katze hechelt (sehr schnelles Atmen) und ist benommen. Häufig erbricht sie und hat eine hohe Temperatur. Hier gilt es, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die Katze wird ausgiebig mit kaltem Wasser übergossen und zum Ruhen an einen kühlen Platz gebracht. Wenn das Kätzchen in der Lage ist, Flüssigkeit zu sich zu nehmen, erhält es schluckweise Wasser. Als Stärkungsmittel dient Traubenzucker, der in Wasser aufgelöst wird. Ein halber Teelöffel in 200 ml Wasser ist ausreichend. Bessert sich der Zustand trotz Notfallbehandlung nicht, solltest Du einen Arzt aufsuchen.
Insektenstiche
Sie kommen besonders häufig während der Sommerzeit vor. Die Stiche von Hornissen, Bienen und Wespen können dann gefährlich werden, wenn sie am Kopf der Katze gesetzt wurden. Der Kopf schwillt an, das Tierchen bekommt Atemnot. In solchen Fällen legst Du kühle Tücher auf und gehst am besten unverzüglich zum Tierarzt, der ein Spezialpräparat spritzt. Wird Deine Katze gar in den Rachen gestochen, ist höchste Eile geboten. Du gibst dem Kätzchen einen Eiswürfel ins Mäulchen und gehst sofort zum Arzt. Ist ein Tierarzt nicht erreichbar, wird Dir ein praktischer Arzt oder Apotheker sicherlich helfen. Zur Vorsorge solltet Ihr sämtliche Fenster – Kippfenster zusätzlich mit Kippfensterschutz – , die Ihr im Sommer öffnet im vornherein mit Fliegengittern versehen. So ist zumindest für die im Haus lebende Katze die Gefahr einigermaßen gebannt.
Fellverklebungen
Durch die Neugierde der Katzen kommt es gelegentlich vor, dass sie in einem Farbtopf, Teergefäß oder in einer Ölwanne landen. Da Katzen Giftstoffe, die sich in diesen Substanzen befinden, sehr schnell über die Haut aufnehmen, ist sofortiges Handeln angezeigt. Du solltest in einer Wanne genügend lauwarmes Wasser zubereiten und reichlich Geschirrspülmittel hinzugeben. Dann wasche die Katze gründlich ab und trockne sie ausgiebig. Wehrt sich das Kätzchen heftig, hole einen Helfer, der das Tier am Nackenfell festhält. Bei Verklebungen durch Ölfarbe müssen die Haare abgeschnitten werden. Befindet sich danach noch Ölfarbe auf der Haut, trage Vaselinecreme auf. Diese fetthaltige Creme löst die restliche Ölfarbe. Ist jedoch eine größere Hautfläche intensiv mit Ölfarbe verklebt, solltest Du auf jeden Fall den Arzt befragen.

Verwende zum Reinigen bitte keine scharfen Mittel und vor allem kein Terpentin, da dies für die Katze sehr schädlich ist! Dies gilt für alle phenolhaltigen Präparate. Deshalb solltest Du im Ernstfall einen Fachmann zu Rate ziehen. Vermutest Du, dass die Katze von der giftigen Substanz geleckt hat, solltest Du unverzüglich den Tierarzt aufsuchen. Ist er nicht gleich erreichbar, kannst Du einen gestrichenen Teelöffel Magnesiumsulfat in Wasser auflösen und der Katze geben.

Biss- und Kratzwunden
Größere und tiefgehende Verletzungen sollte nur der Arzt behandeln. Kleinere, oberflächlichere Wunden werden mit dreiprozentiger Wasserstoffperoxidlösung abgewaschen und mit einem Antibiotikapulver betupft. Achte darauf, dass die Verletzung nicht nässt. Sie ist immer wieder abzutupfen und neu mit Salbe zu versorgen, bis sich ein Schorf gebildet hat. Verheilt die Wunde nicht, ist der Tierarzt zu befragen.
Augenverletzungen
Hier kannst Du selbst nicht viel tun. Wichtig ist, dass das verletzte Auge mit einer feuchten Mullkompresse leicht abgedeckt wird. Auf keinen Fall fest verbinden. Sollte der Augapfel aus der Augenhöhle getreten sein, drücke ihn mit einer temperierten, wasserfeuchten Mullkompresse ganz leicht in die Augenhöhle zurück; danach legst Du eine zweite Mullkompresse darüber und gehst unverzüglich zum Arzt. Wir empfehlen, bei allen Augenkrankheiten den Tierarzt aufzusuchen.
Gefahr durch Balkone
Der Balkon stellt eine große Gefahrenquelle für die Katze dar. Zwar sind Katzen sehr vorsichtig und würden eigentlich nie ins Ungewisse springen, aber es kann mal vorkommen, dass ein Vogel auf der Balkonumrandung sitzt und die Katze hinterher springt. Um die Katze vor solchen eventuellen Unfällen durch Sturz zu schützen, gibt es in den meisten Zoofachgeschäften mittlerweile spezielle Katzennetze, die man an jeden Balkon anbringen kann. Also lieber vorbeugen als im Nachhinein zu bedauern, dass Deine Katze schwere Verletzungen von dem Sturz bekommen hat.
Gefahr durch Kippfenster
Gekippte Fenster sind eine sehr große Gefahr für Katzen. Durch Neugier oder aber, da sie die Frischluft riechen und Gerüche von draußen wahrnehmen, kann es passieren, dass die Katze versucht, durch das gekippte Fenster zu springen. Wenn sie dann mit dem Kopf steckenbleibt und sich zu befreien versucht, passiert es meistens, dass sie immer tiefer hinab rutscht und sich so schwerste Verletzungen zufügt. Im schlimmsten Falle bist Du gerade nicht zu Hause und Deine geliebte Katze erleidet einen qualvollen Tod durch ersticken. Also solltest Du nie das Fenster gekippt lassen, wenn Du Dich nicht zu Hause befindest. Falls Du auf ein gekipptes Fenster nicht verzichten möchtest, solltest Du Dir einen Kippfenster-Schutz(im Fachhandel erhältlich) anbringen, damit die Katze erst gar nicht in einer solch ausweglosen Lage landet!
Gefahr durch Nähzeugs, Heftzwecke, usw.
Nach dem Nähen solltest Du alles sorgfältig wegräumen. Die Katze ist nun mal neugierig und könnte in eine Nadel treten oder sie sogar verschlucken. Das gleiche gilt für alle sich im Haushalt befindlichen spitzen Gegenstände. Am besten lässt Du erst gar nicht solche Gegenstände für Deine Katze erreichbar in der Wohnung liegen.
Anregungen für eine Notfallapotheke
1. Kohlekompretten
2. Eine kleine Verbandsschere
3. Eine lange, stumpfe Pinzette
4. Mullkompressen (groß und klein)
5. Einige Mullbinden (verschiedene Größen)
6. Ein Band zum Abbinden
7. Leukoplast
8. Desinfektionsmittel
9. Thermometer
10. Watte
11. Vaseline
12. Eine kleine Flasche physiologische Kochsalzlösung. Du selbst kannst diese Lösung herstellen, indem Du in einem halben Liter abgekochtem Wasser einen Teelöffel Salz auflöst. Die Kochsalzlösung muß ab und zu erneuert werden.
13. Dreiprozentige Wasserstoffperoxidlösung zur Wundbehandlung
14. Antibiotikapuder und Salbe
15. Medikamente, die der Tierarzt verordnet hat.
16. Die Adressen von Apotheken, Tierärzten und Notdiensten.

 



Krankheiten A-Z

Krankheiten und medizinische Begriffe – alphabetisch sortiert:

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Abdominalerkrankungen
Erkrankung des Bauchfells (z. B. Bauchwassersucht) oder Operationen zur Behebung von Leiden in der Bauchhöhle, wie Magenverdrehung, Fremdkörper im Magen oder Darm und Gebärmuttervereiterung.Abnabeln
Häufig sind die Neugeborenen noch von den Eihäuten umgeben. Die Mutter befreit das Gesicht des Neugeborenen leckend. Durch die Leckmassage des Körpers werden Atmung und Kreislauf angeregt. Normalerweise zieht die Mutter die Nachgeburt an der Nabelschnur heraus und verzehrt sie. Anschließend frisst sie die Nabelschnur bis hin zum Bauch des Jungen, bis nur noch ein kleiner Rest übrig bleibt.Abortus
Fehlgeburt

Abszess
Eiteransammlung in nicht vorgebildeter Körperhöhle.Durch in kleine Stich-, Riss- oder Bisswunden eingedrungene Eitererreger ausgelöst. Häufiger bei männlichen Katzen als Folge von Rivalitätskämpfen.

Abwehrsystem
Immunsystem: Fremdorganismen werden erkannt und beseitigt. Hierbei handelt es sich um Krankheitserreger, körperfremdes Gewebe oder sonstige Fremdstoffe.

Albinismus
Ausfall der Pigmentbildung: Völliger Ausfall wird selten beobachtet. Häufiger auftretend ist Teilalbinismus. Dadurch entstehen die eindrucksvollen Phänomtypen wie: Burmesen, Siamesen, Albinos

Allergie
Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus auf äußere Einwirkungen durch körperfremde Substanzen. Äußerungen: Juckreiz, Entzündungen und Schwellungen der Haut und / oder auch Schleimhäute.

Alopezie
Haarausfall durch: Hautkrankheit, Hormonstörungen, Futtermangel

Analbeutel
Die Analbeutel befindet sich seitlich der Afteröffnung. In den Analbeuteln wird das von einer Drüse produziertes Sekret gespeichert. Dieses Sekret enthält Duftstoffe die zur Erkennung unter den Tieren und zur Individualmarkierung dient.

Analkontrolle
Bei Begegnung zweier Katzen umkreisen sich häufig beide vorsichtig und bemühen sich die Analgegend der anderen zu beriechen. Bei freundlicher Begegnung legt eine der beiden ihren Schwanz leicht angehoben zur Seite und erlaubt so der anderen die Analkontrolle.

angeborener Nabelbruch
Eingeweidebruch. Die Durchtrittstelle des Nabels schließt sich nach der Geburt nicht. In kleinen Nabelbrüchen wird die Bruchstelle meist durch Netz- oder Fettgewebe ausgefüllt. Nur größere Nabelbrüche sollten operiert werden.

Angina
Mandelentzündung. Merkmale: häufiges Gähnen – vereinzelt Würg- und Brechreiz

Anomalie
Abweichung vom Normalzustand an vielen Organen oder Körperabschnitten. Je nach Ausprägung unbedeutend bis tödlich.

Antibabypille
Nur zu empfehlen bei Katzenzucht und nur unter tierärztlicher Beobachtung.

Anzeigen einer Erkrankung
Verhaltensänderungen: Schläfrigkeit, Bewegungsunlust, Appetitlosigkeit, vermehrter Durst, glanzloses Fell, die Katze putzt sich nicht, Abweichung der Körpertemperatur (je niedriger desto schlimmer); Verklebungen von Augen, Nasenöffnung, Mundspalte, After und Scham; Blutiger Harn.

Appetitlosigkeit
Ursache: Eintöniges Essen, das Wetter (große Hitze, Gewitter, Sturm) Umgebungsveränderung, Vereinsamung, Trennung von den Jungen oder anderen Bezugspersonen, Rolligkeit, Erkrankung. Längere Beobachtung wird auf jeden Fell empfohlen.

Ascites abdominalis
Bauchwassersucht. Ansammlung von Körperflüssigkeit in der Bauchhöhle.

Askaridiasis
Spulwurmbefall

Aspirationspneumonie
Verschluckbedingte Lungenentzündung. Fehlgeschluckte Fremdkörper (Staub, Fressen, Wasser), Lungenabschnitte die sich entzünden. Futterverweigerung, pumpende, angestrengte Atmung, Fieber, selten Husten.

Atemfrequenz
Anzahl der Ruheatemzüge liegen in der Regel bei 25 – 30 pro Minute und kann von der Umgebungstemperatur, Geschlecht und Alter abhängig sein.

Atropin
Alkaloid aus Tollkirsche, Stechapfel, Bilsenkraut. Hemmt Drüsensekretion, Darmbewegungen. Krampflösend, pulsbeschleunigend, pupillenerweiternd.

Augenerkrankungen
Es ist selten, dass eine Katze mit einer Augenerkrankung zur Welt kommt, meistens durch Kämpfe mit Rivalen.

Augenliederkrankung
Sofern sich die Augenlieder nicht binnen 10 Tage nach der Geburt von selbst öffnet, wird tierärztliche Beratung empfohlen. Augenliederentzündung wird meist durch Katzenschnupfen verursacht. Anfänglich wässriger Ausfluss, gerötet, dick geschwollene Lieder miteinander verklebt. Meistens im Sommer durch Grassamen verursacht.

Augenpflege
Eine regelmäßige Pflege, wie bei den Ohren ist bei den Augen im Normalfall nicht erforderlich.

Bandwurmbefall Taeniasis.
Für Menschen gefährlich werden kann der „Fuchsbandwurm“. Katzen, die Mäuse, Fledermäuse oder Bisamratten erbeuten, können den Menschen damit infizieren. Nimmt der Mensch die von der Katze ausgeschiedenen Eier auf, dann fungiert er als Zwischenwirt. In ihm entwickeln sich nicht die Bandwürmer, sondern deren Vorstufen, die sogenannten Finnen. Sie befallen inner Organe, wo sie bisweilen ein enorme Größe erreichen.

Bauchbruch
Durch einen Bauchbruch fallen einzelne Organe oder Darmabschnitte unter die unverletzte Haut. Bauchbrüche müssen umgehend operiert werden.

Bluthochdruck
Gerade bei älteren Katzen kommt dieses wohl sehr oft vor. Das Schlimme ist, dass dadurch viele andere Krankheiten zum Vorschein kommen, wie Gleichgewichtsstörungen, Verschlechterung der Augen sowie Blutungen etc. Bis 180 ist wohl noch die Grenze, alles andere ist schon schlecht. Es gibt „Katzeninternisten“, die ganz andere Behandlungsmöglichkeiten haben und natürlich auf solche Krankheiten spezialisiert sind. Selbstverständlich sind diese Behandlungen relativ kostspielig, aber zum Wohl der Katze.

Botulismus
Vergiftung durch das Bazillus Clostridium botulinum gebildete Toxin.

Bronchialasthma
Lungenerkrankung

Bronchitis
Lungenerkrankung

Brucellose
Übertragbare Krankheit. Ansteckung meist durch Milch, Eihäute oder Fleisch von brucelloseverseuchten Rindern.

Brustkorb
Thorax

chemische Informationsübertragung
Geschmack – Geruchswahrnehmung – Markierung

Cholornaphthalinvergiftung
Eine Cholornaphthalinvergiftung kann sich die Katze durch frischimprägniertem Holz zuziehen. Symptome: – Hautreizungen – Bindehautentzündung – zunehmender körperlicher Verfall.

Coma urämicum
Urämie

Combelen Propionylpromazin

Beruhigungsmittel.

Comotio cerebri
Gehirnerschütterung.

Cremor dentium
Zahnstein.

Cushing
Übermäßige Produktion der Nebennierenrindenhormone wegen eines Gehirn- oder Nebennierentumors. Symptome: – Erschlaffung der Bauchdecke – papierdünne Haut – großer Durst- Verfettung- flächenhafter Haarausfall

Damm
Teil der Körperwand, der den Beckenausgang bedeckt und zwischen der Afteröffnung und der Scheide bzw. dem Hodensack liegt.

Darm
Der Darm beginnt am Magenausgang und endet am After. Er liegt in der Bauchhöhle und wird in Dick- und Dünndarm unterteilt.

Darmblutung
Häufiger bei Jungkatzen. Bei freilaufenden Katzen kann es mehrere Möglichkeiten geben: – Verletzung mit spitzen oder rauen Gegenständen – Verzehr von vergifteten Nagetieren – tumorbedingte Darmbeschädigung. Auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Darmentzündung
Wie beim Menschen gehen auch bei der Katze manche Darmentzündungen mit einem Wechsel von Durchfall und Verstopfung einher. Manche wirken sich nicht auf das Allgemeinbefinden aus, wenigstens nicht sofort; bei anderen verschlechtert sich der Zustand der Tiere schnell, einige sind Symptome einer Allgemeinerkrankung. Man unterscheidet unter ernährungsbedingter (drastische Umstellung der Ernährung), viraler ( meist als Symptom schwerer Allgemeinerkrankungen), bakterieller (meist durch Kolibakterien verursacht), chronischer (wahrscheinlich allergischen Ursprungs) und durch Parasiten hervorgerufener Darmentzündung.

Darmerkrankungen
Symptome: – fehlender Appetit – Durchfall – Erbrechen – Verstopfung – nicht immer Temperatur

Darmpech
Dunkelbraungrüner, zäher Inhalt des Enddarms von Neugeborenen. Wird in den ersten Stunden nach der Geburt wieder ausgeschieden.

Darmverschluss
Darmverstopfung.

Darmverstopfung
Bei länger andauernden Darmverstopfung sofort einen Arzt aufsuchen.

Depression
Zu Depressionen kann es bei zu enger Käfighaltung oder im Tierheim kommen.

Dermatitis
Hautentzündungen.

Dermatomykosen
Hautpilzbedingte Erkrankungen.

Desinfektion
Im Normalfall nicht nötig. Falls doch sollten möglichst die Stellen desinfiziert werden, an denen sich die Katzen am häufigsten aufhalten, wie z. B. Kissen Schlaflager und Ritzen am Boden oder zwischen Schränken. Ihnen und Ihrer Katze zuliebe, versuchen Sie es doch mit natürlichen Desinfektionsmethoden.

Diabetes mellitus
Zuckerharnruhr. Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, wobei mit dem Harn Zucker ausgeschieden wird.

Diarrhöe
Durchfall. Nach einem Fasttag (nur schwarzer Tee der leicht gesalzen sein soll) stets kohlenhydratarme und eiweiß- und wirkstoffreiche Nahrung zum Verzehr geben.

Diät
Nur nach Absprache mit dem Arzt. Außer Sie legen einen Fasttag in der Woche ein. Doch dann sollte das Tier mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden.

Dickdarm
Ist ca. 20 – 45 cm lang und wird in den Blinddarm, den Grimmdarm und den Enddarm eingeteilt.

Durchfall
Diarrhöe

Eingabe von Medikamenten
Das Unterschieben von Arzneimitteln mit dem normalen Futter gelingt selbst bei Lieblingsspeisen nur in den seltensten Fällen. Bei herabgesetztem oder fehlendem Appetit bleibt Ihnen nur die Zwangseingabe übrig. Dieses lässt sich am Besten durch zwei Personen bewerkstelligen. Die erste Person sollte die Katze so halten, dass sie niemanden verletzen und fliehen kann. Die zweite Person sollte dann die Tablette möglichst weit nach hinten auf die Zunge der Katze legen. Die Katze sollte solange gehalten werden bis sie die Tablette auch wirklich geschluckt hat. Bei Einnahme über einen längeren Zeitraum empfiehlt es sich das Medikament im Wasser oder Tee aufzulösen und es ihr mit Hilfe einer Spritze in den Mund zu spritzen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Spritze seitlich in den Mund der Katze eingeführt wird. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie tröpfchenweise injizieren um ein Verschlucken der Katze zu vermeiden.

Emklapsie
Plötzlich einsetzende, schwere Krampfanfälle entweder in den Tagen vor der Geburt oder in den folgenden 8 Tagen.

Ektoparasiten
Auf der Haut schmarotzende Gliedertiere, die sich entweder vom Blut oder Hautzellen ernähren und durch ihre Anwesenheit bzw. Stoffwechselprodukte den Wirt belästigen oder schaden. – Flöhe – Läuse – Haarlinge – Zecken – Ohrmilben

Ektropium
Augenliederkrankung.

Ekzem
Häufigste Form der Katzenhautkrankheit. Flächenhafte, mit Juckreiz einhergehende Entzündung der oberflächlichen Hautschichten. Bevorzugt erkranken langhaarige Edelkatzen und Europäische Kurzhaar, sehr viel seltener Siamkatzen.

Elektrolytlösungen
Meist isotonische, der Blutzusammensetzung entsprechend wäßrige Salz- und Nährstofflösungen, die zur künstlichen Ernährung oder bei schweren füssigkeitsverlustreichen Erkrankungen(Durchfall) vom Tierarzt injiziert werden.

Endocarditis
Entzündung der Herzinnenhaut.

Endoparasiten
Im Katzenkörper schmarozende Einzeller oder Würmer, die dem Tier durch Blutentzug, die Stoffwechselprodukte entziehen oder mechanisch schaden.

Epilepsie

Sammelbegriff für Anfallsleiden, das bei verschiedensten Erkrankungen als Symptom auftritt. Beispielsweise: – mangelhafte Sauerstoffversorgung des Gehirns, – zu wenig Blutzucker, – Vergiftung durch Chemikalien, – Harnvergiftungen, – schwere Spulwurmbefall.  In schwerer Form: – Bewusstlosigkeit, – andauernde Krämpfe, – Speichelfluss, – Kau- und Schnappbewegungen, – Ganzkörperzuckungen ohne Bewusstseinsverlust.

Erbfehler
Genetischer Defekt.

Erbrechen
Nach Gras- oder faserreicher Grünpflanzenaufnahme normal, ebenso zur Entleerung der abgeputzten Haare, die teilweise verknäult erscheinen. Häufiges Erbrechen kann auf eine Erkrankung hindeuten. In jedem Fall den Tierarzt zur Abklärung aufsuchen.

Exsikkose
Austrocknung des Körpers.

Fehlgeburt
Abortus

Fettsucht
Adipositas

Fiebermessen
Es empfiehlt sich, ein Thermometer eigens für die Katze anzuschaffen. Denn das übliche Thermometer ist zu dünn und kann sehr schnell brechen. Es gibt spezielle Katzenthermometer mit Plastikhüllen zum Drüberziehen, damit eine einwandfreie Hygiene garantiert wird. Zum Messen der Temperatur sollten zwei Personen gegenwärtig sein, eine Person sollte die Katze so halten, dass sie sich nicht befreien kann. Die zweite Person führt das Thermometer langsam und unter Drehbewegungen in den After der Katze (verwenden sie hierfür speziell erhältliches Gleitmittel). Nach ca. 2 bis 3 Minuten hat man den Wert ermittelt.

Filialgeneration
Parentalgeneration

FIP Erreger:
Coronaviren – Inkubationszeit: Wochen bis Jahre – bevorzugt erkranken: Katzen unter 1 Jahr und dann wieder ältere.
Ansteckung: Speichel, Kot, Harn. Achtung beim gemeinsamen benützen von Fressgeschirr oder Katzentoiletten. Widerstandsfähigkeit des Virus in der Außenwelt: gering – Formen: die „feuchte Form“ macht die Bauchwassersucht (eigentlich ja „feline infectiöse peritonitis“), die „trockene Form“ verursacht an verschiedenen Organen granulomatöse Veränderungen (z.B. an den Nieren, der Leber, Lunge, Darm, Netz usw.), auch zentralnervöse Formen sowie Augenformen werden durch die trockene Form verursacht. Beide Arten können auch gemischt vorkommen
Symptome: Lethargie, Appetitlosigkeit, Fieber, Ikterus (Gelbsucht), Durchfall und bei der feuchten Form das birnenförmig (!!!) vergrößerte Abdomen. Diagnose: im Blut durch den sogenannten „FIP-Test“, welcher den Antikörpertiter bestimmt, nicht das Virus selbst nachweisen kann; sagt also nur aus, dass die Katze einmal mit dem Virus in Berührung gekommen ist und Antikörper gebildet hat! Dieser Titer erlaubt keine prognostische Aussage und darf ohne klinisch manifeste Symptome nie als Euthanasiegrund herangezogen werden! Seit einiger Zeit Nachweis viraler Nucleinsäuren (damit direkter Coronavirusnachweis) mittels „PCR“….da aber auch hier viele Faktoren mitspielen, die zu erläutern hier den Rahmen sprengen würde, ist auch diese Methode keine perfekte in der Prognostik. Impfung: seit einigen Jahren am Markt „Primucell“, erfolgt in die Nase der Katze, Wirksamkeit umstritten. Prognose : man ist hier geteilter Meinung, die Mehrheit meint, die Erkrankung verlaufe stets tödlich.
Dem ist entgegen zu halten, dass weder jede Katze, die sich infiziert hat, auch tatsächlich an FIP erkranken muss und dass es immer wieder Fälle gibt, bei denen der Titer auf Null sinkt, sowie Fälle von Spontanheilungen. Zur Therapie ist ebenfalls zu sagen, dass sich hier die Geister scheiden, man aber allgemein sagt, es gebe keine kausale Therapie, allenfalls eine symptomatische……auch hier würde eine Erklärung zu sehr in die Tiefe gehen!

Flohbefall
Wenn Katzen von Flöhen befallen sind sollten Sie am besten einen Tierarzt aufsuchen. Die meisten Mittel lassen sämtliche Flöhe binnen 24 Stunden absterben. Da sich allerdings Flöhe nicht permanent auf ihren Wirt befinden ist damit zu rechnen, dass ihre Eier an den Lieblingsplätzen der Katzen aufzufinden sind. Diese sollten konterminiert werden. Diese Prozedur sollten Sie möglichst zweimal innerhalb von vierzehn Tagen wiederholen, denn es dauert ca. 4 bis 12 Tage bis die Flöhe aus ihren Larven schlüpfen.

Frühgeburt
Wird das Katzenjunge vor dem 57 Tag zur Welt gebracht, spricht man von einer Frühgeburt. In diesem Fall kann ist es schwierig sein das Junge am Leben zu erhalten.

Gastritis
Magenschleimhautentzündung Symptome: – Erbrechen – verminderte Lebhaftigkeit – verminderter Appetit
Ursache: – Unverträgliche Nahrung Bei einer Gastritis sollten Sie die Katze mindestens 12 h fasten lassen.

Gastroenteritis
Magen-Darm-Entzündung. Ursache: – bakterielle Infektion – Vergiftung – Futterallergie
Symptome: – Erbrechen – Durchfall

Gebährmuttererkrankungen
Symptome: – Mattigkeit – Fieber – blutig-eitriger Ausfluss – Futterverweigerung

Gebissfehler
Karpfenbiss oder Hechtbiss.

Gehirnerschütterung
Commotio cerebri.

Gehörgangentzündungen
Parasitäre Entzündung, hervorgerufen durch Milben. Milben werden direkt übertragen (durch gegenseitiges Putzen). Sie sollten, wenn Ihre Katze Milben aufweist sofort gegen die Milben angehen (Pulver). Chronische Fälle müssen operiert werden.

Generalfehler
Gilt für alle Katzen. Schädigung der Wirbelsäle, der Augen, des Gebisses und/oder auch Schädigung an inneren Organen. Geburtsfehler.

Genitalerkrankung
Beim Weibchen tritt eine Anomalie nur selten auf. z. B. – nichtdurchgängiges Jungfernhäutchen, so dass die Gebärmuttersekrete nicht korrekt auslaufen können. Nur operativ zu beseitigen.  – Tumor an Scheide und Eierstöcke. In diesem Fall ist der Ausfluss blutig oder eitrig. – Gebärmutterverdrehung Die Katze erbricht, der Bauch schwillt einseitig an und ist extrem schmerzempfindlich und die Katze ist sehr matt.  Beim Männchen:  -wird der Kater zu früh kastriert, kann es passieren, dass sich der Penis nicht von der Vorhaut trennt. Dadurch kann der Kater seinen Penis nicht richtig putzen und bekommt eine schmerzhafte Entzündung. In diesem Fall muss der Penis entfernt werden. Des weiteren können sich die Hoden nicht richtig entwickeln und verklemmen sich zwischen den Leisten. Kastration wird erforderlich. – Verletzungen durch Bisse und Kratzen bei Kämpfen. Dabei können starke Schwellungen und eitrige Entzündungen auftreten, ebenso Fieber und Apathie. Fast immer einseitige Kastration.

Glaukom
Grüner Star. Augenerkrankung

Glossitis
Zungenentzündung, Entzündung der Mundschleimhaut nach Verbrennung, Verätzungen.
Symptome: – Futterverweigerung – vermehrte Speichelabsonderung – Lustlosigkeit – unangenehmer Geruch aus der Mundhöhle
– Zunge gerötet und leicht geschwollen – Bläschenbildung. Bei schweren Fällen Zungenamputation.

Hakenwurmbefall
Für Jungkatzen die in feuchten, warmen Zwingern leben besteht die Gefahr sich mit 4 – 18 mm langen Rundwürmern zu infizieren. Diese nisten im Dick- und Dünndarm und saugen täglich 0,12 ml Blut. Das kann unter Umständen bis zum Tot der Katze führen. Symptome: – Blasse Schleimhäute – blutiger Durchfall. Behandlung durch den Arzt.

Harnblasenentzündung
Nach Unterkühlung oder durch bakterielle Infektion. Häufiges Harnen, wobei nur wenige Tropfen, manchmal bluthaltigen Urins abgesetzt werden. Durch Wärme und rechtzeitige Behandlung gute Heilungstendenz.

Hautjuckreiz
Die Katze zieht sich über das normale Putzen und Kratzen Wundstellen zu.

Hecheln
Da die Katze nur an Sohlen, Zehballen, an den Lippen, am Kinnwinkel, in der Zitzenumgebung und am After Schweißdrüsen besitzt muss sie bei erhöhter Temperatur zu Hecheln beginnen, dadurch wird Ihr Schweiß absorbiert und ihre Körpertemperatur reguliert.

Hechtbiss
Angeborene Verkürzung des Oberkiefers. Vorbiss.

Herpesvirus
Hauptsächlicher Erreger des Katzenschnupfens. Inkubationszeit 5 – 7 Tage.

Herzerkrankungen
Kommen häufiger bei älteren Katzen vor. Anzeichen dafür: Husten, schwere Atmung (Katze atmet bei geöffnetem Mund), Abmagerung könnte auf ein Herzleiden hindeuten. Kann andere Blutwerte negativ beeinflussen, z.B. Nieren. Viele Tierärzte scheinen darauf nicht aufmerksam zu werden und behandeln oftmals die Symptome im Hinblick auf eine andere Krankheit – Niereninsuffizienz. Als Ursache kommen außer Infektionskrankheiten vor allem chronische Erkrankungen der Leber, der Nieren und anderer Organe in Betracht. Manchmal liegt ein Herzklappenfehler zugrunde. Das Herz kontrahiert sich nicht mehr maximal. Es wird müde und schwach. Sein Schlagvolumen nimmt ab. Das Blut wird nur noch unvollständig aus den Kammern ausgetrieben. Es kommt hierdurch zu Blutstauungen, die im Laufe der Zeit zu einer Überdehnung der Herzwand und damit zu einer Herzerweiterung führen können. Bis zu einem gewissen Grad vermag sich der Körper diesem Zustand anzupassen.
Bei einer Störung dieses Gleichgewichtes durch Überanstrengung oder hinzukommende Krankheiten sowie bei stärkerer Ausprägung des Herzschadens machen sich die Erscheinungen der Herzschwäche bemerkbar. Sie äußern sich in Kurzatmigkeit bis hin zu hochgradiger Atemnot, in Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit. Oft nehmen die Katzen eine sitzende Stellung ein, sind ruhelos und atmen mit offenem Fang. Bei fortgeschrittener Erkrankung weisen Zunge und Schleimhäute eine bläuliche Farbe auf (Zyanose). Infolge Stauungen im kleinen Kreislauf stellt sich mitunter Husten ein, wobei gleichzeitig weißer Schaum herausbefördert wird. Die Herzschwäche zieht auch andere Organe in Mitleidenschaft, besonders die Leber und Nieren. Hin und wieder hat dies eine Bauch- oder Brustwassersucht zur Folge.

Holzbockbefall
Nur bei freilaufenden Katzen während der Sommermonate. Zecken lassen sich von Sträuchern oder ähnlichem auf das Tier fallen und bohren ihren Kopf in die Haut und trinken das Blut. Mit einer speziellen Zeckenzange ist die Zecke leicht zu entfernen. Vorsicht, wenn der Kopf abreißt kann es leicht zu einer Infektion kommen.

Homologie
Übereinstimmung. In den diploiden Körperzellen der Katzen sind jeweils 2 Chromosomen. Sie werden als homologe Chromosomen bezeichnet. Eine Ausnahme bilden die Geschlechtchromosomen.

Hysterektomie
Entfernung der Gebärmutter

Ikerus
Gelbsucht. Augen, Mundhöhle oder Ohrmuschel färben sich gelb. Die Ursache ist meist eine Lebererkrankung.
Symptome: – Erbrechen, – starker Durst, – Untertemperatur, – heller oder dunkelgrüner Urin oder – weißlicher bis hellgrüner Kot.
Auf jeden Fall Tierarzt aufsuchen.

Immunglobulie
Eiweißstoffe mit Antikörperaktivität. Ist in der Milch der Katzenmutter und wird von den Jungen aufgenommen. Bildet eine Abwehrsystem.

Immunität
Erworbene Unempfänglichkeit gegen einen spezifischen Krankheitserreger durch körpereigene Antikörper.
Nachdem eine Katze eine Infektionskrankheit überwunden hat, haben sich auch Antikörper gebildet, die verhindern dass dieselbe Krankheit nochmals zum Ausbruch kommt. Was nicht zu bedeuten hat, dass die Katze nicht in der Lage ist andere Katzen anzustecken.

Impfungen
Krankheit Grundimmunisierung 1. Impfung 2. Impfung Auffrischungen
Katzentyphus
mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach alle zwei Jahre
Katzenschnupfen mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach jährlich
Chlamydiose mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach jährlich
Katzenleukose (FeLV) mit 9 Wochen möglich 1. Impfung ab dem Alter von 3 Monaten 2. Impfung genau 1 Jahr nach der ersten jährlich.  Tollwut 1. Impfung ab dem Alter von 3 Monaten 2. Impfung genau 1 Jahr nach der ersten jährlich
Außer der Impfung gegen Tollwut ist keine andere vorgeschrieben, sie sind jedoch dringend zu empfehlen.
Wichtig ist, dass das Tier zum Zeitpunkt der Impfung gesund sein muss, da die Immunitätsausbildung sonst gefährdet ist.

Infektionskrankheit
Krankheiten, die durch einen Erreger in den Körper gelangen und nach einer bestimmten Zeit (Inkubationszeit) zum Ausbruch kommen. Diese Erreger werden über Schleimhäute, Kot, Husten, Urin oder Blut übertragen

Infektiöse Anämie
Ansteckende Blutarmut. Vorwiegend bei Jungkatzen (1-3 Lebensjahr). Die Übertragung ist noch nicht geklärt, es wird jedoch angenommen, dass es durch Zecken, Flöhe, Insekten, Kratz- und Bisswunden übertragen wird.

Inkubationszeit
Ist die Zeit die zwischen der Ansteckung einer Krankheit und den ersten Krankheitszeichen liegt. Die Inkubationszeit ist unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Krankheit, der Anzahl der eingedrungenen Erreger und der Widerstandsfähigkeit der Katze ab.

Insektenstiche
Kommt bei Katzen selten vor. Kann jedoch lebensgefährlich sein, wenn ein Stich am Gaumen oder in der Speiseröhre ist.
Wird eine Katze von einem Schwarm angegriffen, besteht für die Katze in der Regel keine Überlebenschance.

Insektizidvergiftung
Besonders gefährdet sind freilebende Katzen auf dem Land. Durch ihren Putztrieb nehmen sie die Gifte auf die sich auf ihrem Fell niedergelassen haben. Anzeichen /Auswirkungen :- Krämpfe – Unruhe – geweitete Pupillen – Erbrechen – Schreien – Exsikkose – Lähmung – Appetitlosigkeit – Koma – Tod

Isospora
Mikroskopisch kleine, einzellige tierische Schmarotzer, die im Darmepithel leben und die Kokzidiose hervorrufen. Es erkranken ausschließlich Jungtiere.  Symptome: – blutiger Durchfall – Abmagerung – Anämie. Kann zum Tode führen.


Kalziummangel

Kalziummangel wird durch einseitige Fleisch- und Tierkörperorgangfütterung: -Leber, -Lunge, -Herz und -Nieren hervorgerufen. Durch Umstellung des Ernährungsplanes kann dies behoben werden.

Karbolineumvergiftung

Diese Vergiftung tritt durch den Kontakt mit teerhaltigen Holzschutzmitteln auf, die vom Tier durch Lecken des Felles aufgenommen wird. Symptome: -Erbrechen, -Durchfall, -Taumeln, -Krämpfe, -Lähmungen. Unbedingt einen Tierarzt konsultieren.

Karpfenbiss
Bekannt als Überbiss, eine angeborene Verkürzung des Unterkiefers. Vorwiegend bei -Siam, -Orientalisch Kurzhaar, -Semilanghaar.

Klistier
Einlauf in den Mastdarm bei Verstopfung, aber auch zur künstlichen Ernährung.

Knickrute
Bei Siamkatzen oder Burmesen angeborene und vermutlich vererbte Missbildung an der Schwanzspitze, die unbeweglich ist.

Kokzidiose
Darminfektion, die durch Ansteckung erfolgt.

Koliinfektionen
Können nur durch bakteriologische Stuhluntersuchung von anderen Durchfallerkrankungen diagnostiziert werden, treten eher selten auf.

Kotverstopfung
Durch falsche Ernährung oder bei sehr fetten und trägen Tieren.

Kryptorchismus
Fehlen eines oder beider Hoden im Hodensack durch unterbliebenen Abstieg. Nahezu ausschließlich bei Edelkatzen. Beidseitige Kryptorchiden sind unfruchtbar, einseitige sollten wegen der Erblichkeit des Leidens kastriert werden.

Larva migrans
Wanderlarve des Spulwurms, die auch im Menschen Schaden anrichten kann.

Läuse
Die gelblich weißen, blutsaugenden Insekten sind nur bei ungepflegten oder durch andere Krankheiten geschwächten Tieren zu finden. Die Läuse werden durch direkten Kontakt übertragen. Die ca. 1mm langen Nissen werden an die Haare geklebt. Das Fell sieht schmutzig aus und riecht eigenartig. Bei Massenbefall hilft nur noch Haare scheren. Vorsichtig mit Alugan waschen und im wöchentlichen Abstand mindestens 3mal wiederholen, damit alle inzwischen geschlüpften Läuse vernichtet werden. Eiweiß- und Vitaminreich füttern. Auf jeden Fall den Gesundheitszustand der Katze vom Tierarzt überprüfen lassen.

Lebererkrankungen
Werden nach Vergiftungen oder als Folge chronischer Infektionskrankheiten in Form allgemeiner Gelbsucht erkennbar: Urin gelblich oder dunkelgrün, Kot hell oder grünlich. Das Allgemeinbefinden ist stets beeinträchtigt gekoppelt mit -Appetitlosigkeit,
-Erbrechen oder Durchfall. Leberschonkost: Fett frei, leicht verdauliche Zucker (Traubenzucker, Bienenhonig, Gebäck), Quark, sowie zerkleinerter gekochter Fisch (mager). Im Bedarfsfall künstliche Ernährung und Elektrolytersatz zum Ausgleich des hohen Wasserverlustes.

Letalfaktoren
In allen Populationen gibt es Allele, die zu Defekten oder zum Tode des Trägers führen können. Diese oftmals rezessiven Allele werden je nach ihrer Wirkung als subvitale, semiletale oder letale Faktoren bezeichnet. Als Letalfaktoren bezeichnet man Allele, die den Tod des Tieres hervorrufen. Semiletale Faktoren führen bei mehr als 50% der Trägertiere, subvitale bei weniger als 50%; der Trägertiere zum Tode. Bei Katzen ist die dominante Schwanzlosigkeit als Letalfaktor bekannt. Nur heterozygote Katzen sind lebensfähig.

Lungenblutungen
Sind nach Unfällen ganz und gar nicht selten. Erschwerte Atmung sowie hellrotes, schaumiges Blut aus Mund und Nase. Lungenblutungen werden gelegentlich auch durch Lungenwurmbefall oder Geschwüre verursacht. Die Patienten sind dann zumeist stark abgemagert und haben ein stumpfes, glanzloses Fell. Die erschwerte Atmung sowie zunehmender Husten sind auffällige Merkmale.

Lungenerkrankungen
Meist vom Katzenschnupfen ausgehende Bronchitis oder Pneumonie, Bronchialasthma. Anfallsweise auftretende Atemnot infolge einer Verengung der Bronchien. Die Schleimhäute sind bläulich gefärbt.

Lungenwurmbefall
Lungenwürmer sind etwa 4-10mm lange, haardünne Rundwürmer, die in den Lungenbläschen schmarotzen. Dort schlüpfen auch die Larven, welche dem Luftstrom entgegen wandern und vom Wirt ausgehustet, abgeschluckt und mit dem Kot ausgeschieden werden. Schnecken fungieren als Zwischenwirte, kleine Nager oder Reptilien als Transport- oder Wartewirte.
Nach Verzehr der Zwischen – oder Transportwirte setzt sich die Blutwanderung zur Lunge in Gange.

Lymphgefäßsystem
Die Lymphgefäße transportieren die Lymphe, welche vor allem Transport- und Abwehrfunktionen erfüllt. In den Lymphknoten wird sie gefiltert und auf etwaige Fremdstoffe kontrolliert bzw. gereinigt. Für die Beurteilung von Krankheiten z.B. ist die Kenntnis dieser Gebiete von Bedeutung.

Lymphosarkom
Leukämie – Lymphosarkomkomplex

Lyssa
Tollwut

Magen-Darm Entzündung
Gastroenteritis

Magenerkrankungen
Bei Magenerkrankungen spricht man in erster Linie von Entzündungen (Gastritis), die oft von verschluckten Fremdkörpern verursacht werden. Anzeichen dafür sind mangelnder Appetit sowie Erbrechen meist kombiniert mit Darmentzündungen.

Mammatumor
Unter Mammatumor versteht man eine Geschwulst der Milchdrüsen, die bevorzugt in der zweiten Lebenshälfte auftritt. Die anfänglich kleinen Gebilde wachsen unterschiedlich schnell und können auch auf das benachbarte Gewebe übergreifen. Oftmals bösartig mit Tendenz zur Tochtergeschwulstbildung (Metastasierung). Bei frühzeitiger Erkennung und vollständiger operativer Entfernung bestehen gute Heilungsaussichten

Mangelerkrankungen
Können schon bei jungen Kätzchen aufgrund einseitiger Ernährung auftreten. Zu Beginn durch ausgewogene Kost (ganze Tierkörper mit Fell) schnell zu beheben. In späteren Stadien können Symptome wie Nachtblindheit, verzögertes Wachstum, erhöhte Infektionsanfälligkeit sowie Fortpflanzungsstörungen, Totgeburten und missgebildete auftreten.

Mastitis
Unter Mastitis bezeichnet man eine Entzündung der Milchdrüsen. Beginnt meist als Milchstauung aufgrund von Tod oder zu schnellem Absetzen der Jungen. Bei geduldigen Katzen kühlende Umschläge anlegen, doch meist sind Antibiotika und eine chirurgische Behandlung notwendig.

Megakolon
Krankhafte Erweiterung des Dickdarms. Immer auffällig durch lang anhaltende Kotverstopfung. Entweder angeboren oder als Folge von einseitiger, ballastarmer Ernährung. Im Anfangsstadium durch ballastreiche Fütterung vollkommen heilbar. Im fortgeschrittenem Stadium selbst durch Operation nicht immer heilbar.

Mikrosporie
Hautpilzerkrankung. Sie wird durch Microsporum canis oder Microsporum gypseum hervorgerufen. Bleibt jedoch meist ohne Symptome. Die Katze spielt eine wesentliche Rolle als Überträger.

Milchmangel
Aufgrund von Frühgeburt, bei oder nach schweren Erkrankungen, entzündlichen Veränderungen der Brustdrüsen oder Zitzen. Relativ häufiges Auftreten bei Erstgebährenden oder übergewichtigen Katzen. Durch Hormone oder regelmäßiges Anlegen der hungrigen Jungtiere häufig zu beheben. Die Gabe von Vitaminen und Eiweiß kann die Milchproduktion des Muttertieres unterstützen.

Mineralstoffmangel
Im gesunden Organismus werden die notwendigen Elektrolyte (Na, K, Mg, P, Ca, Chloride) durch den Stoffwechsel (Darm und Nieren) im erforderlichen Gleichgewicht gehalten. Deshalb sind Störungen vor allem bei erheblichem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust durch Erbrechen und Durchfall, aufgrund von Erkrankungen der Nieren, Leber, Magen und Darm zu erwarten. Vorgefertigter Nahrung sollten stets Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt werden.

Mykosen
Mykosen sind durch Pilze bedingte Erkrankungen. Entweder als Dermatomykosen oder Systemerkrankungen. Durch vorausgegangene Antibiotika-Behandlungen wird die Abwehrkraft soweit geschwächt, dass sich verschiedene Schimmelpilze im Darm, den Lungen oder anderen Organen ansiedeln und lebensgefährliche Erkrankungen verursachen können.

Nackenbiss
Der Nackenbiss kann bei Katzen in 3 verschiedenen Formen auftreten.
Als Tötungsbiss. Bei der Paarung, als Zugriff des Katers im Nackenfell der Katze. Beim Transport der Jungtiere durch das Muttertier. Im 2.und 3. Fall existiert eine durch das Zentralnervensystem gesteuerte Hemmung, die das tödliche Zubeißen verhindert. Alle Beutetiere, werden vor dem Auffressen durch einen gezielten Biss in den Nacken getötet. Normalerweise tritt der Tod der Beute daraufhin sofort ein. Auch im Rivalenkampf wird der Tötungsbiss angewendet, doch flieht die unterlegene Katze meist bevor es zum äußersten kommt. Bei der Paarung fasst das Männchen das Weibchen mit dem Gebiss im Nackenfell, bevor es über sie tritt und die Begattung vollzieht. Einerseits hält dieser Biss die Katze fest und andererseits gewährt er dem Kater Halt. Man sollte Katzen nie nur im Nackenfell fassen und hochheben, da sie sich sonst angegriffen fühlen und sich daraufhin eventuell wie im Kampf zur Wehr setzen könnten.

Nasenbluten
Tritt Nasenbluten einseitig auf ist es meist ein Hinweis für eingedrungene Fremdkörper oder Geschwüre. Tritt es beidseitig auf, so kann eine heftige Entzündung oder ein Unfall dafür verantwortlich sein. Bis zur tierärztlichen Versorgung, die selbstverständlich sofort in Anspruch genommen werden muss, mit Eisbeuteln oder kalten Kompressen kühlen und Ruhe für das Kätzchen gewährleisten.

Nickhaut
Die sogenannte, normalerweise nicht sichtbare Nickhaut schiebt sich zwischen Pupille und Augenlider, damit werden Fremdorganismen erkannt und beseitigt. Hierbei handelt es sich um Krankheitserreger, körperfremdes Gewebe oder sonstige Fremdstoffe. Ist die Nickhaut Ihres Kätzchens deutlich zu sehen muss man von einer Erkrankung ausgehen und einen Tierarzt aufsuchen.

Nidationsverhütung
Hormonspritzen, welche die Einnistung der befruchteten Eizellen in der Gebärmutterschleimhaut verhindern. Entweder 24 h nach dem Deckakt mit Gestagen oder innerhalb der folgenden 5 Tage 3mal mit Östrogenen. Nicht Risikofrei!

Nierenerkrankung
Entzündungen der Nieren sind relativ häufig.
akute Nephritis:
welche nur selten typische Krankheitszeichen, wie aufgekrümmter Rücken, Berührungsschmerz bei Betastung der hinteren Bauchhälfte aufzeigt. Meist mit Fieber, Apathie und Futterverweigerung verbunden. Häufig in Folge von Vergiftungen, akuten Infektionskrankheiten, selten nach Unfällen. Ohne Laboruntersuchungen nicht sicher erkennbar.
chronische Nephritis:
weit verbreitetes Leiden, vor allem bei älteren Katzen. Die Fähigkeit der Niere harnpflichtige Stoffe zu eliminieren ist eingeschränkt. Die Katze ist meist durstiger als normalerweise. Das Fell ist stumpf und glanzlos. Nickhautvorfall. Je nach Ausprägung des Leidens Durchfall, Erbrechen und nicht heilende Ekzeme.
Harnvergiftung:
Zustand, der das unabwendbare Ende der meisten chronischen Nephrosen signalisiert. Ständiges Erbrechen, übel nach Urin riechende Ausatmungsluft, nicht heilende Wunden in der Mundhöhle, rapider Kräfteverfall, Untertemperatur, Tod.  Nierengeschwülste: meist als Symptom oder in Folge von Leukämie.  Krankheitsverlauf ist sehr wesentlich durch zweckentsprechende Diät beeinflussbar, nach Absprache mit dem Tierarzt leicht verdauliche, je nach Form eiweißreiche oder eiweißreduzierte Kost reichen. Mehrere kleine Tagesportionen, z.B. hartgekochte Eier, Quark, Traubenzucker, Bienenhonig. 2mal täglich 1Tl Bohnenkaffee oder schwarzen Tee. Flüssigkeitsverluste ausgleichen. Zur Sicherheit von allen Katzen jenseits das 6. Lebensjahrs in kürzer werdenden Abständen Harnkontrollen durch tierärztliches Labor vornehmen lassen.

Notoedres-Räude
Durch mikroskopisch kleine Milben hervorgerufene, typische „Katzenkrätze“. Die Weibchen der Milben legen ihre Eier in die von ihnen in die obersten Hautschichten gebohrten winkligen Nischen und Gänge. Bevorzugt erkranken ganz junge, alte und geschwächte Tiere. Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt oder Pflegegeräte. Auf Mensch, Hund und andere Säugetiere übertragbar. Anfangs als leicht gerötete, juckende, kleine Ekzeme, später dann flächenhaftere Ausdehnung auf alle Körperregionen. Haare brechen ab, ständiger Juckreiz, der in warmer Umgebung intensiviert wird. Durch Kratzen und Scheuern entstehen eiternde Hautwunden, wobei unbehandelt Blutvergiftungsgefahr besteht. Vor der (Tierarzt!) Behandlung Haare scheren und die Borken mit lauwarmem Seifenwasser ablösen. Alugan oder andere, gut verträgliche Insektizide mit einer weichen Bürste vorsichtig einmassieren. Die Behandlung in 8-10tägigem Abstand mindestens 3mal wiederholen.

Osteosyntese
Operatives Zusammensetzen gebrochener Knochen durch Draht, Nägel, Splinte, Schrauben oder Metallplatten. Nur bei Gelenk naher und offener Fraktur nötig.

Othämatom
Blutohr. Durch häufiges Schütteln oder Kratzen, gelegentlich auch durch einen Unfall, entsteht ein Bluterguss zwischen Ohrknorpel und darüberliegender Haut. Die Ohrmuschel fühlt sich prall an und ist anfangs oft warm und sehr empfindlich. Trotz chirurgischer Maßnahmen entwickelt sich meist eine Verknorpelung der Ohrspitze, sodass sie umkippt.

Otitis externa
Unter Otitis externa versteht man eine Entzündung des äußeren Ohres.

Otitis media
Mittelohrentzündung. Meist als aufsteigende Infektion vom äußeren Gehörgang. Anzeichen dafür sind schief Halten des Kopfes, Augenzittern, Erbrechen, nicht selten Fieber, stets erheblich beeinträchtigter Gesundheitszustand.

Ovariohysterektomie
Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke.

Panleukopenie
Zum Teil starke Verringerung aller weißen Zellen des Blutbildes.

Panophthalmie
Eitrige Entzündung des gesamten Auges, nicht selten vollständige Zerstörung. Meist in Folge eines Unfalls, Beißerei, manchmal als Herd einer allgemeinen Infektion. Schnellstmögliche operative Entfernung.

Particolor, Bicolor
Mehrfarbig, Zweifarbig

Peritonitis
Bauchfellentzündung. Verursacht durch verschiedenste bakterielle Erreger, die entweder von außen oder durch entzündete, geplatzte oder Keimdurchlässige innere Organe auf das Bauchfell gelangen. Stets sehr ernste mit hohem Fieber verbundene Erkrankung. Apathie, Appetitlosigkeit, bei Berührung schmerzempfindlicher Leib. Durch gezielte Antibiotikagaben, sorgfältige Pflege und künstliche Ernährung bestehen Heilungschancen.

Pheromone
Soziohormone. Stoffe, die sowohl vom Kater als auch der Katze ausgeschieden und durch die Nase wahrgenommen werden. Sie spielen im Sozialverband, in der Beziehung zwischen den Geschlechtern und bei der Prägung eine bedeutende Rolle. Sie werden unter anderem über Stoffe der Duftdrüsen ausgeschieden

Pigmente
Unter Pigmenten versteht man Bestandteile der Zellen mit Eigenfarbe. Das bekannteste Pigment ist das u.a. in der Haut gebildete Melanin (schwarz). Farbnuancen von Blau, Braun und Lila werden dem Eumelanin, Gelb und Rot dem Phaeomelanin zugeschrieben.

Pneumonie
Lungenentzündung. Verschiedenste Auslöser, am häufigsten als Komplikation des ansteckenden Katzenschnupfens. Bei jungen und geschwächten Tieren gelegentlich tödlich endend. Stets deutlich erschwerte Atmung, anfangs oberflächlich, später angestrengt mit geöffnetem Fang und vorgestrecktem Kopf. Meist Fieber, Teilnahmslosigkeit, Husten, nicht immer schleimiger oder eitriger Nasenausfluss. Häufig auch durch überall vorkommende Bakterien, sehr viel seltener durch spezifische Erreger (Tuberkulose) verursacht. Sollte trotz mehrtägiger, zielgerichteter Antibiotikagabe keine Besserung eintreten, würde der Verdacht auf, durch Pilze oder Lungenwürmen verursachte Entzündungen bzw. Lungengeschwülste fallen. Unterbringung in nicht zu warmen, gut belüfteten Räumen. Liebevolle, vorsichtige Pflege und Zwangsernährung sind sehr wichtig.

Quarantäne
Sichere Absonderung infektionsverdächtiger oder als krank bekannter Tiere in besonderen Räumen, deren Zu- und Ausgang nur über eine Seuchenmatte erfolgt, die so breit sein muss, dass jedermann sie mit beiden Schuhen betreten kann. Tägliche Erneuerung notwendig!!! Fütterung und Betreuung der Tiere muss von einer Person, die keinen Zutritt zu gesunden Tieren hat, übernommen werden. Dauer, mindestens 14 Tage oder so lange, bis alle Untersuchungsergebnisse die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Patienten einwandfrei belegen.

Quecksilbervergiftung
Heutzutage sehr selten, jedoch über Nahrungsmittel (Thunfisch) oder defekte Fieberthermometer möglich. Muskelzittern, Taumeln, Durchfälle Schwäche sind unter anderem Anzeichen für eine Quecksilbervergiftung.

Rabies
Tollwut

Rachitis
Knochenweiche. Im eigentliche Sinne bei der Katze nicht vorkommend. Das durch Phosphorüberangebot rachitisch erscheinende Krankheitsbild – verbogene Gliedmaßen und Wirbelsäulenabschnitte – ist die Osteogenesis imperfekta.

Ranula
Froschgeschwulst. Erhebliche Erweiterung des Speichelgangs. Meistens als Folge eines den Ausführungsgang verlegenden Speichelsteins. Nur selten durch Wärme und Gabe von Medikamenten, sicher aber durch Operation zu beheben.

Rattengiftvergiftung
Selten direkt durch ausgelegte Giftköder. Meist indirekt, durch Verzehr vergifteter, leicht zu fangender Ratten oder Mäuse

Räude
Oberbegriff für alle durch achtbeinige Gliedertiere verursachten Hautkrankheiten. Durch unterschiedlich ausgeprägten Juckreiz auffällig.

Rekelsyndrom
Stoffwechselbedingte Streck- und Reckbewegung, die vorrangig der Muskeldurchblutung dient. Aus einer Ruhelage zur Bewegung übergehende Katzen rekeln sich meist. Erhebt sich die Katze aus dem Ruhesitzen oder der Kauerlage bevorzugt sie den Streckbuckel, welcher mit der Buckelstellung im Abwehrverhalten nichts zu tun hat. Schlief die Katze in Seitenhaltung oder eingerollt, so reckt sie sich zuerst auf den Hinterpfoten hoch und stellt die Vorderpfoten möglichst weit nach vorn. Meist folgt danach die umgekehrte Handlung. Dies ist oft mit Gähnen, Krallenspiel und Krallenschärfen verbunden.

Resorption
Aufsaugung der abgestorbenen Frucht. Selten mechanische Ursachen, meist als Folge von schweren Infektionskrankheiten. Manchmal durch falsche Ernährung. Sofern nur ein Teil des Wurfs resorbiert wird fehlen meist deutliche Symptome. Sonst Ausfluss, Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber.

Ringflechte
Hautpilzerkrankung


Salmonellosen

Salmonellosen sind Darminfektionen aufgrund sehr weit verbreiteter Bakterien. Katzen sind weitgehend resistent und erkranken nur nach Belastung (Stress, massiver Wurmbefall). Ansteckung erfolgt über Futter, von Tier zu Tier, besonders aber über Beutetiere. Anzeichen für eine Erkrankung sind fieberhafter Durchfall und Erbrechen. Erkrankte Tiere einzeln halten und persönliche Hygiene besonders beachten. Hände desinfizieren! Ohne krank zu sein sind etwa 3-5% aller Katzen Salmonellenträger und Salmonellenausscheider. Genaue Erkenntnis gibt nur eine Stuhlkontrolle.

Schmarotzer
Parasiten. Tierische Schädlinge, welche in oder auf der Katze leben.

Schmeißfliegenbefall
Während der warmen Jahreszeit legen Schmeiß- und Fleischfliegen ihre Eier in riechende oder eitrige Wunden, manchmal bei durchfälligen Tieren in Afternähe. Durch Bakterieneinwanderung verzögerte Wundheilung, bei Massenbefall kann es zum Tod kommen. Durch sorgfältiges Ablesen, wiederholtes Baden in warmem Wasser, vorsichtigen Gebrauch von Kontaktinsektiziden, gute Pflege und energiereiche, hochwertige Ernährung bestehen gute Heilungschancen.

Schock

Zusammenbruchzustand des Blutgefäßsystems aufgrund erhebliche innerer oder äußerer Blutungen, schwere, fieberhafte Allgemeinerkrankungen, Vergiftungen, erhebliche Schmerzzustände, wesentlicher Flüssigkeits- und Elektrolytverlust. Nase, Ohren und Zehen fühlen sich kalt an. Blutdruckabfall (Test: Durch Daumendruck erzeugte Blässe in der Mundschleimhaut bleibt länger als 1s bestehen!) Pupillen geweitet.  Schnellstmöglich tierärztliche Hilfe suchen! Auf dem Weg dahin die Katze warm halten und den Kopf leicht nach unten halten.

Sinusitis
Entzündung der Nasennebenhöhlen. Nicht selten führt chronischer Katzenschnupfen zu Sinusitis. Weder mit ausgewählten Antibiotika noch durch Operation sicher heilbar.

Sterilisation
Unter Sterilisation versteht man die Unfruchtbarmachung durch Unterbrechung des Eitransportweges, z.B. durch Herausschneiden von Eileiter- oder Gebärmutterhornstücken auf beiden Seiten. Meist nur irrtümliche Bezeichnung für Kastration der weiblichen Katze.

Stomatitis
Mundentzündung. Bei jungen Katzen meist als Folge von Katzen-Schnupfen-Infektionen. Später meist durch Zahnstein verursacht. Trotz des meist vorhandenen Appetits haben Katzen Schwierigkeiten Futter aufzunehmen. Übler Mundgeruch, gerötete und leicht blutende Mundschleimhaut sind Anzeichen dafür. Die Behandlung gestaltet sich problematisch, da die Ursachen nicht immer erkannt werden. Regelmäßige Zahnsteinentfernung und wenn möglich, regelmäßig Zähne putzen.

Stress
Im übertragenen Sinne alle Belastungen, Anforderungen und Schädigungen, die den Organismus zu typischen Alarmreaktionen veranlassen. Dadurch versucht der Körper, die Auswirkungen der Alarmsituation abzuschwächen oder zu überwinden. Falls das nicht gelingen sollte treten meist Anpassungskrankheiten auf.

Stressverhalten
Zustand einer Katze unter Einwirkung von Belastungsfaktoren verschiedenster Art. Dazu gehören „sozialer Stress“, z.B. durch Haltung mehrerer Katzen in Käfigen, in Tierheimen etc., sowie ungewohnte Situationen auf Reisen oder Ausstellungen. Ebenso können auch plötzliche Familienauflösung, tiefgreifende Veränderung in der ständigen Umwelt des Tieres oder längere Abwesenheit der Bezugsperson, Aussetzung oder ähnliche Situationen zu Stress führen.  Durch Stress werden Katzen krank und können sogar in besonderen Fällen durch Erhöhung der Infektionsbereitschaft des Organismus daran zugrunde gehen.

Systemmykosen
Pilzbedingte innere Erkrankungen, die einzelne Organe oder den Gesamtorganismus befallen.

Teaniasis
Bandwurmbefall. Krankheitserscheinungen selten. Der Bandwurm ist als platte, bandnudelartige, ca. 2cm lange Glieder im Kot erkennbar. Die Behandlung ist nur dann sinnvoll, wenn die Zwischenwirte vernichtet werden. Am Besten den Freigang unterbinden oder ausschließlich gekochtes Fleisch oder Fisch füttern.

Thorax
Brustkorb

Tollwut
Die gefährlichste Virusinfektion der Katzen. Ansteckung erfolgt nur bei frei lebenden Tieren durch wilde Fleischfresser (z.B. Marder). Da aber alle Säugetiere empfänglich sind, kann eine Infektion auch über erkrankte Nager erfolgen. Die Inkubationszeit ist durchschnittlich zwischen 2-8 Wochen, selten länger als 6 Monate. Der Virus wandert auf Nervenbahnen und vermehrt sich im Rückenmark oder Gehirn. Die Krankheit verläuft in 3 Stadien:  Die Katze ist ängstlich, reizbar und überempfindlich gegen Licht, Geräusche und schnelle Bewegungen. Freundliche Tiere werden angriffslustig, scheue Tiere auf einmal liebebedürftig.  Stadium der Wut. Starrer, in die Ferne gerichteter Blick, heiseres Miauen, Schielen, Abschluckbeschwerden, zunehmendes Speicheln. Normales und aggressives Verhalten können sich schlagartig ablösen. Bedürfnis zu entweichen, zu beißen und unmotiviertes Kratzen. Lähmungsstadium. Unsicherheit, unfähig zu stehen, von hinten nach vorn fortschreitende Lähmung, Unvermögen zu schlucken, Tod durch Lähmung der Atmung. Aufgrund der Vieldeutigkeit der Krankheit ist eine exakte Diagnose nur am toten Tier möglich. In Tollwut gefährdeten Gegenden ist entweder ein generelles Ausgangsverbot oder eine Schutzimpfung ratsam. Die erste Impfung erfolgt mit 12 Wochen, nach 6 Monaten eine Wiederholung und dann jährliche Impfung. Wegen Lebensgefahr direkten Kontakt mit den Tieren vermeiden. Falls dies unumgänglich ist, nur mit dicken Handschuhen anfassen und das Tier zum Tierarzt oder zur nächsten Polizeidienststelle bringen. Auf jeden Fall baldmöglichst einen Arzt zwecks Schutzimpfung aufsuchen!

Toxoplasmose
Katzen sind Endwirt des auch für den Menschen nicht ungefährlichen tierischen Einzellers. Die Mehrzahl der Katzen sind symptomlose Träger und Ausscheider. Durch Sulfonamide ist eine Heilung möglich. Schwangere und junge Frauen sollten den Kontakt zu freilaufenden Katzen meiden.

Trichinellose/Trichinose.
Hervorgerufen durch den Verzehr rohen Schweinefleisches oder von Beutenagern, in deren Muskulatur die eingerollten Larven des schmarotzenden Wurmes leben. Die Larven werden durch den Blutstrom in die von ihnen bevorzugte Körpermuskulatur gebracht, wo sie sich einrollen und jahrzehntelang ansteckungsfähig bleiben können. Ein steifer Gang ist ein Anzeichen für einen möglichen Befall, der massiv auftretend auch zu Todesfällen führen kann. Zur Vorsorge keine rohen Schweineabfälle füttern!

Urämie
Harnvergiftung. Aufgrund chronischer Nierenerkrankungen, Harnsteinleiden oder ähnlichem.

Verhalten nach Operationen
Man sollte das frisch operierte Tier warm, ruhig und ebenerdig unterbringen. Möglichst in einem abgedunkeltem Raum ohne Sprung- und Klettermöglichkeiten. Appetit, Durst, Pflegeverhalten, Körpertemperatur, Harn- und Kotabsatz müssen täglich kontrolliert werden. Bei unnatürlichem Verhalten umgehend den Tierarzt konsultieren. Leichtverdauliches, vitaminreiches Futter in kleinen Portionen verabreichen. Strikte Ausgangssperre!

Verhaltensstörung
Die Domestizierung bescherte der Katze besondere Lebensumstände. Das Zusammenleben mit dem Menschen zwingt sie eine bestimmte Art der Kommunikation anzuwenden, doch längst nicht alle Menschen verstehen diese Sprache der Katze. Außerdem kann unsere Lebensweise, die alles andere als naturnah ist, das Tier verwirren. Diese beiden Faktoren tragen manchmal maßgeblich zur Entstehung von Verhaltensstörungen bei Katzen bei. Trotzdem verfügt die Katze über eine bemerkenswerte Ausgeglichenheit. Die häufigsten Probleme sind Aggressivität, Angst, Unsauberkeit und Zerstörungswut.
Depressionen und Stressfolgen hingegen führen selten zu einem Tierarztbesuch, da das Tier in solchen Fällen wenig Antrieb hat und sich zurückzieht, also seinen Besitzer nicht stört.

Verschleißkrankheiten
Vorwiegend Alterserscheinungen, wie Nierenentzündung, Bewegungsstörungen, Zahnausfall. Diese Verschleißkrankheiten können jedoch auch durch falsche Fütterung hervorgerufen werden.

Vibrissen
Tasthaare, Bart- oder Schnurrhaare. An deren Wurzeln enden viele Nerven, sodass die Katze alles wahrnimmt, was die Haare berührt. Kräftige Muskeln können diese nach vorn richten. Mithilfe dieses Systems tastet das Tier die Umrisse seiner Beute ab und findet die Stelle, an der es seine Zähne zum tödlichen Biss ansetzen muss. Für den Menschen ist es wichtig zu wissen, dass eine Katze, die ihre Barthaare nach vorn richtet, eventuell zum Beißen bereit ist.

Vitaminmangelerkrankungen
Mangelerscheinungen können bei zu einseitige Ernährung oder schweren Krankheiten auftreten. Bei ausgewogener Fütterung wird der Bedarf an Vitaminen ausreichend gedeckt.

Zahnerkrankungen
Zahnerkrankungen treten relativ häufig bei Katzen auf. Dem Katzenhalter fallen diese Erkrankungen meist erst durch Futterverweigerung (Schmerzen beim Fressen) oder Mundgeruch der Katze auf.
Karies.
Karies entwickelt sich oft aufgrund von Zahnstein. Kariöse Zähne sollten gezogen werden.
Zahnfisteln.
Auffälliges Merkmal ist eine verschwollene Gesichtshälfte sowie Fieber und Appetitlosigkeit.
Zahnfleischgeschwüre.
Kommen relativ selten vor. Es empfiehlt sich Zahnerkrankungen durch regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Katzenzahnpasta entgegenzuwirken.

Zahnstein
Ungefähr ab dem dritten Lebensjahr (sehr selten bei Mäusefängern) lagert sich bei der Katze oft Zahnstein ab der, wenn er nicht entfernt wird, im Laufe der Zeit die Zähne umkrustet, so dass ein Laie kaum noch zwischen Zahn und Zahnstein unterscheiden kann. Schwerer Zahnsteinbefall kann die Zähne lockern und schließlich zerstören. Betroffen sind vor allem die weit hinten liegenden Backenzähne. Zahnstein entwickelt sich aus Belägen (Plaque). Man sollte älteren Katzen ca. alle 6 Monate den Zahnstein vom Tierarzt entfernen lassen.

Zoonose
Unter Zoonose versteht man Erkrankungen, welche vom Menschen auf das Tier (und umgekehrt) übertragen werden. Dies geschieht aufgrund von Viren, Bakterien, tierischen Schmarotzern und Pilzen.

Zystitis
Blasenentzündung. Verursacht durch eine aufsteigende oder absteigende bakterielle Infektion. Anzeichen dafür sind oft Fieber, Schmerzen beim Wasser lassen, Aphatie oder Fressunlust. Tierarzt aufsuchen und die Katze warm halten.
Wie bei allen Erkrankungen ist auch liebevolle Pflege des Besitzers zur baldigen Genesung unerlässlich.

Quelle: www.miau.de  Verfasser: „Claudia Grillenberger“ Copyright 2002 by Claudia Grillenberger – verwirklicht durch Kürzung des Katzenlexikons auf medizinische Begriffe und Krankheiten. Vielen Dank für die freundliche Unterstützung.

 



Allergien

Allergien bei Katzen
Allergien- die Haut setzt sich zur Wehr

Die Tierärztin und derzeitige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Veterinäre, Frau Dr. Peters , und Herr Dr. Koch, Inhaber einer Tierklinik und Wegbereiter der Veterinärdermatologie, berichten über den aktuellen Erkenntnis stand“ Allergien bei Katzen“.

 

 

Auch Katzen haben Allergien. Heute weiß man , das verschiedene Erkrankungen, deren Ursachen früher fälschlicherweise als Hormonstörungen oder Verhaltensprobleme angesehen wurden, auf allergische Reaktionen zurückzuführen sind. Dazu zählen beispielsweise:

  • die psychogene Alopezie, d.h. der Haarverlust durch übermäßiges putzen;
  • der eosinophile Granulomkomplex, der eine geschwulstartige Hautveränderung bezeichnet;
  • die miliare Dermatitis, eine meist durch Flohbisse hervorgerufene Hautveränderung.

Durch das inzwischen größere Interesse des Katzenbesitzers, solche Erkrankungen vom Tierarzt genauer untersuchen zu lassen, und durch neue ,besser Methoden in der Diagnostik werden Allergien bei der Katze zunehmend häufiger bestätigt.

Bei Allergien reagiert der Organismus übermäßig auf normalerweise harmlose Substanzen in der Umgebung wie Blütenpollen, Hausstaub, Hausstaubmilben oder Futterbestandteile. Die erhöhte Bereitschaft zu solchen Reaktionen gilt als erblich, doch hängt es von weitern Faktoren ab, ob es zu Krankheitserscheinungen kommt oder nicht.

Grundsätzlich gilt ,das einer allergischen Reaktion immer eine Sensibilisierung des Organismus, also der Erstkontakt mit dem Allergienauslöser vorausgehen muss. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen werden eine Vielzahl von Substanzen freigesetzt, die Juckreiz und Entzündungen hervorrufen. Bei der allergischen Sofortreaktionen treten Symptome innerhalb von 30 Minuten und 6 Stunden auf. Verzögerte allergische Reaktionen zeigen sich erst nach eineigen Tagen. Dann ist ihr Auslöser natürlich noch schwerer herauszufinden.

Symptome an Haut und Haar

Häufig tritt Juckreiz auf, der allerdings nicht immer einfach zu erkennen ist. Manche Tiere lecken sich stark (was als verstärktes Putzverhalten fehlinterpretiert werden kann) ,andere fallen nur durch unterschiedlich ausgeprägten Haarausfall auf. Betroffen sind alle Stellen, wo Lecken leicht möglich ist, also Bauch, Beine, bei manchen Katzen auch der Rücken sowie alle Kombinationen hieraus. Da keine Veränderungen der Haut selbst auftritt und der Großteil der Tiere sich niemals in Anwesenheit oder Sichtweite ihrer Besitzer leckt, Wird häufig eine Hormonstörung oder Verhaltensstörung als Ursache für die Haarlosigkeit vermutet.

Die meistverbreiteten Allergien bei Katzen sind die Flohallergien sowie die atopische Dermatitis, bei der Allergieauslöser über die Haut aufgenommen werden und dort Entzündungen hervorrufen. Entgegen langläufiger Meinungen sind nur 1 bis 6 % aller in der Praxis vorgestellten Hauterkrankungen mit einer Futterallergie in Zusammenhang zu bringen. Auslöser sind in den meisten Fällen sehr spezifische Eiweißverbindung ( beispielsweise in Hühnereiern, Rindfleisch oder Milch), mit denen die Tiere in der Regel bereits monate- oder jahrelang in Kontakt kamen. Farb- und Konservierungsstoffe sind ebenfalls als Allergieauslöser möglich. Nach unseren Erfahrungen werden sie als Ursache allerdings meistens überschätzt.

Speziell bei der Futterallergie kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen, häufig tritt aber auch Juckreiz im Gesichtsbereich zwischen Auge und Ohr auf ( oft verwechselt mit Ohrmilben!) aber auch Juckreiz am ganzen Körper.

Die mühsame Suche nach dem Allergieauslöser

Da die Hautveränderungen keinen direkten Hinweis auf die Allergieursache geben, wird für die Diagnose ein möglichst detaillierter Vorbericht gebraucht. So ist ein Flohbefall bei einer Katze mit Freilauf wahrscheinlicher als eine Futterallergie und es empfiehlt sich, zuerst auf Parasiten zu untersuchen, bevor eine „Allergieabklärung“ erfolgt. Ähnliche Hautveränderungen bei anderen Tieren des selben Haushaltes oder sogar beim Tierbesitzer deuten daher eher auf eine ansteckende Ursache ( Flöhe, Milben oder Hautpilze ) als auf eine Allergie hin, deren Auftreten bei allen Tieren gleichzeitig extrem unwahrscheinlich ist. Um sicher zu sein ,dass keine Futterallergie vorliegt, ist eine spezielle Futterumstellung erforderlich. Dabei erfolgt die Diagnose der Futterallergie in 2 Stufen: Zunächst gibt man eine so genannte Eliminationsdiät, welche aus nur einer Eiweiß- und einer Kohlenhydratquelle besteht. Empfehlenswert sind z.B. Wild, Ente, Kaninchen, Ziege und spezielle Fischarten, eher ungeeignet sind Futterbestandteile, mit denen die allergische Katze vorher schon häufig Kontakt hatte( wie z.B. Rind und Milchprodukte.) Als Kohlenhydrate sind gekochter unbehandelter Reis und Kartoffeln geeignet. Diese Eliminationsdiät wird 3 bis 12 Wochen konsequent durchgeführt, bis eine Besserung eintritt.

In der Zweiten Phase wird systematisch abgeklärt, welche Stoffe eine Allergie hervorrufen und welche nicht. Allergische Reaktionen zeigen sich dabei meistens nach 1-3 Tagen, seltener einige Stunden nach Fütterung. Auf der Basis derartiger Tests kann dann ein entsprechendes Futter ausgesucht werden. Während der gesamten Testphase müssen alle Leckereien ,Kauspielzeug, Vitamintabletten echt. vermieden werden. Solche Vorgehensweise ist gerade bei Katzen nicht immer einfach: Katzen mit Freilauf müssen im Haus gehalten werden. Manche akzeptieren womöglich das neue Futter nicht ,bekommen doch irgendwelche Leckereien usw. Wenn man nicht selbst kochen will oder die Katze frisst das Futter nicht, gibt es heute die Möglichkeit , ein Allergenarmes Fertigfutter zu nehmen. Allerdings enthalten nur wenige so genannte „Diäten für Tiere mit Futterallergie“ nur eine Eiweiß- und eine Kohlenhydratquelle. Es empfiehlt sich von einem Tierarzt beraten zu lassen. Auch diese Futter sollte dann ausschließlich gefüttert werden.

Linderung ist möglich

Wie bei allen Allergien, sollte das auslösende Allergen vermieden werden, was bei frei laufenden Katzen allerdings meist unmöglich ist. Mit verschiedenen Medikamenten kann versucht werden, Juckreiz und Entzündungsreaktionen zu vermindern. Als bei Katzen relativ gut wirksame Alternativen zum manchmal unumgänglichen Kortison gelten bestimmte Antihistamininka, die den Juckreiz bekämpfen, sowie Mastzellstabilisatoren in Tablettenform ,die den Austritt der Juckreiz auslösenden Stoffen aus den Entzündungszellen verhindern. Auch bestimmte ungesättigte Fettsäuren können helfen, die Symptome deutlich zu verbessern .Diese Präparate müssen auf Dauer gegeben werden ,wenn die Allergieauslöser nicht ermittelt oder vermieden werden können. Bei allen allergischen Katzen sollten unbedingt Flöhe und andere Parasiten konsequent behandelt werden, um sie als Ursachen für Juckreiz auszuschließen. Denn nur bei 10 bis 15% aller Allergien bei Katzen handelt es sich um eine Futterallergie

Quelle: www.catsbine.de

 



Siam Katzen 2

Tortie Point, Tabby Point

 

Siam-Katzen – Tortie Point (Tortie Colourpoint Shorthair)
 siam
Ursprung:
In den USA  ist die Tortie Point als Tortie Colourpoint Shorthair bekannt: eine attraktive Katze, die aus dem Zuchtprogramm für Rot und Creme entstand. Wie bei allen Schildpattkatzen werden auch bei dieser Rasse meist nur Weibchen geboren. Die hin und wieder auftretenden Männchen sind in der Regel unfruchtbar.Charakter:
Intelligent, gesellig, freundlich und spielfreudig, womöglich sogar extrovertierter als andere Siamkatzen-Farben. Die Tortie ist genauso schelmisch wie andere Variationen dieses Musters. Obschon liebenswert und liebevoll, zeigt sie ein gewisses Maß an Eigensinn.Körperbau:
Elegant mit einem langen, schlanken, muskulösen Körper, schlanken Beinen und einem langen, peitschenartigen Schwanz bei mittlerer Größe. Der Kopf ist dreieckig mit geradem Profil und großen, weit angesetzten Ohren.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die helle Körperfarbe sollte deutlich mit den dunkleren Abzeichen kontrastieren. Diese sind auf Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine beschränkt und farblich eine Mischung einer der anerkannten Grundfarben mit Rot oder Creme.

Augen:
Leicht orientalisch geformt und schräg stehend; Farbe: tiefes, strahlendes Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Varianten: Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Cinnamon, Caramel und Fawn
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht in allen Farben)

Siam-Katzen – Tabby Point (Lynx Colourpoint Shorthair)
Ursprung:
Über die Jahre hinweg wurde diese Varietät mit vielen unterschiedlichen Namen versehen. Zuerst hieß sie Shadow Point, dann Lynx Colourpoint Shorthair (so wird sie in den USA noch immer genannt). Schließlich setzte sich Tabby Point durch. Zwar wurde sie bereits 1902 erwähnt, gelangte aber erst 1961 auf eine Ausstellung. Sie erregte damals großes Interesse. Inzwischen gibt es die Varietät in vielen Farben und unterschiedlichen Zeichnungen.Charakter:
Intelligent, extrovertiert, loyal und liebevoll. Wie alle Siamkatzen braucht auch die Tabby Gesellschaft und ist ungern allein. Wenn der Besitzer jeden Tag längere Zeit abwesend ist, sollte er seiner Katze einen Gefährten geben, am besten eine Siamkatze oder eine Orientalisch Kurzhaar.Körperbau:
Elegant mit einem langen, schlanken, muskulösen Körper, schlanken Beinen und einem langen, peitschenartigen Schwanz bei mittlerer Größe. Der Kopf ist dreieckig mit geradem Profil und großen, weit angesetzten Ohren.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Körperfarbe sollte hell sein und einen starken Kontrast zu den Tabby-Abzeichen bilden. Diese befinden sie deutlich ausgebildet auf Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz. Auf der Stirn lässt sich ein klar erkennbares M ausmachen.

Augen:
Leicht orientalisch geformt und schräg stehend. Farbe: ein tiefes, intensives, strahlendes Blau.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: laut und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: Anfang 20. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Varianten: Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Apricot, Cinnamon, Caramel, Fawn und die Tortie-Tabby-Muster (US Torbie) aller dieser Farben
Rasse: weltweit anerkannt, jedoch nicht immer in allen Farben.

Tortie Point, Tabby Point



Orientalisch 1

Havana, Schwarz, Blau (und Lilac), Rot (und Creme), Foreign White, New Oriental

 

Orientalisch einfarbig – Havana
 havana
Ursprung:
Sie darf keinesfalls mit der amerikanischen Rasse, die als Havana Brown bekannt ist, verwechselt werden. Die Havana ist eine schokoladenbraune Katze des siamesischen Typs. Sie wurde in den fünfziger Jahren in England entwickelt, indem zuerst eine Siamkatze mit einer halbsiamesischen einheimischen Kurzhaar gekreuzt wurde. 1952 wurde die erste ihrer Art geboren, und bereits 1958 erkannte man die Rasse offiziell an.Charakter:
Intelligent und extrovertiert. Die Havanna wird depressiv, wenn sie lange allein gelassen wird.Körperbau:
Mittelgroß, muskulös, elegant. Mit ihrem langen, schlanken Körper, dem peitschenähnlichen Schwanz und den schlanken Beinen gleicht die Havana einer Siam. Ihr Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Es sollte bis hinunter zu den Haarwurzeln einen warmen kastanienbraunen Ton haben, dabei jedoch keine Schattierung oder auch Zeichnung aufweisen.

Augen:
Orientalische Form, schrägstehend; klares, lebhaftes Grün.

Merkmale:
Fellpflege: wenig Pflege nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1950er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Schwarz
Ursprung:
Um 1960 wurde ein Programm aufgestellt, um eine einfarbige Katze siamesischen Typs ohne Abzeichen zu züchten. Es soll in Deutschland zwar schon vor dem Zweiten Weltkrieg eine einfarbig schwarze Siamkatze gegeben haben, aber die prächtige Oriental Black von heute ist das Resultat harter Züchterarbeit.Charakter:
Intelligent, zutraulich und extrovertiert. Lässt man das Tier länger allein, wird es depressiv. Es liebt die Gesellschaft eine ähnlich lebhaften Artgenossen.Körperbau:
Elegant, lang und schlank. Die mittelgroße Katze hat einen langen, peitschenähnlichen Schwanz und lange, schlanke Beine. Ihr Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Farbe sollte pechschwarz sein und ohne jegliche Schattierung und Zeichnung bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Von der Form her orientalisch und schräg stehend; wie bei nahezu allen Orientalen ist die Farbe ein klares Grün.

Merkmale:
Fellpflege: wenig Pflege nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Blau (und Lilac)
Ursprung:
Nachdem man sich ab 1962 bemüht hatte, eine einfarbige Katze des siamesischen Typs zu züchten, erschienen 1965 auf Katzenausstellungen erstmals Weiße Katzen orientalischen Typs; andere Farben folgten. Die Blau und die Lilac Oriental Kurzhaar entstanden aus dem Zuchtprogramm der Havana. In der ersten Generation gab es nur schwarze Kätzchen; spätere Generationen, in denen das rezessive Gen wirksam wurde, enthielten ein paar blaue Tiere. Als die Blau mit einer Katze gekreuzt wurde, die das Chocolate-Gen trug, ergab sich die Lilac.Charakter:
Intelligent, anhänglich und extrovertiert.Körperbau:
Lang, schlank und elegant. Wie die Siamkatzen sind diese Orientalen gut bemuskelt und haben lange, schlanke Beine, einen schlanken Hals und einen langen, peitschenähnlichen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Blau ist mittel- bis hellblau ohne Silber, die Lilac gletschergrau mit einem deutlichen rosafarbenen Schimmer. Bei beiden Varianten sollte die Fellfarbe bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend, farblich in einem leuchtenden Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt; die Lilac wird manchmal auch Lavender genannt.

 orientalisch
Orientalisch einfarbig – Rot (und Creme)
Ursprung:
Wenn Rot mit einer Orientalisch gekreuzt wird, die das blaue Gen trägt, entsteht die hellere Orientalisch, die einen kühlen Farbton aufweist.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Diese Katzen brauchen Gesellschaft.Körperbau:
Mittelgroß, schlank, elegant und muskulös. Diese Katze ähnelt dem siamesischen Typ und verfügt über einen langen, peitschenähnlichen Schwanz und lange, schlanke Gliedmaßen. Der Kopf ist dreieckig, keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Das Rot ist warm und reicht bis zu den Haarwurzeln. Die Creme ist gleichmäßig kühlfarben. Das Fell sollte möglichst ohne Tabby-Zeichnungen sein.

Augen:
Orientalische Form, schräg stehend; farblich sollten sie ein lebhaftes Grün aufweisen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Foreign White
Ursprung:
Die einzige weiße Orientalisch mit blauen Augen tauchte zum ersten Mal in den sechziger Jahren auf. Für die so charakteristisch durchdringend blauen Augen wird diese Orientalisch gewöhnlich mit einer Siamkatze und nicht mit einer anderen Orientalisch gekreuzt.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Diese Katze bleibt nicht gern allein und wird depressiv, wenn sie längere Zeit ohne Gesellschaft ist.Körperbau:
Mittelgroß, lang, schlank und elegant. Mit ihren langen, schlanken Beinen und dem peitschenähnlichen Schwanz hat sie den Körperbau einer Siamkatze. Der Kopf ist dreieckig keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Glatt, kurz, eng anliegend; in reinem, strahlendem Weiß.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend; in klarem, strahlendem Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – New Oriental Einfarbig
Ursprung:
Bei der Orientalisch sind viele neue Farben hinzugekommen. Die Cinnamon ergab sich bei der Einführung der Farbe Sorrel bei Siamkatzen, die dann mit Abessiniern gekreuzt wurden. Die verdünnte Version nennt sich Fawn. Die Caramel sah man erstmals 1974, als ein englischer Züchter mit mehreren neuen Farben und Silber experimentierte und zwei merkwürdig gefärbte Kätzchen geboren wurden.Charakter:
Intelligent, liebevoll und extrovertiert. Diese Katze liebt Gesellschaft und ist nicht gern länger allein.Körperbau:
Elegant, lang, schlank und geschmeidig. Die Orientalisch haben den Körperbau einer Siamkatze mit langen, schlanken Gliedmaßen und einem langen, peitschenähnlichen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig, keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Cinnamon zeigt ein warmes, gleichmäßiges Braun, das bis zu den Haarwurzeln reicht, ohne Schattierung oder Zeichnung. Die Fawn hat eine warme, rosige Pilzfarbe. Die Caramel ist kühlblau beige, und die geschlechtsgebundene Version der Caramel, Apricot, ist heiß cremefarben mit einem leicht metallischen Glanz.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend; in klarem Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Havana, Schwarz, Blau (und Lilac), Rot (und Creme), Foreign White, New Oriental



Siam Katzen 1

Seal Point, Blue Point, Chocolate Point, Lilac Point, Red Point, Creme Point
Siam-Katzen – Seal Point
 siam
Ursprung:
Die Rasse hieß ursprünglich „Königliche Katze von Siam“ und wurde in ihrem Heimatland Thailand sehr verehrt. Sie ist wohl die am einfachsten zu identifizierende Rasse: mit ihrem langgestreckten Körper, der hellen Fellfarbe und den dunklen Seal Points auf Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz hebt sie sich eindeutig von anderen Arten ab.Charakter:
Intelligent, extrovertiert, loyal und liebevoll. Wie alle Siamkatzen sind diese Tiere äußerst anhänglich. Sie gehen eine besonders starke Bindung zu ihren Besitzern ein und verlangen deshalb viel Aufmerksamkeit. Die Siamkatze ist mit Abstand die lauteste aller Katzen. Ihre Eigenart, dauernd zu miauen, zu schreien und zu rufen, ist legendär. Wer Siamkatzen liebt, findet ihre Gesprächigkeit sehr anziehend.Körperbau:
Elegant, schlank und athletisch, mittelgroß und muskulös. Die Beine sind lang und schlank, der Schwanz ist lang und peitschenähnlich. Der Kopf sollte dreieckig sein und das Profil lang und schmal. Die Ohren sind im Verhältnis zum Kopf sehr groß, im Ansatz breit und weit voneinander entfernt angesetzt.

Fell:
Kurz, fein, eng anliegend; farblich ein helles, warmes Creme; die dunkelbraunen Abzeichen bleiben auf Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz beschränkt.

Augen:
Leicht schräg gestellt, orientalisch geformt; tiefes, strahlendes Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Siam (Thailand)
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Siam-Katzen – Blue Point
Ursprung:
Als die Blue Point 1896 erstmals ausgestellt wurde, hielt man sie für eine inkorrekt gefärbte Seal Point und schenkte ihr keine Beachtung. Erst in den dreißiger Jahren wurde ein seriöses Zuchtprogramm erstellt, um den Fortbestand dieser Farbe zu sichern. 1932 wurde sie dann in den USA offiziell anerkannt, in England schließlich 1939. Wahrscheinlich hatten Siamkatzen dieses Verdünnungsgen von Anfang an.Charakter:
Intelligent, spielfreudig, extrovertiert und freundlich. Die Blue Point ist äußerst gesellig und verlangt viel Aufmerksamkeit. Sie ist nicht gern lang allein; am besten stellt man ihr eine möglichst wesensverwandte Katze zur Seite.Körperbau:
Lang, schlank, muskulös und elegant. Mittelgroß mit langen, schlanken Gliedmaßen und einem peitschenähnlichen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig mit einem langen, schmalen Profil und großen, weit voneinander entfernt angesetzten Ohren.

Fell:
Kurz, fein, eng anliegend. Die Körperfarbe sollte Gletschergrau sein und blaugraue Abzeichen auf Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz aufweisen.

Augen:
Leicht orientalisch geformt und schräg stehend. Glänzend, klar und von einem intensiven Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: laut und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien, Thailand
Ursprungszeit: 19. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Siam-Katzen – Chocolate Point
Ursprung:
Die Chocolate Point wurde etwa zur selben Zeit ausgestellt wie die Blue Point; auch sie wurde für eine nicht ausreichend gefärbte Seal Point gehalten. Fast zwanzig Jahre Zucht waren notwendig, bis man sich dazu entschloss, sie offiziell als eigene Varietät anzuerkennen.Charakter:
Intelligent, freundlich, spielfreudig. Wie alle anderen Siamkatzen äußerst gesprächig.Körperbau:
Elegant, lang und schlank. Mittelgroß mit langen, schlanken Beinen und einem peitschenähnlichen Schwanz. Der dreieckige Kopf ist lang mit einem schmalen Profil und großen, weit voneinander entfernt angesetzten Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Elfenbeinfarben; die milchschokoladenbraune Farbe sollte sich auf Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz beschränken.

Augen:
Etwas orientalisch gefärbt, schräg stehend, in lebhaftem, klarem, strahlendem Blau

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 19. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Siam-Katzen – Lilac Point (Frost Point)
Ursprung:
Diese Siamkatze wurde erst sehr spät entwickelt: Sie soll 1940 aus einer Kreuzung mit Russisch Blau entstanden sein. Doch da es zu jener Zeit schon Blue und Chocolate Point gab, kann diese rezessive Färbung auch auf natürliche Weise entstanden sein. In den USA heißt die Lilac Point Frost Point.Charakter:
Intelligent, freundlich, liebevoll, extrovertiert und laut.Körperbau:
Mittelgroß, elegant und muskulös mit langen, schlanken Beinen und einem peitschenähnlichen Schwanz. Das dreieckige Gesicht hat ein langes, schmales Profil; die Ohren sind groß und weit auseinander stehend.

Fell:
Kurz, glatt, anliegend. Das Körperfell sollte magnolienfarben sein, keinesfalls schneeweiß. Die farbigen Abzeichen sind rosagrau und auf Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz beschränkt.

Augen:
Orientalisch geformt, leicht schräg stehend; tiefblau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1940
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Siam-Katzen – Red Point (Red Colourpoint Shorthair)
Ursprung:
Die Red-Point-Siamkatzen entstanden bei einem Zuchtprogramm, das geschlechtsgebundene Farben einführen wollte: Eine Schildpatt-Hauskatze wurde dabei mit einer Siamkatze gekreuzt. 1934 sah man die erste Red Point auf einer Ausstellung. Offiziell wurde die Farbe 1966 anerkannt. In den USA sind die Tiere als Red Point Shorthair bekannt.Charakter:
Intelligent, freundlich, gesellig, lebhaft und wie alle Siamkatzen sehr extrovertiert.Körperbau:
Elegant, mittelgroß; schlanker Körper, schlanke Beine. Der Schwanz ist lang und peitschenähnlich, der Kopf dreieckig mit geradem Profil. Die Ohren sind groß und tief angesetzt.

Fell:
Kurz, glatt, eng anliegend; farblich ein warmes Weiß; die intensiven, rotgoldenen Abzeichen sind auf Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz beschränkt.

Augen:
Leicht orientalisch geformt und schräg stehend; die Farbe ist ein intensives, strahlendes Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Siam-Katzen – Creme Point (Cream Colourpoint Shorthair)
Ursprung:
Sobald das rote Gen in die Siamkatzen-Rasse eingeführt war, entstand auch die verdünnte Farbe Creme, die hellste aller Siamfarben. In den USA ist diese Rasse auch als Cream Colourpoint Shorthair bekannt.Charakter:
Intelligent, freundlich, lebhaft und extrovertiert.Körperbau:
Elegant, mittelgroß; schlanker Körper, schlanke Beine. Der Schwanz ist lang und peitschenähnlich, der Kopf dreieckig mit geradem Profil. Die Ohren sind groß und tief angesetzt.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Körperfarbe Cremeweiß. Abzeichen in kühler, gepudert wirkender Cremefarbe, die sich auf Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz beschränken.

Augen:
Leicht orientalisch geformt, schräg stehend; Farbe: ein klares, strahlendes Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: lautfreudig und äußerst gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Seal Point, Blue Point, Chocolate Point, Lilac Point, Red Point, Creme Point



Orientalisch 2

Tabby (getupft), Tabby (gestromt), Ticked Tabby, Schildpatt, Shaded (und Smoke)

 

Orientalisch verschiedenfarbig – Tabby (getupft)
Ursprung:
Die Tabby war in England zunächst als Ägyptische Mau bekannt. Um Verwechslungen mit der amerikanischen Rasse desselben Namens zu vermeiden, änderte man den Namen 1978 in Oriental Spotted Tabby. Die Rasse tauchte erstmals in den späten sechziger Jahren auf und war die erste der orientalischen Tabbies, die anerkannt wurden.Charakter:
Intelligent, liebevoll, extrovertiert und freundlich.Körperbau:
Mittelgroß, elegant, schlank und gut bemuskelt. Sie hat einen peitschenähnlichen Schwanz sowie lange, schlanke Beinen und ähnelt somit der Siam. Ihr Kopf ist dreieckig, die Ohren sind groß und weit auseinander stehend.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Flecken auf dem agoutifarbenen Fell sollten dunkler und klar abgesetzt sein.

Augen:
Orientalisch geformt und schräg stehend; grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Apricot, Cinnamon, Caramel und Fawn; alle diese mit Silber, Tortie und Tortie-Silber
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht alle Farben)

Orientalisch verschiedenfarbig – Tabby (gestromt und getigert)
Ursprung:
Die Orientalisch Tabby entstand aus Kreuzungen zwischen Orientalisch und Tabbies mit siamesischen Abzeichen. Das Silbergen wurde durch Rückkreuzung mit der Chinchilla eingeführt. So ergab sich die beliebte Silbertabby.Charakter:
Intelligent, anhänglich, lebhaft und freundlich. Wie ihre siamesischen Vettern liebt diese Katze die Gesellschaft von Menschen und Artgenossen und wird depressiv, wenn sie zu lange allein gelassen wird.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und gut bemuskelt. Siamesen-Typ mit schlankem Körper, peitschenähnlichem Schwanz und langen, schlanken Beinen. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig, die Ohren sind groß und weit auseinander stehend.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die stark gefärbten Markierungen sollten auf dem Agouti-Fell klar erkennbar sein.

Augen:
Weit auseinander liegend, schräg stehend, in der Farbe strahlendgrün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Apricot, Cinnamon, Caramel und Fawn; alle diese in Silber, Tortie und Silber-Tortie
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht alle Farben)

Orientalisch verschiedenfarbig – Ticked Tabby
Ursprung:
Diese beliebte Tabby-Variante wurde erstmals 1993 in die Championklasse befördert. Das gleichmäßig getickte Fell erinnert an die wilden Vorfahren der Hauskatze. Das Ticking-Gen wurde schon früh durch Kreuzungen von Siamkatzen mit getickten Abessiniern in die Rasse eingebracht.Charakter:
Intelligent, freundlich, liebevoll und extrovertiert.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und gut bemuskelt. Der Tabby ist lang und schlank mit einem peitschenartigen Schwanz und schlanken Beinen. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig mit großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Es sollte gleichmäßig getickt sein und auf jedem Haar mindestens zwei oder drei farbige Bänder haben.

Augen:
Sie sind orientalisch geformt und schräg stehend; farblich in einem klaren Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Apricot, Cinnamon, Caramel und Fawn; alle diese in Silber, Tortie und Silber-Tortie
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht alle Farben)

Orientalisch verschiedenfarbig – Schildpatt
Ursprung:
Wie alle Schildpatt sind diese Katzen meist weiblich. Hin und wieder wird ein Kater geboren, der aber fast immer unfruchtbar ist. Die Orientalisch Schildpatt wurde erstmals in England gezüchtet. Sie entstammt dem Zuchtprogramm für Orientalisch Rot und Creme.Charakter:
Vom Wesen her ist die Schildpatt intelligent, freundlich und extrovertiert. Häufig ist sie eigenwilliger als Tiere mit anderen Farben und Mustern. Wie alle Orientalen ist sie nur ungern allein. Wenn ihr Besitzer – etwa aus beruflichen Gründen – häufig außer Haus ist, ist es für das Wohlbefinden der Schildpatt wichtig, eine zweite Katze zur Gesellschaft zu haben.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und muskulös. Der Körper gleicht mit seinem peitschenartigen Schwanz und seinen langen, schlanken Beinen dem einer Siamkatze. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig, die Ohren sind groß und weit auseinander stehend.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Farben sollten entweder gleichmäßig vermischt oder in deutlichen Flecken vorliegen; die Grundfarbe muss ohne Tabby-Zeichnung bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Die Augen sollten orientalisch geformt sein und schräg stehen; Farbe: klares Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Cinamon, Caramel und Fawn
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht alle Farben)

Orientalisch verschiedenfarbig – Shaded (und Smoke)
Ursprung:
Die Shaded ergab sich aus einer Zufallskreuzung von einer Chinchilla mit einer Chocolate-Point-Siamkatze. Die Jungen hatten ein dunkles Fell, das dicht über der Haut in blasses Silber überging. Zusammen mit ihrer amüsanten, fast clownähnlichen Gesichtszeichnung ist dies das hervorstehendste Merkmal dieser attraktiven Katze. Die erste Shaded wurde mit einer Red-Point-Siamkatze gekreuzt. Sie trug das Gen, das die Non-Agouti-Version, mit anderen Wörtern die Smoke, produzierte.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Wie alle Orientalen lieben Shaded und Smoke die Gesellschaft von Menschen und Tieren und sind ungern allein.Körperbau:
Lang und schlank, jedoch gut bemuskelt. Was den Körperbau betrifft, dominieren die siamesischen Merkmale: Shaded und Smoke verfügen über lange, schlanke Beine und einen peitschenförmigen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Shaded ist eine Agouti-Katze mit silbrig-weißer Unterwolle, über der Standardfarben liegen. Die Smoke ist die Non-Agouti-Silbervariante.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend und in einem klaren Grün leuchtend.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Varianten: in allen für Orientalen erlaubten Farben
Rasse: weltweit anerkannt (jedoch nicht alle Farben)

Tabby (getupft), Tabby (gestromt), Ticked Tabby, Schildpatt, Shaded (und Smoke)



Neuere Züchtungen 2

Munchkin, Ojos Azules, Peke-Face, Sokoke, Australische Schleierkatze, Sibirische Katze

 

Neuere Züchtungen – Munchkin
 munchkin
Ursprung:
Diese Mutation wurde 1983 in den USA entdeckt und löste zunächst große Kontroversen aus. Die für Katzen so typische Anmut fehlt ihr völlig und ihre Kritiker meinen sogar, sie könne sich selbst kaum richtig pflegen. Aufgrund ihres extrem langgestreckten Körpers und der kurzen Beine sind Gesundheitsprobleme vorprogrammiert. Kurzbeinige Katzen gab es in England zwar schon in den dreißiger Jahren und in Russland in den fünfziger Jahren, doch nach den deutschen Tierschutzgesetz dürfte die Zucht solcher Rassen eigentlich nicht zulässig sein. Lese hierzu auch den Bericht in der Rubrik Tierschutz – Berichte/Report – QualzuchtCharakter:
Anschmiegsam, freundlich und neugierig.Körperbau:
Mittelgroß, kräftig bemuskelt; weder schlank noch gedrungen. Der Kopf ist fast dreieckig, mit mittellanger Nase und die Ohren sind mäßig groß, an der Basis breit und aufgerichtet. Der Hals ist dick und fest bemuskelt. Die Beine sind kurz, aber nicht missgestaltet, gut bemuskelt. Die Pfoten sind rund, kompakt und zeigen nach außen. Der Schwanz ist hoch angesetzt, mittelstark, in eine gerundete Spitze auslaufend.

Fell:
Kurz, dicht und eng anliegend.

Augen:
Walnussförmig, groß und leicht schräggestellt.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: lautfreudig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1980er Jahre
Gewicht: 2,25 – 4 kg
Varianten: Alle Farben und Fellmuster, auch Abzeichen, Sepia und Mink.
Rasse: in den USA 1995 durch die TICA anerkannt

Neuere Züchtungen – Ojos Azules
 ojosazules
Ursprung:
1984 wurde in Neu Mexiko eine Schildpattkatze mit strahlendblauen Augen (spanisch: Ojos Azules) entdeckt. Normalerweise kommen blaue Augen nur bei weißen Tieren oder bei Siamkatzen vor, so dass diese Rasse äußerst selten ist. Ob sich die Ojos Azules in der Katzenzucht wirklich durchsetzen kann, muss sich erst noch zeigen.Charakter:
Gutmütig, sanft und anspruchslos.Körperbau:
Untersetzt und kräftig mit breiter Brust und kurzen, stämmigen Beinen. Der Kopf ist rund, breit und vollwangig, mit kleinen, weit angesetzten Ohren.

Fell:
Kurz und dicht, plüschähnlich.

Augen:
Groß, rund und strahlendblau.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Mexiko
Ursprungszeit: 1984
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: noch keine Daten vorhanden

Neuere Züchtungen – Peke-Face
Ursprung:
Diese Langhaarkatze hat eine Nase, die an einen Pekinesen erinnert. Durch das flache Gesicht können bei dieser Rasse Gesundheitsprobleme auftreten.Charakter:
Sanft und liebevoll. Die Katze passt sich den Gegebenheiten gut an. Man kann sie tagsüber auch allein lassen.Körperbau:
Perser mit Pekinesengesicht

Fell:
Lang und üppig mit weicherer Unterwolle. Der Schwanz ist kurz, buschig und fedrig. Die Beine sind kurz und kräftig, mit runden Pfoten und kleinen Haarbüscheln an den Zehen.

Augen:
Groß und rund; dunkelorange oder kupferfarben

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: in allen für Perser anerkannten Farben
Rasse: in einigen Vereinen der USA, nicht aber Europa

Neuere Züchtungen – Sokoke
 sokoke
Ursprung:
Die 1977 in Ostafrika entdeckte Katze hat eine ungewöhnliche Tabby-Zeichnung, die an eine Holzmaserung erinnert. Der Körper ist schlank und elegant, der Schwanz mittellang und spitz zulaufend. Die Herkunft der Sokoke ist umstritten. Man fand sie zwar als tropische Wildkatze, doch wird vermutet, dass sie von entlaufenen Hauskatzen abstammt, weil sie sich ohne weiteres zähmen ließ. Heutzutage wird diese Rasse hauptsächlich in Dänemark gezüchtet.Charakter:
Freundlich, intelligent und spielfreudig.Körperbau:
Der Körper ist schlank und elegant, der Schwanz mittellang und spitz zulaufend

Fell:
mit Tabby-Zeichnung.

Augen:
Groß und rund.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Ostafrika
Ursprungszeit: 1977
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Rasse: noch keine Daten vorhanden

Neuere Züchtungen – Australische Schleierkatze
 austral
Ursprung:
Diese Katze wurde Ende der siebziger Jahre in Australien unter dem Namen „Spotted Mist“ gezüchtet und ist die erste aus diesem Land stammende Rassekatze. Sie entstand durch eine Kreuzung von Burmesen mit Abessiniern und Tabbys. Der Burma-Typ überwiegt – dennoch hat die Spotted Mist ein kurzes, dichtes, glänzendes Fell mit einer schimmernden Grundfärbung und Tupfen an Flanken und Bauch. 1986 wurde die Rasse in Australien offiziell anerkannt und hat seither mehrere Champions hervorgebracht.Charakter:
Lebhaft und ausgeglichen.Körperbau:
Mittelgroß, mäßig bemuskelt. Der Kopf hat eine gerundete Keilform mit weichen fließenden Konturen. Die Ohren sind mittelgroß, aufrecht oder leicht auswärts gedreht, mit gerundeten Spitzen. Die Beine sind mittellang, weder stämmig noch schlank. Die Pfoten sind klein und rund und der Schwanz ist mittellang, auf eine gerundete Spitze zulaufend.

Fell:
Kurz, weich vom Körper abstehend.

Augen:
Tiefgolden, mandelförmig und leicht schräggestellt.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: lautfreudig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Australien
Ursprungszeit: 1975
Gewicht: 3,5 – 6 kg
Varianten: Tabbys (zugleich getupft und getickt), Blau, Braun, Chocolate, Golden, Lilac, Peach
Rasse: in Australien anerkannt

Neuere Züchtungen – Sibirische (Wald-)Katze
 sibirische
Ursprung:
Diese große, kräftige Katze stammt aus dem nördlichen Russland, wo ihr langes, dichtes Fell sie vor der Winterkälte schützt. Die Rasse ist schon seit langem bekannt; angeblich sollen aus ihr sogar die meisten der heutigen Langhaarkatzen hervorgegangen sein. Die Sibirische Katze wird heute insbesondere in Deutschland und in ihrer Heimat Russland gezüchtet.Charakter:
Sensibel und ausdauernd.Körperbau:
Lang, gut bemuskelt und kraftvoll. Der Kopf ist breit, zwischen den Ohren flach und die Ohren sind mittelgroß, mit gerundeten spitzen und seitlich abstehend. Der Hals ist kurz und gedrungen. Beine sind mittellang bis lang, mit kräftigen Knochen und Muskeln; die Pfoten sind groß, rund und mit Haarbüscheln besetzt.

Fell:
Lang, mit leicht öligem Deckhaar.

Augen:
Groß, oval und leicht schräggestellt.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Östliches Russland
Ursprungszeit: 1980er Jahre
Gewicht: 4,5 – 9 kg
Rasse: in Russland und in den USA von der TICA anerkannt.

Munchkin, Ojos Azules, Peke-Face, Sokoke, Australische Schleierkatze, Sibirische Katze



Neuere Züchtungen 1

California Spangled, Kartäuser, American Bobtail, Karelische Botail, La Perm, Nebelung

 

Neuere Züchtungen – California Spangled
 spangled
Ursprung:
Diese relativ junge Rasse ist das Ergebnis intensiver Bemühungen, eine Katze mit der Zeichnung des vom Aussterben bedrohten afrikanischen Leoparden zu züchten. Für dieses aufwendige Zuchtprogramm wurden acht verschiedene Linien von Rasse- und Hauskatzen einschließlich einer ägyptischen Straßenkatze herangezogen. Die California Spangled hat markante schwarze Tupfen und eine schwarze Schwanzspitze. Ihr geduckter Gang erinnert an die Bewegungen eines wilden Leoparden. Ihr Debüt im Jahre 1986 war von heftigen Kontroversen begleitet, weil sie nicht auf einer Katzenausstellung vorgestellt, sondern nur über einen Versandkatalog angeboten wurde. Nachdem sie rasch in den Ruf einer „Designer-Katze“ kam, zählte sie bald zu den teuersten Katzen.Charakter:
sanft und gesellig

Körperbau
:
Muskulös gebaut, der Körper ist langgestreckt und schlank, aber für seine Größe erstaunlich schwer. Der runde Kopf erinnert an wildlebende Kleinkatzen. Die Ohren sind Aufrecht, mit gerundeten Spitzen, weit hinten am Kopf angesetzt.Fell:
Kurz und glatt, aber nicht dicht anliegend. Das dichte Doppelfell soll die Zeichnung des Leopardenfells imitieren: Tupfen auf dem Rücken und den Seiten und Streifen zwischen den Ohren und auf dem Hals bis zu den Schultern.Augen:
Oval und leicht schräggestellt, bernsteinfarbenMerkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1971
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Bronze, Braun, Kohle, Golden, Rot, Silber, Weiß
Rasse: noch keine allgemeine Anerkennung
Neuere Züchtungen – Kartäuser
 kartauser
Ursprung:
Diese blaue Kurzhaarkatze ähnelt der Britisch Blau, ihre Augen sind jedoch kupferfarben oder orange. Die Kartäuser kann auf eine Geschichte zurückblicken, die vermutlich bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht. In einem holländischen Lexikon aus dem Jahre 1723 wird bereits berichtet, dass diese Katzen in den Klöstern der Kartäusermönche lebten und dort möglicherweise gezüchtet wurden. In den zwanziger Jahren begannen zwei Schwestern in Frankreich gezielt mit der Kartäuserzucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es jedoch nur noch wenige Exemplare, so dass die Zucht mit blauen Nichtrassekatzen neu aufgebaut werden musste.Charakter:
Freundlich und aufmerksam, aber etwas zurückhaltend.Körperbau:
Die Kartäuser ist weder gedrungen noch schlank gebaut. Der Kopf ist breit, aber nicht rund, mit hoher Stirn. Die Ohren sind mittelgroß und hoch am Kopf angesetzt; der Hals ist kurz und kräftig und der Schwanz ist an der Wurzel dick, wird aber zur gerundeten Spitze hin dünner. Die Beine sind kurz und stämmig, aber nicht dick.Fell:
Das Fell ist kurz bis mittellang, mit dichter Unterwolle.Augen:
Groß und rund, golden oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: Frankreich
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3 – 7,5 kg
Varianten: einfarbig blau
Rasse: in den USA und in einigen Ländern Europas anerkannt

Neuere Züchtungen – American Bobtail
 bobtail
Ursprung:
Über den Ursprung dieser Stummelschwanzrasse, die genetisch nichts mit der wildlebenden amerikanischen Bobcat zu tun hat, gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen. Fest steht jedoch, dass die American Bobtail von einem stummelschwänzigen Kätzchen abstammt, dass in den sechziger Jahren in Arizona entdeckt wurde. Als diese Katze mit einer Siam gekreuzt wurde, hatten einige der Jungen wieder kurze Schwänze. Deren Nachkommen waren alle kurzschwänzig und wurden weitergezüchtet. Die American Bobtail kann langes oder halblanges Fell haben.Charakter:
Freundlich und intelligent, sowie neugierig.Körperbau:
Halb gedrungen, mit kräftiger Muskulatur. Sie hat einen breiten Kopf, die Ohren sind mittelgroß, am Ansatz breit und hoch auf dem Kopf angesetzt. Die Beine sind schwer, mit großen runden Pfoten und der Schwanz muss vorhanden sein, endet aber über dem Sprunggelenk.Fell:
Elastisch und doppellagig.Augen:
Oval und gewinkelt, mit schweren Brauen.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3 – 7 kg
Varianten: alle Farben und Zeichnungen, auch Abzeichen, Sepia und Mink.
Rasse: in den USA 1989 von der TICA anerkannt

Neuere Züchtungen – Karelische Bobtail
 karelis
Ursprung:
Diese Rasse, deren Herkunft nicht eindeutig geklärt werden konnte, sieht aus wie eine langhaariger Variante der japanischen Bobtail. Die Karelische Bobtail wurde 1995 erstmals auf einer Katzenausstellung in Deutschland gezeigt.Charakter:
Freundlich und intelligent, sowie neugierig.Körperbau:
sieht aus wie eine langhaariger Variante der japanischen BobtailFell:
sieht aus wie eine langhaariger Variante der japanischen BobtailAugen:
Oval und gewinkelt.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: ungeklärt
Ursprungszeit: ungeklärt
Gewicht: 3,5 – 7,5 kg
Rasse: noch keine Daten vorhanden

Neuere Züchtungen – La Perm
 laperm
Ursprung:
Der Vorläufer dieser Zucht wurde 1986 auf einem amerikanischen Bauernhof in der Nähe von Dallas in Oregon in einem Wurf gewöhnlicher Katzen entdeckt. Das Kätzchen war zunächst kahl, bekam dann aber ein besonders lockiges Fell. Die La Perm („Dauerwelle“) wurde 1995 in den USA von der „International Cat Association“ anerkannt, von anderen Verbänden allerdings noch nicht. Bis heute gibt es allerdings nur sehr wenige Exemplare.Charakter:
Anhänglich und neugierig.Körperbau:
Mittlerer Knochenbau, muskulös und relativ schwer. Der Kopf ist breit, gemäßigte Keilform mit gut entwickelter Schnauze. Die Ohren sind mittelgroß, an der Basis breit und mit gerundeten Spitzen. Der Hals ist lang und vertikal getragen. Die Beine sind mittellang und gut bemuskelt und die Pfoten sind mittelgroß und rund. Schwanz: Lang uns sich verjüngend, wellig behaart.Fell:
Kurz, dick und seidig, mit mäßiger Unterwolle.Augen:
Groß, mandelförmig und leicht schräggestellt.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1982
Gewicht: 3,5 – 5,5 kg
Varianten: Alle Farben und Muster, auch Abzeichen, Sepia und Mink.
Rasse: in den USA anerkannt von der TICA

Neuere Züchtungen – Nebelung (Blau und Weiß)
 nebelung
Ursprung:
Diese langhaarige Version der Russisch Blau mit Silberspitzen entstand in den achtziger Jahren in den USA. 1987 wurde sie von der „International Cat Association“ in den Varietäten Blau und Weiß anerkannt. Die Anerkennung durch andere Züchterverbände steht noch aus.Charakter:
Zurückhaltend und intelligent.Körperbau:
Geschmeidig und schlank, aber nicht röhrenförmig. Der Kopf hat eine modifizierte Keilform mit flacher Stirn und geradem Profil. Die Ohren sind an der Basis breit, mit leicht gerundeter Spitze und der Hals ist lang und schlank. Die Pfoten sind klein und rund. Der Schwanz ist lang und locker behaart, verjüngt sich von der dicken Wurzel zur feinen Spitze hin.Fell:
Fein, doppellagig und mittellang, mit silbernen spitzengefärbten Leithaaren.Augen:
Sehr leicht oval, grün und weit auseinander liegend.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1986
Gewicht: 2,5 – 5 kg
Rasse: in den USA von der TICA (1987) und der CFA (1993) anerkannt

California Spangled, Kartäuser, American Bobtail, Karelische Botail, La Perm, Nebelung



Langhaarkatzen 3

Cameo, Smoke, ColourpointSchildpatt, Blau-Creme, Tabby  
Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig – Cameo
 perser
Ursprung:
Eine der beliebtesten getippten Varianten. Diese schöne Katze hat ein weniger stark getipptes Fell als die Smoke und ist manchmal so hell wie die Chinchilla. Ihre Unterwolle sollte möglichst rein weiß sein und mit den gefärbten Spitzen des Deckhaars kontrastieren. Die Rasse wurde erst in den fünfziger Jahren gezielt gezüchtet, als die Farbe in den USA beliebt wurde.Charakter:
Zärtlich und gutmütig. Die Rasse ist im allgemeinen anspruchslos.Körperbau:
Gut bemuskelt und mittelgroß mit breitem Brustkorb und kurzen, stämmigen Beinen. Der Kopf ist rund und breit, das Gesicht ist offen. Die kleinen Ohren sind behaart und weit auseinander stehend.

Fell:
Üppig, lang, dicht und seidig. Dabei sind zwei Grade von Tipping erlaubt – Voraussetzung ist eine möglichst weiße Unterwolle: Das Deckhaar kann zur Spitze hin leicht getippt sein oder, wie bei der Shaded, auch dunkler erscheinen.

Augen:
Groß und rund; sie können entweder kupfer- oder orangefarben sein.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1950er Jahre
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: Rot, Creme, Blau-Creme und Schildpatt
Rasse: weltweit anerkannt

Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig – Smoke
Ursprung:
Diese Katze mag zwar aussehen wie eine einfarbige Perser, ist tatsächlich aber die von allen am intensivsten gefärbte. Die weiße Unterwolle unter der dunklen Farbe wird nur dann sichtbar, wenn sich das Tier bewegt. Die Farbe wurde erstmals 1860 erwähnt, geriet dann aber in Vergessenheit und starb aus, bevor sie in den sechziger Jahren wiederentdeckt wurde. Sie ist heute sehr beliebt.Charakter:
Anspruchslos, gutmütig und zärtlich.Körperbau:
Kräftig und mittelgroß mit kurzen, stämmigen Beinen. Kopf breit und rund mit Stupsnase und kleinen, weit auseinander stehenden, behaarten Ohren.

Fell:
Seidig, lang und dick, gleichmäßige Farbe ohne Tabbyzeichnung. Die Unterwolle sollte so weiß wie möglich sein, um mit der Hauptfarbe gut zu kontrastieren.

Augen:
Groß und rund; dunkelorange oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und die vier Schildpatt-Farben.
Rasse: weltweit anerkannt

Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig – Colourpoint (Himalayan)
Ursprung:
1924 gab es einen ersten Kreuzungsversuch in Schweden, 1930 gelang eine ähnliche Verpaarung in den USA. Dort wurde 1935 dann auch die erste Colourpoint geboren. Seit Ende der vierziger Jahre begann man in Großbritannien mit der zielgerichteten Zucht. Das auffallendste Merkmal an dieser Rasse ist das „Himalayan“ genannte Fellmuster, das man normalerweise bei Siamesen findet. Die Bezeichnung „Himalayan“ wird für jedes Tier gebraucht, dessen Körperfell blass ist, aber an Ohren, Schnauze, Pfoten und Schwanz eine dunkle Färbung aufweist. Die Colourpoint Perser ist äußerst beliebt; es gibt sie in vielen Farben und Mustern, von denen in den USA nicht alle anerkannt sind.Charakter:
Liebevoll und gutmütig. Mit ihrem siamesischen Hintergrund ist Colourpoint oft extrovertierter als einfarbige Perser. Ihre Liebhaber sind der Ansicht, sie vereine die Vorteile der Perser mit denen der Siamkatzen, da sie die Neugier der letzteren sowie den sanften Charakter der Perser besitze.Körperbau:
Stämmig und mittelgroß mit kurzen, kräftigen Beinen. Kopf breit und rund mit kurzem Gesicht und kleinen, weit auseinander stehenden, behaarten Ohren.

Fell:
Seidig, lang und dick. Die Farbe des Rumpfes sollte so hell wie möglich sein.

Augen:
Groß, rund und voll; strahlend blau.

Merkmale:
Fellpflege: täglich, gelegentlich auch Bäder
Stimme: still
Temperament: ruhig bis mäßig lebhaft
Ursprungsland: USA und Schweden
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und sowohl Tortie- als auch Tabbyvarianten
Rasse: weltweit anerkannt

Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig – Schildpatt
Ursprung:
Die für sich allein schon entzückende Farbe wird in Zuchtprogrammen eingesetzt, um ein einfarbiges Rot und Creme zu erzielen. Die Schildpatt gibt es allerdings normalerweise nur als Weibchen.Charakter:
Liebevoll und gutmütig. Diese Varietät ist jedoch – wie alle Schildpattkatzen – sehr eigenwillig.Körperbau:
Das Tier ist mittelgroß und kräftig und besitzt einen breiten Brustkorb. Die Katze hat kurze, stämmige Beine und einen breiten, runden Kopf mit kurzer Nase sowie kleinen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Dichtes, langes und feines Haar. Die Farben sollten möglichst gleichmäßig über den Körper verteilt sein.

Augen:
Die Katze hat große runde Augen; dunkelorange oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig- Blau-Creme
Ursprung:
Gewöhnlich gibt es von dieser Farbe nur weibliche Katzen. Die Blau-Creme entstammt einer Kreuzung von Blauen und Creme-Persern. Die Standards schreiben etwas verschiedene Farbverteilungen vor. In Europa bevorzugt man eine sanfte, dichte Mischung der Farben, die gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt sein müssen.Charakter:
Gutmütig, sanft und anhänglich, in der Haltung meist anspruchslos.Körperbau:
Breiter Brustkorb, kräftige Muskeln. Mittelgroß, kurze stämmige Beine. Der Kopf ist breit und rund mit einem offenen Gesicht und kleinen, behaarten, tiefangesetzten Ohren.

Fell:
Das Fell ist üppig, lang und seidig. Das Fell der Mischung von Creme und Pastellblau sollte einen sanften Farbverlauf zeigen.

Augen:
Rund, voll und groß; dunkelorange oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 19. Jahrhundert
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Langhaar-Katzen (Perser) verschiedenfarbig – Tabby
Ursprung:
Das Tabbyfell, dessen Muster dem der wilden Vorfahren heutiger Hauskatzen immer noch stark ähnelt, ist seit Jahrhunderten bekannt. Schwarze Tabby-Perser waren die ersten Langhaarvarianten, die in Europa auftauchten. Sie wurden im Viktorianischen Zeitalter nach England gebracht und bei der ersten offiziellen Katzenschau 1871 gezeigt. Neben Schwarz gibt es diesen Typ heute auch in vielen anderen Farben, zum Beispiel als Tortie-Tabby. Am beliebtesten von allen Varianten ist die Silbertabby.Charakter:
Im allgemeinen anspruchslos, gutmütig und anhänglich.Körperbau:
Muskulös und kräftig mit kurzen, stämmigen Beinen, gut behaarten und tiefangesetzten Ohren.

Fell:
Dicht, lang und seidig mit deutlichen dunklen Tabby-Merkmalen: Auf jeder Seite des Körpers befindet sich ein „Austern“-Muster, auf jeder Schulter ein „Schmetterling“. Hinzu kommt ein M auf der Stirn.

Augen:
Sie sollten groß und rund sein. Bei allen Varianten mit Ausnahme der Silbertabbys sind sie orange- oder auch kupferfarben. Die Silbertabby muss grüne beziehungsweise haselnussbraune Augen haben.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: ruhig
Ursprungsland: Persien (Iran)
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, die Tortie-Tabby-Farben und alle Varianten mit Silber
Rasse: weltweit anerkannt

Cameo, Smoke, ColourpointSchildpatt, Blau-Creme, Tabby