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Alle Artikel von Tom

Katze und Gartenteich/Koi Teich

Wir selbst haben mittlerweile neben Katzen in unserem Garten einen Koi Teich, der Bereich drumherum und der Teich ist komplett mit Sichtschutzwänden und darüber zusätzlich mit einem Sichtschutznetz versehen, welches die Höhe dann auf knapp 3m bringt, umgeben. Die Eingangstüre ist nach oben sowie unten auch verlängert, so dass erst gar keine Katze in die Nähe des Koi-Teichs gelangen kann. Für die Fischreierabwehr ist in einer Höhe vom 3m komplett ein Vogelschutznetz gespannt. Singvögel können in den Ecken hineinfliegen und auch Brüten sowie an einem Bachlauf trinken.

Beispiel:

Zu Beziehen bei unserem Koi-Händler:  Sichtschutznetz

1. Vogelschutznetz

2. Uferzone, Verpiss-Dich Pflanzen, Filtergraben

3. Moorbeet, Sumpfuferzone oder ein Filtergraben können auch schon abschrecken, viele Katzen mögen keine nassen Füsse

4. Abwehrmethoden:

Durch Wasserstrahl (katzenfreundlich)

Zu Beziehen bei unserem Koi-Händler: Wasservergrämung

Durch Strom

Zu Beziehen bei unserem Koi-Händler: Stromvergrämung

Durch Laser, Ultraschall, Geräusche, Lichtblitze

Zu Beziehen bei unserem Koi-Händler: Licht, Laser, Blitze, Schall

Wir als Katzen und Koi-/Teichbesitzer können beide Seiten verstehen. Die Katzen finden gefallen an den sich bewegenden Kois und Goldfischen und naturbedingt passiert es dann gelegentlich, wenn keine Schutzmaßnahmen getroffen werden, dass ein Fisch gefangen oder bei dem Versuch zumindest verletzt wird an Haut oder Augen.

Neben Katzen sind es oft vor allem der Fischreier oder auch Marder, die sich an der „Tafel“ Gartenteich bedienen wollen.

Vielleicht sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und finden eine gemeinsame Lösung, vielleicht bieten Sie Hilfe bei der Umsetzung an, ob beim Befestigen des Netzes oder vielleicht sogar durch eine finanzielle Beteiligung, im Sinne einer guten Nachbarschaft.

Ferien mit der Katze

Ferien – Es ist soweit! Du verreist in die Ferien! 
Vielleicht haben Sie ein Ferienhäuschen und können Ihre Katze mitnehmen. Denken Sie daran, dass in diesem Fall die Katze während einer Bahnfahrt oder Autofahrt in einen sicheren Katzenkorb gehört. Bei heißem Wetter sollte man sie nicht der Sonne aussetzen und ihr genügend frisches Trinkwasser anbieten.
Am neuen Ort angekommen, beaufsichtigen Sie Ihre Katze gut, da sie sich bei einem Ortswechsel nicht sofort in der freien Natur zurechtfindet. Besonders während der Nacht gehört die Katze ins Haus. Auch schon am Tag vor der geplanten Rückfahrt sollte man sie im Haus behalten.

 

 

Weitere Lösungen des Ferienproblems kommen in Frage:
Ideal für freilebende Katzen, die sowieso nur zum Fressen nach Hause kommen, ist ein sogenannter Katzensitter. Diese Person kümmert sich in Ihrer Abwesenheit um die Katze. Allerdings sollte die Katze stets freien Zutritt ins Haus haben.
Hat Ihre Katze keine Gelegenheit zum Auslauf, sollte man sie nicht tagelang alleine lassen. Auch wenn sie eine Person zweimal am Tag füttert, vereinsamt sie. Denn Katzen brauchen für ihr Wohlbefinden die Gesellschaft von Artgenossen oder Menschen.

Vielfach ist die einzige Lösung ein Ferienheim. Dazu muss ihre Katze gesund und regelmäßig geimpft sein. Erkundigen Sie Sich beim Tierheim um die erforderlichen Impfungen und reservieren Sie rechtzeitig einen Platz. Während der Sommerferien sind die meisten schon Wochen im voraus ausgebucht.

Quelle: „Internet“ Verfasser: „unbekannt“

Eine Übersicht diverser Ferienwohnungen – die für Katzen geeignet sind – (katzensicherer Garten, gesicherter Balkon oder sogar großem Außengehege) findest Du unter urlaub-mit-katze.de.

Die Gründer dieses Übersichtportals sind selbst begeisterte Katzenbesitzer und dies war auch der aussschlaggebende Grund zur Gründung der Seite, da sie selbst vor dem Problem standen, länger zu verreisen und wohin mit ihren Katzen…



Verreisen ohne Katzen?

Verreisen ohne Katze

Normalerweise sind Katzen begeisterte Reisende. Einzige Ausnahmen bilden ältere  Katzen, die noch nie unterwegs waren. Aber auch sie verlieren bald jede Scheu vor einer Reise. Am einfachsten ist es, die Katze durch Anlegen der Leine reisefertig zu machen. Auch hier ist ein Brustgeschirr dem Halsband vorzuziehen, besonders wenn die Katze im Auto freigelassen wird. Mit einem Halsband kann ein Sturz sehr leicht tödlich enden. Autofahrten sind für Katzen meist völlig unproblematisch. Stelle die Katzentoilette auf dem Rücksitz des Wagens und den Futternapf auf den Boden, dann bedient sich Deine Katze bald wie zu Hause. Geht eine Katze mit der Bahn auf Reisen, ist es für sie am angenehmsten, wenn sie im Abteil mitfährt und nicht im Gepäckwagen, wo sie beängstigenden Geräuschen oder Zugluft ausgesetzt ist. In jedem Fall muss sie bei Zugfahrten in einem Reisekorb untergebracht sein. Falls Du Dein Katze auf dem Luftweg verschicken musst, solltest Du sie unbedingt per Express versenden und darauf achten, dass Du die Hauptreisezeit vermeidest. Wenn Du mit Deiner Katze in der neuen Umgebung angekommen bist, darf sie zuerst in aller Ruhe die ungewohnte Behausung untersuchen. Zeige ihr dann, wo sie ihre Toilette und das Fressen findet. Auf diese Weise vermeidest Du Schwierigkeiten und kannst Deine Katze auch völlig unproblematisch in Urlaub mitnehmen. 

 

Falls es doch mit der Katze in Urlaub gehen soll:

Eine Übersicht diverser Ferienwohnungen – die für Katzen geeignet sind – (katzensicherer Garten, gesicherter Balkon oder sogar großem Außengehege) findest Du unter urlaub-mit-katze.de.






Hier das Wichtigste auf einen Blick nach Dauer der Reise:

Dauer des Verreisens Maßnahme
nur eine Nacht Dann reicht es, dass die Nachbarn/ein Bekannter das Tier füttert, ihm frisches Wasser hinstellt und die Katzentoilette reinigt.
über ein Wochenende Bitte einen Freund, Dein Haustier zweimal täglich zu füttern. Außerdem wichtig; Toilette säubern, mit der Katze spielen, sie kraulen und bürsten.
eine Woche Trotzdem sollte Deine Katze in der Wohnung bleiben, da die Tiere Ortswechsel hassen. Häufig brauchen sie mehrere Tage, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Haben Freunde keine Zeit, suche Dir einen Katzen-Sitter. Er sollte einmal täglich eine Stunde für die Katze da sein.
zwei Wochen Dann musst Du abwägen, was Dein Tier mehr belastet – allein zu Hause zu sein oder für kurze Zeit umzuziehen (ältere Katzen mögen das weniger als junge). Bleibt Deine Katze in der Wohnung, sollte zweimal täglich jemand eine Stunde Zeit für sie haben.
drei Wochen und länger Quartiere die Katze jetzt besser bei Freunden oder in einer Katzenpension ein. Wichtig: Impfpass, Körbchen, Decke, Spielzeug, Leckerli, Katzenklo mitgeben. Und: Vor und nach dem Aufenthalt muss die Katze zum Gesundheits-Check beim Tierarzt.



Mythen und Religion

Allgemeines zu Mythen und Religion
Beim Thema Katzen scheiden sich häufig die Geister: Von jeher haben die Tiere beim Menschen starke Emotionen ausgelöst, und so ranken sich in allen Ländern zahlreiche Mythen und Legenden um sie. Katzen wurden sowohl als Götter verehrt wie auch als Teufel verbrannt. Einerseits gelten sie als Talismane und Glücksbringer, andererseits werden sie aber auch als Unglücksboten interpretiert. Der französische Kaiser Napoleon Bonaparte (1769-1821) beispielweise hatte eine regelrechte Katzenphobie: Während eines Feldzugs schrie er eines Abends in seinem Zelt laut um Hilfe. Als sein Adjutant zu ihm eilte, sah er, wie der große Korse mit gezücktem Degen vor einem Kätzchen stand…
 
Katze und Hexenglauben und die absurde und zu verurteilende Rolle der christlichen Kirche
Während die Katze in vielen Kulturen überaus verehrt wurde, verleumdete und verfolgte man sie im mittelalterlichen Europa wegen ihrer angeblichen Verbindung zu Hexen und Schwarzer Magie. Schon im Jahr 962 ist der Glaube bezeugt, dass sich Hexen in Katzen verwandeln können und diese böse, gefährliche Tiere mit furchterregenden Kräften seien. Andersherum gab es zu dieser Zeit noch Herrscher, die der Katze den nötigen Respekt sollten, so wie ein walisischer König im 10. Jahrhundert, der als Strafe für das ermorden einer Katze das Aufwiegen des hängenden Katzenkörpers mit Getreide vorsah. So zeigte er seinem Volk den Wert der Katze für die Schädlingsbekämpfung in Getreidespeichern. Im Mittelalter musste die Katze überall in Europa mehrere Jahrhunderte lang Qualen, Marter und Tod ertragen – auf Anstiftung der christlichen Kirche. Weil Katzen in früheren heidnischen Ritualen eine Rolle gespielt hatten, wurden sie öffentlich zu Geschöpfen des Teufels erklärt, zu Abgesandten des Satans und Vertrauten der Hexen. Überall wurden Christen aufgefordert, ihnen soviel Schmerz und Leid zuzufügen wie nur möglich. Die Heiligen waren zu Verdammten geworden. Katzen wurden öffentlich bei lebendigem Leibe verbrannt und das häufig an christlichen Feiertagen. Hunderte und Tausende von ihnen wurden geschunden, gekreuzigt, totgeschlagen, geröstet und aus den Luken der Kirchtürme geworfen – auf Anstiftung der Kleriker, als Teil einer lästerlichen Reinigung von nur in ihrer Phantasie bestehenden Feinden Christie.
 
Die Katze in der Traumdeutung
Schweißgebadet schrecken sie hoch. Katzengestalten sind durch ihren Traum getobt. Weil Sie gern wüssten, was sie da zu suchen hatten, greifen Sie zum Traumdeutungslexikon. Sie lesen, dass die Traum-Katze ein „altes weibliches Ersatzsymbol in Männerträumen“ sei. Wenn man im Traum eine Katze sieht, sei das „in jedem Zusammenhang ein schlechtes Zeichen“, und wenn Sie im Traum von einer Katze gebissen oder gekratzt werden, deute dies auf „gefährliche Feinde“ im realen Leben hin. Weil Sie ob dieser Nachrichten sowieso nicht mehr schlafen können, lesen Sie weiter und erfahren so: Das Streicheln einer Katze im Traum bedeutet, dass Sie gut zu einem Menschen sind, „der es nicht verdient“. Und wenn sich eine Traumkatze an Sie schmiegt, werden Sie „durch Schmeicheleien betört, um ausgenutzt zu werden“. Miauen oder schreien die Katzen in Ihrem Traum, werden Sie garantiert in „Klatschereien hineingezogen“. Stephan Hau, Mitarbeiter des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt, nennt derartige Leitfäden zur Selbstanalyse allerdings „Kaffeesatzleserei“. Solch pauschale Übersetzungen von Traumsymbolen in Bedeutungen zeugten von viel Phantasie und seien dementsprechend Phantastereien. Hau: „Das Analysieren von Träumen ist eine penible Angelegenheit, bei der Konflikte des Betroffenen, seine eigene Lebensgeschichte und seine Beziehungen zu (und Erfahrungen mit) Katzen sowie seine ganz persönlichen Assoziationen zum Thema „Katze“ entscheidend sind.“
Mythen und Aberglaube – Schwarze Katzen, Hexen, Seeleute, Länder, Katzenregeln
Schwarze Katzen bringen Unglück, sagt man. Doch woher kommt dieser Aberglaube? Im mittelalterlichen Europa wurde die Katze mit dem Teufel in Verbindung gebracht: Angeblich schlüpft dieser in ihr schwarzes Fell, um seine Opfer zu peinigen.
Auch in China gelten schwarze Katzen als Boten von Armut und Krankheit. Weiße Katzen dagegen werden oft als Glücksbringer betrachtet. Ganz anders die Engländer: Sie halten Weiß für die Farbe der Gespenster.
Läuft einem Brautpaar eine schwarze Katze voraus, wird es eine glückliche Ehe führen.
Besonders Ehefrauen von Seeleuten hielten schwarze Katzen, auf dass ihre Männer wieder wohlbehalten zu ihnen zurückkehrten. Auf den Schiffen selbst galt eine schwarze Katze als Glücksbringerin, doch Vorsicht: Sprach jemand auf der Reise das Wort „Katze“ aus, drohte großes Unglück.
Angeblich lässt sich mit der Hilfe von Katzen auch das Wetter vorhersagen. Leckt sich die Katze am Hintern, gibt es Regen. Dreht sie den Schwanz zum Ofen, gibt es Frost. Und wer sich Katzen gegenüber nicht gut benimmt, bekommt zum Hochzeitstag Regen.
In Europa glaubte man früher, dass Katzen schlafenden Kindern den Atem absaugten. In Russland dagegen setzte man eine Katze in die neue Wiege, um die bösen Geister vom schlafenden Kind fernzuhalten.
In Skandinavien gewährt die so genannte „Butterkatze“ Schutz und Hilfe. Die Vorliebe der Katzen für Sahne wurde hier mit Geschenken von Milch und Butter in Verbindung gebracht. In England dagegen glaubte man über viele Generationen hin, dass Katzen Milch gerinnen ließen und Insektenplagen über die Ernte brächten.
In Peru fürchtet das Indiovolk der Quechua die „Ccoa“, eine gestreifte Katze mit glühenden Augen. Angeblich soll sie Blitz und Hagel über Feldfrüchte und Menschen bringen.
Fremde Katzen an Bord gelten bei Seeleuten als verwandelte Hexen. Dem liegt der alte Aberglaube zugrunde, dass Hexen die Gestalt einer Katze annehmen, wenn sie auf hoher See einen Sturm entfachen wollen.
In Frankreich gibt es die Legende von der schwarzen Katze namens Matagot: Kommt sie zu jemandem an die Haustür, sollte man sie hereinlassen und gut behandeln, denn dann bringt sie dem Betreffenden großen Reichtum.
In einer alten japanischen Legende ist von einer Vampirkatze die Rede, die junge schöne Mädchen tötet: Sie beißt ihnen in den Hals und saugt ihnen das Blut aus. Danach nimmt die Vampirkatze die Identität des Mädchens an und stürzt sich auf dessen Liebsten.
Mädchen, die Katzen gut pflegen, werden eine glückliche Ehe führen.
Männer, die eine Katze gut pflegen, werden sich nicht verheiraten.
Nachts darf man keiner Katze auf den Schwanz treten, das bringt Unglück.
Wer eine Katze ins Wasser wirft, der wirft sein Glück ins Wasser.
Niest die Katze, schneit es bald.
Wenn die Katze sich den Hintern leckt, gibt es Regen.
Wenn die Katze sich putzt und dabei mit der Pfote hinter das Ohr streicht, kommt besuch.
Wer Katzen nicht mag, bekommt keine schöne Frau
Menschen, die Katzen nicht mögen, müssen in ihrem früheren Leben eine Maus gewesen sein
In Europa gab es einmal die verbreitete Unsitte, eine Katze zum Schutz vor Nagetieren und bösen Geistern in die Hauswand einzumauern.
In Italien gab es die Legend eines katzenköpfigen Wesens mit einem Schlangenleib, das angeblich das Vieh überfiel. Dies wurde wah7rscheinlich zur Legende, weil es niemals eingefangen werden konnte.
Quelle: Cat – The Complete Guide –  Verfasser: „Claire Bessant“, ISBN: „3-8289-1602-3“ u. a. , sowie Internetsammlungen und Einsendungen
Beliebte Redensarten
Eine Katze mit Handschuhen kann keine Mäuse fangen.
Alte Katzen bedeuten junge Mäuse
Ein Mann, der keine Katzen mag, bekommt nie eine hübsche Frau.
Neugier ist der Katze Tod
Eine Katze und eine Frau gehören ins Haus, ein Mann und ein Hund gehören aufs Feld.
Wie die Katze um dem heißen Brei herumlaufen.
Das trägt die Katze auf dem Schwanze fort.
Der Katze die Schelle anhängen.
Mit jemand wie die Katze mit der Maus spielen.
Die Katze im Sack kaufen.
Bei Nacht sind alle Katzen grau.
Das gilt einen Katzendreck.
Der Herr gebietet seinem Knecht, der Knecht seiner Katze und die Katze ihrem Schwanz
Keine Maus wird dir glauben, daß ’ne schwarze Katze Glück bringt
Es kommt eine Ratte teuer zu stehen, einer Katze am Schwanz zu nagen
Der Hund mag wundervolle Prosa sein, aber nur die Katze ist Poesie
Dass das Fleisch noch im Topf steckt, kann auch einfach daher kommen,
dass keine Katze in der Nähe ist.
Warum heißt der Kater in England Tom?
Diese Sitte lässt sich genau bis zum Jahre 1760 zurückverfolgen, als von einem unbekannten Autor eine Geschichte veröffentlicht wurde, die „Leben und Abenteuer einer Katze“ hieß. Darin ließ der Held der Geschichte, ein männliches Tier „Tom the Cat“. Die Erzählung erfreute sich großer Beliebtheit, und seitdem wird in England, wenn ein Kater gemeint ist, meist von einem Tom geredet.
Die winkende Katze
In Japan steht ein Tempel, der Katzen geweiht ist. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und heißt „Gotoku-ji“. Dort teilten die Mönche selbst in Hungerszeiten ihre Nahrung mit Katzen. Eines Tages wurden einige wohlhabende Samurai von einer Katze in den Tempel herein gewunken. Wenig später erhob sich ein schweres Unwetter – die Samurai hatten gerade noch Schutz suchen können. Einer von ihnen studierte später bei den Mönchen und hinterließ diesen ein Vermögen. Als Symbol für die dort begrabenen Katzen stellte man in der Mitte des Tempels eine „Geistkatze“ auf; rings um den Altar stehen zahlreiche Figuren, die eine Katze mit erhobener  Pfote zeigen. Diese Katzen heißen „Maneki-neko“ und sind in Japan nach wie vor beliebte Talismane.
Catgut und Katzenmusik
Die Catgut sind Schafdärme und wurden jahrhundertelang zur Herstellung der Saiten von Musikinstrumenten genutzt. Dem Begriff selbst könnte man übersetzt (cat=englisch für Katze , gut = Gedärme) eher die Bezeichnung für Katzengedärme zuschreiben. Im Anfang des 17. Jahrhunderts ist ein Text erhalten, in dem von Fiedlern die Rede ist, die die getrockneten Därme einer miauenden Katze kitzeln. Später ist von eine Mann die Rede, der beim Vibrieren des Katzendarms jedesmal zusammenzuckte,. weil der das Jammern des hilflosen Tieres zu hören glaubte, das der Musik zuliebe geopfert wurde. Diese Schilderungen stammen aus einer Zeit, in der Katzen allzu oft Opfer von Verfolgung und Quälerei wurden. Da den Leuten damals das Geräusch kreischender Katzen sehr gut bekannt war, kam es dazu, dass der Lärm, den ungeübte Musiker mit ihren Streichinstrumenten erzeugten, mit den typischen Lauten von Katzen in Verbindung gebracht wurde. Zum einen Entstand so der Begriff „Katzenmusik“ und zum anderen wurde auf diese Weise aus Schafsdärmen (catgut) Katzendärme.
Wildkatzengötter
Die Hauskatze gelangte erst mit den europäischen Einwanderern in die Neue Welt, doch der Jaguar und andere Katzen hatten schon vorher Eingang in das Pantheon der altamerikanischen Kulturen gefunden. Die Glaubenswelt der südamerikanischen Völker umfasste die Idee, dass sich Medizinmänner nach dem Tod in Jaguare verwandeln würden, und auch die Vorstellung vom Puma als einem „amigo del christiano“ (Christenfreund), nachdem angeblich ein Puma einem spanischen Mädchen das Leben gerettet hatte.
Bastet
  Im alten Ägypten war die Katzengöttin Bastet sehr beliebt. Man glaubte, dass sie bei der Geburt helfe und vor Unfruchtbarkeit, Krankheit und giftigen Tieren schütze. Darüber hinaus war sie die Göttin des Genusses, der Musik und des Tanzes. In Bubastis nordöstlich von Kairo errichtete man einen großen Bastet-Tempel, zu dem alljährlich Tausende ihrer Anhänger pilgerten. Auf dem dazugehörigen Katzenfriedhof wurden vermutlich Millionen von Katzen mumifiziert und zu Ehren der Katzengöttin bestattet.
 

 



Tierfriedhof

Allgemeines zu Tierfriedhöfe und Tierkrematorien

Von vielen Tierhaltern wird der Verlust des geliebten Vierbeiners ebenso betrauert wie der eines nahe stehenden Menschen. Und dann – was tun mit dem toten Tier?
Keine angenehme Vorstellung, wenn der Körper des treuen Freundes mit anderen Kadavern in der Knochenmühle landet und zu Leim, Knochen- oder Fischmehl verarbeitet wird. Eine Alternative sind Tierfriedhöfe. Für die einen ist es Tierliebe die zu weit geht, für die anderen ist es eine Möglichkeit den Tod des geliebten Tieres zu bewältigen. Wenn Du einen Garten hast, kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen Dein Tier auch dort begraben. Unten aufgeführt findest Du die Übersicht über alle Tierfriedhöfe in Deutschland.

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Tierfriedhöfe in Deutschland – nach  PLZ-Bereich sortiert: (Alle Angaben ohne Gewähr)
PLZ 0-2 PLZ 3-7 PLZ 8-9
Tierfriedhof Dresden/Stetzsch
Frank Ziegenbalg
Zum Tierheim 19
Zufahrt Meissner Landstrasse 141
01157 Dresden / Stetsch
Tel.: 035203-3 7346
Mobil: 0172-371 99 96
Tierfriedhof Volkersheim
Verwaltung
31167 Bockenem
Tel. 05067 – 6428
Tierfriedhof Gleißenbach
Gerhard Weiselgartner
Gleißenbach 5
84184 Tiefenbach
Tel. 08706 1370
Tierfriedhof Plauen
Tierheim
Am Galgenberg 25
01257 Plauen
Tel.: 03741-43-13-49
Kleintierfriedhof Schwarzenmoor
Jörg Westerfeld
Sender Str. 11
32049 Herford
Tel. 05221  255 80 + 233 77
auch anonyme Bestattung möglich
Tierfriedhof Goldau
Martin Zehetmeier
Goldau 7
84431 Heldenstein
Tel. 08636 – 698991
Fax 08636 – 698792
Kleintierfriedhof Lieblings-Ruh
Inh. Vera Rothe
Dippoldiswalde, Dorfstrasse 8b
01744 Reinberg
Tel. 0351-4 0304 58
ANUBIS-Tierbestattungen
Inh. Edeltraud Wanke-Siebert
Mühlenweg 6
34281 Gudensberg-Maden (Nähe Kassel)
Tel. 05603-910951
Fax: 05603-910952
Tierfriedhof_Friedhof-Tier-Himmel
Alfred Brehm Strasse 14
85053 Ingolstadt
Tel. 0175-6693495
Email: friedhoftierhimme@gogglemail.com
www.friedhof-tier-himmel.de
Tierfriedhof Frankenheim (bei Leipzig)
Christa Spilka
OT. Frankenheim/Kirschplantage
04420 Markranstädt
Tel.(Mobil) 0172-3 40 38 30
Tierfriedhof Hofgeismar
Tanja Reckert & Wilfried Steiner
Triftstr. 6
34379 Calden
Tel. 05674 – 923168
www.tierfriedhof-hofgeismar.de
ATTIS-Aktionsgemeinschaft d. Tierversuchsgegner
u. Tierfreunde in Schwaben e.V.
Hirschstrasse 135
86156 Augsburg
Tel. 0821 45 10 79
Fax 0821 – 709221
Tierfriedhof (04627) Waltersdorf
W. u. A. Langner / Verw. Altenburg
Stauffenbergstrasse 24
04600 Altenburg
Tel. 0344-83 24 08
Mobil: 0171-6237231
Tierbestattung Skirlo
Rüddinghäuser Str. 5
35315 Hornberg/ohm
Tel. 06633-9110553
Fax 06633-9110554
www.tierbestattung-skirlo.de
email: info@tierbestattung-skirlo.de
Tierfriedhof Bad Wörrishofen
Verwaltung: Manuela Canci
Feldstrasse 13a
86842 Türkheim -Irsingen
Tel. 08245-41 89
Tierfriedhof Waldruh (bei Rödgen)
Ursula und Erahrd Wald
Dorfstrasse 1a
06333 Ritterrode
Tel. 034784-20485
Tierfriedhof Lunkstein
Dieter Mackensen
Lunkstein 1
37412 Herzberg/Harz
Tel. 05521-22 12
Kleintierfriedhof Wangen(Allgäu)
Rupert Dietrich
Dabetsweiler
88239 Wangen / Allgäu
Tel  07528 63 00
Internet: www.kleintierfriedhof.com
Tierfriedhof Am Teichdammweg
Marion Jabin
Am Ziethetal 4
06847 Dessau-Roßlau
Tel. 0340/511044
Handy: 0172/5962652
www.tierfriedhof-am-teichdammweg.de
email: info@tierfriedhof-amteichdammweg.de
Tierfriedhof Braunschweig
Tierheim
Biberweg 30
38114 Braunschweig
Tel. 0531-50 00 06 08
Fax 0531-57 48 15
Tierfriedhof Nürnberg GmbH
Tierheim Nürnberg
Stadenstr.90
90491 Nürnberg
Tel. 0911 – 919890
Fax 0911 – 9198930
Kleintierfriedhof – Ruhestätte für Kleintiere
Jürgen Herfurth
Dorfstrasse 8
07778 Hainichen
Tel. 036427/22445 oder 0172/7946777
Fax. 036427/20998
www.tierfriedhof-hainichen.de
Tierfriedhof Harz und Umgebung
Harzblick 3
38895 Langenstein
Tel. 03941-60 01 71
Fax 03941 – 5702 41
Tierfriedhof Himmelgarten Grünsberg/Nbg.
ANUBIS-Tierbestattungen Roland Merker
Emil-von-Stromer Platz 1
90518 Grünsberg /Altdorf b. Nbg.
Tel. 09187 – 410060
Fax 09187- 410062
Tierfriedhof (09221) Neunkirchen
Tierfriedhof Chemnitz / Neunkirchen
Verwaltung: Bürger & Marek Gbr
Am Schösserholz 46
09127 Chemnitz
Tel. 0371-77 3167
Tierfriedhof Magdeburg
Am Spionskopf 20
Inh. M. Seuthe
39122 Magdeburg
Tel.: 0391/4010926
Einäscherung, Erdbestattung
Tierfriedhof Bayreuth GmbH
Büro: Frau Winkler/Tel. 0921-61835
auch: M. Zartner/Tel. 0921-480667
Balthasar-Neumann-Strasse 9
95444 Bayreuth
Tel. 0921 – 61835
Tierfriedhof Tiefenbach-Naundorf
Katrin Kommol
Schulstrasse 3
09661 Tiefenbach-Naundorf
Tel. 034322-4 27 50
Tierfriedhof Oberhausen
Verwaltung Mönchengladbach
Erd- und Feuerbestattung Berthold Beyers
Hackestrasse 79
41066 Mönchengladbach
Tel. 02161 66 47 10 + 46 10 86
Tel. (Mobil) 0171 – 9 397871
Tierfriedhof Lichtenfeld
Tierheim
Kappenrother Str. 6
96215 Lichtenfeld
Tel. 09571 – 3875
Tierfriedhof Berlin-Falkenberg
Tierschutzverein
Hausvaterweg 39
13057 Berlin
Tel. 030 – 76 888-114
Fax: 030- 76 888-154
e-mail: info@tierschutz-berlin.de
Tierfriedhof (45549) Sprockhövel
Verwaltung: Nord / West- Tierbestattung Wuppertal
Heckinghauser Str. 18
42289 Wuppertal
Tel. 0202 – 5549 54
privat: 0202 – 80663
Tierfriedhof M. Wermerichthausen
Tierheim Münnerstadt-Wermerichth.
Zur Mühle 10
97702 Münnerstadt-Wermerichthausen
Tel. 09766 – 1221
Tierfriedhof am Pfötchenhain
Friedhofsverwaltung
Inh. Dipl. Ing. Gartenbau Christina Hübner
Wihelm-Blume-Allee 4
13509 Berlin – Tegel
Tel. 03043776254
Fax: 03043776252
service@pfoetchenhain.de
www.pfoetchenhain.de
Tierfriedhof Dortmund Kley (Zeche Oespel 1)
Büro: Karin Denkema (Verw. in Bochum)
44879 Bochum
Tel. 0234-49 3202
Fax. 0234 49 32 18
www.tfdo.de
e-mail: info@tfdo.de
Tierfriedhof Kühnhausen /b. Erfurt
Anita Lindner
Siedlung 6a
99189 Kühnhausen /b. Erfurt
Tel. + Fax 036201 -7304
Tierfriedhof Eberswalde-Britz auch für Werbellin
Ferdinandsfelde 1
16230 Britz
Tel. + Fax 03334-4 2163
ANUBIS-Tierbestattungen Lothar Kalläne
Baldurstr. 80
46284 Dorsten
Tel. 02362 – 951520
Fax 02362- 9519
e-mail: anubis-kallaene@t-online.de
Tierfriedhof Friedrichroda
Inh. Matthias Jung
Am Schwarzbach
99894 Friedrichroda
Tel. 0170/4445053 (Bereitschaft)
www.tierfriedhof-friedrichroda.de
e-mail: info@tierfriedhof-friedrichroda.de
Tierfriedhof Adendorf
Inh. H.-O. Rudloff
Papageienweg 14
21365 Adendorf
Tel. 0171/4344138
www.tierfriedhof-adendorf.de
Kleintierfriedhof Münster-Handorf
Hof: Franz-Josef Schulze-Leusing
Sudmühlenstrasse 167
48157 Münster
Tel. 0251 – 3284 22
Fax 0251 – 326778
priv. 0251 – 329469
Tierfriedhof Hamburg Jenfeld
Barsbütteler Str. 67
22043 Hamburg
Tel. 040 20239629
https://tierfriedhof-jenfeld.de
info@tierfriedhof-jenfeld.de
Tierfriedhof Osnabrück
Verwaltung: Andrea Bormeister
Bozener Str. 66
49082 Osnabrück
Tel. 0541 – 58 68 39
Tierfriedhof Seevetal-Lindhorsterheide
Renate Ivas
Oberer Heidschlickweg 44
22218 Seevetal
Tel. 04105-25 44
Tierfriedhof Kerpen
Eveline Schäfer
Vinger Weg 24
50171 Kerpen
Tel. 02237/591767
www.tierfriedhof-kerpen.de
Tierfriedhof Nord
Wilstedter Str 133
22851 Norderstedt/Hbg
Tel. (Mobil) 0171-6 43 20 26
Tierfriedhof Bönnschenhof
Bönnschenhof 1
53639 Königswinter
Inh. Ricarda Jankowki
Tel. 02244/1877
Handy: 0170/18578981
www.boennschenhof.de
Norddeutscher Haustierfriedhof
(24644 Timmaspe, Birkenhof)
Gabriele Sabine Howe/Verwaltung in Kiel
Tempelhofer Weg 15
24111 Kiel
Tel. + Fax : 0431-69 84 57
Mobil-Tel.: 0172-4 111 55 08
Tierfriedhof Mainz
Tierschutzbund Mainz u. Umgebung e.V.
Zwerchallee 13
55120 Mainz
Tel. 06131 – 687066
Fax 06131 – 625979
Tierfriedhof Flensburg-Wees
Büro: Tierbestattungen Blumen Ruth
Wasserloos 10
24943 Flensburg
Tel: 0461-3 70 60
ANUBIS-Tierbestattungen Fam. Lauer
Heilsberger Str. 11
56566 Neuwied
Tel. 02631 – 952291
Fax 02362- 952292
e-mail: anubis.lauer@t-online.de
Kleintierfriedhof Schleswig-Holstein
Wittmoorweg 1
25488 Holm
Tel. 04103-8 97 62 + 04103-63 72
Tierfriedhof Frankfurt GmbH
(Ffm.-Rödelheim, Holzweg)
Geschäftsstelle (Verwaltung)
Ferdinand-Porsche-Strasse 2-4
60386 Frankfurt
Tel. 069 – 41 45 79
Fax 069 41 79 49
Kleintierfriedhof Südbrookmerland
Westvictoburer Str. 65a
26624 Südbrookmerland
Tel. 04942/912526
Fax: 04942/912430
www.tierfriedhof-sb1.de
Tierfriedhof Bad Homburg
Verwaltung: Herr Spahn
Kaiser – Friedrich – Promenade 22 ?
61348 Bad Homburg
Haustier- und Hundefriedhof Waldis Ruh
Uwe Mankowski
Lindheimer Strasse 37
28876 Oyten
Tel: 04207-42 19
Städtischer Tierfriedhof Saarbrücken
Tier bei der Stadt abgeben!(A.A.S.)
Schillstrasse 65
66113 Saarbrücken
Tel. 0681 97 1300
Tierfriedhof Uelzen, Neu-Riepdorf 54
Tierheim + Geschäftsstelle:Kuhteichweg 4
Kuhteichweg 4
29525 Uelzen
Tel.: 0581-1 51 70
„Erinnerungswiese“ Tierurnenfriedhof
bmt Tierschutzzentrum Pfullingen
Gönniger Str. 201
72793 Pfullingen
Tel. 07121/820170
Tierfriedhof
Tierbestattungen Rainer Wenzel
Liethweg 7
29683 Fallingbostel
Tel. 05162 – 63 88
Tierfriedhof Stuttgart-Hedelfingen
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Verwaltung über:
bmt Tierschutzzentrum Pfullingen
Gönninger Str. 201
72793 Pfullingen
Tel. 07121/820170
Tierfriedhof Heilbronn
Untere Kanalstr. 16
74081 Heilbronn
Tel. 07131/57184
info@tierfriedhof-heilbronn.de

www.tierfriedhof-heilbronn.de
ANUBIS-Tierbestattungen
Inh. Thomas Leber
Ortsstr. 4
79400 Kandern/Riedlingen
Tel. 07626-9729745
e-mail: thomas.leber-bw@t-online.de
Stand: 27.11.08
Angaben ohne Gewähr
Kennst Du noch einen Tierfriedhof, den wir hier nicht aufgeführt haben oder bist Du selber Betreiber eines Tierfriedhofs und möchtest in unsere Übersichtsliste aufgenommen werden, so schicke uns doch einfach eine E-Mail mit der Adresse des Friedhofs und Telefonnummer sowie Namen des Inhabers/Betreibers! –
Tierkrematorien in Deutschland (Alle Angaben ohne Gewähr)
PLZ 0-4 PLZ 5-7 PLZ 8-9
Lausitzer Tiersärge Vertrieb
Oskar Cichocki
Karl-Liebknecht-Strasse 104
03046 Cottbus
Tel. 0355 – 79 20 22
Fax 0355 – 792022
Einäscherung und Erdbestattung von Haustieren
Bestattungsservice
ANUBIS-Tierbestattungen Fam. Lauer
Heilsberger Str. 11
56566 Neuwied
Tel. 02631 – 952291
Fax 02362- 952292
e-mail: anubis.lauer@t-online.de
Tiertrauer München
Ges. f. Tierverbrennung u. -bestattung mbH
Riemer Strasse 268
81829 München
Tel. 089 – 94 55 37 0
Fax 089 94 55 37 22
D.E.R. Haustierbestattung GMBH
Feuerbestattung von Haustieren
Repräsentanz Berlin:
Distelfinkweg 83
12357 Berlin
Tel. 030 – 6627744
Tier Tod Telefonhilfe
0180 5 24 32 24 (bundesweit)
Information der Firma:
KALEIDOZOO
Fritz Gerke
Gartenstrasse 28
59555 Lippstadt
Tel. 02941 -10008
Fax 02941 – 65571
Internet: www.kaleidonia.com
neben der realen Bestattung wird auch eine virtuelle Internet-Bestattung angeboten
Service: Bundesweite Tiertod-Telefonhilfe
Tiersärge
Virtuelle zusätzliche Internetbestattung
Hans Dürr
Vertrieb von Tiersärgen
Artenstrasse 15
88089 Tettnang
Tel. 07542 -54161
Fax 07542 54 166
Bestattungsservice/Tiersärge/Tier-Urnen
D.E.R. Haustierbestattung GMBH
Werkring 1
13597 Berlin
Tel. 030 3308 98 66
Haustierpietät Schnitzspahn
Feuerbestattung für Haustiere
zur Rosenau 10
65595 Runkel
Tel. 06482 – 4005
fax 06482 9418
Bestattungservice / Kremation
Tierfriedhof Himmelgarten Grünsberg/Nbg.
ANUBIS-Tierbestattungen Roland Merker
Emil-von-Stromer Platz 1
90518 Grünsberg /Altdorf b. Nbg.
Tel. 09187 – 410060
Fax 09187- 410062
e-mail: roland.merker@anubis-tierbestattung.de
www.anubis-Tierbestattungen.de
Mo-Fr. 9.00-13.00 + 14.30-18.00 Uhr
Service: Kremation/Erdbestattungen/Särge
Urnen/Grabsteine/Bestattungs-Service
ANUBIS-Tierbestattungen
Inh. Edeltraud Wanke-Siebert
Mühlenweg 6
34281 Gudensberg-Maden (Nähe Kassel)
Tel. 05603-910951
Fax: 05603-910952
Reinhard A. Bender
Atelier für Sepulkralkunst
Hanauer Str. 60
65779 Kelkheim /TS
Tel. 06195 – 620 24
Fax 06195 910 46
DA-Systems Bestattungsboxen für Feuer- und Erdbestattungen
(Tiersärge und Urnen)
ANUBIS Tierbestattungen Bayern-Unterfranken
Kurt Wagenbrenner
Ziegeleistrasse 37
97222 Rimpar / b. Würgburg
Tel. 09365 – 880565
Service: Kremation / Erdbestattungen/Bestattungsservice
Tierbestattung „Die helfende Hand“
Günther J. Hammes
Heckinghauser strasse 18
42289 Wuppertal
Tel. 0202 55 49 54
Fax 0202 80 66 3
e-mail: 0202554954-0001at-online.de
Erd- und Feuerbestattungs-Service
An Ende 98:
Verwaltung: Nord/West-Tierbestattung Wuppertal
für Tierfriedhof 45549 Sprockhövel
D.E.R. Haustierbestattung GmbH
Kelkheimer Strasse 52
65812 Bad Soden
Tel. 06191 – 2 66 36
Fax  06191 – 26636
Bestattungsservice / Tiersärge / Kremation
ANUBIS-Tierbestattungen Lothar Kalläne
Baldurstr. 80
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Tel. 02362 – 951520
Fax 02362- 9519
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Einäscherung von Haustieren
Kollweilerstrasse 36
67685 Schwedelbach
Tel. 06374 – 6840
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Tel. 0281 – 68190
Fax 0281 – 60466
Service: Krematorium – Einäscherung
Wolfgang Kröger
Tier-Einäscherungen
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77767 Appenweiler
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Fax 07805 – 99116
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Vorsitzender: Bruno Wertig
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Service: Einzel- u. Sammeleinäscherung, Urnenrückführung, Kolumbarium, Tierbestattung
Stand: 27.11.08
Angaben ohne Gewähr
Hinweis:

Wer sein Tier auf eigenem Grund und Boden begraben will darf dies tun, sofern sich das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet. Das Tier muss mindestens in einer Tiefe von 50cm begraben werden und es darf kein Tollwutverdacht vorliegen. Beachte auf jeden Fall eventuelle Schutzgebiet-Regelungen.
Alle Angaben ohne Gewähr!



Allgemeines Körper

Allgemeines zum Katzenkörper

Eine Katze bringt es auf über 500 Muskeln( der Mensch auf 650), wobei die Hinterbeinmuskulatur am stärksten ausgeprägt ist, gefolgt von den Muskeln im Nacken und Vorderbeinbereich.
Eine gut trainierte Katze kann auf Kurzstrecken eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern erreichen.
Anschleichen, Sprint (Kurzstrecken-Schnelllauf) Weit- und Hochsprung Hindernislauf Klettern sind die Katzen -Disziplinen die eine Katze am Tag durchläuft
Während Menschen erst nach etwa einem Drittel ihrer Lebenszeit erwachsen sind, benötigen Katzen nur ein Zehntel zum Erwachsenwerden.
Tierbesitzer leben gesünder: Eine Studie des Baker Research Institutes in Melbourne, Australien, hat erbracht, dass Tierbesitzer im Vergleich zu anderen ein Verringertes Herzinfarkt-Risiko aufweisen, einen niedrigeren Cholesterinspiegel und Bluthochdruck haben. Sie leiden weniger unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Abgeschlagenheit und sind seltener anfällig für Grippeleiden
Katzen haben mehr Knochen als wir Menschen, vor allem wegen des langes Schwanzes.
Quelle: „Internet“ Verfasser: „unbekannt“

 

Klassifizierung der Katzen (Felide)

Die Klassifizierung der Feliden sorgt immer wieder für mehr oder weniger intensive Diskussionen. Der Grund dafür sind geringfügige morphologische und genetische Unterschiede zwischen den einzelnen Spezies. Trotz der teilweise erheblichen Größenunterschiede (Sibirischer Tiger mit 320 kg gegenüber der Schwarzfußkatze mit 1kg Körpergewicht) stellen die Feliden eine ziemlich homogene Gruppe im Tierreich dar. Die zahlreichen Arten werden in Pantherine (Großkatzen) und Feline (Kleinkatzen) unterteilt. Die Entschlüsselung des genetischen Codes der 38 verschiedenen Spezies der Feliden ließ die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen ihnen in einem neuen Licht erscheinen. Derzeit sieht die Klassifizierung wie folgt aus:

Verwandtschafts-
gruppe
Spezies (deutsch) Spezies
OZELOT
(FELINE)
Ozelot Leopardus pardalis
Tigerkatze Leopardus tigrinus
Langschwanzkatze Leopardus wiedi
Nachtkatze Oncifelis guigna
Pampaskatze Oncifelis colocolo
Salzkatze Oncifelis geoffrey
Andenkatze Orealiurus jacobita
HAUSKATZE
(FELINE)
Wildkatze Felis silvestris
Hauskatze Felis catus
Rohrkatze Felis chaus
Graukatze Felis bieti
Schwarzfußkatze Felis nigripes
Sandkatze Felis margarita
Pallaskatze Otocolobus manul
PUMA
(FELINE)
Puma Puma concolor
Jaguarundi,
Wieselkatze
Herpailurus yaguaroundi
Gepard Acinonyx jubatus
PANTHER
(Pantherine)
Löwe Panthera leo
Leopard Panthera pardus
Jaguar Panthera onca
Tiger Panthera tigris
Schneeleopard Uncia uncia
Nebelparder Neofelis nebulosa
LUCHS
(Pantherine)
Luchs Lynx lynx
Pardelfuchs Lynx pardinus
Kanadischer
Luchs
Lynx canadensis
Rotluchs Lynx rufus
Marmorluchs Pardofelis marmorata
MARMORKATZE

(Pantherine)

Rostkatze Prionailurus rubiginosus
SERVAL

(Pantherine)

Serval Letailurus serval
CARACAL

(Pantherine)

Wüstenluchs Caracal caracal
GOLDKATZE
(Pantherine)
Afrikanische
Goldkatze
Profelis aurata
Temminck
Goldkatze
Catopuma temmincki
Borneo
Goldkatze
Catopuma badia
LEOPARDKATZE
(Pantherine)
Bengalkatze Prionailurus bengalensis
Flachkopfkatze Prionailurus planiceps
Fischkatze Prionailurus  viverrinus
Iriomote-Katze Maylairurus iriomotensis
Verwandtschafts-
gruppe
Spezies (deutsch) Spezies

Evolution der Katze

Die Landraubtiere, darunter auch die Katzen, stammen von den Miaciden ab, einer Gruppe von Raubtieren, die vor etwa 60 Millionen Jahren die Wälder bevölkerten. Die ältesten archelogischen Funde stammen aus dem Oligozän (vor etwa 34 Millionen Jahren), als der Proailurus erchien, der erste bekannte Vertreter der Feliden. Er war etwa so groß wie eine Hauskatze und jagte in den tropischen Urwäldern. Zehn Millionen Jahre später, im Miozän, steht der Pseudaelurus an der Spitze zweier großer Evolutionslinien katzenartiger Raubtiere, deren bekannteste Vertreter die Machairodontidae oder Säbelzahnkatzen sind. Die Säbelzahnkatzen besaßen charakteristisch, säbelartig gekrümmte obere Eckzähne. Die Machairodontidae dominierten vom Miozän bis zum Ende des Pleistozäns. Die letzten Vertreter der Gattung waren das Homotherium mit säbelartigen Eckzähnen und der große und mächtige Smilodon, der Säbelzahntiger. Die beiden Jäger starben erst vor etwa 13.000 Jahren aus. Aus dem zweiten Evolutionsarm entwickelte sich die große Gruppe Panthera vor etwa fünf Millionen Jahren, vor etwa drei Millionen Jahren im unteren Pilozän spaltete sich die Linie der Luchse ab und bildete eine homogene Gruppe. Die modernen Arten der Pantherinen haben sich im Laufe des Qartärs in den letzten 100.000 Jahren entwickelt. Vor etwa neun Millionen Jahren erschienen die ersten Vorfahren der Kleinkatzen der Alten Welt, zu denen auch die Wildkatze gehört. Die Wildkatze ist asiatischen Ursprungs und tritt erstmals im unteren Pleistozän mit der Spezies Felis lunensis in Erscheinung. Anschließend breiten sich diverse Subspezies in der gesamten Alten Welt aus.

 

Gesundheit

Normalerweise sind Katzen gesunde und widerstandsfähige Tiere. Natürlich haben sie ab und zu kleinere oder größere Unfälle oder werden auch einmal krank. In diesem Fall ist es unbedingt nötig, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen und auf keinen Fall auf eigene Faust an der Katze „herumzudoktern“. Wenn Du Deine Katze aus dem Tierheim geholt hast, hat sie bereits alle nötigen Impfungen erhalten. Bei Katzen aus Tierhandlungen kann es sein, dass die Grundimpfungen noch durchgeführt werden müssen. Auf jeden Fall benötigt Deine Katze Grundimpfungen gegen folgende Krankheiten: Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut. Außerdem ist eine Wurmkur nötig. Über den Zeitpunkt, wann die Impfungen aufgefrischt werden müssen, wird Dich Dein Tierarzt informieren. Bei Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden ist es nötig, regelmäßig die Krallen zu stutzen. Wie man dies richtig macht, zeigt Dir Dein Tierarzt. Hat Deine Katze freien Zugang nach draußen, darfst Du ihr die Krallen nicht schneiden, da sie für die Katze die einzigen Waffen bei Auseinandersetzungen mit anderen Tieren sind. In Bezug auf Wärme oder Kälte sind Katzen sehr anpassungsfähig. Starke Sommerhitze oder auch ein Spaziergang im Schnee bei klirrender Kälte machen ihr nichts aus. Ist sie jedoch Zugluft ausgesetzt oder unterwirft man sie starken Temperaturschwankungen, kann sie sich leicht erkälten. Was die Ernährung anbelangt, so ist eine ausgewogene Ernährung, angereichert mit Mineralien und Vitaminen, die beste Garantie für eine gesunde Katze. Weiterführende Informationen findest Du unter den Unterrubriken der Rubrik Katzenkrankheiten.

Der Katzenschlaf – Spiegel der Katzenseele oder freiwerdende Energie?
Auf viele Menschen hat die Anwesenheit einer Katze große beruhigende Wirkung. Sicherlich auch deshalb, weil Katzen die meiste Zeit des Tages mit Ruhen, Dösen und Schlafen verbringen. Am liebsten sind ihr Plätze, die ein wenig erhöht sind, damit sie immer den Überblick behält – und Orte, die kuschelig warm und sonnig sind. Deshalb steht die Fensterbank über der Heizung ganz oben auf der Hitliste der Lieblingsplätze: Sie vereint meist beide Vorzüge miteinander. Aber auch (fast) jeder andere Platz scheint sich – zumindest für ein kurzes Nickerchen – zu eignen.
Doch eine Katze beim Schlafen zu beobachten kann nicht nur sehr entspannende Wirkung haben – es ist auch hochinteressant! Besonders dann, wenn Mieze tief, fest und entspannt schläft. Dann zucken plötzlich Pfötchen und Schwanz, vibrieren die Tasthaare, rollen die Augen hinter den geschlossenen Lidern hin und her. Manche Katze murmelt im Schlaf sogar vor sich hin. Jetzt zu wissen, was im Kopf unserer Katze vorgeht – wäre das nicht „ein Traum“?
Seit Jahrzehnten schon beschäftigen sich Traumforscher mit dem Schlaf der Katze. Und aufgrund fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse kann man heute mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Katzen wie wir Menschen träumen. Es wird vermutet, dass der Traum für die Katze eine wichtige gesundheitserhaltende Funktion erfüllt: Im wachen Zustand strömt auf das Katzenhirn eine ungeheure Fülle von Nachrichten ein. Es muss ständig Eindrücke verarbeiten, aber auch all die Informationen verwalten, die es vom Anbeginn des Katzenlebens gespeichert hat. Doch das Gehirn muss sich erholen, denn das Wachsein verbraucht langsam seine Reserven: Ihre Katze wird müde und möchte schlafen. Im Traum unserer Mieze tauchen unbewusst Gesehenes, Gehörtes, Erlebtes wieder auf und werden vom Gehirn verarbeitet. Besonders Kinder sollten deshalb früh lernen, wie wichtig es ist, die Katze jetzt auf keinen Fall aus ihrer Ruhe zu reißen – auch wenn sie jetzt noch so niedlich aussieht und man sie am liebsten streicheln und knuddeln möchte.
Mehr als fünfzehn von vierundzwanzig Stunden verbringen Katzen mit Schlafen und Dösen: Das sind fast zwei Drittel des Tages. Dabei muss man natürlich auch berücksichtigen, dass das individuelle Schlafbedürfnis jeder Katze unterschiedlich ist. Und dass ganz junge und schon etwas ältere Semester mehr Schlaf brauchen als eine Katze in den besten Jahren. Ein wahrer „Wachmacher“ ist ein leerer Magen. Ist eine Katze hungrig, erwacht ihr Jagdinstinkt, und sie wird nicht eher ruhen, bis ihr Hunger gestillt ist. In ihrer Natur als Jägerin liegt interessanterweise auch die Erklärung, warum die Katze so viel schläft. Das hochentwickelte Raubtier Katze braucht für seine Jagdaktivitäten viel Energie. Und wer viel Energie braucht, braucht auch viel Erholung.
Doch obwohl das Gehirn sich beim Schlafen erholt, ist der Schlaf kein absoluter Ruhezustand. Das Katzenhirn arbeitet ständig weiter, wie man an Aufzeichnungen der Gehirnaktivitäten zeigen kann. Anhand dieser Aufzeichnungen kann man auch feststellen, in welcher Phase des Schlafes die Katze gerade ist. Zunächst versinkt sie in einen leichten Schlaf, der nur etwa eine halbe Stunde dauert und währenddessen sie sich auch nicht bewegt. Man nennt diesen Schlaf auch den „langsamen Schlaf“, sogenannt nach dem Aufzeichnungsbild der dabei auftretenden Gehirnwellen. Ihre Körpermuskeln bleiben gespannt, und Ihre Katze kann teilweise auch noch wahrnehmen, was um sie herum geschieht. Leicht kann sie aus dieser Schlafphase aufschrecken – und hellwach sein.
Erst nachdem die Phase des „langsamen Schlafes“ vollendet ist, beginnt der Tiefschlaf. Das EEG zeichnet jetzt kleine enge Zackenlinien auf, und man kann sehen, wie sich die Augäpfel schnell hinter Miezes geschlossenen Lidern bewegen. Man nennt diese Schlafphase, die übrigens nur sechs bis acht Minuten dauert, deshalb auch REM-Schlaf (REM, ausgeschrieben „Rapid Eye Movement“, heisst übersetzt „schnelle Augenbewegung“). Vom Menschen weiß man, dass er in dieser Phase träumt – und das lässt auch den Schluss zu, dass sich unsere Mieze jetzt im Reich der Träume befindet.
Nach sechs bis acht Minuten aber ist, wie bereits erwähnt, diese Tiefschlaf-Phase vorüber, und Ihre Katze gleitet wieder in die Phase des leichten Schlafes, der wiederum ca. eine halbe Stunde anhält. Und in diesem Wechsel geht es weiter, bis Ihre Katze wieder die Augen aufschlägt, wach ist und bereit zu neuen Aktivitäten.
Zum Schluss ist es vielleicht ganz interessant zu erfahren, was – streng wissenschaftlich gesprochen – im Katzenhirn geschieht, während unsere Katze träumt. Tierärzte und Verhaltensforscher sehen den Schlaf als eine „Ruheaktivität“ der Gehirnzellen an, die in Traumbildern ihr Übermaß an Energie ableiten, das sie während der Wachphase gewonnen haben.
Und noch etwas Verblüffendes hat die Traumforschung bei Schlafvergleichen quer durch die Tierwelt herausgefunden: Je höher entwickelt eine Art ist, um so öfter kann man REM-Phasen, also Tiefschlafphasen mit Träumen, bei ihr beobachten. Bei Fischen und Reptilien zum Beispiel konnte man solche Phasen überhaupt nicht feststellen. Absoluter Spitzenreiter im Träumen ist die Katze: Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass sie das am höchsten entwickelte Lebewesen auf der Welt ist – sie schläft einfach so viel, dass sie mindestens drei Stunden am Tag im Land der Träume verbringt. Beneidenswert
Quelle: „Internet“ Verfasser: „unbekannt“

Der Tagesablauf der Katze
10 Stunden Schlaf 5,5 Stunden Ruhen Dösen, 30 Minuten Essen Trinken, 45 Minuten Flanieren/ Spazieren 15 Minuten Laufen 3,5 Stunden Katzenwäschen 3,5 Stunden Jagen.
Der Tagesablauf einer Katze ist ein Zwischending eines Tag-und Nachtschichtarbeiters und dem zeitraubenden Nichtstun eines Gammlers.
Dr.Rosemarie Wolff
Quelle: „Internet“ Verfasser: „unbekannt“



Lexikon H

Haftung           
Als Katzenbesitzer haftet man für alle Schäden die die Katze anrichtet.

Darum ist es sinnvoll eine freilaufende Katze gut zu versichern.

Oftmals springt auch die eigene Haftpflichtversicherung bei entstandenen Schäden ein.

Haarlinge
Untern den bei Katzen vorkommenden Hautschmarotzern sind sie die harmlosesten und zugleich auch seltensten. Sie saugen weder Blut, wie die Läuse oder Flöhe, noch bohren sie Gänge in die Haut, wie die lästigen Räudemilben.
Sie begnügen sich mit Hautschuppen, Haartrümmern und Sekreten der Haut.
Da sie sehr beweglich sind und niemals Ruhe finden, verursachen sie durch ihr ständiges Umherlaufen einen starken Juckreiz.
Kratzexzeme und Haarausfall können bei übermäßigem Befall die Folge sein.
Besonders gerne lassen sie sich im Bereich des Kopfes und Halses nieder.

Sie sind etwa Stecknadelkopf groß, von ovaler Form und von gelblicher oder grauer Farbe. Von den ähnlich aussehenden Läusen unterscheiden sie sich durch die Form des Kopfes. Er ist breiter als das nachfolgende Brustsegment.

Hakenwurmbefall
Für Jungkatzen die in feuchten, warmen Zwingern leben besteht die Gefahr sich mit 4 – 18 mm langen Rundwürmern zu infizieren.

Diese nisten im Dick- und Dünndarm und saugen täglich 0,12 ml Blut. Das kann unter Umständen bis zum Tot der Katze führen.

Symptome:

– Blasse Schleimhäute

– blutiger Durchfall

Behandlung durch den Arzt.

Halblanghaar
z. B. Birma, Türkische Van, Ragdoll, Somali, Balinese.

Haltung
Eine Katze kann in jeder Wohnung leben.

Es sollte nur darauf geachtet werden dass die Wohnung die richtige Größe und Höhe hat. Sollte die Katze länger als 8 Stunden alleine sein empfiehlt es sich eine zweite Katze anzuschaffen.

Doch dann sollten Sie wiederum darauf achten, dass die Wohnung genügend Platz für Auslauf bietet.

Hängeohrkatze            
Scottish Fold

Harnblasenentzündung
Nach Unterkühlung oder durch bakterielle Infektion.

Häufiges Harnen, wobei nur wenige Tropfen, manchmal bluthaltigen Urins abgesetzt werden. Durch Wärme und rechtzeitige Behandlung gute Heilungstendenz.

Harnen            
Eine durchschnittliche Hauskatze setzt innerhalb 24h 2- 4 mal Harn ab.

Harnspritzen    
Markierung

Hauskatze       
Abstammung von der Falbkatze (Wildkatze).

Hauskatzen haben keinen Stammbaum und unterliegen keinen züchterischen Ambitionen.

Hautjuckreiz
Die Katze zieht sich über das normale Putzen und Kratzen Wundstellen zu.

Hautmilben      
Hautmilben leben in der Haut ihres Wirten und verursachen Hauterkrankungen, die zusammenfassend als Räude bezeichnet werden.

Neben starkem Juckreiz entstehen Pusteln, Krusten, Ekzeme und Haarausfall.

Je nach Milbenart entwickeln sich die Symptome nur am Kopf oder am ganzen Körper der Katze.

Räudemilben werden von Katze zu Katze durch direkten Kontakt übertragen.

Die Parasiten bohren sich in die Haut des Wirtes ein und legen dort ihre Eier ab, sie leben in verzweigten Bohrgängen in der Haut.

Die Behandlung der Milben muss mit speziellen Präparaten über längere Zeit konsequent durchgeführt werden.

Hautpilz
Fast alle Haus- und Nutztierarten können von Hautpilzen befallen werden.

Diese mikroskopisch kleinen Organismen siedeln sich im Fell und auf der Haut an und erzeugen tausende von Pilzsporen, die der Weiterverbreitung dienen.

Sowohl durch direkten Kontakt als auch durch Pflegeutensilien, Futtermittel, Decken und andere Gegenstände kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen werden.

Bei erkrankten Tieren finden sich als typische Hautveränderungen kreisrunde haarlose Stellen, hauptsächlich am Kopf, am Hals, in Ohr Nähe oder an den Gliedmaßen.

Sie sind mit Schuppen oder Borken belegt und zur geschlossenen Felldecke hin mit einem roten, entzündeten Randsaum begrenzt.

Teilweise können diese Veränderungen mit deutlichem Juckreiz verbunden sein.

An derart vorgeschädigten Hautstellen haben auch Bakterien leichtes Spiel und können das Krankheitsbild deutlich komplizieren.

Darüber hinaus gibt es auch atypische Verlaufsformen, die je nach Tierart, Pilzart und Abwehrlage des Tieres variable Hautveränderungen hervorrufen.

Deshalb sollten alle Tiere mit deutlichen Hautveränderungen frühzeitig tierärztlich untersucht werden.

Da auch nicht übertragbare Hautkrankheiten vergleichbare Krankheitsbilder zeigen können, ist zur Diagnose in aller Regel eine Laboruntersuchung erforderlich.

Beim Menschen beginnt die Erkrankung mit einem rötlichen, linsengroßen schuppigen und juckenden Fleck, meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der nach außen wächst, während die Mitte abheilt.

Bleibt die Erkrankung unbehandelt, entstehen zahlreiche solcher Herde, die landkartenartig zusammenfließen können.

Am behaarten Kopf können rundliche, kahle, grauweiß beschuppte Flecken entstehen.

Zur Behandlung bei Tier und Mensch stehen pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen, Sprühlösungen und Tabletten zur Verfügung.

Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Vorbeugend sollte auf besondere Hygiene im Umgang mit hauterkrankten Tieren geachtet werden.

Havana           
Kurzhaarkatze. Zucht zwischen Chocolatepoint-Siamesen und einfarbigen schlanken Kurzhaarkatzen. Wurde 1958 in England als Standard erkannt.

Hecheln          
Da die Katze nur an Sohlen, Zehballen, an den Lippen, am Kinnwinkel, in der Zitzenumgebung und am After Schweißdrüsen besitzt muß sie bei erhöhter Temperatur zu Hecheln beginnen, dadurch wird Ihr Schweiß absorbiert und ihre Körpertemperatur reguliert.

Hechtbiss
Angeborene Verkürzung des Oberkiefers. Vorbiss.

Heilige Birma  
Mittelschwerer, leicht gestreckter Körper; verhältnismäßig kurze, stämmige Beine; abgerundete und gut proportionierte Pfoten. Der Schwanz ist von mittlerer Länge und eleganter Form, dünn an der Wurzel, voll und buschig am Ende. Er sollte fedrig behaart sein.

Kräftiger Schädel mit vollen, runden Wangen, leicht gewölbter Stirn, mittellanger Nase, ohne Stopp, ausgeprägtes Kinn. Ohren möglichst klein und nicht zu aufrecht stehend, auch nicht zu rund.

Im Gesicht ist das Fell kurz, wird von den Wangen ausgehend länger und bildet eine volle Halskrause. Am Rücken und an den Flanken ist es sehr lang, an anderen Körperteilen mittellang. Das Fell hat eine seidige Textur und wenig Unterwolle.

Augen tiefblau, leicht abgerundet oder leicht oval.

Die Birmakatzen haben an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz Pointfarbe. Der Rest ist sehr hell eierschalenfarben, und der Rücken zeigt ein goldenes Beige bei allen Farbschlägen der Katze. Der Bauch ist ohne Flecken.

Die Handschuhe und Sporen sind absolut rein weiß. An den Vorderpfoten kann das Weiß an der Zehenwurzel oder am Gelenk enden. An den Hinterbeinen läuft es an der Sohle zu einer Spitze aus („Sporen“). Die idealen weißen Sporen sollen zwischen der Hälfte und zwei Drittel der Entfernung zwischen den Fußballen und dem Gelenk der Hinterpfoten enden. Sie sollten das Gelenk nicht erreichen, auf keinen Fall sollen sie über das Gelenk hinausgehen.

Wesentlich ist vor allem die Gleichmäßigkeit sowohl der Vorderpfoten und der Hinterpfoten. Im Idealfall ist das Weiß auf allen vier Pfoten völlig gleichmäßig verteilt. Die Fußballen können rosa, analog der Pointfarbe oder beides sein.

Das Fell ist halblang, je nach Körperteil. Sehr lang auf dem Rücken und an den Flanken. Seidige Textur, wenig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare kurz, länger werdend auf den Wangen, volle Halskrause.

Herbstgrasmilben
Herbstgrasmilben führen bei Katzen, Hunden und Menschen, vor allem im Spätsommer und Herbst, zu stark juckenden Hautentzündungen, die der Räude ähnlich sind.

Die gelben oder orangeroten Parasiten sind mit bloßem Auge zu erkennen.

Der Name der Milben verrät viel über ihre Lebensweise. Im Spätsommer und Herbst kommt es zur explosionsartigen Vermehrung, vor allem auf Wiesen und Sträuchern.

Die Larven der Milben ritzen die obere Hautschicht ihres Wirtes mit den Mundwerkzeugen an, geben ein Enzym ab, welches das Gewebe des Wirtes verflüssigt. Dieses Gemisch dient als Nahrung der Larven.

Nach ca. einer Woche fallen die vollgesogene Larven ab, entwickeln sich zu erwachsenen Milben und leben von da an im Erdboden.

Als Parasiten bezeichnet man aus diesem Grund nur die Larven der Herbstgrasmilben.

Entzündliche Hautveränderungen und Juckreiz sind die Folge.

Die Behandlung erfolgt mit gleichen Mitteln, wie bei Flohbefall.

Herpesvirus
Hauptsächlicher Erreger des Katzenschnupfens.

Inkubationszeit 5 – 7 Tage.

Herzerkrankungen
Kommen häufiger bei älteren Katzen vor.

Anzeichen dafür:

Husten, schwere Atmung (Katze atmet bei geöffnetem Mund), Abmagerung könnte auf ein Herzleiden hindeuten. Kann andere Blutwerte negativ beeinflussen, z.B. Nieren.

Viele Tierärzte scheinen darauf nicht aufmerksam zu werden und behandeln oftmals die Symptome im Hinblick auf eine andere Krankheit – Niereninsuffizienz.

Als Ursache kommen außer Infektionskrankheiten vor allem chronische Erkrankungen der Leber, der Nieren und anderer Organe in Betracht.

Manchmal liegt ein Herzklappenfehler zugrunde.

Das Herz kontrahiert sich nicht mehr maximal. Es wird müde und schwach.

Sein Schlagvolumen nimmt ab. Das Blut wird nur noch unvollständig aus den Kammern ausgetrieben.

Es kommt hierdurch zu Blutstauungen, die im Laufe der Zeit zu einer Überdehnung der Herzwand und damit zu einer Herzerweiterung führen können.

Bis zu einem gewissen Grad vermag sich der Körper diesem Zustand anzupassen.

Bei einer Störung dieses Gleichgewichtes durch Überanstrengung oder hinzukommende Krankheiten sowie bei stärkerer Ausprägung des Herzschadens machen sich die Erscheinungen der Herzschwäche bemerkbar.

Sie äußern sich in Kurzatmigkeit bis hin zu hochgradiger Atemnot, in Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit.

Oft nehmen die Katzen eine sitzende Stellung ein, sind ruhelos und atmen mit offenem Fang.

Bei fortgeschrittener Erkrankung weisen Zunge und Schleimhäute eine bläuliche Farbe auf (Zyanose).

Infolge Stauungen im kleinen Kreislauf stellt sich mitunter Husten ein, wobei gleichzeitig weißer Schaum herausbefördert wird.

Die Herzschwäche zieht auch andere Organe in Mitleidenschaft, besonders die Leber und Nieren.

Hin und wieder hat dies eine Bauch- oder Brustwassersucht zur Folge.

Hitze
Rolligkeit

Hochzeitsreise
Zuchtvorbereitung.

Holzbockbefall            
Nur bei freilaufenden Katzen während der Sommermonate.

Zecken lassen sich von Sträuchern oder ähnlichem auf das Tier fallen und bohren ihren Kopf in die Haut und trinken das Blut.

Mit einer speziellen Zeckenzange ist die Zecke leicht zu entfernen.

Vorsicht, wenn der Kopf abreißt kann es leicht zu einer Infektion kommen.

Homologie      
Übereinstimmung.

In den diploiden Körperzellen der Katzen sind jeweils 2 Chromosomen. Sie werden als homologe Chromosomen bezeichnet.

Eine Ausnahme bilden die Geschlechtchromosomen.

Homöopathie
Die Homöopathie wurde vor fast 200 Jahren von einem deutschen Arzt namens Samuel Hahnemann begründet.

Die grundsätzlichen Ideen der Homöopathie waren schon lange in Gebrauch und werden gut durch das grundlegende homöopathische Gesetz des Simile zusammengefasst:

„Ähnliches möge ähnliches heilen“.

Hund-Katz-Verhältnis
Von Natur aus sind Begegnungen beider Tierarten nicht vorgesehen, da sowohl unterschiedlicher Lebensraum als auch verschiedene Beute eine Konkurrenz kaum in Betracht kommen lassen.

Durch die Domestikation kommt es zu häufigeren Konfrontationen, die in heutiger Zeit rapide zunehmen.

Die Verhaltensmuster beider Tierarten sind fast extrem gegensätzlich.

Durch das der innerartlichen Verständigung dienende Ausdrucksverhalten beider kommt es zu Missverständnissen.

Währen z. B. der Hund eine freundliche Begrüßung mit ungestümen Schwanzwedeln einleitet, deutet das Peitschen des Schwanzes bei der Katze eine äußerst aggressive Stimmung an.

Die Katze verhält sich meist ruhig abwartend, aus der Distanz beobachtend, während der Hund, direkt Kontakt suchend, die Katze förmlich überrennt.

Damit wird aber schlagartig die Fluchtdistanz und meist sogar die kritische Distanz der Katze unterschritten und ihr bleibt eigentlich nur der Angriff.

Hat sie noch Gelegenheit zu fliehen, reizt das natürlich den Hund zur Verfolgung.

Bedeutet Schurren der Katze Wohlwollen, zeigt das Knurren des Hundes Drohung.

Das friedfertige und spielanbietende Heben der Pfote des Hundes könnte von der Katze als drohender Tatzenhieb ausgelegt werden.

So sind es eigentlich Übersetzungsfehler von der Katze in die Hundesprache und umgekehrt, die die bekannten feindseligen Bedeutungen auslösen.

Erfahrene Katzen zeigen einem auf sie zueilenden Hund manchmal die drohende Buckelhaltung. Das wiederum kann den dafür verblüfften Hund in Konflikt bringen und bei ihm Übersprunghandlungen auslösen, wie z. B. Sichkratzen, Schnautzelecken, Niesen oder einfach uninteressiertes Umherschnüffeln.

Eine einmal siegreich gewesene Katze lernt aus der Erfahrung und wird stets wieder eine Abwehr bzw. Attacke versuchen. Offenbar ist auch die Reaktionszeit der Katze kürzer als die des Hundes, da die Katze bereits angreift, ehe der Hund seinen Angriff entwickeln kann. Damit wird der Hund überrumpelt, da ein Beutetier, welches angreift, nicht in das Beuteschema des Hundes passt.

Hunde die einmal einer Katze unterlagen, vergessen das ebenso wenig wie umgekehrt.

Hybride
Nachkommen von Zuchtkatzen verschiedener Rassen.

Hysterektomie
Entfernung der Gebärmutter

Quelle: www.miau.de  Verfasser: „Claudia Grillenberger“ Copyright 2002 by Claudia Grillenberger



Lexikon XYZ

Zahmheit
Unter Zahmheit versteht man den Abbau der Fluchtdistanz aufgrund von Erfahrungen, sowie die Aufhebung der kritischen Distanz. Gelingt es dem Menschen nicht das Vertrauen der Katze zu erlangen, so kann es vorkommen, dass letztendlich nur eine Bindung an den Menschen als „Futtergeber“ bleibt.

Zahnerkrankungen
Zahnerkrankungen treten relativ häufig bei Katzen auf. Dem Katzenhalter fallen diese Erkrankungen meist erst durch Futterverweigerung (Schmerzen beim Fressen) oder Mundgeruch der Katze auf.
Karies.
Karies entwickelt sich oft aufgrund von Zahnstein. Kariöse Zähne sollten gezogen werden.
Zahnfisteln.
Auffälliges Merkmal ist eine verschwollene Gesichtshälfte sowie Fieber und Appetitlosigkeit.
Zahnfleischgeschwüre.
Kommen relativ selten vor. Es empfiehlt sich Zahnerkrankungen durch regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Katzenzahnpasta entgegenzuwirken.

Zahnpflege
Auch für Katzen ist eine regelmäßige Gebisskontrolle notwendig. Man kann mit gesunder, ausgeglichener Ernährung Zahnerkrankungen entgegenwirken. Zahnpflege ist für die meisten Katzen eine höchst unangenehme Prozedur. Trotzdem sollte man versuchen, das wöchentliche Reinigen der Zähne in das Pflegeprogramm aufzunehmen. Es reicht, wenn sie einen festen, gröberen Leinenlappen um ihren Zeigefinger wickeln, ihn anfeuchten und die Außenflächen der Katzenzähne und das Zahnfleisch kräftig reiben, besser sind spezielle Katzenzahnbürsten. Kontrollieren sie gleichzeitig auch das Zahnfleisch der Tiere. Gerötetes Zahnfleisch oder eine schmale, rote Linie direkt oberhalb der Zähne sind oft Anzeichen einer Parodontose.
Ab und zu Trockenfutter als Mahlzeit verhindert zwar keine Plaque, verringert sie aber.

Zahnstein
Ungefähr ab dem dritten Lebensjahr (sehr selten bei Mäusefängern) lagert sich bei der Katze oft Zahnstein ab der, wenn er nicht entfernt wird, im Laufe der Zeit die Zähne umkrustet, so dass ein Laie kaum noch zwischen Zahn und Zahnstein unterscheiden kann. Schwerer Zahnsteinbefall kann die Zähne lockern und schließlich zerstören. Betroffen sind vor allem die weit hinten liegenden Backenzähne. Zahnstein entwickelt sich aus Belägen (Plaque). Man sollte älteren Katzen ca. alle 6 Monate den Zahnstein vom Tierarzt entfernen lassen.

Zeichnung
Fellmuster oder Fellzeichnung

Zirkumoraldrüsen
„Putzdrüsen“. Zirkumoraldrüsen sind Talgdrüsen, die größten Teils an der Unterlippe sitzen.

Zitzen
Die Katze verfügt über 8 Zitzen. 2 brust- und 2 bauchansässige Zitzenpaare. Man sagt, die zwischen den Hinterbeinen liegenden Zitzen wären die ergiebigsten. Die beiden Zitzen in der Nähe der Vorderpfoten hingegen wären die unergiebigsten.
Es herrscht „Zitzenpräferenz“, das Erstgeborene hat die Wahl. Es nimmt in der Regel die Quelle, die ihm bei seiner blinden hungrigen Suche am nächsten ist. Die einmal gewählte Zitze ist „Privateigentum“ des Säuglings und wird meist bis zur Entwöhnung beibehalten.

Zoonose
Unter Zoonose versteht man Erkrankungen, welche vom Menschen auf das Tier (und umgekehrt) übertragen werden. Dies geschieht aufgrund von Viren, Bakterien, tierischen Schmarotzern und Pilzen.

Zucht
Unter Zucht versteht man eine geplante Verpaarung von Katzen mit dem Ziel, eine dem Standard der Rasse entsprechende Nachkommenschaft zu erhalten.

Zucker
Zucker ist für Katzen vollkommen ungeeignet, da es zu Durchfällen kommen kann. Man sollte daher auf die Gabe von Zucker in Form von z.B. Süßigkeiten völlig verzichten. Jedoch bei der Welpenaufzucht oder bei Diätfütterung kann die Fütterung von Milchzucker oder Traubenzucker teilweise angebracht sein.

Zunge
Die Zunge der Katze ist, wie die unsere, mit feinen Geschmacksknospen besetzt. Das befähigt sie, die ihr angebotenen Nahrungsmittel sehr genau zu unterscheiden. Sie scheint sich jedoch eher auf ihren Geruchssinn als auf ihren Geschmackssinn zu verlassen. Auf der Zungenoberseite befinden sich die kleinen Hornhäkchen, die wir rau wie Sandpapier auf unserer Haut spüren, wenn wir freundschaftlich von unserer Katze geleckt werden. Unsere dünne Haut rötet sich bereits nach wenigen Strichen mit ihrer flinken Raspelzunge. Die Katzen lecken das Wasser nicht mit der flachen Zunge auf, sondern formen ihre Zunge zu einer kleinen Rinne und nehmen so mit behändem Vor- und Zurückschnellen die Flüssigkeit auf.

Zwangsmaßnahmen
Manchmal sind Zwangsmaßnahmen bei einem Tierarztbesuch notwendig, wenn die Katze nicht zu bändigen ist. Dies geschieht dann mit Nackengriff, Fixierung des Kopfes und des Körpers sowie im schlimmsten Falle mit Hilfe einer Narkotisierung.

Zyklus der Kätzin
Alle Säugetierweibchen, die nicht das ganze Jahr über zeugungsfähig sind, durchlaufen einen Zyklus mit mehreren Phasen:
Anöstrus, eine Periode sexueller Ruhe  Proöstrus, die Zeitspanne, die der Hitze unmittelbar vorangeht und bei der Katze etwa zwei Tage dauert  Östrus, Hitze oder Rolligkeit, während der die Katze die Paarung zulässt und die 7-10 Tage dauert (6 Tage bei Perserkatzen, 12 Tage bei der Siam)  Diöstrus, die Phase ohne Eisprung zwischen zwei Hitzeperioden. Er dauert zwischen 7 Tagen (bei Siam) und 2-3 Wochen (europ. Kurzhaar, Perser).

Zystitis
Blasenentzündung. Verursacht durch eine aufsteigende oder absteigende bakterielle Infektion. Anzeichen dafür sind oft Fieber, Schmerzen beim Wasser lassen, Aphatie oder Fressunlust. Tierarzt aufsuchen und die Katze warm halten.
Wie bei allen Erkrankungen ist auch liebevolle Pflege des Besitzers zur baldigen Genesung unerlässlich.

Quelle: www.miau.de  Verfasser: „Claudia Grillenberger“ Copyright 2002 by Claudia Grillenberger


Lexikon UVW

Überdominanz
Der Vorteil des heterozygoten Genotyps gegenüber homozygoten Konstellationen wird als Überdominanz oder Superdominanz bezeichnet. Überdominanz betrifft insbesondere quantitative Merkmale wie Intensität der Fellfärbung und Zeichnungsmuster.

Überfütterung
Es ist oft zu beobachten, dass manche Katzen-Liebhaber ihren Tierchen nur das Beste vom Besten geben wollen und das auch noch in viel zu großen Mengen. Dazwischen noch ein paar Leckerbissen, damit es dem Tier an nichts fehlt. Es wird der Katze dabei meist mehr geschadet als man denkt. Fettleibigkeit ist nicht nur für den Menschen ungesund, mindestens ebenso für Tiere. Da die meisten Katzen, die in Wohnungen gehalten werden kastriert sind, ist eine Überfütterung doppelt schlimm. Kastraten neigen noch schneller zur Fettleibigkeit. Ist die Katze zu verwöhnt wird sie bald nur noch das ihr am besten schmeckende Futter fressen wollen, was eine einseitige Ernährung zur Folge haben kann.

Übersprunghandlung
Bewegungs- und Verhaltensformen, die durch ein Überspringen von blockierter Antriebsenergie auf ein triebfremdes System unerwartet und ohne erkennbaren Situationsbezug auftreten. Daraus abgeleitet können Signalhandlungen bzw. Ausdrucksbewegungen entstehen.

Übertragen
Unter „Übertragen“ versteht man die Verzögerung der Geburt über die durchschnittliche Tragzeit von 63-65 Tagen. Solange man Leben im Mutterleib spürt und die Katze sich normal verhält gibt es keinen Grund zur Sorge. Ein Übertragen ist statistisch wesentlich häufiger als frühe Geburten.

Umzug in neue Wohnung
Ein Wohnungswechsel bedeutet, vor allem für weibliche Katzen, Aufregung in besonderem Maße. Sie reagieren oftmals mit Futterverweigerung, Depressionen oder verändertem Verhalten. Bei allem Durcheinander ist darauf zu achten, dass sich ein vertrauter Mensch liebevoll um das Kätzchen kümmert. Sie sollte auf jedem Fall in einem Raum untergebracht sein in dem absolute Ruhe herrscht. Sobald das für die Katze vorgesehene Zimmer eingerichtet (mit ihren vertrauten Möbeln) wird sie dorthin gebracht. Man sollte die Katze erst in alle anderen Räume lassen wenn alles fertig eingerichtet ist. Liebevolle Fürsorge ist in dieser Zeit besonders wichtig für die Katze. Ein Tier mit freiem Auslauf sollte erst dann wieder außer Haus gelassen werden, wenn es sich vollkommen an die neue Wohnung gewöhnt hat.

Unfallursachen
Da Katzen Autos selten als Gefahr erkennen und auch die Geschwindigkeit nicht einschätzen können sind Verkehrsunfälle wohl die häufigste Unfallursache. Auch Gartenteiche, Schwimmbassins oder ähnliches könnte zur Gefahr für Katzen werden. Sie können oftmals, aufgrund steiler und rutschiger Wände, nicht mehr ans Ufer gelangen. Deshalb ist es ratsam ein Brett, welches groß genug für die Katze ist, im Wasser zu platzieren. Geräte zum Fang von Wildtieren werden häufig auch Katzen zum Verhängnis. Vergiftungen durch ausgelegtes Rattengift oder Blessuren von Auseinandersetzungen kommen ebenso relativ häufig vor. Vorsicht ist vor allem mit Elektrokabeln geboten, in welche Katzen gerne hineinbeißen. Lässt man seine Katze frei laufen, so sollte man ihr kein Halsband oder Brustgeschirr anlegen, da sie sich leicht festhaken könnte.

Unfruchtbarkeitsursachen
Beim Weibchen kann eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut oder Hormonmangel sowie Störungen des hormonellen Gleichgewichts Ursache für die Unfruchtbarkeit sein. Beim Männchen kann eine Deckungsunfähigkeit aufgrund Missbildungen, Mangel an männlichen Geschlechthormonen, als Folge latenter Infektionen oder nach überstandenen, schweren Erkrankungen auftreten. Eine Zeugungsunfähigkeit kann aufgrund des Mangels an lebensfähigen Spermien auftreten (angeboren oder als Folge schwerer Erkrankungen).

Unsauberkeit
Die Zahl der Katzen, die ständig unsauber sind ist äußerst gering. Häufiger ist es, dass Katzen zeitweilig oder auch periodisch unsauber sind. Dafür sind oftmals kleinste Veränderungen verantwortlich. Die Gründe können sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich liegen. Besonders Erkrankungen der Blase, der Nieren oder auch des Magen-Darm-Traktes führen zu zeitweiliger Unsauberkeit. Wesentlich schwieriger ist es Ursachen für eine psychisch bedingte Unsauberkeit zu erkennen. Veränderungen der Umgebung, ein Besuch beim Tierarzt oder in der Wohnung befindliche Gäste können dafür Auslöser sein.
Man sollte alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und jede in der Umgebung der Katze eingetretene Veränderung genauestens überprüfen. In den meisten Fällen stellt sich die Stubenreinheit wieder ein, nachdem der Konflikt vorüber ist oder die Katze sich an die neue Situation gewöhnt hat.

Unterernährung
Häufiger als Unterernährung ist Überfütterung. Die Gefahr einer Unterernährung besteht meist dann, wenn die Katze falsch (zu einseitig) ernährt wird. Anfangs ist der Katze meist nicht anzusehen bzw. anzumerken. Mangelerscheinungen treten häufig erst dann zutage, wenn sie weit fortgeschritten und alle Körperreserven verbraucht sind. Eine Behandlung ist dann oft nicht mehr erfolgreich.

Urämie
Harnvergiftung. Aufgrund chronischer Nierenerkrankungen, Harnsteinleiden oder ähnlichem.

Urlaub
In vielen Fällen ist es möglich die Katze mitzunehmen, man sollte sich aber überlegen ob dies sinnvoll ist. Katzen fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung sicherer. Ist es nicht möglich die Katze von einem Freund, Nachbarn etc. versorgen zu lassen, so sollte man darauf achten die vertrauten Gegenstände (Toilette, Schlafplatz, Spielsachen) mitzunehmen. Da Katzen einen geregelten Tagesablauf bevorzugen wäre ein „Versorgungsplan“ nicht schlecht. Wird eine Katze außer Haus in Pflege gegeben, muss sie auf jeden Fall mit dem nötigen Impfschutz versehen, nochmals entwurmt und völlig gesund sein.

Varietät
Katzen einer Rasse, die sich in der Farbe und der Zeichnung unterscheiden.

Verbrennung
Man sollte die verbrannte Stelle sofort mit kaltem Wasser abspülen und kalte Kompressen auflegen. Verätzungen ebenfalls sofort lange abspülen. Junge Katzen durchbeißen gelegentlich stromführende Kabel. Verbrennungen an Lippe und Zunge erfordern wegen der meist gleichzeitigen Herzschäden tierärztliche Soforthilfe.

Verdrängungskreuzung
Durch fortgesetzte Kreuzung mit Tieren einer anderen Rasse sollen die Eigenschaften einer vorhandenen Rasse verdrängt werden. In der praktischen Zucht werden fortgesetzt Vatertiere der neuen Rasse angepaart. Die Verdrängung des Genbestandes durch die neue Rasse ist nach 4-6 Generationen beendet

Veredlungskreuzung
Die Veredlungskreuzung dient der Verbesserung einzelner Merkmale einer Rasse. Dabei sollen vorhandene erwünschte Anlagen einer Rasse erhalten bleiben.

Vergesellschaftung
Grundsätzlich ist es möglich Katzen mit anderen Tieren zu vergesellschaften. Katzen fühlen sich jedoch bei Wohnungshaltung alleine sehr wohl. Falsch wäre es ältere Katzen plötzlich vergesellschaften zu wollen. Ihr bisheriger Lebensrhythmus könnte vollkommen durcheinander kommen. Mit jungen Katzen ist auch eine Vergesellschaftung mit artfremden Tieren wesentlich einfacher. Vorausgesetzt die Katze wird wegen des Neuankömmlings nicht vernachlässigt. Bei Vögeln, Hamstern oder ähnlichem ist es nicht ratsam die Tiere, auch bei bester Erziehung, ohne Aufsicht zusammen zulassen. Wenn das Zusammengewöhnen vorsichtig geschieht so können auch verschiedene Tierarten wunderbar miteinander zurecht kommen.

Vergiftungen
Vergiftungen kommen relativ selten vor, da Katzen besonders vorsichtig mit dem Verzehr unbekannter Dinge sind. Trotzdem sind Katzen, wegen ihres Körperpflege-Verhaltens, gefährdet. An Pfoten oder Haarkleid haftende Spuren von Insektiziden, giftigen Chemikalien, Arzneimitteln usw. werden gründlich abgeleckt. Der Tierarzt kann meist nur symptomatisch behandeln, da die verursachende Substanz häufig nicht bekannt ist. Außerdem ähneln die Symptome von Vergiftungen (Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen, Speicheln), denen anderer Erkrankungen. Um die weitere Aufnahme von Giftstoffen zu verhindern sollte man die kontaminierten Haarregionen abscheren und wasserlösliche Gifte mit warmem Wasser vorsichtig abspülen. In frischen Fällen sollte Erbrechen (Senf, gesättigte Kochsalzlösung) oder Durchfall (5-10ml Paraffinöl) ausgelöst werden. Einhüllende Nahrungsmittel (Schleim, Eiklar, Olivenöl) „neutralisieren“ einen Teil des Giftes. Nach Rauchvergiftungen ist Frischluft besonders wichtig. Suchen Sie schnellstmöglich Ihren Tierarzt auf!

Verhalten nach Operationen
Man sollte das frisch operierte Tier warm, ruhig und ebenerdig unterbringen. Möglichst in einem abgedunkeltem Raum ohne Sprung- und Klettermöglichkeiten. Appetit, Durst, Pflegeverhalten, Körpertemperatur, Harn- und Kotabsatz müssen täglich kontrolliert werden. Bei unnatürlichem Verhalten umgehend den Tierarzt konsultieren. Leichtverdauliches, vitaminreiches Futter in kleinen Portionen verabreichen. Strikte Ausgangssperre!

Verhaltensänderung
Eine kranke Katze verändert ihr Verhalten, sie benimmt sich nicht wie sonst. Im schlimmsten Fall, bei schweren Schmerzzuständen, hohem Fieber und herannahendem Tod, verschwindet sie oft einfach. Sie verkriecht sich um alleine zu sterben. Aus diesem Grund sollte man schon bei den ersten verdächtigen Verhaltensänderungen eine Katze, die normalerweise Auslauf hat, besonders genau beobachten und sie vorübergehend möglichst nicht ins Freie lassen. Würde sie lange krank herumstreunen, ginge wertvolle Zeit verloren, denn die Heilungschancen verringern sich dadurch mit jedem Tag.

Verhaltensstörung
Die Domestizierung bescherte der Katze besondere Lebensumstände. Das Zusammenleben mit dem Menschen zwingt sie eine bestimmte Art der Kommunikation anzuwenden, doch längst nicht alle Menschen verstehen diese Sprache der Katze. Außerdem kann unsere Lebensweise, die alles andere als naturnah ist, das Tier verwirren. Diese beiden Faktoren tragen manchmal maßgeblich zur Entstehung von Verhaltensstörungen bei Katzen bei. Trotzdem verfügt die Katze über eine bemerkenswerte Ausgeglichenheit. Die häufigsten Probleme sind Aggressivität, Angst, Unsauberkeit und Zerstörungswut.
Depressionen und Stressfolgen hingegen führen selten zu einem Tierarztbesuch, da das Tier in solchen Fällen wenig Antrieb hat und sich zurückzieht, also seinen Besitzer nicht stört.

Verhaltensweisen
Unscharfer Begriff für Verhaltensnormen. In der Ethologie ist die Bezeichnung Erbkoordination gebräuchlicher. Unter Verhaltensweisen versteht man meist Muskelbewegungen, welche durch äußere und innere Sinnenreize verursacht werden.
Die Bewegungsabläufe sind angeboren und können im Laufe der Individualentwicklung heranreifen. Somit handelt es sich bei den Verhaltensweisen der Tiere um ein „angeborenes Können“. Lernprozesse bzw. Erfahrungen können jedoch an ihrer endgültigen Ausformung beteiligt sein. Viele Verhaltensweisen sind zu längeren Handlungsketten miteinander zu Verhaltenskomplexen verbunden. So können z.B. beim Beutefang-Verhalten der Katze ca. 30 verschiedene Verhaltensweisen analysiert werden. Dabei müssen die verschiedenen Sinnesempfindungen und Bewegungsstrukturen eng zusammenwirken bzw., nahtlos ineinander übergreifen. Eine derartige Mannigfaltigkeit in der Funktion ist nur durch die komplizierte Struktur des Gehirns möglich. Für jeden Katzen-Halter ist es wesentlich und unerlässlich über Kenntnisse von Verhaltensweisen der Katzen zu verfügen, da es sonst leicht zu einer Vermenschlichung kommen könnte.

Vermenschlichung
Einschätzung und Beurteilung eines Tieres nach eigenen, subjektiven Gefühlen und Empfindungen. Tierhalter neigen leider immer wieder dazu, das Tier zu vermenschlichen. Man sollte sich um ein Verständnis für die Verhaltensweisen des Tieres bemühen. Eine Vermenschlichung der Katzen, wie z.B. mit Kleidungstücken versehen oder ähnliches, kann zu schweren Fehlern in der Haltung, Pflege und Erziehung führen. In besonders extremen Fällen kann aus „Tierliebe“ leicht Tierquälerei werden.

Verpaarungsmethode
Verpaarungsmethoden sind für den Katzen-Züchter neben Selektionsmethoden ein Mittel, die genetische Struktur der Population zu beeinflussen. In der praktischen Katzenzucht wurden in der Vergangenheit häufig Verpaarungen von Tieren mit unterschiedlichen Merkmalen durchgeführt, um Zwischenformen zu erzielen. Durch Paarung eines Partners mit besonders gutem Langhaar und einem solchen mit weniger ausgeprägtem Langhaar erhofft man eine Merkmalsverbesserung.
Diese Ausgleichspaarungen werden auch heute noch praktiziert. Die gleiche Zielsetzung verfolgt die Fremdzucht.
Im Gegensatz zur Ausgleichspaarung liegt dabei eine genetische Unähnlichkeit vor.

Verschleißkrankheiten
Vorwiegend Alterserscheinungen, wie Nierenentzündung, Bewegungsstörungen, Zahnausfall. Diese Verschleißkrankheiten können jedoch auch durch falsche Fütterung hervorgerufen werden.

Vibrissen
Tasthaare, Bart- oder Schnurrhaare. An deren Wurzeln enden viele Nerven, sodass die Katze alles wahrnimmt, was die Haare berührt. Kräftige Muskeln können diese nach vorn richten. Mithilfe dieses Systems tastet das Tier die Umrisse seiner Beute ab und findet die Stelle, an der es seine Zähne zum tödlichen Biss ansetzen muss. Für den Menschen ist es wichtig zu wissen, dass eine Katze, die ihre Barthaare nach vorn richtet, eventuell zum Beißen bereit ist.

Vitamine
Vitamine sind organische Substanzen und gehören zu den Nährstoffen. Sie sind lebensnotwendig und müssen zum großen Teil mit der Nahrung zugeführt werden, weil der Tierkörper nicht in der Lage ist sie zu synthetisieren. Pro-Vitamine sind Vorstufen der entsprechenden Vitamine. Ein längerer Mangel an einem bestimmten Vitamin kann zu Vitaminmangelkrankheiten führen.
Da der tägliche Bedarf an Vitaminen äußerst gering ist, kann er bei „vernünftiger“ Fütterung leicht gedeckt werden. Eine ständige Gabe von Vitaminpräparaten kann einen Überschuss auslösen, welcher ebenso schwere, irreparable Schäden verursachen kann.

Vitamin A und Pro-Vitamin A
Der Bedarf von Vitamin A und Pro-Vitamin A liegt bei 1600-2000 IE/Tier/Tag. Es ist wichtig für die Embryonalentwicklung, das Wachstum, die Haut- und Schleimhäute, die Fruchtbarkeit und zur Infektionsabwehr. Vitamin A kommt besonders reichlich in den Futtermitteln Leber, Milch, Butter, Niere, Geflügel und Fisch vor. Das Pro-Vitamin A, welches in Pflanzen (besonders in Möhren) vorkommt kann von den Katzen nicht in Vitamin A umgewandelt werden.

Vitamin D1,D2, D3
Der Bedarf an Vitamin D1, D2, D3 liegt bei 50-100 IE/Tier/Tag. Sie sind wichtig für die Kalziumeinlagerung in Knochen, den Kalziumblutspiegel und die Hemmung der Phosphorausscheidung aus den Nieren. Sie kommen in Futtermitteln wie Leber, Eigelb, Kalbfleisch, Fisch, Hefe und Gemüse (Pro-Vitamin D) vor. Pro-Vitamin D wird in der Haut gespeichert und benötigt UV-Licht zur Umwandlung in Vitamin D, welches nur in geringem Maße gespeichert werden kann. Deshalb treten Mangelerscheinungen meist bei reiner Wohnungshaltung und im Winter auf.

Vitamin E
Der Bedarf an Vitamin E ist abhängig von Alter und Belastung und liegt bei 0,36-3,6mg/Tier/Tag. Es kommt besonders in Getreidekeimen, Eigelb, Milch, Fisch und Gemüse vor. Wird Futter mit einem größeren Anteil an ungesättigten Fettsäuren (Fischfett, Lebertran, Pflanzenöl) gereicht, so ist der Bedarf an Vitamin E höher. Ebenso bei Eiweißmangel im Futter.

Vitamin B1
Der Bedarf an Vitamin B1 liegt bei 0,4mg/Tier/Tag. Es ist von großer Bedeutung für Herz- und Nierenfunktionen, Leistungsfähigkeit der Muskeln, Knochenbildung und Funktion des Eierstocks. Es kommt in Fleisch, Innereien, Milch, Hefe, Getreidekeimen, Kartoffeln und Gemüse vor. Vitamin B1 kann in geringen Mengen in der Leber gespeichert werden.
Da Fisch ein Vitamin B1 zerstörendes Ferment enthält, kann es bei ständiger Rohfischfütterung zu Mangelerscheinungen kommen. Deshalb sollte man Fisch nur ausgenommen und gekocht verfüttern

Vitamin B2
Der Bedarf an Vitamin B2 liegt bei 0,2mg/Tier/Tag. Es ist für den Stoffwechsel unentbehrlich, da es nur zum Teil von den Darmbakterien geliefert wird. Es kommt in Leber, Herz, Nieren, Fleisch, Fisch, Eigelb, Hefe und Getreide vor.

Vitamin B3
Der Bedarf an Vitamin B3 liegt bei 0,25-1,0mg/Tier/Tag. Es ist wichtig für Nerven, Eierstock, Nebenniere und Zellstoffwechsel.
Es kommt in Fleisch, Innereien, Milch, Eigelb, Hefe und Getreide vor.

Vitamin B5
Der Bedarf an Vitamin B5 ist äußerst gering und liegt bei 0,002mg/Tier/Tag.Es ist wichtig für die Blutbildung und Milz. Da es zum größten Teil von den Darmbakterien produziert wird kommt ein Mangel relativ selten vor. Es ist besonders reichlich in Leber und anderen Innereien, Hefe, Getreide und Grünpflanzen enthalten.

Vitamin C
Der Bedarf an Vitamin C ist nicht bekannt. Er ist bei ausreichendem Vorhandensein von Vitamin A und E durch Eigensynthese gesichert. Vitamin C ist wichtig für das Wachstum des Bindegewebes, für die Immunkörper- und Hormonbildung und unterstützt bzw. ermöglicht die Wirkung vieler anderer Vitamine und außerdem die Resorption von Eisen. Es kommt in vielen Pflanzen aber auch in Leber, Lunge, Milz und Nieren vor. In Stresssituationen und bei Infektionskrankheiten steigt der Bedarf.

Vitamin H
Der Bedarf an Vitamin H (Biotin) liegt bei 0,1mg/Tier/Tag. Vitamin H ist besonders wichtig für Haut und Fell. Es kommt in Leber, Niere, Eigelb, Hefe und Getreide vor. Im Eiklar ist Avidin enthalten, welches das Biotin inaktiviert. Deshalb ist Eiklar nur in mäßigen Mengen oder aber gekocht zu füttern.

Vitaminmangelerkrankungen
Mangelerscheinungen können bei zu einseitige Ernährung oder schweren Krankheiten auftreten. Bei ausgewogener Fütterung wird der Bedarf an Vitaminen ausreichend gedeckt.

Vogelfang
Normalerweise sind Katzen keine „Vogeljäger“. Ihr Beutefangverhalten, wie Anschleichen, Belauern und Sprungverhalten macht sie eindeutig zu „Mäusefängern“. Es kommt relativ selten vor, dass Katzen einen gesunden Vogel „erwischen“. Man kann die Jagdlust auf Vögel minimieren indem man sie an einen gefiederten Hausgenossen gewöhnt.

Vollgeschwister
Unter Vollgeschwistern versteht man alle Wurfgeschwister sowie alle Tiere aus weiteren Würfen mit den gleichen Eltern.

Vorbereitung eines Arztbesuches
Man sollte den Impfausweis, die Fiebertabelle sowie Erbrochenes, Stuhl und Urin zur Hand haben. Es wäre ratsam Beobachtungen von Krankheitsanzeichen zu notieren, so dass sie im Eifer des Gefechts nicht vergessen werden. Blutende Wunden oder gebrochen Glieder müssen bandagiert werden.

Wahrnehmung
Informationsaufnahme und -verarbeitung über die Sinnesorgane

Wärmebedürfnis
Katzen lieben die Wärme. Sie sonnen sich gerne oder liegen während der kalten Jahreszeit in Heizungsnähe. Bei Wohnungskatzen wird die Widerstandskraft durch ständig gleichmäßige Temperaturen herabgesetzt. Man sollte darauf achten, dass Wohnungskatzen täglich für eine Zeit lang einer etwas niedrigeren Temperatur ausgesetzt werden, da sonst die Gefahr einer Verweichlichung besteht. Es ist aber Vorsicht geboten, da Wohnungskatzen über weniger dichte Unterwolle verfügen und deshalb (bei zu niedrigen Temperaturen) sehr anfällig für Erkältungskrankheiten sind.

Waschbärenzeichnung
Rauchfarbene Katzen werden mit einer Waschbärenzeichnung geboren. Zu Anfang ist das Fell einfarbig pigmentiert mit weißer Harlekinzeichnung, später dann hellt sich das Fell auf und die points färben sich dunkel. Nach ca. 3-4 Monaten setzt die Aufhellung des Fellgrundes ein.

Wasserscheuheit
Es ist allseits bekannt, dass Katzen äußerst wasserscheu sind. Trotz ihres ausgeprägten Schwimmvermögens meiden sie Wasser. Da das weiche Fell keine widerstandsfähige Deckhaarschicht besitzt ist die Wasserscheuheit zu erklären.

Wechsel
Wechsel sind Wege der Katzen, welche territoriale Punkte wie z.B. Lager, Ruhe- und Jagdplätze oder Toilette miteinander verbinden. Anfang und Ende der Wechsel versieht die Katze häufig mit Harn und Kot Markierungen. Häufig werden die Wechsel von mehreren Katzen genutzt, jedoch werden Begegnungen, soweit möglich, vermieden.

Welpen
Neugeborene Katzenkinder.

Werbung
Unter Werbung versteht man gewisse Verhaltensweisen, welche die Distanz zwischen 2 potentiellen Fortpflanzungspartnern langsam abbauen sollen.

Wohnungshaltung
Die Wohnungshaltung ist eine überaus katzenfreundliche und am weitesten verbreitete Art Katzen zu halten. Obwohl Katzen als Einzelgänger bezeichnet werden haben sie dennoch ein großes Kontaktbedürfnis. Bei der Haltung von 2 oder mehr Katzen empfiehlt es sich ein spezielles Katzenzimmer einzurichten. Am idealsten wäre es, wenn Katzen neben der Wohnungshaltung auch Freilauf gestattet würde. Dies ist mit einer Minivoliere vor dem Fenster oder einer etwas umgebauten Terrasse leicht möglich. Ist ein Balkon vorhanden so kann die Katze ohnehin nach Lust und Laune „frische Luft schnappen“ gehen, sich sonnen oder einfach nur die Umgebung beobachten, achten Sie aber auf eine genügende Absicherung.

Wurfgröße
Die durchschnittliche Wurfgröße liegt bei 3-6 Welpen. Meist jedoch liegt die Wurfgröße bei 4 Welpen. Nur relativ selten liegt sie darunter oder auch darüber.

Wurflager
Da die Welpen als „Nesthocker“ geboren werden ist ein warmes, geschütztes Nest für sie lebensnotwendig. Die Neugeborenenperiode ist für die Welpen, d.h. deren Entwicklung von großer Wichtigkeit. Am besten wählt man einen ruhigen, halbdunklen, von Zugluft geschützten Ort. Um die Katze an die Veränderung zu gewöhnen sollte man das Wurflager schon einige Tage vor der Geburt vorbereiten. Ein Korb oder eine Kiste (ca. 35x50cm) ist gut geeignet. Die tiefste Stelle sollte sich in der Mitte des Lagers befinden, damit die vollkommen unbeholfenen Welpen nicht davon rollen können. Man wählt eine Unterlage, die leicht zu reinigen und nicht zu hart ist. Man kann auf eine weiche Stroh- oder Heuunterlage einige Lagen Zeitungspapier, darüber ein Leintuch, wiederum Zeitungspapier und nochmals ein sauberes Leintuch geben. Frottiertücher sind absolut ungeeignet, da sich die Welpen darin verhaken könnten. Neben dem Wurflager sollte die Katzentoilette und frisches Wasser stehen.

Quelle: www.miau.de  Verfasser: „Claudia Grillenberger“ Copyright 2002 by Claudia Grillenberger


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