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Spezialfutter

Allgemeines zu Spezialfutter
Genauso wie wir im Krankheitsfall eine andere Ernährung erhalten und als Kind besonders vernünftig ernährt werden sollten und im hohen Alter die Ernährung umstellen und auf Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen achten, so ist es als Katzenbesitzer einfach die Pflicht Deiner Katze die richtige Ernährung zu geben und dafür Sorge zu tragen, das es ihr an nichts fehlt.
Ernährung der kranken Katze
Krankheitsbeginn mit Tendenz zur Nahrungsverweigerung
Infusion durch den Arzt. Bei Besserung des Zustandes Traubenzucker in Wasser aufgelöst eingeben (1 Teelöffel in 1/2 Glas Wasser). Mit zunehmender Besserung pipettenweise Fleischbrühe vom Rind und später Säuglingsnahrung vom Rind oder Huhn suppenähnlich mit Wasser anrühren. Im Krankheitsfalle am besten sofort zum Tierarzt gehen, um gefährliche Krankheiten auszuschließen und mit ihm die weitere Behandlungs- und Fütterungsweise abzuklären.Phase nach Abklingen der Krankheitssymptome
Püriertes gekochtes Rindfleisch. Dosenfutter mit Wasser verdünnt. Mit zunehmender Genesung Übergang zum Normalfutter. Man geht so vor, dass das flüssige Futter allmählich breiartig angerührt wird und nach und nach festere Form annimmt.Besondere Hinweise
Genügend Wasser zu trinken geben. Bei milchtrinkenden Katzen die Milch stets zu 50% mit Wasser verdünnen. Mehrmals täglich Flüssigkeit in kleinen Mengen anbieten. Vitaminpräparate nach Arztvorschrift verabreichen. Bei Erbrechen pipettenweise im Abstand von 1/2 Stunde füttern. Bei starkem Durchfall und Erbrechen, sofern es die Konstitution erlaubt, 24 Stunden hungern lassen. Danach leichtverdauliche flüssige Kost geben und fettes Futter vermeiden. Bei Durchfall können bis zu drei Kohlekompretten in einem Teelöffel Wasser aufgelöst verabreicht werden. Milch, Honig, Milz, rohe Leber und Lunge sind nicht zu füttern, da sie abführend wirken. Bei Verstopfung darf die Katze diese Nahrungsmittel haben. Innereien oder Fleisch vom Schwein niemals roh füttern. Bei Genesung Übergang zum Normalfutter.
Ernährung der älteren Katze
Mit einer dem Alter angepassten Ernährung können altersbedingte Prozesse wie z. B. Abbau der Nierentätigkeit, Abnehmen des Geschmacksempfinden entgegengewirkt werden.

Wie sollte so ein optimales Katzenfutter aussehen?
Das beste Futter zur Nierenschonung ist ein Futter, das sehr hochwertiges Eiweiß in ausreichender, aber nicht überschüssiger Menge enthält. So bekommt der Körper alles, was er für den Stoffwechsel braucht, ohne zu viele Abfallstoffe produzieren zum müssen. Auch Phosphor zählt zu den belastenden Stoffen. Ein verringerter Phosphorgehalt im Futter ist also hilfreich Man sollte frühzeitig (ab dem 8. Lebensjahr) auf Futtersorten mit diesen Eigenschaften umstellen, damit die Nieren früh genug geschont werden und noch lange funktionsfähig bleiben. Neben den Nieren lässt auch die Verdauung der älteren Katze etwas nach. Sie braucht daher ein Futter mit leicht verdaulichen Inhaltsstoffen und erhöhter Vitaminzufuhr, um trotz verminderter Verdauungsleistung, noch die optimale Menge an Nährstoffen aus der Nahrung ziehen zu können. Bei Katzen ab 8 Jahren verändern sich die Organfunktionen und der Stoffwechsel beginnt sich umzustellen. Dadurch werden die Nährstoffe anders verwertet als bei jungen Katzen. Die Zusammensetzung der Nahrung muss deshalb auf diese Veränderung abgestimmt sein. Nur dann ist das Wohlbefinden einer älteren Katze gewährleistet. Eine Katze ab 8 Jahren hat den gleichen Energie- und Proteinbedarf wie eine zweijährige. Durch die Umstellung des Stoffwechsels in diesem Lebensabschnitt können sich jedoch die Haut- und Fellbildung verändern. Deshalb benötigen Katzen ab dem achten Lebensjahr besonders viel Vitamine aus dem Vitamin B-Komplex, da diese Haut und Fell weiterhin gesund und glänzend erhalten. Sehr wichtig ist bei älteren Katzen auch die regelmäßige Kontrolle der Zähne. Denn Zahnstein ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann durch Eiterherde in der Maulhöhle den ganzen Organismus belasten und die Katze nimmt dann unter Umständen zu wenig Futter auf. Wird Zahnstein nicht rechtzeitig entfernt, können unter Umständen sogar alle Zähne ausfallen. Regelmäßige Zahnsteinkontrolle und ein Trockenfutter zur Pflege der Zähne sollten daher auch bei älteren Katzen nicht fehlen!

Fazit:
Mit einem schonenden und hochwertigen Trockenfutter, das speziell auf die ältere Katze abgestimmt ist und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt (Nierenfunktion, Zahnsteinkontrolle) kann man die Gesundheit der älteren Katze lange erhalten. Des weiteren bieten die bekannten Hersteller wie z. B. Whiskas spezielles Nassfutter an. (Senior-)

Ernährung der Katzenkinder
Der Körper der Katzenkinder vollbringt in den ersten Monaten enorme Leistungen. Deshalb sollte man die Fütterung der kleinen Katzen sehr ernst nehmen und das Futter nicht nach eigenem Ermessen, sondern nach Qualität und vor allem entsprechend den Bedürfnissen von Kitten kaufen.

Wie sollte so ein optimales Katzenfutter aussehen?
Die Katze vervielfacht in sehr kurzer Zeit ihr Körpergewicht. Die Bausteine für dieses Wachstum bezieht sie ausschließlich aus ihrem Futter. Deshalb sollte ein Kittenfutter folgende Eigenschaften haben: Mineralien und Vitamine sind genau auf die Bedürfnisse abgestimmt – zuviel davon kann schaden. Hauptbausteine des Körpers sind Eiweiß und Fettsäuren. Deshalb sollte das Futter hochwertiges tierisches Eiweiß enthalten, da es die nötigen Aminosäuren für den Körperbau enthält. Es sollte hochverdaulich und energiereich sein. Es gibt zwei Möglichkeiten von Futter, das Nass- oder das Trockenfutter. Hier müssen folgende Vorteile, die für das Trockenfutter sprechen genannt werden:

  • Das Futter kann man der Katze für den ganzen Tag hinstellen, ohne dass es schlecht wird. Die kleine Katze kann dadurch viele kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und überfordert ihren Magen nicht mit großen Futtermengen.
  • Das Katzengebiss wird durch das Zerbeißen der festen Brocken gestärkt und kann richtig ausgebildet werden. Katzenkinder, die ausschließlich Nassfutter erhalten, haben oft später zu wenig Kaumuskeln, um festes Futter zu zerkauen. Zahnprobleme treten dadurch häufiger auf.
  • Die Entwöhnung der Kätzchen sollte mit der zehnten bis zwölften Woche abgeschlossen sein. Schon während dieser Zeit kann Fertignahrung (Nassfutter) zugefüttert werden.

Fazit:
Eine hochverdauliche Trockennahrung mit einem hohen Anteil an tierischem Eiweiß ist der beste Start für ein gesundes Katzenleben. Neben der guten Fütterung sollte man, um eine gesunde Katze großzuziehen, auf keinen Fall die Schutzimpfungen und das regelmäßige Entwurmen der kleinen Stubentiger vergessen. Des weiteren bieten die bekannten Hersteller wie z. B. Whiskas spezielles Nassfutter an. (Junior-)

Junge Katzen richtig füttern – ab dem 6. Monat sollte Deine Katze 1-2 mal am Tag gefüttert werden
Alter Fütterung pro Tag Gewicht der Katze in kg. ca.
6. bis 12. Woche 6 0,6
3. Monat 5 0,9
4. Monat 4 1,2
5. Monat 3 1,5
Futtermittelallergie 
Die Tierarztpraxen und Kliniken sind voll von ihnen und die Fälle häufen sich. Immer mehr Katzen erkranken an Futtermittelallergien. Oft ist es so, dass viele Wochen verstreichen bevor der Laie das Problem erkennt und die Ursache des scheinbar unerklärlichen Übels gefunden ist.

Unterschiedliche Formen der Futtermittelallergie
Allergische Reaktionen auf bestimmte Futterbestandteile können bereits bei jungen Katzen auftreten. In der Regel ist es nicht eine Nahrungsumstellung, die zu den Symptomen der Futtermittelallergie führen, sondern eher der Einfluss des Futters über einen längeren Zeitraum hinweg.
Fachleute vermuten, dass eine echte Futtermittelallergie eine Kombination verschiedener Typen von allergischen Reaktionen darstellt. Zu Unterscheiden von der nichtimmunologisch begründeten Intoleranzen. Die klinische Diagnose gestaltet sich als schwierig. Nach einer einmaligen „Provokationsfütterung“  mit vermutlich allergieauslösenden Futtermitteln wartet man das Abklingen der Symptome ab und setzt anschließend eine mehrwöchige Eliminationsdiät fort, die alle wahrscheinlich allergieauslösenden Stoffe weglässt. Danach wird die Katze wiederum mit einigen womöglich allergenen Stoffen konfrontiert um die Ursache möglichst gut einzugrenzen.
Manchmal tritt bereits nach 15 bis 30 Minuten eine allergische Reaktion auf, in anderen Fällen dauert dies bis zu zehn Tage. Die Abheilung der provozierten Symptome kann mitunter bis zu neun Wochen andauern.

Auslösende Bestandteile
Futtermittelallergien können prinzipiell über alle Bestandteile des Futters ausgelöst werden. Eiweiße, bestimmte Getreidesorten, Futterzusatzstoffe und Verdickungsmittel gelten als häufigste Allergene. Synthetische Vitamine, Lock-, Geruchs-, Aroma- und Konservierungsstoffe sowie Antioxidantien wie sie bei minderwertigen Futtermitteln verwendet werden, können bei empfindlichen Katzen angeblich auch Unverträglichkeiten hervorrufen. Meistens tritt die Allergie in diesem Zusammenhang nicht immer sofort auf. Es ist die dauerhafte Aufnahme dieser Stoffe (giftige Toxine), die den Organismus der Katze zusehenst schwächt. Das Immunsystem wird durch diesen dauerhaften Kampf sehr empfindlich und dadurch auch anfälliger für bestimmte Allergene.

Einseitige Fütterung
Den häufigsten Fehler bei der Behandlung von Futtermittelallergien machen Katzenbesitzer mit der Umstellung auf einseitige Futtersorten. Wenn z. B. die allergieauslösenden Futtersorten aus Getreide, Mais, Fett bestehen und man dann nur noch Lamm und Reis oder Fisch füttert oder selbstgekochtes gibt kann es langfristig zur falschen Ernährung kommen. Die Zugabe synthetischer Vitamine kann auch keine Alternative darstellen. Vor allem, wenn mit der Zeit eine gefährliche Mangelernährung auftritt, die wiederum zu lebensbedrohlichen krankhaften Veränderungen führt, stellt die einseitige Fütterung eine nicht unerhebliche Gefahr für die Gesundheit der Katze dar.

Symptome
Folgende Anzeichen sollten als deutliche Warnsignale gewertet werden. Treten davon eine oder mehrere Symptome wiederholt oder länger auf, sollte man unbedingt (genauso wie bei jeder Unsicherheit mit dem Gesundheitszustand des Tieres) ein Tierarzt aufgesucht werden. Denn bleibt die Futtermittelallergie unbehandelt führt sie häufig zu einem massiven gesundheitlichen Verfall des Tieres und zu chronischen Schäden des Organismus.

  • hartnäckiger oder immer wiederkehrender, nicht jahreszeitenbedingter Juckreiz
  • häufiges Belecken bestimmter Körperstellen („Kahllecken“)
  • Ödeme der Augenlider
  • vermehrte Schuppenbildung
  • Pusteln
  • ekzemartige Veränderungen
  • Entzündungen z.B. im Bereich der Ohren
  • Störungen des Magen-Darmtraktes
  • Durchfälle
  • Erbrechen

 

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