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Orientalisch 1

Havana, Schwarz, Blau (und Lilac), Rot (und Creme), Foreign White, New Oriental

 

Orientalisch einfarbig – Havana
 havana
Ursprung:
Sie darf keinesfalls mit der amerikanischen Rasse, die als Havana Brown bekannt ist, verwechselt werden. Die Havana ist eine schokoladenbraune Katze des siamesischen Typs. Sie wurde in den fünfziger Jahren in England entwickelt, indem zuerst eine Siamkatze mit einer halbsiamesischen einheimischen Kurzhaar gekreuzt wurde. 1952 wurde die erste ihrer Art geboren, und bereits 1958 erkannte man die Rasse offiziell an.Charakter:
Intelligent und extrovertiert. Die Havanna wird depressiv, wenn sie lange allein gelassen wird.Körperbau:
Mittelgroß, muskulös, elegant. Mit ihrem langen, schlanken Körper, dem peitschenähnlichen Schwanz und den schlanken Beinen gleicht die Havana einer Siam. Ihr Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Es sollte bis hinunter zu den Haarwurzeln einen warmen kastanienbraunen Ton haben, dabei jedoch keine Schattierung oder auch Zeichnung aufweisen.

Augen:
Orientalische Form, schrägstehend; klares, lebhaftes Grün.

Merkmale:
Fellpflege: wenig Pflege nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1950er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Schwarz
Ursprung:
Um 1960 wurde ein Programm aufgestellt, um eine einfarbige Katze siamesischen Typs ohne Abzeichen zu züchten. Es soll in Deutschland zwar schon vor dem Zweiten Weltkrieg eine einfarbig schwarze Siamkatze gegeben haben, aber die prächtige Oriental Black von heute ist das Resultat harter Züchterarbeit.Charakter:
Intelligent, zutraulich und extrovertiert. Lässt man das Tier länger allein, wird es depressiv. Es liebt die Gesellschaft eine ähnlich lebhaften Artgenossen.Körperbau:
Elegant, lang und schlank. Die mittelgroße Katze hat einen langen, peitschenähnlichen Schwanz und lange, schlanke Beine. Ihr Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Farbe sollte pechschwarz sein und ohne jegliche Schattierung und Zeichnung bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Von der Form her orientalisch und schräg stehend; wie bei nahezu allen Orientalen ist die Farbe ein klares Grün.

Merkmale:
Fellpflege: wenig Pflege nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Blau (und Lilac)
Ursprung:
Nachdem man sich ab 1962 bemüht hatte, eine einfarbige Katze des siamesischen Typs zu züchten, erschienen 1965 auf Katzenausstellungen erstmals Weiße Katzen orientalischen Typs; andere Farben folgten. Die Blau und die Lilac Oriental Kurzhaar entstanden aus dem Zuchtprogramm der Havana. In der ersten Generation gab es nur schwarze Kätzchen; spätere Generationen, in denen das rezessive Gen wirksam wurde, enthielten ein paar blaue Tiere. Als die Blau mit einer Katze gekreuzt wurde, die das Chocolate-Gen trug, ergab sich die Lilac.Charakter:
Intelligent, anhänglich und extrovertiert.Körperbau:
Lang, schlank und elegant. Wie die Siamkatzen sind diese Orientalen gut bemuskelt und haben lange, schlanke Beine, einen schlanken Hals und einen langen, peitschenähnlichen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig und keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Blau ist mittel- bis hellblau ohne Silber, die Lilac gletschergrau mit einem deutlichen rosafarbenen Schimmer. Bei beiden Varianten sollte die Fellfarbe bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend, farblich in einem leuchtenden Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt; die Lilac wird manchmal auch Lavender genannt.

 orientalisch
Orientalisch einfarbig – Rot (und Creme)
Ursprung:
Wenn Rot mit einer Orientalisch gekreuzt wird, die das blaue Gen trägt, entsteht die hellere Orientalisch, die einen kühlen Farbton aufweist.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Diese Katzen brauchen Gesellschaft.Körperbau:
Mittelgroß, schlank, elegant und muskulös. Diese Katze ähnelt dem siamesischen Typ und verfügt über einen langen, peitschenähnlichen Schwanz und lange, schlanke Gliedmaßen. Der Kopf ist dreieckig, keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Das Rot ist warm und reicht bis zu den Haarwurzeln. Die Creme ist gleichmäßig kühlfarben. Das Fell sollte möglichst ohne Tabby-Zeichnungen sein.

Augen:
Orientalische Form, schräg stehend; farblich sollten sie ein lebhaftes Grün aufweisen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – Foreign White
Ursprung:
Die einzige weiße Orientalisch mit blauen Augen tauchte zum ersten Mal in den sechziger Jahren auf. Für die so charakteristisch durchdringend blauen Augen wird diese Orientalisch gewöhnlich mit einer Siamkatze und nicht mit einer anderen Orientalisch gekreuzt.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Diese Katze bleibt nicht gern allein und wird depressiv, wenn sie längere Zeit ohne Gesellschaft ist.Körperbau:
Mittelgroß, lang, schlank und elegant. Mit ihren langen, schlanken Beinen und dem peitschenähnlichen Schwanz hat sie den Körperbau einer Siamkatze. Der Kopf ist dreieckig keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Glatt, kurz, eng anliegend; in reinem, strahlendem Weiß.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend; in klarem, strahlendem Blau.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Orientalisch einfarbig – New Oriental Einfarbig
Ursprung:
Bei der Orientalisch sind viele neue Farben hinzugekommen. Die Cinnamon ergab sich bei der Einführung der Farbe Sorrel bei Siamkatzen, die dann mit Abessiniern gekreuzt wurden. Die verdünnte Version nennt sich Fawn. Die Caramel sah man erstmals 1974, als ein englischer Züchter mit mehreren neuen Farben und Silber experimentierte und zwei merkwürdig gefärbte Kätzchen geboren wurden.Charakter:
Intelligent, liebevoll und extrovertiert. Diese Katze liebt Gesellschaft und ist nicht gern länger allein.Körperbau:
Elegant, lang, schlank und geschmeidig. Die Orientalisch haben den Körperbau einer Siamkatze mit langen, schlanken Gliedmaßen und einem langen, peitschenähnlichen Schwanz. Der Kopf ist dreieckig, keilförmig mit geradem Profil und großen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die Cinnamon zeigt ein warmes, gleichmäßiges Braun, das bis zu den Haarwurzeln reicht, ohne Schattierung oder Zeichnung. Die Fawn hat eine warme, rosige Pilzfarbe. Die Caramel ist kühlblau beige, und die geschlechtsgebundene Version der Caramel, Apricot, ist heiß cremefarben mit einem leicht metallischen Glanz.

Augen:
Orientalisch geformt, schräg stehend; in klarem Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Havana, Schwarz, Blau (und Lilac), Rot (und Creme), Foreign White, New Oriental

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