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Lexikon M

Magen-Darm Diät
Ist die Grundvoraussetzung für die Wiederherstellung der Gesundheit. Um Ruhe für das erkrankte Organsystem zu gewährleisten wird mit 1 bis 2tägigem Fasten begonnen. Am besten kleine Mengen beruhigend wirkender Getränke wie leicht gesalzener Schwarz-, Pfefferminz- oder Kamillentee. Kombiniert mit gekochtem Reis oder Haferschleim, sowie leicht verdauliches, gekochtes Fleisch oder Fisch. Nötigenfalls künstliche Ernährung und Gabe von Elektrolyten.

Magen-Darm Entzündung
Gastroenteritis

Magenerkrankungen
Bei Magenerkrankungen spricht man in erster Linie von Entzündungen (Gastritis), die oft von verschluckten Fremdkörpern verursacht werden. Anzeichen dafür sind mangelnder Appetit sowie Erbrechen meist kombiniert mit Darmentzündungen.

Maine Coon
Ca. 1860 wurden Coonkatzen (von racoon) erstmalig auf amerikanischen Ausstellungen gezeigt. Sie stammen aus dem nordamerikanischen Staat Maine und gingen wahrscheinlich aus der Kreuzung von Angorakatzen mit getigerten Hauskatzen hervor. Sie ist ähnlich der Perserkatze mittelgroß bis groß. Gesicht und Nase sind mittellang; die Augen der Maine Coon sind ein wenig schräg gestellt, groß und rund. Die Farbe der Augen sollte vor allem klar sein. Der am Ansatz breite Schwanz ist lang und buschig. Am Hinterkörper erscheint das glänzende Haar fülliger und länger als vorne. Es sollte fließend fallen und ist leicht zu pflegen. Das Wesen dieser Semi- bzw. Halblanghaar Rasse ist ruhig und verträglich, die Stimme leise und unaufdringlich.

Malayian
Ausschließlich in den USA gebräuchlicher Name für sämtliche Farbschläge der Burmak, mit Ausnahme des ursprünglich braun- bzw. zobelfarbenen. In Europa werden anders farbige Burmesen ohne unterschiedliche Benennung bereits seit Jahren systematisch gezüchtet.

Mammatumor
Unter Mammatumor versteht man eine Geschwulst der Milchdrüsen, die bevorzugt in der zweiten Lebenshälfte auftritt. Die anfänglich kleinen Gebilde wachsen unterschiedlich schnell und können auch auf das benachbarte Gewebe übergreifen. Oftmals bösartig mit Tendenz zur Tochtergeschwulstbildung (Metastasierung). Bei frühzeitiger Erkennung und vollständiger operativer Entfernung bestehen gute Heilungsaussichten

Mangelerkrankungen
Können schon bei jungen Kätzchen aufgrund einseitiger Ernährung auftreten. Zu Beginn durch ausgewogene Kost (ganze Tierkörper mit Fell) schnell zu beheben. In späteren Stadien können Symptome wie Nachtblindheit, verzögertes Wachstum, erhöhte Infektionsanfälligkeit sowie Fortpflanzungsstörungen, Totgeburten und missgebildete auftreten.

Manx
Hauptmerkmal dieser Rasse ist ihre Schwanzlosigkeit, die durch eine dominante Erbgutänderung hervorgerufen wird. Erstmals wurden die Manx zu Beginn diese Jahrhunderts auf der Insel Man in der irischen See aufgespürt. Das offene Fell ist weich und fein und darf jede bei Katzen nur denkbare Farbe aufweisen. Die Augenfarbe sollte im Idealfall derjenigen der Perserkatze entsprechen. Typ und Wesen der Manx ähneln denen der British Shorthair. Die amerikanische Halblanghaar – Form der Manx ist in Europa noch selten und wird Cymric genannt.

Markierung
Über das Geruchssinnesorgan informieren sich Katzen gegenseitig durch Markierung mit Harn, seltener mit Kot, die Sekrete von Schweiß- und Talgdrüsen werden gemischt mit Harn zur Markierung des Territoriums sowie zur Information innerhalb des Geschlechtslebens genutzt. Hauptsächlich führen Kater das Spritzharnen aus. Dazu treten sie rückwärts dicht an das zu kennzeichnende Objekt mit steif aufgereckten Hinterbeinen heran, den Schwanz mit zitternder Spitze steil nach oben gestreckt, und bestäuben dann mit fein zerteiltem Urinstrahl die Umgebung bis 1 m weit und hoch. Besonders häufig spritzen Kater in der Ranzzeit. Aber auch manche Weibchen spritzen ab und zu in dieser Zeit, vor allem, wenn sie keinen Kater finden. Kratzspuren von Krallenschärfen an Bäumen sollen auch Markierungs Wirkungen besitzen. Haben Katzen Möbel mit Geruchsmarken versehen, so kann man, mit einigen Hausmitteln, versuchen sie davon abzuhalten. Man reibt solche Stellen in gewissen Zeitabständen wiederholt mit einer Knoblauchzehe, ausgepressten Zitronenschalen aber auch mit Maiglöckchen-, Rosen- oder Nelkenöl ein. Auch bestimmte Sprays sollen Katzen vom Bespritzen abhalten, die Wirkung allerdings ist zweifelhaft.
Eine Normalreinigung wird die Katze wohl lediglich dazu verführen ihre Kennzeichnung sofort zu erneuern.

Mastitis
Unter Mastitis bezeichnet man eine Entzündung der Milchdrüsen. Beginnt meist als Milchstauung aufgrund von Tod oder zu schnellem Absetzen der Jungen. Bei geduldigen Katzen kühlende Umschläge anlegen, doch meist sind Antibiotika und eine chirurgische Behandlung notwendig.

Megakolon
Krankhafte Erweiterung des Dickdarms. Immer auffällig durch lang anhaltende Kotverstopfung. Entweder angeboren oder als Folge von einseitiger, ballastarmer Ernährung. Im Anfangsstadium durch ballastreiche Fütterung vollkommen heilbar. Im fortgeschrittenem Stadium selbst durch Operation nicht immer heilbar.

Meideverhalten
Zustand einer Abneigung gegenüber einer bestimmten Reizkonstellation. Meideverhalten ist eine Art Schutzverhalten. So haben Katzen z.B. eine Aversion, deckungsfreies Gelände geradewegs zu überqueren. Eher nehmen sie Umwege in Kauf, um an Zäunen, Mauern etc. entlangschleichen zu können. Auch bestimmten Menschen gegenüber zeigen Katzen deutliches Meideverhalten.

Mendelsche Gesetze – Mendelsche Regeln.
Die Bildung der Keimzellen führt zur Verminderung der Chromosomenzahl im Zellkern um die Hälfte, die homologen Chromosomen werden einzeln auf die Gameten verteilt. Das genetische Material kann somit bei der Befruchtung neu kombiniert werden. Mendel erkannte die dabei auftretenden Gesetzmäßigkeiten. Er ist der Begründer des Uniformitätsgesetzes, des Spaltungsgesetzes und des Unabhängigkeitsgesetzes.

Menschliches Fehlverhalten
Falsche Einstellung zum Tier aufgrund von Unkenntnis der artspezifischen Verhaltensweisen oder Vermenschlichung. Selbst gelegentlich auftretende Aggression oder bestimmte Abneigungen sollten nicht der Katze, sondern vielmehr dem Menschen angelastet werden, da sie zumeist auf Haltungsfehler und Pflegemängel zurückzuführen sind. Das Misstrauen einer Katze dem Menschen gegenüber beruht meistens auf schlechten Erfahrungen.

Menschliche Speisen
Da „menschliche Speisen“ oftmals mit Gewürzen zubereitet werden, die Katzen nicht vertragen, sollte man davon absehen sie als Futter zu verabreichen. Abgesehen davon ist der Eiweißbedarf der Katze höher als der des Menschen und daher „menschliche Speisen“ für Katzen nicht ausreichend wären. Lassen Sie sich aber nicht davon abhalten für Ihr Kätzchen selbst zu kochen. Achten Sie in jedem Fall darauf genügend Kenntnisse über die von der Katze benötigten Stoffe zu haben.

Merkmal
Qualitative und quantitative Eigenschaften eines Tieres, die durch Genwirkung im Phänotyp in Erscheinung treten.

Mikrosporie
Hautpilzerkrankung. Sie wird durch Microsporum canis oder Microsporum gypseum hervorgerufen. Bleibt jedoch meist ohne Symptome. Die Katze spielt eine wesentliche Rolle als Überträger.

Milchmangel
Aufgrund von Frühgeburt, bei oder nach schweren Erkrankungen, entzündlichen Veränderungen der Brustdrüsen oder Zitzen. Relativ häufiges Auftreten bei Erstgebährenden oder übergewichtigen Katzen. Durch Hormone oder regelmäßiges Anlegen der hungrigen Jungtiere häufig zu beheben. Die Gabe von Vitaminen und Eiweiß kann die Milchproduktion des Muttertieres unterstützen.

Mineralstoffmangel
Im gesunden Organismus werden die notwendigen Elektrolyte (Na, K, Mg, P, Ca, Chloride) durch den Stoffwechsel (Darm und Nieren) im erforderlichen Gleichgewicht gehalten. Deshalb sind Störungen vor allem bei erheblichem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust durch Erbrechen und Durchfall, aufgrund von Erkrankungen der Nieren, Leber, Magen und Darm zu erwarten. Vorgefertigter Nahrung sollten stets Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt werden.

Mundgeruch
Eine Katze riecht immer leicht aus dem Mund, aber man muss unterscheiden lernen, ob es sich um normalen oder krankhaften Mundgeruch handelt. Oft steckt eine bakterielle Besiedelung der Mundhöhle dahinter. Seltener bedingt eine Funktionsstörung der Filterorgane, besonders der Nieren, den üblen Geruch. In diesem Fall sind sie nicht mehr in der Lage die Abbauprodukte des Organismus auszuscheiden, sodass die Stoffe in die Atemluft abgegeben werden. Wenn ein Tier fauligen Mundgeruch hat, liegt eine Erkrankung der Zähne und ihres Halteapparats vor. Betroffen sind Stellen, an denen sich Speisreste und Zahnstein abgelagert haben. Dabei entstehen giftige Stoffe, die schwerwiegende Schäden in Leber und Niere bewirken können. Da diese Organe besonders empfindlich sind und ihre Erkrankung eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen darstellt, wird klar, wie wichtig ein guter Zustand der Mundhöhle und der Zähne ist. Dafür gibt es kein besseres Mittel als regelmäßiges Zähneputzen.
An die Prozedur sollte man die Katze in frühester Jugend gewöhnen, damit sie diese später einigermaßen geduldig über sich ergehen lässt; die meisten Katzen bleiben allerdings zeitlebens ablehnend.

Mundpflege
Wenn ein Tier fauligen Mundgeruch hat, liegt eine Erkrankung der Zähne und ihres Halteapparats vor. Betroffen sind Stellen, an denen sich Speisreste und Zahnstein abgelagert haben. Dabei entstehen giftige Stoffe, die schwerwiegende Schäden in Leber und Niere bewirken können. Da diese Organe besonders empfindlich sind und ihre Erkrankung eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen darstellt, wird klar, wie wichtig ein guter Zustand der Mundhöhle und der Zähne ist. Dafür gibt es kein besseres Mittel als regelmäßiges Zähneputzen. An die Prozedur sollte man die Katze in frühester Jugend gewöhnen, damit sie diese später einigermaßen geduldig über sich ergehen lässt; die meisten Katzen bleiben allerdings zeitlebens ablehnend.
Bitte achten Sie darauf die Zähne Ihrer Katze mit einer speziellen Katzenzahnpasta zu putzen, da manche Stoffe der für Menschen bestimmten Zahnpasta, für Katzen gefährlich werden können.

Mutter-Kind Beziehungen
Besondere Verhaltensbeziehungen, die sich aus der notwendigen Bindung des Jungtieres an die Mutter ergeben. Seitens der Mutterkatze stellt das Belecken des Jungen die erste wichtige Mutter-Kind Beziehung her. Damit vollzieht sich auch gleichzeitig eine erste geruchliche Prägung. Die Bewegungen der Jungen und ihre Lautäußerungen sind Auslöser der angeborenen Verhaltensweisen der Jungenpflege für das Muttertier. Für das Fortbestehen der Mutter-Kind Beziehung über die gesamte Aufzuchtsperiode bis hin zur Familienauflösung sorgen vor allem die gegenseitigen Prägungen sowohl geruchlicher als auch akustischer und optischer Art.

Mykosen
Mykosen sind durch Pilze bedingte Erkrankungen. Entweder als Dermatomykosen oder Systemerkrankungen. Durch vorausgegangene Antibiotika-Behandlungen wird die Abwehrkraft soweit geschwächt, dass sich verschiedene Schimmelpilze im Darm, den Lungen oder anderen Organen ansiedeln und lebensgefährliche Erkrankungen verursachen können.

Quelle: www.miau.de  Verfasser: „Claudia Grillenberger“ Copyright 2002 by Claudia Grillenberger



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