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Kurzhaarkatzen schlank 1

Abessinièr, Burmilla, Asian Smoke, Asian Tabby, Bombay, Bengal, Cornish Rex 
Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Abessinièr
 abessinier
Ursprung:
Die Abessinier ist eine altbekannte Rasse, die über die Jahre hinweg nicht wesentlich verändert wurde – mit der Ausnahme, dass es sie jetzt in vielen Farben gibt. Man nimmt an, dass die Abessinier ursprünglich von Soldaten, die aus dem englisch-abessinischen Krieg zurückkehrten, von Afrika nach Europa gebracht worden sind. Das war 1868. Katzenmumien aus ägyptischen Gräbern sind ähnlich gebaut wie Abessinier, deren deutlich geticktes Fell dem afrikanischen Wildkatzen gleicht. Abessinier wurden gegen 1900 in Europa als Rasse anerkannt, 1907 schickte man ein paar Tiere nach Nordamerika.Charakter:
Leidenschaftliche Jägerin, etwas eigensinnig, sehr aufmerksam gegenüber „ihrem Menschen“, lebhaftes Temperament.Körperbau:
Elegant und graziös mit langen, schlanken Beinen und einem spitz zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist keilförmig und weist hinter den Augen häufig eine dunkle Linie auf. Die großen, konkaven Ohren werden an der Spitze von einem Haarbüschel gekrönt.Fell:
Kurz und eng anliegend. Es fühlt sich zwar fein, aber nicht weich an. Die Haare sollten mindestens vierfach gebändert sein. Zusätzlich zur üblichen Wildfarbe sind inzwischen auch andere Töne zugelassen.

Augen:
Die Augen sind groß und ausdrucksvoll, orientalisch geschnitten und sollten bernsteinfarben, grün oder haselnussfarben sein.

Merkmale:
Fellpflege: selten nötig, außer bei Fellwechsel
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Abessinien (Äthiopien)
Ursprungszeit: 1860er Jahre
Gewicht: 4 – 7,5 kg
Varianten: Wildfarben, Sorrel, Blau, Fawn, diese Farben auch mit Silber. In Großbritanien auch noch Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und Silber (mit allen Farben)
Rasse: in den USA und Europa anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Burmilla
 burmilla
Ursprung:
Der Zufallsverpaarung eines Chinchilla-Perser-Katers mit einer lilac Burmakatze verdankten 1981 vier schwarz schattierte Kurzhaarkätzchen ihr Leben. Da sie im Typ sehr ähnlich waren, begann man, die Verpaarung gezielt zu wiederholen, um eine neue Rasse zu schaffen. Ein exakt festgelegtes Zuchtprogramm sah Inzucht-Verpaarungen in den ersten 5 Generationen mit anschließenden Rückkreuzungen auf Chinchilla-Perser und Burma. Anfang 1984 gründete sich der Burmilla Cat Club, und der langsame, aber stetige Aufstieg der Rasse begann.Charakter:
Gutmütig und intelligent. Diese Rasse liebt die menschliche Gesellschaft und ist weit weniger anspruchsvoll als die Burma, allerdings extrovertierter als die Chinchilla.Körperbau:
Gut bemuskelt, kräftig mit dem eleganten Aussehen des Burma-Typs. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Der Schwanz verläuft zu einer gerundeten Schwanzspitze und sollte im Vergleich zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen. Charakteristisch sind der sanft gerundete Schädel und die keilförmige Schnauze. Die Ohren sind mittellang und stehen weit auseinander.Fell:
Kurz, fein und eng anliegend. Die Unterwolle sollte möglichst blass sein und ein gleichmäßiges Tipping sowie ein deutliches M auf der Stirn aufweisen.

Augen:
Mäßig orientalische Form, weder mandelförmig noch rund; sie können jede Farbe zwischen Gelb und Grün haben, jeweils abhängig von der Fellfarbe.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Caramel, Rot, Creme, Apricot und die entsprechenden Torties; sie werden in Silber und den Standardversionen zugelassen
Rasse: in Europa einschließlich Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Asian Smoke
 smoke
Ursprung:
Diese Rasse ist ähnlichen Ursprungs wie die Burmilla: Frühe Generationen wurden mit der Burma sowie mit der Chinchilla gekreuzt. Mit anderen Arten dieser Herkunft wird sie meist in der Gruppe der Asian zusammengefasst. Die Die Baronesse von Kirchberg nannte diese Katzen ursprünglich Burmoiré, und zwar wegen ihrer blasssilbernen Unterwolle unter dem dunklen Deckhaar und der sehr schwachen Tabby-Zeichnung, die an gewässerte Seide, Moiré, erinnert. Als die Beliebtheit der Asian-Gruppe zunahm, bevorzugte man einen informativen Namen. Genetisch gesehen eine silberne, Non-Agouti-Variante der Asian, wird sie jetzt Asian Smoke genannt.Charakter:
Gutmütig, intelligent, verspielt, athletisch.Körperbau:
Es handelt sich um eine kurzhaarige Katze des Burma-Typs, deren Körper von mittlerer Länge und gut bemuskelt ist. Ihre Hinterbeine sind länger als ihre Vorderbeine. Eine runde Spitze bildet den Abschluss des Schwanzes. Der Kopf ist keilförmig und sollte einen sanft gerundeten Schädel mit mittelgroßen, weit angesetzten Ohren aufweisen.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die silberne unterwolle sollte mindestens ein Drittel, aber nicht mehr als die Hälfte jeden Haarschafts ausmachen; der Rest sollte die dunklere Grundfarbe aufweisen.

Augen:
Leicht orientalisch geschnitten, voll und ausdrucksstark. Die Augen liegen weit auseinander und werden in vielen Farben anerkannt. Von Gelb über Chartreuse bis hin zu Grün sind alle Varianten zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Carmel, Rot, Creme, Apricot und die entsprechenden Torties
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Asian Tabby
Ursprung:
Wieder ein Mitglied der Asian-Gruppe, die enstand, als 1981 eine Chinchilla mit einer Burma gekreuzt wurde. Man war sich von Anfang an darüber im klaren, dass diese Kreuzung bei zukünftigen Generationen für eine Vielzahl von Felllängen, Farben und Zeichnungen sorgen würde. Die Asian Tabby ist kurzhaarig, agoutifarben und zählt zu den beliebtesten Tieren der Asian-Gruppe; inzwischen gibt es sie in vielen Farben und Zeichnungen. .Charakter:
Gutmütig, intelligent, spielfreudig und athletisch.Körperbau:
Es handelt sich um einen gut bemuskelten und kräftigen Burma-Typ mit mittellangem Körper. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Die Länge des abgerundeten Schwanzes sollte im Vergleich zum Körper wohlproportioniert sein. Den keilförmigen Kopf charakterisieren ein sanft gerundeter Schädel und mittelgroße, weit auseinander stehende Ohren.Fell:
Kurz, glatt, eng anliegend. Es kann getickt, getupft oder getigert sein bzw. die Zeichnung der Classic Tabby aufweisen. Auf alle Fälle sollten Grundfarbe und Musterung gleichmäßig verteilt sein.

Augen:
Voll und weit auseinander liegend mit leicht orientalischer Form; farblich vom Gelb über Chartreuse bis hin zu Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien und USA
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: gestromt, getupft, getigert oder getickt; Farben: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Caramel, Rot, Creme, Apricot und alle entsprechenden Tortie-Farben. Diese Farben und Zeichnungen werden in Silber- oder den Standardversionen sowie mit voller Burma-Färbung zugelassen.
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Bombay (und einfarbige Asian)
Ursprung:
Die bekannteste der Einfarbigen Asian ist die schwarze Variante namens Bombay. In England ging diese Rasse aus dem Burmilla-Asian-Zuchtprogramm hervor, in den USA aus einer Kreuzung zwischen Burma und Schwarzer Kurzhaar, woraus eine leicht abweichende Katze entstand. Man nennt sie auch „die Lacklederkatze mit Kupferpenny-Augen“, denn sie hat stark leuchtende Augen und ist berühmt für ihr pechschwarzes, glänzendes Fell.Charakter:
Ein intelligentes, extrovertiertes und zugleich anhängliches Tier.Körperbau:
Wie alle Asians ist sie vom Grundtyp her eine Burma, aber mit einem abweichend gefärbten Fell. Charakteristisch sind ihr mittelgroßer, kräftiger Körper sowie ihr runder Schädel. Die Ohren sind mittelgroß und weit auseinander stehend. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Der gerundet zulaufende Schwanz sollte im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Glatt, glänzend und eng anliegend. Bis zu den Wurzeln reichen sollte die möglichst gleichmäßig verteilte Farbe. Allerdings wird bei helleren Farben etwas Tabby-Zeichnung zugelassen. Für die Bombay dagegen ist die reine pechschwarze Farbe obligatorisch.

Augen:
Groß; zugelassene Farben sind Gold, Gelb, Chartreuse oder Grün. In den USA kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5 kg
Varianten: Schwarz (bei der Bombay), Einfarbig Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Caramel und Apricot
Rasse: in Großbritannien und den USA (nur Bombay) anerkannt

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