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Katzenrassen - 2. Seite

Kurzhaarkatzen schlank 2

Devon Rex, Rex-Katzen, Egyptian Mau, Japanese Bobtail, Korat, Ocicat, Russisch Blau 
 

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Devon Rex

 devonrex
Ursprung:
Die Devon Rex ist nicht etwa mit der Cornish Rex verwandt, sondern entsprang einer natürlichen Mutation, die 1960 bei einem verwilderten Kater in Devon beobachtet wurde. Als dieser sich mit einer ebenfalls verwilderten Katze der Gegend paarte, gab es im Wurf ein Kätzchen mit lockigem Fell. Später wurde das Kätzchen mit einem Cornish-Rex-Kater gekreuzt – das Ergebnis waren normalhaarige Kätzchen. Dies bewies, dass die Information für gelocktes Fell auf verschiedenen Genen lag. Nur durch Inzuchtkreuzungen konnte das Gen erhalten werden, ehe die Katzen mit anderen Kurzhaar gekreuzt wurden. Siamkatzen und andere Rassen wurden später eingekreuzt, um verschiedene Fellfarben zu erzielen. 1967 wurde die Devon Rex als eigene Rasse anerkannt.Charakter:
Intelligent und schelmisch. Die Devon Rex sitzt selten still und ist bekannt für ihre Neugier und Fresslust.Körperbau:
Mittelgroß mit schlankem, festem, muskulösem Körper und langen Beinen. Der Kopf ist keilförmig mit großen, tief angesetzten Ohren und vollen Wangen. Ihren typischen koboldhaften Ausdruck verdankt diese Rasse ihrer Gesichtsform sowie ihren großen Augen.

Fell:
Kurz, fein und gelockt oder gewellt, jedoch nicht so dicht wie das Fell der Cornish Rex. Diese Rex-Rasse hat Deckhaare, die ebenfalls gewellt sind. Die Tiere sollten nie kahl aussehen. Die Schnurrhaare sind genauso gewellt wie das Körperfell, können aber schnell brüchig werden und ausfallen. Katzen mit hellem Fell sollten im Sommer nicht mit ungeschützten Ohren in die Sonne gehen.

Augen:
Groß, weit auseinander liegend; von beliebiger Farbe.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960
Gewicht: 2,5 – 4 kg
Varianten: alle Fellfarben und -zeichnungen sind zugelassen
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Andere Rex-Katzen
Die Cornish und die Devon Rex sind die bekanntesten der kraushaarigen Katzen, doch stieß man von Zeit zu Zeit auf der ganzen Welt auf ähnliche Mutationen. Viele davon starben rasch aus – gewöhnlich deshalb, weil nicht genügend Interesse für eine Zucht vorhanden war. Kurzlebig waren die Rex-Katzen aus Italien, Ohio, Oregon und die Preußische Rex. Ein Tier namens Ural-Rex wurde Anfang der neunziger Jahre in Russland entdeckt. Man weiß nicht, ob mit ihr ein Zuchtprogramm aufgestellt wurde. Die German Rex stammt von einer verwilderten Katze ab, die in den vierziger Jahren in Ostberlin entdeckt wurde. Sie unterscheidet sich von der Cornish dadurch, dass ihr Fell durch seine dicke und dichte Unterwolle fülliger erscheint. Ernstzunehmende  Zuchtprogramme wurden sowohl in Deutschland als auch in den USA erstellt. In den fünfziger Jahren gewann die Rasse, die älter ist als die meisten anderen Rex-Linien, in den USA an Beliebtheit. Man stellte fest, dass die Mutation des Fells im wesentlichen der der Cornish Rex entspricht, auch wenn die Körperform anders ist. Die Cornish wurde immer beliebter, und die German Rex verlor an Terrain. Die FIFe (der internationale Katzenverband) erkennt sie zwar noch an, trotzdem sieht man die German Rex heute nur noch selten auf Katzenausstellungen. Die Selkirk Rex ist nach den Selkirk-Bergen in Wyoming, USA, benannt. 1987 wurde erstmals ein Tier in einem Wurf eines Katzenheims entdeckt. Das ungewöhnliche Fell fiel einem Fachmann auf. Ein Zuchtprogramm wurde in Montana erstellt, wo die Katze mit verschiedenen anderen Arten gekreuzt wurde. So entstanden der rundliche Körper und der kurzschnauzige, runde Kopf. Das rezessive Langhaargen war von Anfang an dabei – langhaarige Selkirk sind besonders auffällig. Die Rasse ist heutzutage in den USA und im benachbarten Kanada sehr beliebt; wegen ihres dicken, gewellten Fells nennt man sie auch scherzhaft „Schafskatze“. Angeblich ist dies die einzige dominante Rex-Variante. Die Züchter sind sich über Rex-Katzen immer noch nicht einig. Manche mögen das gewellte Fell nicht, andere verteidigen die Rasse und bewundern ihre liebevolle, spielfreudige Persönlichkeit.
Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Egyptian Mau
 mau
Ursprung:
Mau heißt in der ägyptischen Sprache „Katze“. Mit dieser Rasse haben die Züchter versucht, jene Katze wieder neu zu erschaffen, deren graziöse Gestalt man in altägyptischen Grabmalereien sieht. Begonnen wurde damit im Jahr 1953, als eine russische, in Rom lebende Prinzessin eine getupfte Katze aus Kairo mitbrachte. Sie paarte diese mit einem Tier, das dem ägyptischen Botschafter in Italien gehörte. Ein Kater aus dem Wurf wurde mit seiner Mutter rückgekreuzt. Nach ein paar Jahren reiste die tierliebende Prinzessin in die USA, wo ihre Katzen die Grundlage einer Zucht bildeten. 1968 wurde die Rasse in Amerika schließlich offiziell anerkannt; Ende der siebziger Jahre gelangte die dort entwickelte Linie dann nach Europa. Es kam zu Verwechslungen, weil der Name Mau in England auch für die orientalischen getupften Tabbies verwendet wurde.Charakter:
Sozial, intelligent, extrovertiert, abenteuerlustig.Körperbau:
Langer, eleganter Körper. Die Egyptian Mau ist ein abgewandelter siamesischer bzw. orientalischer Typ mit einem runderen Gesicht als das der übrigen Orientalen. Sie ist eine sehr schöne Katze mit einem auffällig getupften Fell.

Fell:
Glatt, kurz und eng anliegend ist das Haarkleid, mit klar abgesetzten Tupfen. Ein deutliches M sollte auf ihrer Stirn stehen.

Augen:
Mandelförmig, aber nicht allzu orientalisch; Farbe: Blassgrün

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: eher still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1953
Gewicht: 2,25 – 5 kg
Varianten: Schwarz, Smoke, Bronze und Silber
Rasse: in den USA und in Europa anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Japanese Bobtail
 bobtail
Ursprung:
Die Bobtail ist eine alte Rasse, die möglicherweise bereits vor rund eintausend Jahren aus China nach Japan eingeführt wurde; vielleicht existiert sie sogar noch länger. Zunächst durfte nur der Adel diese Tiere halten – sie wurden damals an Leinen ausgeführt. Doch als Katzen im 17. Jahrhundert dringend als Pestbekämpfer gebraucht wurden, fanden sie größere Verbreitung. Die beliebteste Variante ist die dreifarbige Mi-Ke, die Glück bringen und mit der winkenden Katze von Japan verwandt sein soll. Bilder und Statuen dieser winkenden Katze, die eine Pfote erhoben hält, sollen Glück bringen. 1968 wurde die Rasse in die USA gebracht, wo sie gezielt zu einer feineren und leichteren Katze weitergezüchtet wurde. Obwohl die Tiere in den USA und in Japan immer beliebter werden, sind sie ansonsten nicht sehr weit verbreitet.Charakter:
Sozial, freundlich und intelligent.Körperbau:
Mittelgroß und gut bemuskelt ist die Erscheinung dieser Rasse. Wie die Manx hat die Bobtail längere Hinter- als Vorderbeine; ihr Gang ist deshalb ungewöhnlich. Ihr Kopf sollte dreieckig sein. Am auffälligsten ist der kurze Schwanz; ruhen die Tiere, rollen sie ihn ein; in Bewegung dagegen halten sie ihn senkrecht. Es ist seltsam, dass die beiden bekanntesten Kurzschwanzkatzen, die Manx und die Bobtail, jeweils von Inseln stammen. Man vermutet, dass sie aufgrund des eingeschränkten Genpools durch Mutationen entstanden.

Fell:
Kurz und eng anliegend. Das Fell sollte rund um den Schwanz abstehen. Eine halblanghaarige Variante kommt ebenfalls vor.

Augen:
Groß und oval; die Farbe sollte zum Fell passen.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig, bei Halblanghaar häufiger
Stimme: gesprächig
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Japan
Ursprungszeit: vor dem 19. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 4 kg
Varianten: die klassische Version ist schwarz, rot oder Tortie mit Weiß, allerdings werden auch andere Farben akzeptiert
Rasse: in den USA, Europa und Japan anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  –  Korat
 korat
Ursprung:
Die Korat ist eine der ältesten bekannten Rassen und gilt in ihrer Heimat Thailand als heiliges Tier und als Glücksbringerin. Ein Korat-Paar war dort das traditionelle Brautgeschenk. Ursprünglich soll die Katze aus Korat, einer östlichen Provinz Thailands stammen. Gegen Ende der fünfziger Jahre gelangte sie in die USA, wo ein Zuchtprogramm erstellt wurde. Europa erreichten die Korat erst in den siebziger Jahren. Zwar sieht man sie momentan nicht sehr häufig auf Ausstellungen, doch die Züchter schätzen und fördern sie sehr.Charakter:
Intelligent, ruhig, sanft und anhänglich. Die Tiere schätzen die Gesellschaft anderer Korat.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und muskulös. Das herzförmige Gesicht und die großen Ohren machen diese Rasse besonders attraktiv.

Fell:
Kurz und eng anliegend. Das Fell sollte entlang der Wirbelsäule leicht, aber merklich aufgerichtet sein.

Augen:
Groß, rund und leuchtend; manche Kätzchen haben zunächst gelbe Augen, die erst im Alter von zwei bis drei Jahren die korrekte grüne Färbung annehmen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Thailand
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 2,5 – 4,5 kg
Varianten: akzeptiert wird nur das ursprüngliche Blau
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  –  Ocicat
 ocicat
Ursprung:
In den sechziger Jahren wurde in den USA ein Zuchtprogramm aufgestellt, um eine Siamkatze mit Abessinier-Abzeichen zu schaffen. In der zweiten Generation kam ein schönes, goldgetupftes Katerchen zur Welt. Er sah aus wie ein junger Ozelot, und so entstand die heute als Ocicat bekannte Rasse. Sie ist in den USA am beliebtesten, hat aber auch in andern Ländern Bewunderer.Charakter:
Freundlich, intelligent und sozial.Körperbau:
Gut bemuskelt und stämmig. Kennzeichnend für die langgestreckte Katze sind ihr breiter Kopf mit der ebenfalls breiten Schnauze. Die großen, weit auseinander stehenden Ohren tragen an der Spitze Haarbüschel. Die Hauskatze wirkt fast wie eine Wildkatze.

Fell:
Glatt, kurz und gut getupft. Außer an der Schwanzspitze sind alle Haare gebändert. Auf der Stirn sollte ein M sichtbar sein. Der Körper ist mit verstreuten Tupfen bedeckt, die am Schwanz eine dunklere Färbung annehmen.

Augen:
Groß, weit auseinander liegend, mandelförmig und leicht schräg stehend; mit der Ausnahme von Blau ist jede Augenfarbe zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1964
Gewicht: 2,5 – 6,5 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Cinnamon, Fawn und die Silbervarianten dieser Farben
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  –  Russisch Blau
Ursprung:
Diese Tiere hießen ursprünglich einmal Archangel-Katzen, denn sie stammen angeblich aus der Hafenstadt Archangelsk in Nordrussland. Wahrscheinlich wurden sie im Verlauf des 19. Jahrhunderts von Matrosen aus dieser subarktischen Stadt ins wärmere Westeuropa gebracht. Um die Jahrhundertwende erreichte die Russisch Blau schließlich auch Nordamerika. Dort gewann sie besonders im Westen rasch an Beliebtheit. Weil sie immer wieder mit der Britisch Blau verwechselt wurde, kursierte sie in Amerika schon bald unter der Bezeichnung „Foreign Blue“ – ihren eigentlichen Namen erhielt sie erst im Jahr 1939 wieder zurück. Obwohl Blau als charakteristische Farbe gilt, sind auch schon Schwarze und Weiße Russisch Blau vorgekommen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Rasse nämlich so selten, dass sie um ein Haar ausgestorben wäre. Einzig und allein durch Auskreuzen mit Britisch-Blau-Tieren sowie mit Blue-Point-Siamesen konnte sie vor dem Aussterben bewahrt werden.Charakter:
Typische Eigenschaften sind Intelligenz, Gutmütigkeit und Sanftmut. Bei diesem Tier handelt es sich um eine insgesamt relativ ruhige Rasse.Körperbau:
Mittelgroß bis groß, elegant und graziös mit langen, schlanken Beinen. Mit ihren geschmeidigen Bewegungen sieht diese Katze beinahe aus wie eine Ballerina beim Spitzentanz. Der Kopf hat ein schmales Profil mit vorstehenden Schnurrhaarkissen und großen, auf einem flachen Schädel hoch angesetzten Ohren.

Fell:
Fein, weich, seidig und plüschartig. Ungewöhnlich dick ist das Doppelfell dieser Rasse, das wegen der silbrig-getippten Deckhaare leicht schimmert. Der Flaum der Unterwolle ist besonders wasserabweisend. Das dichte Fell ist wohl auf die bitterkalten Winter in ihrer Heimat zurückzuführen.

Augen:
Mandelförmig und weit auseinander liegend; in lebhaftem Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig, außer bei Fellwechsel
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Russland
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3 – 5,5 kg
Varianten: Blau, Schwarz und Weiß
Rasse: weltweit anerkannt (nur Blau)

Devon Rex, Rex-Katzen, Egyptian Mau, Japanese Bobtail, Korat, Ocicat, Russisch Blau 
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Kurzhaarkatzen schlank 1

Abessinièr, Burmilla, Asian Smoke, Asian Tabby, Bombay, Bengal, Cornish Rex 
Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Abessinièr
 abessinier
Ursprung:
Die Abessinier ist eine altbekannte Rasse, die über die Jahre hinweg nicht wesentlich verändert wurde – mit der Ausnahme, dass es sie jetzt in vielen Farben gibt. Man nimmt an, dass die Abessinier ursprünglich von Soldaten, die aus dem englisch-abessinischen Krieg zurückkehrten, von Afrika nach Europa gebracht worden sind. Das war 1868. Katzenmumien aus ägyptischen Gräbern sind ähnlich gebaut wie Abessinier, deren deutlich geticktes Fell dem afrikanischen Wildkatzen gleicht. Abessinier wurden gegen 1900 in Europa als Rasse anerkannt, 1907 schickte man ein paar Tiere nach Nordamerika.Charakter:
Leidenschaftliche Jägerin, etwas eigensinnig, sehr aufmerksam gegenüber „ihrem Menschen“, lebhaftes Temperament.Körperbau:
Elegant und graziös mit langen, schlanken Beinen und einem spitz zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist keilförmig und weist hinter den Augen häufig eine dunkle Linie auf. Die großen, konkaven Ohren werden an der Spitze von einem Haarbüschel gekrönt.Fell:
Kurz und eng anliegend. Es fühlt sich zwar fein, aber nicht weich an. Die Haare sollten mindestens vierfach gebändert sein. Zusätzlich zur üblichen Wildfarbe sind inzwischen auch andere Töne zugelassen.

Augen:
Die Augen sind groß und ausdrucksvoll, orientalisch geschnitten und sollten bernsteinfarben, grün oder haselnussfarben sein.

Merkmale:
Fellpflege: selten nötig, außer bei Fellwechsel
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Abessinien (Äthiopien)
Ursprungszeit: 1860er Jahre
Gewicht: 4 – 7,5 kg
Varianten: Wildfarben, Sorrel, Blau, Fawn, diese Farben auch mit Silber. In Großbritanien auch noch Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und Silber (mit allen Farben)
Rasse: in den USA und Europa anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Burmilla
 burmilla
Ursprung:
Der Zufallsverpaarung eines Chinchilla-Perser-Katers mit einer lilac Burmakatze verdankten 1981 vier schwarz schattierte Kurzhaarkätzchen ihr Leben. Da sie im Typ sehr ähnlich waren, begann man, die Verpaarung gezielt zu wiederholen, um eine neue Rasse zu schaffen. Ein exakt festgelegtes Zuchtprogramm sah Inzucht-Verpaarungen in den ersten 5 Generationen mit anschließenden Rückkreuzungen auf Chinchilla-Perser und Burma. Anfang 1984 gründete sich der Burmilla Cat Club, und der langsame, aber stetige Aufstieg der Rasse begann.Charakter:
Gutmütig und intelligent. Diese Rasse liebt die menschliche Gesellschaft und ist weit weniger anspruchsvoll als die Burma, allerdings extrovertierter als die Chinchilla.Körperbau:
Gut bemuskelt, kräftig mit dem eleganten Aussehen des Burma-Typs. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Der Schwanz verläuft zu einer gerundeten Schwanzspitze und sollte im Vergleich zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen. Charakteristisch sind der sanft gerundete Schädel und die keilförmige Schnauze. Die Ohren sind mittellang und stehen weit auseinander.Fell:
Kurz, fein und eng anliegend. Die Unterwolle sollte möglichst blass sein und ein gleichmäßiges Tipping sowie ein deutliches M auf der Stirn aufweisen.

Augen:
Mäßig orientalische Form, weder mandelförmig noch rund; sie können jede Farbe zwischen Gelb und Grün haben, jeweils abhängig von der Fellfarbe.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Caramel, Rot, Creme, Apricot und die entsprechenden Torties; sie werden in Silber und den Standardversionen zugelassen
Rasse: in Europa einschließlich Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Asian Smoke
 smoke
Ursprung:
Diese Rasse ist ähnlichen Ursprungs wie die Burmilla: Frühe Generationen wurden mit der Burma sowie mit der Chinchilla gekreuzt. Mit anderen Arten dieser Herkunft wird sie meist in der Gruppe der Asian zusammengefasst. Die Die Baronesse von Kirchberg nannte diese Katzen ursprünglich Burmoiré, und zwar wegen ihrer blasssilbernen Unterwolle unter dem dunklen Deckhaar und der sehr schwachen Tabby-Zeichnung, die an gewässerte Seide, Moiré, erinnert. Als die Beliebtheit der Asian-Gruppe zunahm, bevorzugte man einen informativen Namen. Genetisch gesehen eine silberne, Non-Agouti-Variante der Asian, wird sie jetzt Asian Smoke genannt.Charakter:
Gutmütig, intelligent, verspielt, athletisch.Körperbau:
Es handelt sich um eine kurzhaarige Katze des Burma-Typs, deren Körper von mittlerer Länge und gut bemuskelt ist. Ihre Hinterbeine sind länger als ihre Vorderbeine. Eine runde Spitze bildet den Abschluss des Schwanzes. Der Kopf ist keilförmig und sollte einen sanft gerundeten Schädel mit mittelgroßen, weit angesetzten Ohren aufweisen.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Die silberne unterwolle sollte mindestens ein Drittel, aber nicht mehr als die Hälfte jeden Haarschafts ausmachen; der Rest sollte die dunklere Grundfarbe aufweisen.

Augen:
Leicht orientalisch geschnitten, voll und ausdrucksstark. Die Augen liegen weit auseinander und werden in vielen Farben anerkannt. Von Gelb über Chartreuse bis hin zu Grün sind alle Varianten zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Carmel, Rot, Creme, Apricot und die entsprechenden Torties
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Asian Tabby
Ursprung:
Wieder ein Mitglied der Asian-Gruppe, die enstand, als 1981 eine Chinchilla mit einer Burma gekreuzt wurde. Man war sich von Anfang an darüber im klaren, dass diese Kreuzung bei zukünftigen Generationen für eine Vielzahl von Felllängen, Farben und Zeichnungen sorgen würde. Die Asian Tabby ist kurzhaarig, agoutifarben und zählt zu den beliebtesten Tieren der Asian-Gruppe; inzwischen gibt es sie in vielen Farben und Zeichnungen. .Charakter:
Gutmütig, intelligent, spielfreudig und athletisch.Körperbau:
Es handelt sich um einen gut bemuskelten und kräftigen Burma-Typ mit mittellangem Körper. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Die Länge des abgerundeten Schwanzes sollte im Vergleich zum Körper wohlproportioniert sein. Den keilförmigen Kopf charakterisieren ein sanft gerundeter Schädel und mittelgroße, weit auseinander stehende Ohren.Fell:
Kurz, glatt, eng anliegend. Es kann getickt, getupft oder getigert sein bzw. die Zeichnung der Classic Tabby aufweisen. Auf alle Fälle sollten Grundfarbe und Musterung gleichmäßig verteilt sein.

Augen:
Voll und weit auseinander liegend mit leicht orientalischer Form; farblich vom Gelb über Chartreuse bis hin zu Grün.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Großbritannien und USA
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 4 – 7 kg
Varianten: gestromt, getupft, getigert oder getickt; Farben: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Caramel, Rot, Creme, Apricot und alle entsprechenden Tortie-Farben. Diese Farben und Zeichnungen werden in Silber- oder den Standardversionen sowie mit voller Burma-Färbung zugelassen.
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Kurzhaar-Katzen (Schlankformen)  – Bombay (und einfarbige Asian)
Ursprung:
Die bekannteste der Einfarbigen Asian ist die schwarze Variante namens Bombay. In England ging diese Rasse aus dem Burmilla-Asian-Zuchtprogramm hervor, in den USA aus einer Kreuzung zwischen Burma und Schwarzer Kurzhaar, woraus eine leicht abweichende Katze entstand. Man nennt sie auch „die Lacklederkatze mit Kupferpenny-Augen“, denn sie hat stark leuchtende Augen und ist berühmt für ihr pechschwarzes, glänzendes Fell.Charakter:
Ein intelligentes, extrovertiertes und zugleich anhängliches Tier.Körperbau:
Wie alle Asians ist sie vom Grundtyp her eine Burma, aber mit einem abweichend gefärbten Fell. Charakteristisch sind ihr mittelgroßer, kräftiger Körper sowie ihr runder Schädel. Die Ohren sind mittelgroß und weit auseinander stehend. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Der gerundet zulaufende Schwanz sollte im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Glatt, glänzend und eng anliegend. Bis zu den Wurzeln reichen sollte die möglichst gleichmäßig verteilte Farbe. Allerdings wird bei helleren Farben etwas Tabby-Zeichnung zugelassen. Für die Bombay dagegen ist die reine pechschwarze Farbe obligatorisch.

Augen:
Groß; zugelassene Farben sind Gold, Gelb, Chartreuse oder Grün. In den USA kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5 kg
Varianten: Schwarz (bei der Bombay), Einfarbig Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Caramel und Apricot
Rasse: in Großbritannien und den USA (nur Bombay) anerkannt

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Kurzhaarkatzen AKH BKH 3

Manx, Exotic Kurzhaar, Scottish Fold
Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Manx
 manx
Ursprung:
Um den Ursprung der schwanzlosen und stummelschwänzigen Katzenrassen ranken sich eine Menge Geschichten. Viele dieser Arten stammen aus dem Fernen Osten. Eine der Legenden besagt, dass die Tiere mit einem Schiff der Ostindischen Gesellschaft auf der Isle of Man angekommen seien. In einer anderen heißt es, derartige Katzen seien 1588 von einer schiffbrüchigen Galeone der spanischen Armada an Land geschwommen. Scherzhaft sagt man, die Manx sei erst im allerletzten Moment auf die Arche gegangen – Noah habe die Tür zugeschlagen und ihr den Schwanz abgeklemmt. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie aus einer zufälligen Mutation auf der Isle of Man hervorgegangen ist. Die Manx gehörte zu den ersten anerkannten Rassen und wird weltweit gezüchtet.Charakter:
Liebevoll, gutmütig und intelligent.Körperbau:
Gut gerundet, häufig mit längeren Hinter- als Vorderbeinen, so dass die Tiere wie Kaninchen hoppeln. Sie verfügen über einen mittellangen und runden Kopf mit starken Wangen und einer geraden, breiten Nase. Das auffallendste Merkmal der Manx, auch Rumpy genannt, ist das Fehlen des Schwanzes. Aber nicht alle Manx sind gänzlich schwanzlos – die Stumpy hat einen kleinen Stummelschwanz. Zu Zuchtzwecken setzt man sogar Tiere mit Schwanz ein.

Fell:
Kurz, sehr dick mit watteartiger Unterwolle. Alle Farben und Muster – außer der Colourpoint – sind zugelassen.

Augen:
Groß und rund; die Farbe sollte zum Fell passen.

Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: mäßig bis hochaktiv
Ursprungsland: Großbritannien (Isle of Main)
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3,5 – 5,5 kg
Varianten: alle Farben und Muster
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Exotic Kurzhaar 
 exotickh
Ursprung:
Die Exotic Kurzhaar wurde in den sechziger Jahren aus der Amerikanisch Kurzhaar und der Perserkatze entwickelt. Später wiederholte man dieses Zuchtprogramm in England mit der Britisch Kurzhaar. Das Auffällige an der Rasse ist, dass sie dem Perser-Standard entspricht, dabei aber kurzhaarig ist. Sie ist ideal für Menschen, die das kurze Gesicht und den kräftigen
Typ der Perser lieben, aber nicht soviel für deren Fellpflege aufbringen können oder wollen.Charakter:
Gutmütig, freundlich, anhänglich, sanft und neugierigKörperbau:
Gut bemuskelt, kräftig und mittelgroß. Breitbrüstig mit dicken, kurzen Beinen. Der Kopf ist groß und rund mit kurzer Stupsnase und kleinen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Weich, dicht und plüschartig. Ein wenig länger als das Fell der Britisch Kurzhaar.

Augen:
Groß, rund und weit auseinander liegend; die Farbe sollte zu der des Fells passen.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig bis häufig
Stimme: still
Temperament: ruhig bis mäßig aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3 – 6,5 kg
Varianten: alle Perserfarben und -muster sowie Spotted Tabbies
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Scottish Fold
 scottish
Ursprung:
Die nach vorn gefalteten Ohren dieser Rasse gehen auf eine Mutation zurück, die in den sechziger Jahren bei einer schottischen Bauernkatze entdeckt wurde. Als sie zwei Kätzchen mit ebenfalls gefalteten Ohren warf, nahm ein Schäfer eines zu sich und begann, eine neue Rasse zu züchten. 1971 wurden mehrere dieser Tiere in die USA geschickt, wo sie sich einer rasch wachsenden Beliebtheit erfreuten. Andernorts weigerte man sich hingegen, die Rasse anzuerkennen: Das Gen, das die Faltohren verursacht, kann nämlich auch zu Skelettdeformationen führen. Diese lassen sich allerdings vermeiden, wenn man auf Inzucht verzichtet und Scottish Folds nur mit Katzen kreuzt, die normale Ohren aufweisen.Charakter:
Gutmütikgeit und Sanftmut gehören zu ihren Vorzügen.Körperbau:
Gedrungen und breitbrüstig wie andere britische Katzen, aber mit einem etwas flacheren Schädel. Dieser verleiht dem Kopf des Tieres – zusammen mit den Faltohren – seine hübsche runde Gestalt. Die Katze hört offenbar trotz ihrer merkwürdigen Ohren ausgezeichnet.

Fell:
Dicht, dick und elastisch. Das Fell gleicht in etwa dem der Manx. Es existieren auch Langhaarvarianten der Scottish Fold.

Augen:
Ungewöhnlich groß und rund, fast eulenartig; die Farbe sollte zur Fellfarbe passen.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1961
Gewicht: 2,5 – 6 kg
Varianten: alle Farben und Muster sind zugelassen
Rasse: in den USA und in Europa anerkannt

Manx, Exotic Kurzhaar, Scottish Fold

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Kurzhaarkatzen AKH BKH 2

Colourpoint, Smoke, Tipped, Tabby, Spotted, Schildpatt, Amerikanisch Kurzhaar
Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Colourpoint
Ursprung:
Das „Himalayan“-Muster der Siamkatzen wurde erstmals in den siebziger Jahren, mit Colourpoint-Langhaarkatzen, in ein Britisches Kurzhaar-Zuchtprogramm eingeführt. Diese eigneten sich vom Typ her besser als die Siamesen. Die ersten Britisch Colourpoint hatten ziemlich flaumiges Fell, wurden aber weiter mit Britisch Kurzhaar gekreuzt. Die heutige Katze hat den echten britischen Typ und dazu das Colourpoint-Muster.Charakter:
Gutmütig, sanft und anspruchslos. Die Colourpoint ist manchmal extrovertierter als andere britische Farbschläge.Körperbau:
Untersetzt und kräftig mit breiter Brust und kurzen, stämmigen Beinen. Der Kopf ist rund, breit und vollwangig, mit kleinen, weit angesetzten Ohren.

Fell:
Kurz und dicht, plüschähnlich. Die Colourpoints, die nur auf Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz erscheinen dürfen, sollten deutlich mit der blassen Farbe des Rumpfs kontrastieren.

Augen:
Groß, rund und leuchtend; blau

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, alle Farben von Tortie, Tabby und Tortie-Tabby, und in einigen Clubs auch die Silber-/Smoke-Version all dieser Farben
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Smoke
Ursprung:
Die Britisch Smoke, höchstwahrscheinlich eine Kreuzung zwischen Silbertabbies und einfarbigen Britisch Kurzhaar, trat erstmals im späten 19. Jahrhundert auf. Auf den ersten Blick sieht die Katze einfarbig aus. Bewegt sie sich, blitzt jedoch die blasssilberne Unterwolle hervor – dieser Kontrast macht die Rasse so beliebt.Charakter:
Gutmütig und liebevoll. Die Tiere sind anspruchslos – von ihrem gehörigen Appetit einmal abgesehen.Körperbau:
Breitbrüstig und kräftig mit kurzen, stämmigen Beinen. Der Kopf ist breit und vollwangig; auffällig die kleinen, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Kurz und dicht und plüschartig. Die attraktive, blasssilberne Unterwolle liegt eng an der Haut an.

Augen:
Sie sind groß, rund und leuchtend; farblich sind Kupfer, Gold oder Orange möglich.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: spätes 19. Jahrhundert
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und die Tortie-Varianten der Einfarbigen
Rasse: in den meisten Ländern anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Tipped
Ursprung:
Die Britisch Tipped, eine verhältnismäßig junge Züchtung, wurde erst 1978 anerkannt. Inzwischen erfreut sie sich wachsender Beliebtheit. Ihr auffallend getipptes Fell ist das Ergebnis einer langen und komplizierten Zucht: In deren Verlauf wurden Britisch Kurzhaar Blau und Smokes über mehrere Generationen mit Langhaar-Chinchillas gekreuzt.Charakter:
Anspruchslos, gutmütig und anhänglich. Die Katze frisst ausgesprochen gern und neigt daher zu Übergewicht.Körperbau:
Kräftig und breitbrüstig mit kurzen und stämmigen Beinen. Der Kopf des Tieres sollte breit und rund sein und kleine, behaarte sowie weit angesetzte Ohren aufweisen. Die Tipped hat einen feineren Knochenbau als andere Varianten der Britisch.

Fell:
Kurz, dicht und plüschartig. Die blasssilberne Unterwolle sollte leicht und gleichmäßig in einer der zugelassenen
Farben getippt sein. Das Tipping schimmert, wenn sich die Katze bewegt.

Augen:
Groß, rund; meist kupfer- oder orangefarben; Schwarz Getippte und Goldene sollten grüne Augen haben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und die nichtsilbernen Varianten, Golden
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Tabby
Ursprung:
Die Tabby-Zeichnung erscheint schon in altägyptischen Katzendarstellungen. Kurzhaarige braune Tabbies gehören zu den ältesten bekannten Rassen. Man glaubt, dass die Katzen im 1. Jahrhundert mit römischen Legionen vom europäischen Kontinent nach Britannien kamen. Es gibt sie in vielen Farben, sowohl gestromt als auch getigert. Die beliebteste Variante ist wohl die Silber-Tabby, die man auch häufig im Fernsehen zu sehen bekommt.Charakter:
Gutmütig, anhänglich und sanft. Tabbies sind häufig extrovertierter als einfarbige Tiere.Körperbau:
Breitbrüstig, kräftig und muskelös mit kurzen, stämmigen Beinen. Silbervarianten sind oftmals leichter gebaut. Der Kopf ist vollwangig, rund und breit mit kleinen, behaarten, weit auseinander stehenden Ohren.

Fell:
Dicht, kurz, plüschartig. Die Grundfarbe sollte blass sein und die Hauptfarbe reflektieren. Bei den Silberkatzen wird als Grundfarbe deutliches Silber verlangt. Die gestromte Tabby trägt ein deutliches M auf der Stirn. „Austern“-Markierungen auf den Flanken sowie ein Schmetterlingsmuster über den Schultern; der Schwanz sollte beringt sein und die Zeichnung des Tigermusters aus einer Reihe vertikaler Streifen bestehen.

Augen:
Sie sind groß, rund und leuchtend; bei den meisten Varianten tieforange oder kupfern. Die Schwarz- bzw. Silber-Tabby sollte jedoch haselnussbraune oder grüne Augen haben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Spotted
Ursprung:
Mit ihrem Fell, das an das von Wildkatzen erinnert, gehört die Spotted eigentlich zu den Varianten der Britisch Tabby. Allerdings unterscheidet sie sich so deutlich von dieser, dass sie separat klassifiziert wurde. Die Spotted ist sehr beliebt – begehrt ist vor allem die prächtigste Variante mit Silber. Ihr schönes Fell und ihr freundliches Wesen machen sie zu einer der attraktivsten Britisch Kurzhaar.Charakter:
Im allgemeinen anspruchslos und anhänglich. Die Spotted ist meist extrovertierter als einfarbige Tiere.Körperbau:
Kräftig und musulös; der Körper ruht auf kurzen und stämmigen Beinen. Der Kopf ist rund, breit und vollwangig mit kleinen, behaarten sowie weit auseinander stehenden Ohren. Die Silbertypen verfügen in der Regel über einen feineren Knochenbau als die anderen Varianten.

Fell:
Plüschartig, kurz und dicht. Auf Körper und Kopf verteilt finden sich zahlreiche klar voneinander abgegrenzte Tupfen. Die Stirn sollte ein M auf blassem, bei Silberkatzen auf silbernem Untergrund zeigen.

Augen:
Groß, rund, leuchtend; dunkelorange- oder kupferfarben bei nahezu allen Varianten. Nur bei den Silbervarianten kommen grüne oder haselnussbraune Augen vor.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und die jeweiligen Silbervarianten
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Schildpatt (und Blau-Creme)
Ursprung:
Die Farbverteilung im Fell, die sich von Katze zu Katze unterscheidet, macht die Schildpatt zu einer attraktiven Variante, die es in vielen verschiedenen Farben gibt. Wie bei allen Schildpatt (auch Torties genannt) sind die meisten der Tiere Weibchen. Hin und wieder werden Kater geboren, diese sind jedoch für gewöhnlich unfruchtbar. Die blaue Variante wird Blau-Creme genannt.Charakter:
Liebevoll und gutmütig. Wie alle Torties etwas anspruchsvoller als andere Kurzhaar.Körperbau:
Breitbrüstig und kräftig mit kurzen, aber stämmigen Beinen. Der runde und zugleich breite Kopf weist recht kleine, behaarte Ohren auf.

Fell:
Es ist dicht, kurz und plüschartig. Die jeweilige Grundfarbe sollte gleichmäßig mit Rot oder Creme vermengt sein. Größere Farbflecken sind unerwünscht, eine kleine Blesse auf der Nase ist allerdings erlaubt.

Augen:
Groß, rund und leuchtend; tiefes Gold oder Kupfer.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1950er Jahre
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate und Lilac; die Blaue wird Blau-Creme genannt
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Amerikanisch Kurzhaar (AKH)
 akh
Ursprung:
Diese Rasse, die eng mit der Britisch Kurzhaar verwandt ist, wurde wahrscheinlich 1602 von englischen Siedlern auf der Maryflower mit in die USA gebracht. Andere Katzenrassen wurden von französischen und holländischen Siedlern importiert. Sie passten sich ihrer neuen Heimat schnell an und entwickelten sich anders als ihre europäischen Vorfahren. Die Hauskatzen im Norden Amerikas wurden größer und kräftiger. Aufgrund der kälteren Winter wuchs ihnen ein dickeres Fell. 1904 begannen die Amerikaner ein Zuchtprogramm auszuarbeiten, das die Vorzüge der lokalen Katzen hervorhob. Zunächst wurde noch jede Katze, die dem Standard entsprach, anerkannt, doch inzwischen ist dies nicht mehr der Fall. Die Rasse wurde bis 1965 Heimische Kurzhaar genannt; um sie von der Britisch Kurzhaar zu unterscheiden und sie von den anderen Hauskatzen abzugrenzen, erhielt sie später ihren heutigen Namen.Charakter:
Extrovertiert, intelligent, liebevoll und gutmütig. Diese Rasse jagt gern und mit Geschick.Körperbau:
Muskulös und schwer. Der Körper gleicht dem der Britisch Kurzhaar, ist aber langgestreckter und weist längere Beine, einen größeren Kopf und größere Ohren auf.

Fell:
Kurz und dicht; dicker als dass der BKH

Augen:
Groß und leuchtend; farblich zum Fell passend.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mittel- bis hochaktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 20. Jahrhundert
Gewicht: 3,5 – 7 kg
Varianten: in allen Farben und Mustern zugelassen
Rasse: in den USA anerkannt

Colourpoint, Smoke, Tipped, Tabby, Spotted, Schildpatt, Amerikanisch Kurzhaar

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Kurzhaarkatzen AKH BKH 1

Schwarz, Creme, Blau, Chocolate, Lilac, Weiß, Bi-Colour
Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Schwarz
Ursprung:
Die britische Kurzhaar soll in der Antike von römischen Soldaten eingeführt worden sein. Inzwischen wird die Katze als urbritisch empfunden. Innerhalb dieser Gruppe gibt es zahlreiche Farben und Zeichnungen, und die Britisch Schwarz mit ihrem dichten und glänzenden Fell ist eine der beliebtesten Varianten.Charakter:
Gutmütig, sanft und anspruchslos.Körperbau:
Breitbrüstig, kräftig und solide gebaut. Die Ohren sind klein und stehen weit auseinander.

Fell:
Glänzend, kurz und dicht. Die Farbe sollte ohne rötliche Schattierung bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Groß, rund und weit auseinander liegend; dunkelorange oder auch kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Creme
Ursprung:
Das kürzere Sommerfell dieser Variante zeigt manchmal Spuren der Tabby-Zeichnung, die von den frühen Creme-Katzen stammen. Dieser Fehler wurde durch ein gezieltes Zuchtprogramm reduziert.Charakter:
Anhänglich, gutmütig und anspruchslos.Körperbau:
Solide, kräftig und breitbrüstig mit kurzen, stämmigen Beinen. Auf dem kurzen, runden Kopf sitzen kleine, weit auseinander stehende Ohren.

Fell:
Plüschartig, kurz und dicht. Farblich ein gleichmäßiges, blasses Creme mit sowenig Zeichnung wie möglich.

Augen:
Groß, rund und weit auseinander liegend; in dunklem Orange oder Kupfer.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1920er Jahre
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Blau
Ursprung:
Wahrscheinlich die bekannteste und beliebteste Katze der gesamten Gruppe. Die Britisch Blau ist eine der frühesten einfarbigen Rassen. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert unter Verwendung blauer Mischlinge gezüchtet. Im Zweiten Weltkrieg allerdings bestand Mangel an erstklassigen Deckkatern. Aus diesem Grund mußten langhaarige blaue Kater herangezogen werden. Es bedurfte einer mehrjährigen Anstrengung der Züchter, bis die Rasse ihrer frühere Pracht wieder erreichte. Eine ähnliche Rasse, sie trägt den Namen Kartäuser ist auf dem europäischen Kontinent und in Nordamerika bekannt.Charakter:
Gutmütig. liebevoll, sanft und anspruchslos. Diese Rasse neigt allerdings zu Trägheit, da sie gern reichlich frisst. Ihr Gewicht sollte gewissenhaft überwacht werden.Körperbau:
Eine solide, kräftige Rasse mit kurzen, stämmigen Beinen. Charakteristisch sind volle Wangen sowie kleine, unbehaarte und weit angesetzte Ohren.

Fell:
Das Fell ist dicht, kurz und plüschig. Die Farbe sollte mittleres bis helles Blau sein, kein Silber enthalten und bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Groß, rund und weit auseinander liegend. Als Farben sind tiefes Orange oder Kupfer möglich.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 19. Jahrhundert
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Chocolate
Ursprung:
Sie wurde stets für Auskreuzungen im Colourpoint Zuchtprogramm eingesetzt und ist selbst ein Produkt dieses Programms. Die Chocolate besitzt oft das Gen des „Himalayan“-Fellmusters und ist deshalb sehr wichtig für die Zucht der verschiedenen Colourpoint-Farben.Charakter:
Anhänglich, gutmütig, anspruchslos. Diese Rasse frisst gern viel, so dass ihr Gewicht überwacht werden muss.Körperbau:
Solide und kräftig, breitbrüstig mit kurzen, stämmigen Beinen. Das Gesicht ist rund und vollwangig, die Ohren sind klein und weit angesetzt.

Fell:
Dick, plüschähnlich und kurz. Die Farbe sollte ein tiefes und gleichmäßiges Chocolate sein, ohne Zeichnungen und Schattierungen. Sie sollte bis zu den Haarwurzeln reichen.

Augen:
Groß, rund, weit auseinander liegend; tief orange- oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Lilac
Ursprung:
Man sieht diese neuere Züchtung oft auf Katzenausstellungen. Wie die Chocolate ist auch sie ein Produkt der Colourpoint-Zucht. Viele Züchter schätzen sie als Ergänzung zum Genpool der Colourpoint, doch sie selbst ist auch eine sehr anziehende Katze.Charakter:
Anhänglich, freundlich, sanft und anspruchslos. Wie die Chocolate kann auch die Lilac zuviel fressen; ihr Gewicht muss daher überwacht werden.Körperbau:
Solid, kräftig, breitbrüstig mit kurzen, stämmigen Beinen. Gesicht rund, vollwangig. Ohren tief angesetzt.

Fell:
Dick, kurz, plüschartig, Rosaschimmerndes, kaltes Grau, das bis zur Haarwurzel durchgefärbt ist; es gibt keine Schattierungen oder Zeichnungen.

Augen:
Groß und rund; dunkelorange oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) einfarbig – Britisch Weiß
Ursprung:
Die Katzen scheinen zwar ein leuchtendweißes Fell zu haben, verraten ihre genetische Herkunft jedoch manchmal durch schwache Markierungen am Kopf. Ein weißes Kätzchen, das das blaue Gen in sich trägt, kann schwachblaue Markierungen am Kopf aufweisen. Wie die weiße Perser gibt es die Britisch Weiß in drei Varianten: blauäugig, orangeäugig, odd-eyed (verschiedenfarbige Augen). Wenn die Katze ins Freie darf, muss sie von Zeit zu Zeit gebadet werden, um reinweiß zu bleiben.Charakter:
Anhänglich, gutmütig, anspruchslos. Wie andere Britisch Kurzhaar frisst sie gern viel; ihr Gewicht muss daher überwacht werden.Körperbau:
Breitbrüstig, solide und untersetzt mit kurzen, kräftigen Beinen. Kopf schön gerundet und vollwangig, Ohren klein, unbehaart, weit angesetzt.

Fell:
Plüschartig, dicht und kurz. Es sollte glänzend reinweiß sowie ohne Anflug von Gelb und ohne Markierung sein. Bei Kätzchen sind schwache Kopfmarkierungen erlaubt.

Augen:
Groß und rund; sie sollten tief saphirblau oder tief orangefarben oder kupferfarben sein. Dabei können die Augen auch verschiedenfarbig sein.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: ausgeglichen
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: um die Jahrhundertwende
Gewicht: 4 – 8 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Kurzhaar-Katzen (BKH u. AKH) verschiedenfarbig – Britisch Bi-Colour
Ursprung:
Die zweifarbige britische Kurzhaar tauchte erstmals im späten 19. Jahrhundert auf. Mit ihrem auffallenden Fell aus weißen und farbigen Flecken war die Britisch Bi-Colour stets beliebter als die zweifarbige Perser.Charakter:
Anspruchslos, liebevoll und gutmütig.Körperbau:
Kräftig und breitbrüstig mit kurzen, stämmigen Beinen. Der Kopf ist vollwangig und rund, die Ohren sind klein und weit voneinander angesetzt.

Fell:
Plüschartig, kurz und dicht. Ein Drittel bis die Hälfte des Fells soll weiß sein. Symmetrie ist erwünscht, aber nicht Bedingung.

Augen:
Groß, rund, leuchtend und weit auseinander liegend; in dunklem Gold oder kupferfarben.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: eher ruhig
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: im späten 19. Jahrhundert
Gewicht: 4 – 8 kg
Varianten: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und alle Tortie-Farben
Rasse: weltweit anerkannt

Schwarz, Creme, Blau, Chocolate, Lilac, Weiß, Bi-Colour

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Halblanghaar 2

Ragdoll, Somali, Tiffanie, Türkisch Van
Halblanghaar-Katzen – Ragdoll
 ragdoll
Ursprung:
Die oft erzählte Geschichte über die Entstehung dieser amerikanischen Rasse muss ins Reich der Legenden verwiesen werden. Heißt es doch, eine weiße, perserähnliche, trächtige Katze sei angefahren worden, wobei sie sich ihr Becken gebrochen haben. Deshalb seien die Körper ihrer Jungen schlaff und schmerzunempfindlich geworden. Dass man sie umherwerfen könne wie eine Stoffpuppe, ist also falsch. Gleichwohl verdankt die Rasse diesem Gerücht ihren Namen. Der genaue Ursprung der Ragdoll ist unbekannt. Sie scheint in den sechziger Jahren in Kalifornien aufgetaucht zu sein und ist wahrscheinlich mit der Birma verwandt. Bis die Rasse vom Katzenhalterverein anerkannt wurde, dauerte es einige Jahre.Charakter:
Gutmütig, ruhig, liebevoll und sehr entspannt. Ein ausgezeichnetes Haustier.Körperbau:
Breitbrüstig, lang, muskulös. Die Rasse hat kräftige, kurze Beine, runde, mit Haarbüscheln versehene Pfoten und einen langen, spitz zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist breit und rundwangig. Die Ohren sind mittelgroß und stehen auf dem flachen Schädel weit auseinander.Fell:
Seidig, aber dicht. Das Fell ist mittellang und eng anliegend. Nur die Haare um die Beine und am Schwanz sollten buschig sein. Der Hals sollte eine kleine, aber deutliche Krause aufweisen.

Augen:
Mittelgroß und weit auseinander liegend. Farblich möglichst in einem intensiven Blau.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4,5 – 9 kg
Varianten: Es gibt die Ragdoll in drei verschiedenen Fellmustern: Colourpoint, mit weißen Handschuhen versehen und Bi-Colour; Farben: Seal, Blau, Chocolate und Lilac sind für alle drei Muster erlaubt.
Rasse: weltweit anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Somali
 somali
Ursprung:
Die Somali ist im wesentlichen die halblanghaarige Version der Abessinier und wurde jahrelang als „Nebenprodukt“ dieser Rasse betrachtet. Züchter, die in einem Abessinier-Wurf ein flaumiges Kätzchen entdeckten, gaben es als Haustier ab. Erst in den sechziger Jahren widmete sich ein Amerikaner der Zucht dieser Rasse. Sie fand in den USA treue Freunde und nahm ab 1978 an Meisterschaften teil. Um 1970 gelangte die Somali auf den europäischen Kontinent. 1980 wurde ein Paar nach England eingeführt, wo die Rasse recht beliebt ist.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Aber wie die Abessinier kommt sie mit Katzen anderer Rassen nicht immer gut aus.Körperbau:
Fest und muskulös. Das Tier ist eine mittelgroße, fremdländisch anmutende Katze mit langen Beinen und einem spitz zulaufenden Schwanz. Sein sanft gerundeter Kopf bildet einen nicht sehr ausgeprägten Keil. Die großen Ohren stehen weit auseinander und tragen Haarbüschel.Fell:
Dicht, weich und fein. Die Somali gehört zu den Katzen mit geticktem Fell – es ist dreimal gebändert und mittellang. Um den Hals sollte es eine Krause aufweisen. Der Schwanz muss voll und so buschig sein, dass er an einen Fuchs erinnert.

Augen:
Von der Form her groß und mandelförmig; dabei entweder bernsteinfarben oder gelb.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Kanada und USA
Ursprungszeit: 1963
Gewicht: 3,5 – 5,5 kg
Varianten: Wildfarben, Sorrel,  Blau, Fawn, diese Farben auch mit Silber. In Großbritannien auch noch Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und Silber (mit allen Farben)
Rasse: weltweit anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Tiffanie (GB)
 tiffanie
Ursprung:
Die Tiffanie ist eine Katze des Burma-Typs, jedoch mit halblangem Fell. Sie ist ein jüngeres Nebenprodukt des Burmilla-Asian-Zuchtprogramms und darf alle Farben dieser Gruppe haben. Bei der Paarung von Burmilla mit Burmilla hat sich schließlich das Langhaargen durchgesetzt. Die auf diese Weise entstandene Züchtung heißt in Großbritannien Tiffanie und darf auf keinen Fall mit der US-amerikanischen Tiffany, einer völlig anderen Rasse, verwechselt werden.Charakter:
Freundlich, extrovertiert und intelligent. Die Tiffanie bildet einen Kompromiss zwischen der zurückhaltenden Langhaar und der lebhaften Burma. Wie bei der Burmilla legte man bei der Züchtung nicht allein auf ihr Aussehen, sondern auch auf ihr Wesen großen Wert, was in ihrem Punktestandard festgehalten ist.Körperbau:
Elegant, fest und muskulös. Die Tiffanie besitzt die ausgewogenen Proportionen der Burma.Fell:
Lang, fein und seidig – und zwar ganz besonders an der Halskrause. Der Schwanz sollte mittellang bis lang und dabei sehr buschig sein.

Augen:
Weit auseinander liegend, voll und ausdrucksstark. Sie sollten leicht schräg stehen. Dabei sind sie weder mandelförmig noch wirklich rund. Farblich variieren die Augen je nach Fellton zwischen Grün, Gelb oder Chartreuse.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: ziemlich still
Temperament: sehr lebhaft
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Varianten: die Tiffanie darf – uni oder schattiert – alle Farben und Muster der Burmilla-Asian-Gruppe tragen; Tabby-Farben wie Schwarz, Chocolate, Rot, Blau, Lilac, Creme, Caramel, Apricot, Schwarze Tortie, Blaue Tortie, Chocolate Tortie, Lilac Tortie und Caramel Tortie
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Türkisch Van
 turkvan
Ursprung:
Diese alte Rasse entstand indem sich über viele Generationen hinweg heimische Tiere auf natürliche Weise paarten, und nicht etwa aufgrund eines lokalen Zuchtprogramms. Ihr Ursprung liegt im türkischen Hochland in der Gegend des Van-Sees. Man nennt sie auch Türkische Schwimmkatze, weil sie eine natürliche Vorliebe für Wasser hat um im Gegensatz zu den meisten ihrer Artgenossen gern schwimmt. Sie ist auf beiden Seiten des Atlantiks beliebt; in Westeuropa kennt man sie seit den fünfziger Jahren. Die rotbraun-weiße Variante ist vorherrschend, aber inzwischen sind ebenso andere Schattierungen – wenn auch nicht einstimmig – zugelassen. In der Türkei selbst bevorzugt man weiße Exemplare.Charakter:
Still, freundlich, gutmütig und intelligent.Körperbau:
Langer, stämmiger Körper mit kräftigen Beinen. Die behaarten Pfoten sind wohlgeformt, der Schwanz sollte proportional zur Körperlänge sein. Der Kopf ist keilförmig mit langer, gerader Nase. Hoch angesetzt und gut behaart sind die mittelgroßen Ohren.Fell:
Lang, weich und seidig. Das jeweils individuelle Muster sollte sich auf den Kopf beschränken, der typischerweise eine weiße Blesse besitzt. Der Rest des Körpers sollte kalkweiß sein, ohne Vergilbungen oder andere Schattierungen.

Augen:
Groß und oval; bernsteinfarben (mittlerer bis heller Ton), außer in den Varianten mit ungleichen oder blauen Augen.

Merkmale:
Fellpflege: häufig, im Sommer seltener
Stimme: still
Temperament: mäßig bis hochaktiv; diese Rasse liebt Schwimmen und Planschen
Ursprungsland: Türkei
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3 – 8,5 kg
Varianten: Rotbraun (Auburn), Creme; beide Fellfarben mit bernsteinfarbenen, blauen oder ungleichen Augen; in manchen Clubs auch schwarze und blaue Katzen, Schildpatt und Tabbys.
Rasse: weltweit anerkannt

Ragdoll, Somali, Tiffanie, Türkisch Van

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Halblanghaar 1

American Curl, Angora, Balinese, Birma, Cymric, Maine Coon, Norwegische Waldkatze
Halblanghaar-Katzen – American Curl
 curl
Ursprung:
Die American Curl gibt es in Europa erst seit kurzer Zeit. Ihr Ursprung liegt in Kalifornien, wo 1981 eine verwilderte Hauskatze mit merkwürdig zurückgerollten Ohren auftauchte. Aus ihrem ersten Wurf erbten zwei Kätzchen die eigenwillige Ohrenform der Mutter. Erst erstellte man ein Zuchtprogramm, dann wurde die Rasse von verschiedenen Katzengesellschaften in Amerika anerkannt. In den USA ist sie inzwischen recht beliebt. Der Halblanghaar-Typ kommt häufiger vor als die Kurzhaar-Variante.Charakter:
Freundlich, intelligent und spielfreudig. Das Tier stellt keine übertriebenen Ansprüche und passt sich allen häuslichen Gegebenheiten an.Körperbau:
Mittelgroß und elegant mit einem wohlproportionierten Körper. Auffälligstes Kennzeichen sind die rückwärts gerollten Ohren, die einen glatten Bogen bilden.Fell:
Schwanz und Ohren weisen eine üppige Behaarung auf; der Rumpf sollte ein seidiges, halblanges Fell aufweisen, das eng am Körper anliegt. Bei diesem Typ sind alle Farben und Muster anerkannt.Augen:
Die Farbe ist variabel, sollte die Fellfarbe aber ergänzen.Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: mäßig bis sehr lebhaft
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1981
Gewicht: 3 – 5 kg
Varianten: Halblanghaar und Kurzhaar
Rasse: in den USA und einigen europäischen Clubs anerkannt.
Halblanghaar-Katzen – Angora
 angora
Ursprung:
Die Angora waren die ersten langhaarigen Katzen, die im 19. Jahrhundert nach Westeuropa eingeführt wurden; ursprünglich stammen sie aus dem türkischen Ankara. Allerdings verloren sie wieder an Beliebtheit, als die Perser mit ihrem üppigerem Fell auftauchten. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts verschwanden die Angora fast vollständig von der Bildfläche. Heute werden die halblanghaarigen orientalischen Katzen von britischen Züchtern neu aufgebaut. Die ursprünglichen Angorakatzen wurden 1962 im Zoo von Ankara wiederentdeckt; dort entwickelten Fachleute ein Zuchtprogramm. Einige dieser Katzen wurden in die USA gebracht, wo man sie als Türkisch Angora klassifizierte, um ihre reinrassige Abstammung von britischen Nachzüchtungen zu unterscheiden.Charakter:
Lebhaft, intelligent und freundlich. Diese Rasse passt in fast jede Familie.Körperbau:
Lang, geschmeidig, elegant – also wohlproportioniert. Für die Rasse gilt der Standard der langhaarigen Orientalen. Die Beine sind schlank mit kleinen, gerundeten Pfoten.Fell:
Lang, seidig und auffallend glänzend. Der Schwanz ist lang, läuft spitz zu und hat eine Haarquaste.Augen:
Mandelförmig und grün. Bei weißen Tieren ist auch Blau oder odd-eyed möglich.Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: kräftig, gern benutzt
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 15. Jahrhundert
Gewicht: 2,25 – 5 kg
Varianten: viele verschiedene Farben einschließlich Schwarz, Blau, Rot, Creme, Shaded, Smoke, Tortie, Tabby, Silbertabby mit Weiß, in Großbritannien auch Chocolate, Lilac, Cinnamon, Caramel, Fawm
Rasse: weltweit anerkannt
Halblanghaar-Katzen – Balinese
 balinese
Ursprung:
Die Balinesen entstammen einer natürlichen Mutation, die gelegentlich in Würfen von Siamkatzen halblanghaarige Kätzchen auftauchen ließ. Gegen Ende der vierziger Jahre züchtete ein Katzenbesitzer in Kalifornien diese Rasse. Zwei Katzen aus dem ursprünglichen Wurf wurden gepaart. Deren Junge sahen alle gleich aus, sie hatten langes, seidiges Fell mit den für Siamkatzen typischen Himalayan-Abzeichen – das sind die dunkleren Stellen an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz. Bis 1963 war diese Rasse so beliebt geworden, dass die Balinese in Amerika die Champion-Klasse erreichte. In Europa erhielt sie diese offizielle Anerkennung in den achtziger Jahren. Die Rasse wurde Balinese genannt, nachdem Züchter von Siamkatzen den ursprünglich gewählten Namen „Halblanghaar-Siamese“ wegen Verwechslungsmöglichkeiten mit Siamesen beanstandeten.Charakter:
Lebhaft, freundlich, extrovertiert. Sie kann eine ruhigere Stimme haben und weniger anspruchsvoll sein als ihre kurzhaarige Verwandte, die Siamkatze.Körperbau:
Graziös und geschmeidig, mit der Eleganz der Siamkatze. Langer, gerader Kopf; Ohren groß, weit angesetzt und manchmal mit Haarbüschen besetzt. Beine lang und schlank.Fell:
Mittellanges Fell, eng am Körper anliegend. Der Schwanz sollte in einer Quaste enden.Augen:
Weit auseinander liegend, orientalisch mandelförmig und von tiefblauer Farbe.Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: laut, wird häufig gebraucht
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1950er Jahre
Gewicht: 2,5 – 5 kg
Varianten: Seal Point, Blue Point, Chocolate Point, Lilac Point, Red Point, Cream Point, Tabby Point (erlaubt in allen genannten Farbvarianten), Tortie Point (erlaubt in allen genannten Varianten) und Tortie-Tabby Point. In den USA nennt man die Roten, die Cremefarbenen, die Tabby und die Tortiefarbenen „Javanese“ und die Tortie-Tabbyfarbenen „Torbie-Javanese“.
Rasse: weltweit anerkannt
Halblanghaar-Katzen – Birma
 birma
Ursprung:
Die Birma hat eine einzigartige Geschichte. In Birma wird das Tier als heilige Tempelkatze verehrt – obwohl das auch für die Burma gilt. Birma haben reinweiße Pfoten, die durch eine wunderschöne Legende erklärt werden: Vor vielen Jahren griffen Banditen den Khmer-Tempel von Burma an, in dem sich ein goldenes Bild der Göttin Tsun-Kyan Kse befand. Einer der Priester wurde verletzt und lag im Sterben, worauf seine treue Katze kam und ihre Pfoten sanft auf seine Brust setzte, damit er in seinen letzten Stunden nicht allein war. Als der Priester starb, wurde die Katze verwandelt: Ihr Fell nahm eine goldene Farbe wie die der Göttin an, die Gliedmaßen und der Schwanz wurden dunkel. Die schneeweißen Pfoten – bis heute das berühmteste Merkmal dieser Rasse – gelten als Symbol der Treue zum sterbenden Meister. Eine weitere Legende besagt, dass jedesmal, wenn eine Birma sterbe, sie einen Priester in den Himmel begleite. Die Birma wurde über Frankreich nach Europa gebracht und ist heute in der ganzen Welt beliebt. Es gibt sie in einer Vielzahl von Farben und Zeichnungen.Charakter:
Intelligent, anhänglich und gutmütig. Ein wunderbares Heimtier, das die Gesellschaft von Menschen und Tieren liebt. Ist das Tier tagsüber allein, sollte man der Birma eine andere Katze beigesellen.Körperbau:
Lang und elegant, aber kräftig gebaut. Die Birma hat ein breites, rundes Gesicht, eine relativ lange, sich nach vorn verengende Nase und weit auseinander stehende, mittelgroße Ohren. Ihre Beine sind stämmig und von mittlerer Länge, der Schwanz sollte buschig sein um im Vergleich zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Mittellang und seidig. Die dunklen Stellen beschränken sich auf Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine. Alle Pfoten sind weiß.Augen:
Eher rund; so tiefblau wie möglich.Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: gesprächig
Temperament: mäßig bis hochaktiv
Ursprungsland: Burma
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 4,5 – 8 kg
Varianten: Seal, Blue, Lilac, Chocolate, Rot, Creme, Tortie (in allen Farben), Tabby (in allen Farben) und Tortie-Tabby
Rasse: weltweit anerkannt
Halblanghaar-Katzen – Cymric
 cymric
Ursprung:
Trotz ihres Namens, der von Cymru, der keltischen Bezeichnung für Wales, herrührt, stammt die Cymric nicht aus Wales, sondern von der Isle of Man. Es handelt sich dabei um die halblanghaarige Variante der Manx-Katze. Wegen ihres prächtigen Fells ist die Cymric zu einer in den USA äußerst beliebten Rasse geworden. In England ist sie allerdings nicht anerkannt, dafür aber in einigen anderen europäischen Ländern. Ein detailliertes Zuchtprogramm wurde bis jetzt nicht angewendet.Charakter:
Freundlich, intelligent und ruhig. Die Katze eignet sich gut für Familien.Körperbau:
Kräftig gebaut, stämmig. Der Typ ähnelt dem einer veränderten Britisch Kurzhaar; der Hauptunterschied – neben dem Fehlen des Schwanzes – besteht darin, dass die Hinterbeine länger sind als die Vorderbeine, so dass die Katze fast wie ein Kaninchen hoppelt. Die Standards der „Cat Fanciers´ Association“ in Amerika verlangen eine vollkommen schwanzlose Katze (Rumpy), aber wie bei der Manx gibt es in jedem Wurf auch Stumpies und Tiere mit Schwanz. Diese sind zu Ausstellungen nicht zugelassen.Fell:
Lang und dick. Nicht so lang und seidig wie die meisten Halblanghaar-Katzen, aber viel dicker und länger als das der Manx. In allen Farben und Zeichnungen zugelassen.Augen:
Groß und rund. Die Farbe der Augen sollte die des Fells ergänzen.Merkmale:
Fellpflege: täglich
Stimme: still
Temperament: mäßig bis hochaktiv
Ursprungsland: Isle of Man, Großbritannien und USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3,5 – 5,5 kg
Rasse: in Europa und in den USA anerkannt
Halblanghaar-Katzen – Maine Coon
 mainecoon
Ursprung:
Wahrscheinlich eine der größten bekannten Katzen. Sie wird oft als die ursprüngliche amerikanische Rasse bezeichnet, aber die Legende besagt etwas anderes. Man glaubt, dass diese Rasse von Marie Antoinette aus Frankreich nach Amerika geschickt wurde, als diese vor der Französischen Revolution über den Atlantik zu fliehen hoffte. Der erste Teil des Namens ist vom amerikanischen Staat Maine abgeleitet, wo die Katze zum erstenmal entdeckt wurde; der zweite Teil erinnert an die üppigen Schwänze, die denen von Waschbären (raccoons) ähneln.Charakter:
Gutmütig, freundlich, intelligent und spielfreudig. Eine ideale Familienkatze.Körperbau:
Kräftig, muskulös, mittelgroß bis groß. Der Kopf ist mittellang mit einer quadratisch wirkenden Schnauze; die großen, aufrechten Ohren stehen weit auseinander. Die Katze besitzt einen langen, spitz zulaufenden Schwanz, stämmige Beine und runde Pfoten.Fell:
Lang, schwer und seidig. Das besondere, wasserabweisende Deckhaar sollte glänzen. Auf dem Kopf ist das Fell kurz und wird zu den Hinterbeinen und zum Schwanz hin allmählich länger. Die Maine Coon braucht nicht soviel Fellpflege wie andere Halblanghaar.Augen:
Groß und rund, weit auseinander liegend. Sie können grün, golden oder kupferfarben sein; weiße Tiere dürfen auch blaue oder ungleiche Augen haben.Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: zirpend, gesprächig
Temperament: mäßig bis hochaktiv. Die Katze ist gern im Freien und auf der Jagd.
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1860er Jahre
Gewicht: 4 – 10 kg
Varianten: Alle Farben und Zeichnungen außer Chocolate, Lilac und Siamkatzen-/Himalayan-Mustern erlaubt
Rasse: weltweit anerkannt
Halblanghaar-Katzen – Norwegische Waldkatze
 norwegische
Ursprung:
Diese beliebte Rasse wurde erstmals in den siebziger Jahren aus Norwegen exportiert, ist also noch ein Neuling bei Katzenausstellungen. Norwegische Legenden erwähnen die Skogatt, eine feengleiche Katze, die senkrechte Felswände erklimmen könne. Es ist richtig, dass die Norwegische Waldkatze äußerst geschickt klettert und etwas ätherisch aussieht; das erklärt vielleicht die Legende. Sagen berichten auch von riesigen Katzen, die Freya, der norwegischen Göttin der Liebe und der Schönheit, gehörten.Charakter:
Extrovertiert, freundlich, liebt aber auch die Unabhängigkeit. Eine wunderbare Familienkatze.Körperbau:
Kräftig gebaut, aber elegant aussehend. Wie die Maine Coon ist die Norwegische Waldkatze größer als die meisten Katzen. Langer Körper, lange Beine und buschiger Schwanz. Langer, dreieckiger Kopf mit geradem Profil. Die Ohren sind hoch mit kleinen Haarbüscheln an der Spitze.Fell:
Lang und glänzend. Das dicke, wasserabweisende Deckhaar liegt auf weicher Unterwolle. Am längsten ist das Fell an den Hinterbeinen, an der Brust und am Hals, und dort auch entsprechend buschig.Augen:
Groß und rund; alle Farben sich erlaubt.Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: mäßig bis hochaktiv. Liebt das Freie und die Jagd.
Ursprungsland: Norwegen
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 3 – 9 kg
Varianten: Alle Farben und Zeichnungen erlaubt außer Chocolate, Lilac und Siamkatzen-/Himalayan-Mustern
Rasse: weltweit anerkannt
American Curl, Angora, Balinese, Birma, Cymric, Maine Coon, Norwegische Waldkatze

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Burma

Burma-Katzen – Braune Burma (Sable Burmese)

burma

Ursprung:
Die Burma wurde erstmals in den dreißiger Jahren aus dem Fernen Osten nach Kalifornien gebracht. Die dunkelbraune Katze glich einer Siamkatze ohne Abzeichen und erregte großes Interesse. In den USA gab es damals keine zweite Burma, so dass man das Weibchen namens Wong Mau mit einem Seal-Point-Siamkater kreuzte. Als dann eines der Katerchen mit seiner Mutter rückgekreuzt wurde, fand man im Wurf mehrere einfarbig dunkelbraune Kätzchen. Aus diesen gingen die Burmesen hervor. 1948 brachte man ein Paar nach Europa – heutzutage gehört die Burma zu den beliebtesten Rassen. In den USA heißt sie Sable Burmese.Charakter:
Intelligent, freundlich, extrovertiert. Die Burma liebt Gesellschaft und bleibt ungern allein. Auch mit ihren Artgenossen verträgt sie sich gut, unwohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich den Platz mit zu vielen Tieren teilen muss: Die Burma braucht ein sehr großes Territorium.Körperbau:
Elegant, kräftig und gut bemuskelt. Die mittelgroße Katze hat einen runden Schädel mit weit angesetzten Ohren. Im Profil sollte die Nase deutlich vorstehen; das Kinn sollte fest sein. Die Beine sind schlank, der Schwanz läuft zu einer gerundeten Spitze zu und sollte im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Kurz, glänzend und anliegend. Die Farbe sollte gleichmäßig seal sein.Augen:
Groß, leuchtend, weit auseinander liegend und schräg stehend; Goldgelb ist sehr beliebt, doch von Gelb über Chartreuse bis Bernstein wird alles zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr lebhaft
Ursprungsland: Birma und USA
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Blaue Burma
Ursprung:
Die erste blaue Burma wurde in England als Junges zweier Brauner Burma geboren. Schon seit langem hatte man vermutet, Siamkatzen und Burma hätten ein gemeinsames genetisches Erbe, und da es die Blue-Point-Siamkatze schon länger gab, war es unvermeidlich, dass einmal eine Blaue Burma entstehen würde. Die neue Farbe erregte trotzdem großes Interesse.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Die Blaue Burma liebt Gesellschaft und bleibt nicht gern allein. Auch mit ihren Artgenossen verträgt sie sich gut. Unwohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich den Platz mit zu vielen Tieren teilen muss: Die Blaue Burma braucht ein sehr großes Territorium.Körperbau:
Mittelgroß, gut bemuskelt, kräftig. Der Kopf ist rundschädelig mit mittelgroßen, weit angesetzten Ohren. Im Profil sollte sich die Nase deutlich abheben und das Kinn fest sein. Die Beine sind schlank, der Schwanz läuft zu einer gerundeten Spitze zu. Im Verhältnis zum Körper sollte er eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Das Fell sollte gleichmäßig silbergrau sein und an Pfoten, Ohren und im Gesicht einen besonders starken silbernen Schimmer aufweisen.Augen:
Groß und leuchtend; weit auseinanderliegend, schräg zur Nase hin stehend; goldgelbe Farbe wird bevorzugt, aber alle Nuancen von Gelb bis Bernstein sind zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Chocolate Burma (Champagne)
Ursprung:
Eine beiderseits des Atlantiks sehr beliebte Farbe. Die Chocolate tauchte zuerst in den USA auf, wo man sie Champagne nennt.Charakter:
Intelligent, freundlich, spielfreudig, extrovertiert. Wie alle Burma mag sie nicht gern längere Zeit allein sein. Sie sollte eine andere Katze zur Gesellschaft haben, wenn möglich eine wesensähnliche.Körperbau:
Mittelgroß und elegant, aber kräftig. Gut bemuskelt mit schlanken Beinen und einem schmal zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig mit weit angesetzten, mittelgroßen Ohren. Im Profil sollte sich die Nase deutlich abheben, das Kinn soll fest sein.Fell:
Kurz, glänzend und eng anliegend. Die Farbe sollte gleichförmig michschokoladen sein; etwas dunklere Stellen können sich am Kopf, an den Beinen und am Schwanz befinden.Augen:
Groß und leuchtend; auffallend weit auseinander liegend, leicht schräg stehend; farblich können sie fast jede Farbe von Chartreusegelb bis hin zu Bernstein haben. Die Tiere mit strahlendgoldgelben Augen sind jedoch die beliebtesten.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Lilac Burma (Platinum)
Ursprung:
Die Lilac ist eine Burma-Variante und wird durch Eltern hervorgebracht, die die Gene von Chocolate und Verdünnung tragen. Diese verdünnte Farbe wird in den USA, wo die Varietät zuerst entstand, Platinum genannt. Lilacs erreichten Europa um 1970 herum.Charakter:
Intelligent, freundlich, extrovertiert. Wie andere Katzen mit verdünnten Farben ist sie etwas weniger anspruchsvoll als andere Burma.Körperbau:
Mittelgroß, elegant, kräftig. Die gutbemuskelte Katze hat schlanke Beine und einen gerundet zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig, die Nase muss sich deutlich abheben, und das Kinn sollte fest sein. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glänzend, eng anliegend. Helles Taubengrau mit einem leicht rosa Einschlag. Kopf, Beine und Schwanz dürfen etwas dunkler sein.Augen:
Groß, weit auseinander liegend, etwas schräg stehend; Goldgelb wird bevorzugt, trotzdem dürfen die Augen jede Nuance von Chartreusegelb bis hin zu Bernstein aufweisen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Rote Burma
Ursprung:
Von 1965 bis 1975 arbeiteten Züchter an einem Programm, das neue Farben in die Burmesen bringen sollte. Die Red Point Siamese wurde so lange mit roten Kurzhaar gekreuzt, bis sie rote, cremefarbene und Tortie-Tiere hervorbringen konnte.Charakter:
Intelligent, freundlich, gesellig, lebhaft und extrovertiert.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und gut bemuskelt mit langen Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist rundschädelig mit einer sich deutlich abhebenden Nase und einem festen Kinn. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glatt, eng anliegend und in einem kräftigen Apricot; nur am Kopf ist eine leichte Tabby-Zeichnung erlaubt.Augen:
Groß und leuchtend, etwas schräg stehend. Die Farbe Goldgelb wird bevorzugt, aber alle Nuancen von Gelb bis hin zu Bernstein sind zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Creme Burma
Ursprung:
Wie die rote, ist auch die Cremefarbe eine geschlechtsgebundene Farbe, die die Burmazüchter geschaffen haben. Die verdünnte Version von Rot ist eine sehr beliebte Burma-Variante.Charakter:
Intelligent, freundlich, lebhaft und extrovertiert.Körperbau:
Mittelgroß und gut bemuskelt mit schlanken Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz. Rundschädeliger Kopf mit einer sich deutlich abhebenden Nase sowie einem festen Kinn. Die Ohren sind mittelgroß und weit angesetzt.Fell:
Kurz, glatt und glänzend. Gleichförmig creme, im Gesicht mit schwacher Tabby-Zeichnung. Ohren, Gesicht und Pfoten sollten „blühen“(wie leicht eingepudert wirken).Augen:
Groß, leuchtend, weit auseinander liegend und leicht schräg stehend; Goldgelb wird bevorzugt, aber jede Nuance zwischen Chartreusegelb und Bernstein ist zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Schildpatt (Tortie)
Ursprung:
Die Tortie ist die einzige verschiedenfarbige Burma; es gibt sie in vier Grundfarben. Wie auch die Rote und die Creme entstand sie aus einem speziellen Zuchtprogramm, in dem von 1965 bis 1975 Burma mit roten Kurzhaarhauskatzen gekreuzt wurden. Obwohl die Tortie in vielen Ländern als Burma anerkannt wird, bezeichnen sie nordamerikanische Katzenliebhaber auch gern als Malayan. Wie bei allen Torties gibt es fast nur Weibchen. Die wenigen Männchen, die geboren werden, sind in der Regel unfruchtbar.Charakter:
Intelligent, freundlich, spaßliebend. Die Tortie ist wahrscheinlich die extrovertierteste aller Burmas. Sie steht gerne im Mittelpunkt und bleibt ungern länger allein. Wirft das Probleme auf, sollte man eine zweite Katze anschaffen, damit die Tortie Gesellschaft hat.Körperbau:
Elegant, muskulös, kräftig. Mittelgroß mit schlanken Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig, die Nase sollte sich im Profil deutlich abheben; das Kinn sollte fest sein. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glänzend, eng anliegend. Die Farbe sollte eine ausgewogene Mischung aus Rot oder Creme mit einer der vier Grundfarben sein..Augen:
Groß und leuchtend; farblich wird Goldgelb bevorzugt, doch jede andere Nuance zwischen Chartreusegelb und Bernstein wird ebenfalls zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Varianten: Seal-Tortie, Blue-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie
Rasse: weltweit anerkannt

 

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Fell und Augen

Ein- und Verschiedenfarbige – Felltypen
Ein- und Verschiedenfarbige
Bei Persern, Kurzhaar und Orientalen unterscheidet man zwischen Einfarbigen und Verschiedenfarbigen. Die Einfarbigen sind schwarz, weiß, blau, rot, creme, chocate oder lilac. Die Farbe muss gleichmäßig bis zur Haarwurzel reichen und frei von allen Zeichnungen und Schattierungen sein. Bei den verschiedenfarbigen Katzen können die einzelnen Haare gebändert oder geringelt sein („Ticking“) oder eine Spitzenfärbung haben („Tipping“ oder „Shading“). Ein Fall für sich sind die Burmakatzen. Sie sind nur auf den ersten Blick einfarbig: Burma-Kätzchen werden mit einem sehr hellen Fell geboren, das später nachdunkelt, lediglich der Körper bleibt heller. Bestimmte Fellfarben werden als „verdünnt“ bezeichnet. Sie entstehen durch ein rezessives Verdünnungsgen,  wobei aus Rot Creme und aus Chocolate Lilac wird. Manche Rassen wie die Burmilla entstanden durch eine Zufallspaarung, andere, wie die Colourpoint dagegen waren das Ergebnis von Zuchtprogrammen.Felltypen
„Tipped“ ist ein Fell, wenn die Spitzen der weißen oder hellen Haare eine dunkle Färbung aufweisen.
„Shaded“ ist ein Fell, wenn zwei Drittel jedes Haares von der Spitze an dunkel gefärbt sind.
„Ticking“ ist ein Fell, wenn jedes einzelne Haar gebändert oder geringelt ist.
Katzenfarben
Dicht Verdünnt Verdünnungsmodifikation
Schwarz (Seal, Sable)
B-D-
Blau
B- dd
Caramel
B- dmdm
Chocolate (Champagne)
b1b1 D-
Lilac (Lavender, Platin, Frost)
b1b1 dd
Undefiniertes Braun
b1b1 dmdm
Cinnamon (Sorrel)
b1b1 D-
Fawn (helles Lilac, Beige)
b1b1 dd
Undefiniertes Braun
b1b1 dmdm
Rot
D- O/o(O)
Creme
dd O- /O(O)
Apricot
dmdm O- /O(O)
Chocolate-Tortie
bb D- Oo
Lilac-Tortie (Lilac-Creme)
bb dd Oo
Caramel Tortie
bb dmdm Oo
Cinnamon-Tortie
b1b1 D- Oo
Fawn Tortie
b1b1 dd Oo
Undefiniertes Tortie
b1b1 dmdm Oo
Schildpatt
B- D- Oo
Blau-Tortie (Blau-Creme)
B- dd Oo
Caramel-Tortie
B- dmdm Oo
Die Farben/Abzeichen der Katze – Englisch/Deutsch
Englisch Deutsch
Agouti Jedes Haar ist dunkel gebändert
Bicolour Zweifarbig
Black Schwarz
Blue Blau
Brown Braun
Calico Schildpatt mit Weiß
Cameo Weißes Unterfell und dunkle Haarspitzen
Chinchilla Chinchilla
Chocolate, Chestnut brown Dunkelbraun, Schokoladebraun
Cinnamon, Light brown Zimt, Hellbraun
Colourpoint, Colorpoint Colourpoint, Siamfarbe
Cream Creme
Golden Gold
Lavender, Lilac, Platinum Lavendel, Lila, Platin
Light lilac, Light lavender Helllila, Helllavendel
Havanna Kastanienbraun
Cream fawn, Beige Beige
Lynx Luchs (orientalisch mit Tabby-Spitzen)
Magpie Schwarz-Weiß
Mink Zobel
Non-sex-linked red, Sorrel Rotbraun
Orange, Red Rot
Point Spitzen
Seal, Sable Sand
Self, Solid Dicht, einfarbig
Shaded Schattiert
Shaded silver, Pewter Zinn
Silver Silber
Smoke Rauchfarbe
Spot Kleiner, runder Farbfleck
Tabby blotched Gestromt
Tabby tortie, Patched tabby, Torbie Schildpatt-Tabby
Tortieshell, Tortie Schildpatt
Tricolour Dreifarbig
White Weiß
Augenfarben bei Katzen
Reines Grün
Meergrün
Gelbgetönt
Orangefarben
Bernsteinfarben
Chartreuse
Goldgelb
Odd-Eyed
Kupferfarben
Golden
Babyblau
Siamblau
Birmablau
Haselnussfarben
Braun

 

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Allgemeines Rassen

Allgemeines
Auswahl einer Zuchtkatze
Bei der Auswahl einer Zuchtkatze ist besonders darauf zu achten, dass das Tier auch charakterlich zu seinem künftigen Besitzer passt. Am besten geht man auf eine Katzenausstellung und sieht sich dort nach einem Tier um, dass einem gefällt. Dort kann man sich dann direkt mit dem Züchter unterhalten. Grundsätzlich kann man sagen, dass Perser und Europäisch Kurzhaar ruhige, gutmütige und anspruchslose, ja geradezu träge Tiere sind. Wer eine aktivere Katze bevorzugt, sollte eine andere Wahl treffen. Andererseits nehmen es einem diese Rassen auch nicht übel, wenn man sie einmal längere Zeit allein lässt. Die anderen Extreme sind Burma, Siamkatzen sowie Orientalen. Diese Rassen verlangen besonders viel Aufmerksamkeit. Sie sind intelligent, aufgeweckt und aktiv, und sie mögen es gar nicht, lange allein gelassen zu werden. Einen Mittelweg stellen die Halblanghaar und die Exotic Kurzhaar dar. Sie sind aktiv und lebhaft, aber nicht in dem Ausmaß wie Siamkatzen, Burma und Orientalen.
weiterführende Links:
1.DEKZV
1.Deutscher Edelkatzenzüchter Verband e.V.
Felikat
Älteste Katzenvereinigung in den Niederlanden
FIFe

Fédération Internationale Féline
KKÖ
Klub der Katzenfreunde Österreichs
Mundikat
Katzenvereinigung in den Niederlanden
ÖVEK
Österreichischer Verband für die Zucht und Haltung von Edelkatzen

Ursprungsländer bzw. Ursprungsregionen der einzelnen Katzenrassen

Nordamerika

Peke Face Perser
Calico Perser
Colourpoint Perser
Lavender Kashmir
Chocolate Kashmir
Balinese
Maine Coon
Somali
Javanese
Tiffany
Amerikanisch Kurzhaar
Amerikanisch Rauhaar
Exotisch Kurzhaar
Colourpoint Kurzhaar
Orientalisch Kurzhaar
Bombay
Tonkinese
Sphynx
Ocicat

Vereinigtes Königreich

Smoke Perser
Chinchilla Perser
Somali
Britisch Kurzhaar
Britisch Kurzhaar Spotted
Britisch Kurzhaar Bi-Colour
Manx
Havanna
Rex
Scottish Fold

Europa und Ex-Sowjetunion

Weiße Perser
Schwarze Perser
Cameo Perser
Bicolor Perser
Schildpatt Perser
Norwegische Waldkatze
Russisch Blau
Europäisch Kurzhaar

Vorderer Orient u. Afrika

Türkisch Angora
Türkisch Van
Abessinier
Ägyptisch Mau

Asien

Heilige Burma
Siam
Korat
Burma
Japanese Bobtail
Singapura

 

Eingliederung der Rassen
Die Eingliederung der Rassekatzen erfolgte auf unseren Seiten der Erleichterung halber in folgende Gruppen: Langhaarkatzen (Perser), Halblanghaarkatzen, Kurzhaarkatzen, Kurzhaarkatzen (Schlank), Orientalen, Neuheiten/unbekanntere Katzen, Burma und Siamkatzen – nach ihrem äußeren Erscheinungsbild und nicht nach ihrer genetischen Zugehörigkeit, wie das auf Katzenausstellungen der Fall ist. Dort wird der Balinese bei den Siamesen registriert, obwohl er vom Aussehen her eher einer Halblanghaarkatze gleicht. 

Fellpflegehinweise in den Rassebeschreibungen
Täglich: mindestens zehn Minuten täglich, um eine Verfilzung des Fells zu vermeiden
Häufig: einmal wöchentlich, bei Haarwechsel öfter
Regelmäßig: alle paar Wochen, bei Haarwechsel öfter
Kaum nötig: schon beim normalen Streicheln werden die meisten losen Haare entfernt.

 

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