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Katzenkinder Fibel

Die Katzenkinder-Fibel
Die ersten Tage im neuen Zuhause.

Im Katzenzimmer
Als erstes solltest Du für Dein Kätzchen ein Zimmer auswählen, in dem es nach Lust und Laune spielen darf. Räume dort die Stromkabel aus dem Weg, entferne alle giftigen Pflanzen (siehe Katzenkrankheiten – Vergiftungen) und sichere den Kamin. Verbaue sämtliche Wege nach draußen, da die Katze erst nach Durchführung des kompletten Impfschutzes ins Freie gelassen werden sollte.

Gute Nacht
Für den richtigen Schlafplatz lege ein, zwei oder drei Stellen im Spielzimmer mit einer weichen Decke aus und lasse Deine Katze entscheiden, wo sie schlafen möchte. Hat sich Dein Kätzchen dann einen Platz ausgesucht, kannst Du diesen noch bequemer gestalten.

Das stille Örtchen
Stelle grundsätzlich eine Katzentoilette mehr auf, als Kätzchen im Haus sind. Die Katzentoilette sollte immer etwas abseits des Geschehens und möglichst weit entfernt vom Futter- und Ruheplatz stehen. Vermeide offene, ungeschützte Plätze, die Deinem Kätzchen wenig oder gar keine Privatsphäre bieten.

Der natürliche Instinkt für Sauberkeit.

Früh übt sich
Der Putzinstinkt ist kleinen Katzen angeboren. Dennoch gehen sie in ihren ersten Lebenswochen durch die strenge Putzschule der Katzenmutter, die peinlichst auf die Sauberkeit ihrer Kleinen bedacht ist. Bereits nach sechs Wochen sorgen die Kleinen dann selbst für beste Sauberkeit und ausgiebige Fellpflege.

So viel Zeit muss sein
Für ihr dichtes Fell nehmen die Kätzchen ihre Pfoten zu Hilfe, wenn sie mit der Zunge nicht herankommen. Für diese Art der Körperpflege verwenden Katzen jeden Tag über 3 1/2 Stunden. Dank des ausgiebigen Putzens wird die Sekretion der Talgdrüsen angeregt, so dass das Fell imprägniert und vor Wasser geschützt wird.

Von ganz allein stubenrein?
Normalerweise machen die Kleinen ihrer Mutter alles nach und lernen so auch, wie die Katzentoilette benutzt wird. Hat Dein Kätzchen aber doch Probleme mit der Stubenreinheit, so setze es nach dem Fressen in das Katzenklo und wiederhole dies so lange, bis es sein Geschäft dort erledigt. Schon bald wird sich der gewünschte Erfolg einstellen.

Deine Rolle bei der Katzenwäsche.

Fell und Haut
Schon kleine Kätzchen lassen sich gern bei ihrer Fellpflege helfen. Mit Staubkamm und Bürste kannst Du dabei insbesondere bei Langhaarkatzen assistieren. Besonders in Zeiten erhöhten Haarausfalls (Frühjahr, Herbst) ist die Fellpflege auch bei kleinen Katzen um so gründlicher zu beachten. Übrigens, Katzenkinder lieben es sanft, gekämmt zu werden.

Augen und Ohren
Die Augen und Ohren Deines Kätzchens sind sehr empfindlich. Kontrolliere die Ohren regelmäßig und reinige sie vorschichtig mit einem Wattepad. Den Schlaf in den Augen kannst Du mit einem feuchten Tuch sanft aus dem Augenwinkel wischen. Bei ungewöhnlichen Veränderungen suche bitte umgehend Deinen Tierarzt auf.

Zähne und Krallen
Das regelmäßige Zähneputzen bei einer Katze ist eine sehr effektive Möglichkeit, bakteriellen Zahnbelag zu entfernen. Deshalb empfiehlt es sich, das Kätzchen schon rechtzeitig an das Zähneputzen zu gewöhnen. Für die Krallenpflege reicht es, Deinem Kätzchen einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett zur Verfügung zu stellen, an dem es seine Krallen abwetzen kann.

Sanfte Hygiene von Kindesbeinen an.

Wenn Kätzchen die Welt erkunden, reagieren sie besonders empfindlich auf Ihre Umgebung. Und sie sind anspruchsvoll was die Katzenhygiene angeht, denn sie besitzen einen sehr gut ausgeprägten Geruchssinn und nehmen selbst für Menschen kaum spürbare Gerüche intensiv war. Damit sie sich von Beginn an im neuen Zuhause geborgen fühlen, ist es unerlässlich, ein gutes Katzenstreu zu kaufen. Wir z. B. benutzen das Katzenstreu von Catsan (Hygiene Streu 20L) nachdem wir bei anderem Katzenstreu nicht die gewünschten Anforderungen feststellen konnten (aber das sollte jeder selber feststellen bzw. die Katze entscheiden lassen…). Es garantiert nicht nur zuverlässigen Schutz gegen Geruch, sondern ist auch besonders staubarm und sorgt so für ein sauberes und sanftes Hygieneumfeld.

Vorsorge ist die beste Medizin.

Gesundheit, die schmeckt
Natürlich ist auch die richtige Ernährung für das Kätzchen von besonderer Bedeutung. Du solltest Dein Katzenkind mit hochwertiger Vollnahrung füttern, die eigens auf seine speziellen Ernährungsbedürfnisse abgestimmt ist. Näheres findest Du unter der Rubrik Katzenernährung!

Sicher ist sicher
Um Dein Katzenkind vor den wichtigsten Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut zu schützen, solltest Du darauf achten, dass der erste vollständige Impfschutz bis zur 12. Lebenswoche abgeschlossen ist. Mehr zum Thema Impfen findest Du in der Rubrik Katzenkrankheiten – Impfungen

Katzen verstehen lernen

Das A&O der Katzensprache
Das Vokabular der Katzensprache ist mannigfaltig, und doch folgt es gewissen Grundregeln. Sehr viel sagt zum Beispiel der Gesichtsausdruck darüber aus, was Dir Deine Katze mitteilen möchte. Zufriedenheit erkennst Du daran, dass die Ohren aufgerichtet sind, die Pupillen normal geweitet und die Schnurrhaare entspannt herunterhängen. Ist irgendetwas nicht in Ordnung, richtet die Katze die Ohren nach hinten, zieht die Augen zusammen und sträubt die Schnurrhaare leicht nach vorn. Eine verängstigte Katze hat seitwärts angelegte Ohren, offene Pupillen und zurückgelegte Schnurrhaare. Natürlich wird diese Mimik noch durch die Körperhaltung und verschiedene Lautäußerungen – vom zärtlichen Miauen bis zum abwehrenden Fauchen – unterstrichen. Nehme Dir Zeit, um die Katzensprache zu erlernen. Mit ein wenig Geduld wirst Du ein Gespür für die genaue Stimmungslage Deiner Katze entwickeln. Mehr zu diesem Thema unter der Rubrik Katzensprache

Aus Kätzchen werden Katzen.

Abenteuer Freiheit
Wenn Dein Kätzchen nun munter und gesund heranwächst, wird es eines Tages den Drang verspüren, das Haus oder die Wohnung zwischendurch zu verlassen. Dabei hat Deine Katze normalerweise zwei Dinge im Kopf: andere Katzen und das Jagen. Da Du Deinem Liebling nicht auf Schritt und Tritt folgen kannst, solltest Du auch hier einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Gegensätze ziehen sich an
Nach durchschnittlich sieben Monaten werden Katzen normalerweise geschlechtsreif. Mache Dir aber schon vorher Gedanken darüber, ob Deine Katze Nachwuchs bekommen soll oder nicht. Am besten entscheidest Du Dich für eine Verhütungsmethode, noch bevor Dein Kätzchen sechs Monate alt ist.

Was ist noch zu beachten?
Sobald Deine Katze selbstständig die Umgebung auch außerhalb des Hauses erkundet, achte darauf, dass sie gekennzeichnet ist. Am sichersten ist eine Tätowierung (am besten direkt mit der Kastration) oder die Verwendung eines Mikrochips, da dieser nicht verloren gehen kann. Nähere Informationen hierzu findest Du in der Rubrik Katzenkörper – Kennzeichnung



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