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Impfen

Allgemeines zu Impfung/Kastration/Sterilisation/Entwurmung
Die Kastration bietet Dir die absolute Sicherheit gegen ungewollte Katzenbabys. Sie ist ein sinnvolles Mittel zur Geburtenkontrolle und verhindert so die Überpopulation von Katzen. Auf der anderen Seite ist eine Kastration eines Katers, wenn er in der Wohnung gehalten wird, unerlässlich. Die Urin-Markierungen eines unkastrierten Katers sind vom Geruch her unerträglich! Impfungen bieten einen guten Vorbeugeschutz gegen bekannte Katzenkrankheiten. Vor allem  bei Katzen, die  vielerlei Kontakt zu anderen Artgenossen haben, bietet es sich an, die Katze impfen zu lassen. Vor einer Impfung sollte die Katze jedoch schon entwurmt sein.
Impfung
Gegen Tollwut

Allgemein genügt eine Impfung im Alter von sieben bis zehn Wochen. Eine jährliche Wiederholungsimpfung ist besonders bei freilaufenden Katzen unbedingt erforderlich. Katzen, die sich lediglich in der Wohnung aufhalten und mit freilaufenden Katzen und anderen Tieren nicht in Berührung kommen, brauchen nicht geimpft zu werden. Die Tollwutschutzimpfung gibt es in Kombination mit der Impfung gegen die Katzenseuche. Sei aber hier vorsichtig, denn nicht jede Katze verträgt die kombinierte Impfung. Dein Arzt berät Dich sicherlich gerne.

Bei Auslandsreisen wird die Tollwutschutzimpfung in der Regel nur dann anerkannt, wenn sie mindestens 30 Tage vor der Einreise durchgeführt wurde und nicht älter als zwölf Monate ist. Beachten bitte aber auf jeden Fall die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder. In manchen Ländern wird die Katze an der Grenze nochmals geimpft.

Gegen Katzenseuche

Hier sind zwei Impfungen nötig. Die erste Impfung erfolgt im Lebensalter von acht bis zehn Wochen, die zweite Impfung zwischen der 12. und 16. Lebenswoche. Alle ein bis zwei Jahre empfiehlt sich eine Wiederholungsimpfung. Katzen, die mit Frauchen und Herrchen oft unterwegs sind oder sich regelmäßig auf Ausstellungen herumtreiben, sollten laut Pharmaindustrie jährlich geimpft werden.

Gegen Katzenschnupfen

In der Regel sind drei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen notwendig. Die erste Impfung erfolgt zwischen der neunten und zehnten Lebenswoche, die zweite Impfung zwischen der 12. und 13. Lebenswoche und die dritte Impfung zwischen der 16. und 17. Lebenswoche. Eine jährliche Wiederholungsimpfung ist sehr zu empfehlen, wenn man sich auf den Beipackzettel bezieht. Wie lange der Schutz wirklich anhält, kann nicht genau gesagt werden, da diese Forschungen nicht erforderlich sind.

Im konkreten Fall muss der Tierarzt über die Art und Weise der Impfung entscheiden. Er hat in seinem Praxisgebiet den besten Überblick der jeweiligen Seuchenlage. Durch die Forschung werden auch ständig neue Impfstoffe entwickelt, die kombiniert verabreicht werden können. Dein Tierarzt hat hierüber stets die neuesten Informationen.

Gebräuchliche Kombinationsimpfungen sind:
Katzenschnupfen + Katzenseuche oder
Katzenseuche + Tollwut

Achtung: Es sollten nicht alle Impfungen mit einer einzigen Spritze und an einer einzigen Stelle gegeben werden, auch wenn es für Tierarzt und Patient so am bequemsten ist und am schnellsten geht. Je mehr Impfungen auf einmal, desto höher das Sarkomrisiko (bösartiges Krebsgeschwulst).

Handelt es sich bei Deiner Katze um eine ausschließlich in der Wohnung lebende Katze ist eine Kombination aus Katzenschnupfen und Katzenseuche ausreichend. Bei freilaufenden Katzen ist eine zusätzliche Impfung gegen Tollwut sinnvoll. Eine wirklich 100% zutreffende Übersicht über die Impfwiederholungen können wir Dir hier nicht nennen, da wir der Meinung sind, dass es nicht immer wirklich erforderlich ist, jede Schutzimpfung jährlich zu wiederholen. Trotzdem haben wir Dir nachfolgend eine Tabelle über die allgemein üblichen Impfungen und Termine aufgeführt. Näheres findest Du weiter tiefer auf dieser Seite unter Wissenswertes zum Thema Impfen – Impfen wir zuviel?

Der internationale Impfpass

Er ist ein wichtiges Dokument, das besondere Beachtung verdient. In ihm werden alle durchgeführten Schutzimpfungen eingetragen, die dadurch allen interessierten Personen und Behörden nachgewiesen werden können. Der Pass entspricht den Vorschriften der internationalen Fachverbände und dient als Impfnachweis bei Auslandsreisen.

Die Tollwut-Impfplakette

Diese Plakette erhältst Du von Deinem Tierarzt. Sie wird mit einem Halsband an der Katze befestigt und dient damit zusätzlich als Ausweis für die Tollwut-Schutzimpfung. Polizei und Forstpersonal können im Zweifelsfall hieraus ihre Schlüsse ziehen. Die Plakette enthält das Jahr der Impfung und muss nach Ablauf von zwölf Monaten erneuert werden.

Vor der Schutzimpfung sind Katzen auf jeden Fall zu entwurmen! Der Impfschutz tritt erst nach ca. 1-2 Wochen ein!

Vorbedingungen für die Impfung:

– es dürfen nur klinisch gesunde Tiere geimpft werden
– der Tierarzt kontrolliert den Gesundheitszustand des Tieres anlässlich der Impfung
– auch ein eventuell vorhandener Parasitenbefall muss unbedingt vorher beseitigt werden
– die Katze sollte daher ca. 14 Tage vor der Impfung entwurmt werden

Über die benötigten Grenzpapiere bei Ausreise ins Ausland erfährst Du unter der Rubrik Katzenwelt – Ratgeber – Grenzpapiere

Außerdem:
Sollte Ihre erwachsene Katze keine Grundimmunisierung bzw. gar keinen Impfschutz haben, ist es
dafür in keinem Alter zu spät! Sie sollten in jedem Fall auch eine ausgewachsene Katze impfen lassen!

Allgemeiner Impfplan 
Krankheit Erstimpfung Zweitimpfung Wiederholung
Katzenschnupfen 9. Lebenswoche 12. Lebenswoche jährlich
Katzenseuche 9. Lebenswoche 12. Lebenswoche jährlich
Tollwut 12. Lebenswoche jährlich
Leukamie 14. Lebenswoche 16. Lebenswoche jährlich
FIP 16. Lebenswoche 19. Lebenswoche jährlich
Kastration
Gewöhnliche Hauskatzen werden normalerweise kastriert. Die Gründe, die für eine Kastration der Hauskatzen sprechen, sind sehr zahlreich. Der Kastration des Katers entspricht die Ovariektomie der Kätzin. Auch bei letzterer handelt es sich um eine Kastration und nicht nur um eine Sterilisation.

Die unkastrierte Kätzin wirft Junge – das weiß wohl jedermann. Aber sie wirft viele Junge: drei Würfe jährlich zu je 4 oder 5 (wenn nicht gar bis zu 8!) Kätzchen sind nicht selten. Auch wenn Dein Bekannten- und Freundeskreis sehr groß ist, wirst Du niemals genügend Plätze für all den Nachwuchs finden. Es müssen alljährlich sehr viele unerwünschte Kätzchen mangels Nachfrage getötet werden. Die Verhütung einer «Bevölkerungsexplosion« ist demnach ein ausgezeichneter Grund, weibliche Katzen zu kastrieren.

Es gibt aber, wie bereits gesagt, viele gute Gründe. Die häufigen Trächtigkeiten und Geburten stellen für die Katze eine schwere körperliche Belastung dar. Als Mutterkatze ist sie meist mager, oft wenig aktiv, immer mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt, und ihre Lebenserwartung ist kürzer als die einer «operierten » Hauskatze. Eine kastrierte Katze wird sehr oft 14 bis 15 Jahre alt und noch viel älter, eine unkastrierte Kätzin hingegen selten älter als 12 Jahre.

Die Rolligkeit der Katze ist eine sehr lautstarke Angelegenheit. Die Katze schreit, rollt sich auf dem Boden, präsentiert ihr Hinterteil und benimmt sich manchmal so, als ob sie todkrank wäre. Jedem Tierarzt sind mehr als einmal « sterbende » Katzen als Notfall eingeliefert worden, die sich bei näherer Betrachtung als rollig entpuppten. Die Kastration beseitigt die Rolligkeit und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Wenn die Katze nicht gedeckt wird, wiederholt sich die Rolligkeit alle 2 bis 3 Wochen, während ungefähr 8 Monaten im Jahr. Außerdem sind die meisten Katzen schlau und entschlossen genug, um bei der erstbesten Gelegenheit ins Freie zu gelangen und einen Partner zu finden.

Auch beim Kater ist die Paarungszeit eine lautstarke Angelegenheit. Kater melden sich als Freier bei ihrer Auserwählten mit beachtlichem Stimmvolumen. Sie jodeln, bekämpfen einander (sehr geräuschvoll!) und verspritzen eine sehr übelriechende Visitenkarte. Dass diese Aktivitäten meist noch vor dem ersten Hahnenschrei stattfinden, macht sie womöglich noch unangenehmer. Unkastrierte, geschlechtsreife Kater sind nur ausnahmsweise richtige Haustiere. Sie bleiben vielleicht zwei bis drei Monate vor Weihnachten zuhause und verbringen den Rest des Jahres als Landstreicher. Der liebeshungrige Kater kann wochenlang von zuhause fernbleiben und sich nur wieder melden, wenn er zwischendurch etwas Ruhe braucht oder sich von einer Verletzung, die er sich im Konkurrenzkampf um eine Kätzin zugezogen hat, erholen muss. Bei diesen sporadischen Besuchen verbreitet er einen penetranten Geruch. Bei seinen ausgedehnten Wanderungen riskiert der Kater oft, von Autos überfahren zu werden, und von seinen zahlreichen Auseinandersetzungen mit Rivalen trägt er nicht selten schmerzhafte, eiternde Wunden (Abszesse) davon. Dieser Stress, diese Unruhe und dieses ungeregelte Dasein verkürzen die Lebenserwartung eines unkastrierten Katers um ein Beträchtliches.

Wenn diese Tatsachen Dich von der Notwendigkeit der Kastration überzeugt haben, tauchen weitere Fragen auf.

Wann wird kastriert? Frage Deinen Tierarzt. Die Meinungen über den idealen Zeitpunkt einer Kastration gehen etwas auseinander, aber man ist sich im allgemeinen einig, dass eine Kätzin 5 bis 6 Monate und ein Kater etwas älter sein sollte (ca. 10 Monate). Die Operation kann auch zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt erfolgen, d.h. die Katzen sind nie zu alt für diesen Eingriff.

Was geschieht? Beim weiblichen Tier werden beide Eierstöcke, manchmal auch noch die Gebärmutter, unter Vollnarkose entfernt. Der Eingriff erfolgt meist ambulant, d.h. die Katze muss nicht hospitalisiert werden, oder dann höchstens bis zum darauffolgenden Morgen. Die Nebenwirkungen sind minimal, aber der Besitzer sollte wissen, dass die Katze beim Erwachen aus der Narkose während einigen Stunden wie eine Betrunkene umhertorkelt. Das wegrasierte Haar wächst schnell wieder nach. Der Einschnitt erfolgt üblicherweise in der Mittellinie des Bauches, an der «Schweißstelle» der Muskeln. Nach wenigen Wochen ist nicht einmal mehr eine Narbe zu sehen.

Beim Kater werden beide Hoden entfernt. Die Operation erfolgt meist unter Allgemeinnarkose, obschon eine Lokalbetäubung ebenfalls möglich wäre. Auch beim Kater handelt es sich um einen ambulanten Eingriff. Es treten keine unerwünschten Nebenwirkungen auf, und bei beiden Geschlechtern scheint die Genesung beschleunigt zu werden, wenn das Tier am Tag nach der Operation bereits seine normale Aktivität wieder aufnehmen darf.

Sterilisation
Die bloße Sterilisation (Durchtrennung der Eileiter bei der Kätzin oder der Samenstränge beim Kater) bietet keine Vorteile. Der Geschlechtstrieb bleibt erhalten und die Produktion der Geschlechtshormone findet weiterhin statt. Natürlich stellt sich nach diesem Eingriff kein Nachwuchs mehr ein, aber das unsoziale Verhalten, das Geschrei, die üblen Gerüche und alle anderen Nachteile der «Katzenheirat» bleiben erhalten. Das kommt zwar dem Artverhalten der Katzen entgegen, führt bei der Wohnungshaltung aber zu keinerlei Entspannung.

Bei der weiblichen Katze ist es möglich, die Rolligkeit durch Hormontabletten oder -einspritzungen zu unterdrücken (sollte aber keine Dauerlösung sein). Wenn erst später mit der Katze gezüchtet werden soll, helfen diese Maßnahmen bis dahin, dass Rollig sein mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen und unerwünschtem Nachwuchs zu vermeiden.

Entwurmung
Zur regelmäßigen Schutzimpfung gehört auch eine Entwurmung der Katze, wobei allzu häufige Wurmbehandlungen nicht nötig sind, wenn die mikroskopische Untersuchung von Kotproben ergibt, dass kein Wurmbefall mehr vorliegt. Frage Deinen Arzt nach dem richtigen Mittel und der Art der Verabreichung. Es gibt Wurmkuren in Tablettenform und flüssig in Pipetten. Erfahrungsweise sind Wurmkuren in Pipettenform leichter zu Verabreichen und durch einen Drehmechanismus mit Ableseskala leicht zu dosieren. Die verschiedenen Wurmarten findest Du unter der Rubrik Katzenkrankheiten/Verdauung beschrieben. Unter der Rubrik Katzennews-Medizin kannst Du Dich über eine neue Errungenschaft auf dem medizinischen Sektor informieren – die Wurmkur mit Wurstgeschmack!
Entwurmungsplan
Alter/Bedingungen Zeitpunkt Intervall
Jungkatzen 1. Behandlung mit 14 Tagen wöchentlich bis zur 12. Woche
Katzen ab der 13. Woche (u. ausgewachsene) alle 3 Monate 14tägig bis zum Absetzten
Zuchtkatzen 14 Tage nach dem Wurf Wiederholung nach 2-3 Wochen
bei starkem Wurmbefall sofort
Wissenswertes
Geburtenkontrolle

In der Bundesrepublik gibt es viele Katzen, deren Haltung nicht immer den Vorstellungen des Tierfreundes entspricht. Allein aus tierschützerischen Gründen sollte deshalb eine wirksame Geburtenkontrolle durchgeführt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Durch Verabreichung von Mitteln, die den Geschlechtstrieb kurzzeitig unterbrechen, erreicht man einen relativen Erfolg. Doch diese Mittel können auf Dauer gesehen auch Nebenwirkungen haben. Hier berät Dich Dein Tierarzt gern. Eine endgültige, aber auch erfolgreiche Lösung ist die Kastration. Beim Kater werden unter Narkose die Hoden entfernt, wodurch die Samenbildung unterbleibt. Der Katze amputiert man die Ovarien (Eierstöcke) und, sofern erforderlich, einen Teil der Gebärmutter.

Abgesehen von Zuchttieren, bietet die Kastration auch eine optimale Voraussetzung für die Katzenhaltung: Kätzinnen zeigen keine Rolligkeitserscheinungen und halten sich mehr im Haus oder in der Nähe des Grundstückes auf. Kater unterlassen meistens ihre entsetzlichen Rivalenkämpfe. Sie setzen keinen Spritzharn mehr ab und stellen dadurch keine Geruchsbelästigung mehr dar. Unfallgefahren, die mit dem Streunen verbunden sind, verringern sich. Das Übertragungsrisiko von Infektionskrankheiten nimmt ebenfalls ab.

Geschlechtsreife

Im Alter von sieben bis zwölf Monaten werden Katzen geschlechtsreif. In Ausnahmefällen (bei Winterkatzen unter besonders guten Wetterbedingungen) kann die Geschlechtsreife bereits zwischen dem vierten und fünften Lebensmonat eintreten.

Anzeichen für Rolligkeit

Die Tiere werden anhänglicher.

Sie drängen ins Freie, reiben ihr Köpfchen an vielen Gegenständen und wälzen sich auf dem Boden. Sie locken den Kater durch einen langgezogenen Ruf.

Anzeichen für eine Trächtigkeit

Die Katze konzentriert sich auf den Menschen mit zunehmender Freundlichkeit.

Sie bleibt öfter im Haus und entwickelt einen besseren Appetit. Der Bauch nimmt an Umfang zu und erscheint birnenförmig. Die Katze sucht im Haus ständig nach einem Nestplatz. Bauch- und Analgegend werden besonders intensiv beleckt. Gegen Ende der Tragezeit sind die kräftigen Bewegungen der Embryonen immer häufiger zu sehen und zu fühlen.

Geburtshilfe

Normalerweise benötigen Katzen keine Hilfestellung. Die Geburt verläuft meistens ohne Komplikationen. Sollten Schwierigkeiten auftreten, legt man das Kätzchen vorsichtig in einem Korb auf die Seite und begibt sich zum Tierarzt. Eine laienhafte Hilfe beim Geburtsvorgang kann schaden und ist daher nicht empfehlenswert.

Wissenwertes zum Thema Impfen – Impfen wir zuviel?
Die Impfungen die wir kennen und die Schema, nach welchen wir impfen scheinen sehr veraltert. Aufgrund von Studien in den USA kann man sagen, dass bei Katzenseuche die beiden Impfungen in den ersten Wochen, sprich die Grundimmunisierung völlig ausreicht, um Katzen über mehrere Jahre hinweg einen sicheren Schutz gegen eine Infektion zu bieten. Die Empfehlungen, die die Hersteller von Impfstoffen in ihren Beipackzetteln geben und welche hier schon über jahrzehnte hinweg praktiziert werden, bedürfen einer genaueren Überprüfung. Die Hersteller geben eine jährliche Wiederholung für fast alle Impfungen an, dabei sind so gut wie keine Studien für die wirkliche Wirkungsdauer der Impfstoffe vorgeschrieben, noch gemacht worden. Das Schema, eine Katze jährlich zu impfen beruht alleinig auf die Empfehlung bei der Tollwut-Impfung, da von Amts wegen eine nicht infizierte freilaufende Katze in einem Tollwutgebiet getötet werden darf, wenn sie nicht vor höchstens einem Jahr gegen Tollwut geimpft worden ist.
Im Grunde reicht es aus, seine Katzen die Grundimmunisierung zu geben und die Tollwut-Impfung, wenn es sich um freilaufende Katzen handelt, jährlich zu wiederholen. Impfungen gegen FIP sind umstritten und eigentlich nur angebracht, wenn im Haushalt oder der näheren Umgebung schon einmal eine Katze daran erkrankt ist. Das beste ist, wenn man die Fachpresse im Auge behält und auf jeden Fall einen seriösen Tierarzt zum Thema Impfung zu Rate zieht.
 

 

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