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Halblanghaar 2

Ragdoll, Somali, Tiffanie, Türkisch Van
Halblanghaar-Katzen – Ragdoll
 ragdoll
Ursprung:
Die oft erzählte Geschichte über die Entstehung dieser amerikanischen Rasse muss ins Reich der Legenden verwiesen werden. Heißt es doch, eine weiße, perserähnliche, trächtige Katze sei angefahren worden, wobei sie sich ihr Becken gebrochen haben. Deshalb seien die Körper ihrer Jungen schlaff und schmerzunempfindlich geworden. Dass man sie umherwerfen könne wie eine Stoffpuppe, ist also falsch. Gleichwohl verdankt die Rasse diesem Gerücht ihren Namen. Der genaue Ursprung der Ragdoll ist unbekannt. Sie scheint in den sechziger Jahren in Kalifornien aufgetaucht zu sein und ist wahrscheinlich mit der Birma verwandt. Bis die Rasse vom Katzenhalterverein anerkannt wurde, dauerte es einige Jahre.Charakter:
Gutmütig, ruhig, liebevoll und sehr entspannt. Ein ausgezeichnetes Haustier.Körperbau:
Breitbrüstig, lang, muskulös. Die Rasse hat kräftige, kurze Beine, runde, mit Haarbüscheln versehene Pfoten und einen langen, spitz zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist breit und rundwangig. Die Ohren sind mittelgroß und stehen auf dem flachen Schädel weit auseinander.Fell:
Seidig, aber dicht. Das Fell ist mittellang und eng anliegend. Nur die Haare um die Beine und am Schwanz sollten buschig sein. Der Hals sollte eine kleine, aber deutliche Krause aufweisen.

Augen:
Mittelgroß und weit auseinander liegend. Farblich möglichst in einem intensiven Blau.

Merkmale:
Fellpflege: häufig
Stimme: still
Temperament: mäßig aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 4,5 – 9 kg
Varianten: Es gibt die Ragdoll in drei verschiedenen Fellmustern: Colourpoint, mit weißen Handschuhen versehen und Bi-Colour; Farben: Seal, Blau, Chocolate und Lilac sind für alle drei Muster erlaubt.
Rasse: weltweit anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Somali
 somali
Ursprung:
Die Somali ist im wesentlichen die halblanghaarige Version der Abessinier und wurde jahrelang als „Nebenprodukt“ dieser Rasse betrachtet. Züchter, die in einem Abessinier-Wurf ein flaumiges Kätzchen entdeckten, gaben es als Haustier ab. Erst in den sechziger Jahren widmete sich ein Amerikaner der Zucht dieser Rasse. Sie fand in den USA treue Freunde und nahm ab 1978 an Meisterschaften teil. Um 1970 gelangte die Somali auf den europäischen Kontinent. 1980 wurde ein Paar nach England eingeführt, wo die Rasse recht beliebt ist.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Aber wie die Abessinier kommt sie mit Katzen anderer Rassen nicht immer gut aus.Körperbau:
Fest und muskulös. Das Tier ist eine mittelgroße, fremdländisch anmutende Katze mit langen Beinen und einem spitz zulaufenden Schwanz. Sein sanft gerundeter Kopf bildet einen nicht sehr ausgeprägten Keil. Die großen Ohren stehen weit auseinander und tragen Haarbüschel.Fell:
Dicht, weich und fein. Die Somali gehört zu den Katzen mit geticktem Fell – es ist dreimal gebändert und mittellang. Um den Hals sollte es eine Krause aufweisen. Der Schwanz muss voll und so buschig sein, dass er an einen Fuchs erinnert.

Augen:
Von der Form her groß und mandelförmig; dabei entweder bernsteinfarben oder gelb.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: still
Temperament: aktiv
Ursprungsland: Kanada und USA
Ursprungszeit: 1963
Gewicht: 3,5 – 5,5 kg
Varianten: Wildfarben, Sorrel,  Blau, Fawn, diese Farben auch mit Silber. In Großbritannien auch noch Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Tortie und Silber (mit allen Farben)
Rasse: weltweit anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Tiffanie (GB)
 tiffanie
Ursprung:
Die Tiffanie ist eine Katze des Burma-Typs, jedoch mit halblangem Fell. Sie ist ein jüngeres Nebenprodukt des Burmilla-Asian-Zuchtprogramms und darf alle Farben dieser Gruppe haben. Bei der Paarung von Burmilla mit Burmilla hat sich schließlich das Langhaargen durchgesetzt. Die auf diese Weise entstandene Züchtung heißt in Großbritannien Tiffanie und darf auf keinen Fall mit der US-amerikanischen Tiffany, einer völlig anderen Rasse, verwechselt werden.Charakter:
Freundlich, extrovertiert und intelligent. Die Tiffanie bildet einen Kompromiss zwischen der zurückhaltenden Langhaar und der lebhaften Burma. Wie bei der Burmilla legte man bei der Züchtung nicht allein auf ihr Aussehen, sondern auch auf ihr Wesen großen Wert, was in ihrem Punktestandard festgehalten ist.Körperbau:
Elegant, fest und muskulös. Die Tiffanie besitzt die ausgewogenen Proportionen der Burma.Fell:
Lang, fein und seidig – und zwar ganz besonders an der Halskrause. Der Schwanz sollte mittellang bis lang und dabei sehr buschig sein.

Augen:
Weit auseinander liegend, voll und ausdrucksstark. Sie sollten leicht schräg stehen. Dabei sind sie weder mandelförmig noch wirklich rund. Farblich variieren die Augen je nach Fellton zwischen Grün, Gelb oder Chartreuse.

Merkmale:
Fellpflege: regelmäßig
Stimme: ziemlich still
Temperament: sehr lebhaft
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Varianten: die Tiffanie darf – uni oder schattiert – alle Farben und Muster der Burmilla-Asian-Gruppe tragen; Tabby-Farben wie Schwarz, Chocolate, Rot, Blau, Lilac, Creme, Caramel, Apricot, Schwarze Tortie, Blaue Tortie, Chocolate Tortie, Lilac Tortie und Caramel Tortie
Rasse: in Großbritannien anerkannt

Halblanghaar-Katzen – Türkisch Van
 turkvan
Ursprung:
Diese alte Rasse entstand indem sich über viele Generationen hinweg heimische Tiere auf natürliche Weise paarten, und nicht etwa aufgrund eines lokalen Zuchtprogramms. Ihr Ursprung liegt im türkischen Hochland in der Gegend des Van-Sees. Man nennt sie auch Türkische Schwimmkatze, weil sie eine natürliche Vorliebe für Wasser hat um im Gegensatz zu den meisten ihrer Artgenossen gern schwimmt. Sie ist auf beiden Seiten des Atlantiks beliebt; in Westeuropa kennt man sie seit den fünfziger Jahren. Die rotbraun-weiße Variante ist vorherrschend, aber inzwischen sind ebenso andere Schattierungen – wenn auch nicht einstimmig – zugelassen. In der Türkei selbst bevorzugt man weiße Exemplare.Charakter:
Still, freundlich, gutmütig und intelligent.Körperbau:
Langer, stämmiger Körper mit kräftigen Beinen. Die behaarten Pfoten sind wohlgeformt, der Schwanz sollte proportional zur Körperlänge sein. Der Kopf ist keilförmig mit langer, gerader Nase. Hoch angesetzt und gut behaart sind die mittelgroßen Ohren.Fell:
Lang, weich und seidig. Das jeweils individuelle Muster sollte sich auf den Kopf beschränken, der typischerweise eine weiße Blesse besitzt. Der Rest des Körpers sollte kalkweiß sein, ohne Vergilbungen oder andere Schattierungen.

Augen:
Groß und oval; bernsteinfarben (mittlerer bis heller Ton), außer in den Varianten mit ungleichen oder blauen Augen.

Merkmale:
Fellpflege: häufig, im Sommer seltener
Stimme: still
Temperament: mäßig bis hochaktiv; diese Rasse liebt Schwimmen und Planschen
Ursprungsland: Türkei
Ursprungszeit: vor dem 18. Jahrhundert
Gewicht: 3 – 8,5 kg
Varianten: Rotbraun (Auburn), Creme; beide Fellfarben mit bernsteinfarbenen, blauen oder ungleichen Augen; in manchen Clubs auch schwarze und blaue Katzen, Schildpatt und Tabbys.
Rasse: weltweit anerkannt

Ragdoll, Somali, Tiffanie, Türkisch Van

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