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Burma

Burma-Katzen – Braune Burma (Sable Burmese)

burma

Ursprung:
Die Burma wurde erstmals in den dreißiger Jahren aus dem Fernen Osten nach Kalifornien gebracht. Die dunkelbraune Katze glich einer Siamkatze ohne Abzeichen und erregte großes Interesse. In den USA gab es damals keine zweite Burma, so dass man das Weibchen namens Wong Mau mit einem Seal-Point-Siamkater kreuzte. Als dann eines der Katerchen mit seiner Mutter rückgekreuzt wurde, fand man im Wurf mehrere einfarbig dunkelbraune Kätzchen. Aus diesen gingen die Burmesen hervor. 1948 brachte man ein Paar nach Europa – heutzutage gehört die Burma zu den beliebtesten Rassen. In den USA heißt sie Sable Burmese.Charakter:
Intelligent, freundlich, extrovertiert. Die Burma liebt Gesellschaft und bleibt ungern allein. Auch mit ihren Artgenossen verträgt sie sich gut, unwohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich den Platz mit zu vielen Tieren teilen muss: Die Burma braucht ein sehr großes Territorium.Körperbau:
Elegant, kräftig und gut bemuskelt. Die mittelgroße Katze hat einen runden Schädel mit weit angesetzten Ohren. Im Profil sollte die Nase deutlich vorstehen; das Kinn sollte fest sein. Die Beine sind schlank, der Schwanz läuft zu einer gerundeten Spitze zu und sollte im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Kurz, glänzend und anliegend. Die Farbe sollte gleichmäßig seal sein.Augen:
Groß, leuchtend, weit auseinander liegend und schräg stehend; Goldgelb ist sehr beliebt, doch von Gelb über Chartreuse bis Bernstein wird alles zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr lebhaft
Ursprungsland: Birma und USA
Ursprungszeit: 1930er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Blaue Burma
Ursprung:
Die erste blaue Burma wurde in England als Junges zweier Brauner Burma geboren. Schon seit langem hatte man vermutet, Siamkatzen und Burma hätten ein gemeinsames genetisches Erbe, und da es die Blue-Point-Siamkatze schon länger gab, war es unvermeidlich, dass einmal eine Blaue Burma entstehen würde. Die neue Farbe erregte trotzdem großes Interesse.Charakter:
Intelligent, freundlich und extrovertiert. Die Blaue Burma liebt Gesellschaft und bleibt nicht gern allein. Auch mit ihren Artgenossen verträgt sie sich gut. Unwohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich den Platz mit zu vielen Tieren teilen muss: Die Blaue Burma braucht ein sehr großes Territorium.Körperbau:
Mittelgroß, gut bemuskelt, kräftig. Der Kopf ist rundschädelig mit mittelgroßen, weit angesetzten Ohren. Im Profil sollte sich die Nase deutlich abheben und das Kinn fest sein. Die Beine sind schlank, der Schwanz läuft zu einer gerundeten Spitze zu. Im Verhältnis zum Körper sollte er eine wohlproportionierte Länge aufweisen.Fell:
Kurz, glatt und eng anliegend. Das Fell sollte gleichmäßig silbergrau sein und an Pfoten, Ohren und im Gesicht einen besonders starken silbernen Schimmer aufweisen.Augen:
Groß und leuchtend; weit auseinanderliegend, schräg zur Nase hin stehend; goldgelbe Farbe wird bevorzugt, aber alle Nuancen von Gelb bis Bernstein sind zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Chocolate Burma (Champagne)
Ursprung:
Eine beiderseits des Atlantiks sehr beliebte Farbe. Die Chocolate tauchte zuerst in den USA auf, wo man sie Champagne nennt.Charakter:
Intelligent, freundlich, spielfreudig, extrovertiert. Wie alle Burma mag sie nicht gern längere Zeit allein sein. Sie sollte eine andere Katze zur Gesellschaft haben, wenn möglich eine wesensähnliche.Körperbau:
Mittelgroß und elegant, aber kräftig. Gut bemuskelt mit schlanken Beinen und einem schmal zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig mit weit angesetzten, mittelgroßen Ohren. Im Profil sollte sich die Nase deutlich abheben, das Kinn soll fest sein.Fell:
Kurz, glänzend und eng anliegend. Die Farbe sollte gleichförmig michschokoladen sein; etwas dunklere Stellen können sich am Kopf, an den Beinen und am Schwanz befinden.Augen:
Groß und leuchtend; auffallend weit auseinander liegend, leicht schräg stehend; farblich können sie fast jede Farbe von Chartreusegelb bis hin zu Bernstein haben. Die Tiere mit strahlendgoldgelben Augen sind jedoch die beliebtesten.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: unbekannt
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Lilac Burma (Platinum)
Ursprung:
Die Lilac ist eine Burma-Variante und wird durch Eltern hervorgebracht, die die Gene von Chocolate und Verdünnung tragen. Diese verdünnte Farbe wird in den USA, wo die Varietät zuerst entstand, Platinum genannt. Lilacs erreichten Europa um 1970 herum.Charakter:
Intelligent, freundlich, extrovertiert. Wie andere Katzen mit verdünnten Farben ist sie etwas weniger anspruchsvoll als andere Burma.Körperbau:
Mittelgroß, elegant, kräftig. Die gutbemuskelte Katze hat schlanke Beine und einen gerundet zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig, die Nase muss sich deutlich abheben, und das Kinn sollte fest sein. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glänzend, eng anliegend. Helles Taubengrau mit einem leicht rosa Einschlag. Kopf, Beine und Schwanz dürfen etwas dunkler sein.Augen:
Groß, weit auseinander liegend, etwas schräg stehend; Goldgelb wird bevorzugt, trotzdem dürfen die Augen jede Nuance von Chartreusegelb bis hin zu Bernstein aufweisen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: USA
Ursprungszeit: 1960er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Rote Burma
Ursprung:
Von 1965 bis 1975 arbeiteten Züchter an einem Programm, das neue Farben in die Burmesen bringen sollte. Die Red Point Siamese wurde so lange mit roten Kurzhaar gekreuzt, bis sie rote, cremefarbene und Tortie-Tiere hervorbringen konnte.Charakter:
Intelligent, freundlich, gesellig, lebhaft und extrovertiert.Körperbau:
Elegant, mittelgroß und gut bemuskelt mit langen Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz. Der Kopf ist rundschädelig mit einer sich deutlich abhebenden Nase und einem festen Kinn. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glatt, eng anliegend und in einem kräftigen Apricot; nur am Kopf ist eine leichte Tabby-Zeichnung erlaubt.Augen:
Groß und leuchtend, etwas schräg stehend. Die Farbe Goldgelb wird bevorzugt, aber alle Nuancen von Gelb bis hin zu Bernstein sind zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Creme Burma
Ursprung:
Wie die rote, ist auch die Cremefarbe eine geschlechtsgebundene Farbe, die die Burmazüchter geschaffen haben. Die verdünnte Version von Rot ist eine sehr beliebte Burma-Variante.Charakter:
Intelligent, freundlich, lebhaft und extrovertiert.Körperbau:
Mittelgroß und gut bemuskelt mit schlanken Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz. Rundschädeliger Kopf mit einer sich deutlich abhebenden Nase sowie einem festen Kinn. Die Ohren sind mittelgroß und weit angesetzt.Fell:
Kurz, glatt und glänzend. Gleichförmig creme, im Gesicht mit schwacher Tabby-Zeichnung. Ohren, Gesicht und Pfoten sollten „blühen“(wie leicht eingepudert wirken).Augen:
Groß, leuchtend, weit auseinander liegend und leicht schräg stehend; Goldgelb wird bevorzugt, aber jede Nuance zwischen Chartreusegelb und Bernstein ist zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Rasse: weltweit anerkannt

Burma-Katzen – Schildpatt (Tortie)
Ursprung:
Die Tortie ist die einzige verschiedenfarbige Burma; es gibt sie in vier Grundfarben. Wie auch die Rote und die Creme entstand sie aus einem speziellen Zuchtprogramm, in dem von 1965 bis 1975 Burma mit roten Kurzhaarhauskatzen gekreuzt wurden. Obwohl die Tortie in vielen Ländern als Burma anerkannt wird, bezeichnen sie nordamerikanische Katzenliebhaber auch gern als Malayan. Wie bei allen Torties gibt es fast nur Weibchen. Die wenigen Männchen, die geboren werden, sind in der Regel unfruchtbar.Charakter:
Intelligent, freundlich, spaßliebend. Die Tortie ist wahrscheinlich die extrovertierteste aller Burmas. Sie steht gerne im Mittelpunkt und bleibt ungern länger allein. Wirft das Probleme auf, sollte man eine zweite Katze anschaffen, damit die Tortie Gesellschaft hat.Körperbau:
Elegant, muskulös, kräftig. Mittelgroß mit schlanken Beinen und einem gerundet zulaufenden Schwanz, der im Verhältnis zum Körper eine wohlproportionierte Länge aufweisen sollte. Der Kopf ist rundschädelig, die Nase sollte sich im Profil deutlich abheben; das Kinn sollte fest sein. Die Ohren sind mittelgroß und weit voneinander entfernt angesetzt.Fell:
Kurz, glänzend, eng anliegend. Die Farbe sollte eine ausgewogene Mischung aus Rot oder Creme mit einer der vier Grundfarben sein..Augen:
Groß und leuchtend; farblich wird Goldgelb bevorzugt, doch jede andere Nuance zwischen Chartreusegelb und Bernstein wird ebenfalls zugelassen.

Merkmale:
Fellpflege: kaum nötig
Stimme: gesprächig
Temperament: sehr aktiv
Ursprungsland: Großbritannien
Ursprungszeit: 1970er Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Varianten: Seal-Tortie, Blue-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie
Rasse: weltweit anerkannt

 

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