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Aggressive Katzen

Aggressive Katzen
In der Wunschvorstellung jedes Katzenbesitzer, ist seine Katze immer bereit zu schmusen und zu spielen und sie liebt einen abgöttisch und lässt sich auf dem Arm herumtragen und alles mit sich machen. Die Realität ist oft genug ziemlich anders. Viele Katzenbesitzer beschweren sich, dass Ihre Katze sie beißt oder kratzt, sie anfaucht oder sich versteckt.

Aggressivität kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Wenn man eine Katze aus dem Tierheim hat, muss man fast immer damit rechnen, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht hat und vorsichtig ist. Wenn man seine Katze gut behandelt, wird das Vertrauen mit der Zeit wachsen und die Aggressivität nachlassen. Letztendlich ist ein gewisser Jagd- und Kampfestrieb auch ein Zeichen dafür, dass die Katze noch gesunde und natürliche Instinkte hat und noch nicht zu einem laufendem Stofftier „verkommen“ ist.

Ein Problem ist, beispielsweise, dass manche Katze beim Spielen die Krallen ausfahren und einem ziemlich weh tun. Das kann man ihnen abgewöhnen, indem man sofort mit dem Spielen aufhört, wenn sie die Krallen einsetzen. Meine Katze guckte mich dann immer etwas verwundert an und hielt ebenfalls inne. Dann habe ich ihre Pfote von meiner Hand geschoben, gewartet, bis die Krallen wieder drin waren, und dann weiter gespielt. Es hat etwas gedauert, aber inzwischen kann ich mich mit ihr prügeln ohne meine Finger zu riskieren.

Tritt die Aggressivität nicht nur beim Spielen auf, sondern auch in völlig anderen Situationen, darf man sich das keinesfalls gefallen lassen. Manchmal kommt es vor, dass einen die eigene Katze unvermittelt beißt oder kratzt. Dann muss man sich wehren und ihr zeigen, dass dies höchst unerwünscht ist, sonst wird sie es auch nicht lernen.

Eine sehr gute Möglichkeit, der Katze den Unwillen mitzuteilen, ist, sie so laut wie eben möglich anzufauchen. Ja, richtig fauchen. Ich weiß, es sieht etwas blöd aus, wenn ein erwachsener Mann im Flur steht und seine Katze anfaucht, aber es hilft. Die Katze weiß sehr genau, wie das zu interpretieren ist.

Mein Mitbewohner faucht seine Katze auch an, wenn sie an Türen kratzt oder sich anders daneben benimmt — und es hilft.

Keinesfalls sollte man seine Katze schlagen. Niemals! Auch eine andere Art der Bestrafung, wie Futter- oder Liebesentzug lehne ich persönlich ab. Man muss sich vor Augen halten, dass man es mit einem Tier zu hat, dass ursprünglich mal ein Raubtier war und nur vom Menschen zu dem gemacht worden ist, was die Hauskatze heute ist. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sie sich manchmal nicht so verhält, wie man es gerne hätte.

Aber eben weil sie das tut, und dadurch ein selbstständiges Wesen ist, ist ihre Zuneigung auch so schön.

Quelle: „Internet“ Verfasser: „unbekannt“
Behandlung – Methoden – Arten der Angst
In vielen Fällen kann der Tierarzt mit Hilfe von entsprechenden Medikamenten Aggressionen lindern. Ebenfalls erfolgsversprechend und nicht so schädlich wie Medikamente sind Bach-Blüten, wenn man die genaue Ursache des Aggressionsverhaltens kennt, denn es gibt unterschiedliche Arten der Aggression:

·         Territoriale Aggression

·         Angst-Aggression

·         Aggression zwischen Katern

·         Umorientierte Aggression

·         Asoziale Aggression

·         Beute-Aggression

·         Aggression beim Streicheln

·         Aggressives Spiel

·         Futter-Aggression

·         Aggression wegen Schmerzen

·         Erlernte Aggression

·         Mütterliche Aggression

·         Aggression durch ungeschickten Umgang

·         Scheinbar grundlose Aggression

Ursachen
Man darf nicht vergessen, dass die Katze ein domestiziertes Raubtier ist und ein instinktives Aggressionsverhalten immer wieder auftreten kann. Wenn bereits das Muttertier aggressiv ist, kann man verstärkt davon ausgehen, dass auch die Nachkommen aggressiv werden. Wurden vom Muttertier sehr viel Unruhe und Aggressionen vermittelt, übernehmen die Kätzchen in der Regel diese Eigenschaften.

 

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